Die Sendereihe "Menschen hautnah" hat sich mit dem Thema Stiefmütter befasst.
Ich bin nicht betroffen, fand die Senung dennoch sehr interessant und erschütternd.
Man kann die Sendung noch im Internet abrufen: klick
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Ergebnis 1 bis 10 von 153
Thema: Doku über Stiefmütter
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24.10.2011, 20:34
Doku über Stiefmütter
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24.10.2011, 20:59
AW: Doku über Stiefmütter

Und mich auf Tippfinger setzen
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24.10.2011, 21:15
AW: Doku über Stiefmütter
Wenn du die Sendung gesehen hast, kannst du gerne deine Meinung dazu abgeben.
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24.10.2011, 21:22
AW: Doku über Stiefmütter
Hab ich schon, aber diese Sendung wurde hier im Forum schon besprochen. Genauer gesagt der Titel
. Deshalb mein etwas scherzhafter Hinweis.
Nichts fuer ungut. Die Sendung sollte man sich anschauen, also hoch damit
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25.10.2011, 07:15Inaktiver User
AW: Doku über Stiefmütter
Wird da nicht so richtig das Klischee "Mama oder Stiefmama im Heim und am Herd" bedient? Habe jetzt mal 15 Min reingeschaut. Ist das nicht schon für die meisten Frauen Frust allein? Manch eine hat eine nervige Schwiegermutter oder vergleicht das Trinkgewicht des Säuglings mit dem der Freundin oder Freundfeindin und setzt sich so selbst unnötigem Stress aus. Gerade in der Phase des zu Hauseseins, sind viele Frauen äußerst empfindlich. Ob das bei Stiefmüttern jetzt noch schlimmer ist, weiß nicht. Vielleicht, aber bei allen anderen ist es ganz oft ebenfalls nicht so das Paradies auf Erden und nagt am Sebstbewusstsein, da der berufliche Erfolg fehlt, selbst wenn der nur darin besteht 400 € im Monat für sich allein zu haben und Kontak zu anderen Menschen. In zwei Fällen davon, hätte ich als Stiefmutter, dass dem Papa überlassen das Au Pair zu zahlen und wäre arbeiten gegangen. Bei dem einen muss ich auch sagen, dass ich es nicht richtig finde als Papa ständig unterwegs zu sein und schon 3 Mal nicht, wenn die Kids Halbwaisen sind.
Geändert von Inaktiver User (25.10.2011 um 07:27 Uhr)
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25.10.2011, 08:42Inaktiver User
AW: Doku über Stiefmütter
Ich habe vor allen Stiefmüttern (sei es nun in Vollzeit oder Teilzeit) die allergrößte Hochachtung !
Manche sind nicht ganz soooo perfekt, aber was heisst das schon ? Sind denn alle leiblichen Mütter perfekt ?
Ich unterstelle mal, dass alle Stiefmütter ihr Bestes geben wollen und das auch tun. Die Anerkennung dafür hält sich oft in Grenzen, sie stehen unter besonderer Beobachtung und wenn es Spitze auf Knopf steht, haben sie nichts zu sagen, denn sie sind ja "nur" die Stiefmutter.
Ich könnte das nicht, ich würde daran kaputtgehen. Deshalb nochmal: Hut ab !
Und ich bleibe auch mal beim Begriff Stiefmutter, genauso wie ich Schwiegermutter sage, obwohl meine leibliche Mutter noch lebt....
Gruß, Elli
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25.10.2011, 21:16Inaktiver User
AW: Doku über Stiefmütter
Elli, diesen Link habe ich bereits in einem anderen Thread eingefügt und Farinelli war mit dem Begriff Stiefmutter nicht einverstanden.
Farinelli
? Heute mal nicht, okay? Stiefmutter lässt sich schneller schreiben, als *der Sohn meines Mannes, der bei uns lebt"
Ich habe den Bericht im TV gesehen und habe mich in den Gedanken der anderen Frauen dort in vielem wieder erkannt.
Ganz besonders bei der Frau, wo nur noch ein Sohn im Haushalt lebt und der andere in einer betreuten Wohngruppe.
Es war für mich interessant, weil man selbst oftmals an seinen Gefühlen zweifelt.
Dass man denkt: fühle ich noch normal? Teilweise Wut auf das "fremde Kind", trotz dem Bewusstsein, dass die ganze Situation für ihn/sie auch nicht immer einfach ist.
Reaktionen eines "fremden Kindes" auf Banalitäten, die in einer Art Wohngemeinschaft/Familie nun einmal Tagesordnung sind.
Die Enttäuschung darüber, dass man so gut, wie man kann reagiert und dafür schlägt einem teilweise der blanke Haß ins Gesicht.
Vielen Stiefmüttern/Zweitmüttern oder wie auch immer man sie nennen mag wird immer vorgeworfen, dass sie sich nicht in die Erziehung einmischen dürfen.
Ist denn schon der eine Satz: räum die Sachen wieder weg - Erziehung?
Wenn mich stört, wenn mein Stiefkind beim Mittagessen popelt (und schon jenseits der 13 ist) und ich sage: ich möchte nicht, dass du am Tisch popelst, wenn wir essen. Ist das Erziehung?
Es gibt durchaus Situationen, wo man nicht komplett als Patchworkfamilie am Tisch sitzt und da sollte es erlaubt sein, dieses Missempfinden zu äussern.
Lebt man in einer Studenten WG ist es allen erlaubt, Hausordnungen aufzustellen.
Alles Menschen, die bereits erwachsen sind. Dort ist Erziehung in dem Sinne erlaubt?
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25.10.2011, 21:40
AW: Doku über Stiefmütter
Farinelli
? Heute mal nicht, okay? Stiefmutter lässt sich schneller schreiben, als *der Sohn meines Mannes, der bei uns lebt"
okay..lassen wir mal die Semantik in DIESEM Thread
Ja, das ist Erziehung..es sei denn du sprichst so mit deinem erwachsenen Besuch auch so.Vielen Stiefmüttern/Zweitmüttern oder wie auch immer man sie nennen mag wird immer vorgeworfen, dass sie sich nicht in die Erziehung einmischen dürfen.
Ist denn schon der eine Satz: räum die Sachen wieder weg - Erziehung?
Ist es, es sei denn du sprichst auch mit dem poppelnden Chef deines Mannes so..und dann wuerde ich mal sagen hast du ein echtes Problem. Oder um ein besseres Beispiel zu nutzen.. dein eigenes Kind bringt nen Freund zum Abendessen. Der hat offenbar keine Erziehung und frisst die Spagetti mit der Hand. Schnauzt du ihn an oder behandelst du ihn als Gast.Wenn mich stört, wenn mein Stiefkind beim Mittagessen popelt (und schon jenseits der 13 ist) und ich sage: ich möchte nicht, dass du am Tisch popelst, wenn wir essen. Ist das Erziehung?
Wenn du ihn anschnauzt nimmst du Erziehung war. Und die wurde dir vielleicht von einem Teil uebertragen..deinem Partner. Hat er damit ein Problem..unterhalte dich mit deinem Partner darueber denn dann ist es keine Erziehungs- sondern eine Beziehungskiste. Nicht der poppelnde Bub ist schuld wenn ihr eure partnerschaftliche Kommunikationsebene etwas vor die Hunde gehen laesst.. er ist dann OPFER eures Mists.
Und wenn die Ex dich anruft und es sich verbetet dass du ihren Sohn runterputzt..ist es genauso als wenn die Mutter der Schulfreundin deiner Tochter sagt: Mach mein Kind nicht an. DU hast nun die Entscheidung ob du dieses Kind einladen willst..am Tisch mit ihm sitzen wollst oder dir schweigsam das Messer im Sack aufgeht.
Willst du dieses Kind nicht einladen weil es dich ekelt..besprich es mit deinem PARTNER. Und nehm unter Umstaenden auch Konsequenzen in Kauf. Aber sei nicht so unfair ein fremdes Kind leiden zu lassen und es runterzuputzen weil DU deine Partnerebene nicht geregelt bekommst weil du glaubst eine Erziehungsrolle zu haben die dir keiner offenbar einraeumt.
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25.10.2011, 21:51
AW: Doku über Stiefmütter
Schade, ich habe die Sendung nicht gesehen.
Dabei bin ich eine begeisterte Stiefmutter, die alle ihre Kinder, auch die nicht-leiblichen mit Begeisterung erzieht. Zur Freude meiner nicht-leiblichen Kinde, die sich dies mit Freude angedeihen lassen - zumindest in the long run, zwischendurch finden sie Erziehung auch einmal echt scheiße. Da Erziehung für mich Aufmerksamkeit, Interesse, Liebe, Schutz, Empathie, Orientierung beinhaltet, glaube ich nicht, dass ich damit etwas falsch machen kann.
Dies bedeutet natürlich nicht, dass ich von meinen nicht-leiblichen Kindern nicht einmal angenervt bin, oder umgekehrt. Das bin ich aber auch von meiner selbstgemachten Brut, und umgekehrt. Und weil die Beziehung innig, und über Jahre gewachsen ist, ist es sogar einmal ok, ungerecht zu reagieren, denn dann kann ich mich entschuldigen - und umgekehrt.
Anstrengend ist das Patchworkmodell trotzdem oft, einfach weil anders als in der normalen Kleinfamilie alleine durch die verschiedenen Haushalte Unruhe und mehr externe Einflüsse reinkommen, dass reicht dann von "Turnzeug bei Mama vergessen" bis hin zu "Turnzeug bei Papa vergessen" und natürlich auch von "bei Mama darf ich den Film aber gucken" oder, richtig autsch "der ist nur mein Halbbruder" - letzteres GottseiDank nur in Momenten zähen Nahkampfs ums Lego..
Damit es für die Kinder nicht anstrengender als nötig wird, müssen dann die Erwachsenen gucken, wie sie damit klar kommen, und es gab schon den einen oder anderen Moment, den ich sehr frustrierend und ärgerlich fand. Aber ich finde meine "Großen" eine echte Bereicherung für mein Leben und möchte sie auf keinen Fall missen.
Durfte ich das jetzt schreiben, obwohl ich die Doku nicht sah?Drink in your summer, gather your corn
M. Jagger
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25.10.2011, 22:19Inaktiver User
AW: Doku über Stiefmütter
Der Besuch lebt mit meinem Mann und mir zusammen. Das seit einigen Jahren und wer auch immer in meiner Gegenwart beim essen popeln würde oder rülpsen, den würde ich dementsprechend bitten, dieses nicht beim essen zu tun.
Farinelli, habe ich irgendwo geschrieben, dass ich jemanden anschnautze?
Lies bitte keine eigenen Kindheitserinnerungen zwischen den Zeilen, wenn hier jemand aus seinem Leben berichtet.
Von der Mutter habe ich keine Silbe geschrieben, nicht von Schulfreunden, nicht von Beziehungskisten.
Was triggert Dich eigentlich?
Hast Du eine böse Stiefmutter gehabt? Bist Du eine Ex-Frau, die ihr Kind beim Mann gelassen hat?
Was ist mit Dir nur los, dass Du nach solchen Beiträgen um Dich haust?


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