Hi!
Vielleicht hilft es Dir ja zumindest dabei, etwas zu entspannen, wenn Du diese Gefühle erstmal ohne Wenn und Aber annimmst, Unterdrückung hilft grundsätzlich überhaupt nicht weiter. - Ich habe jetzt noch nicht verstanden, wie sich der Vater positioniert: Realisiert er das Ausmaß Deiner Gefühle? Du kannst nicht in Dir eine Lösung für ein Problem finden, das zwar Dein eigenes ist, jedoch gleichzeitig genauso gut ein Beziehungsproblem.
Massashi
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Thema: ich bin am ende
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06.10.2011, 10:14
AW: ich bin am ende
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06.10.2011, 10:18
AW: ich bin am ende
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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06.10.2011, 10:23
AW: ich bin am ende
maßregeln usw. was unser kind betrifft: er sagt unserem kind, was er wie und wann tun soll, bessert ihn bei sachen aus, die er macht, lässt ihn nichts alleine machen, baut ihm sein lego spielzeug zusammen, obwohl mein kind es selber machen kann. behandelt ihn wie seinen dienst- und postboten - so in diese richtung.
tischmanieren: das ewige "wäääääääääähh" ist vorprogrammiert, wenn es gemüse gibt - das macht mich wahnsinnig. dass man ständig in seinem vollen mund herumstochern muss, finde ich seltsam. mit besteck essen ist eher schwierig für ihn. servietten sind sowieso unbekannt usw.
pubertät hin oder her - er hat sich und sein verhalten (noch) nicht so gravierend verändert seit ich ihn kenne.
wie gesagt - das sind alles dinge, die nicht unbedingt die größten probleme darstellen, die man haben kann. es gibt weit schlimmeres - deswegen verstehe ich mich nicht!!!
bis jetzt hatten wir wenn, dann seeehr selten eine unterschiedliche meinung zum thema erziehung. eigentlich sind wir uns meist einig - mir würde jetzt nichs einfallen.
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06.10.2011, 10:23Inaktiver User
AW: ich bin am ende
Hast du schon mal probiert, das Problem von der anderen Seite anzugehen? Wann magst du denn Menschen? Wenn sie sich für Dinge interessieren, die dich auch interessieren? Wenn sie freundlich sind? Wenn sie ein Hobby mit dir teilen? Wenn sie sich dir anvertrauen? ... Vieles mag über das Unterbewusstsein laufen, aber fast alle Menschen haben eine liebenswerte Seite, sicher auch dieser Junge - und wenn man die kennt, fällt der Umgang meist leichter. Hast du dich schon mal ganz bewusst auf die Suche nach dieser liebenswerten Seite gemacht und versucht, an genau dieser Stelle anzusetzen?
Nur so als Einfall.
Grüße, Cariad
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06.10.2011, 10:26
AW: ich bin am ende
ja, versuche ich, tut mir sehr leid, dass ich so empfinde.
dem kind scheint es aber nicht aufzufallen/zu stören (hoffe ich/habe ich das gefühl). er kommt sehr gerne, ist auch sehr gern da und ich habe nicht das gefühl, dass er sich unwillkommen fühlt. ich bemühe mich auch wirklich ihn nicht zu "verschrecken" oder ihm meine gefühle zu zeigen.
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06.10.2011, 10:30
AW: ich bin am ende
Man kann auch mit gemeinsamem Kind zwei Wohnungen besiedeln. Der Vater hat ja die Möglichkeit, quasi fast ständig da zu sein. Und an den Sohn-Wochenenden wohnt er halt bei sich.
Desperate, wieso nun gleich Therapie, Beratung, schlichtweg Beratung ist nötig, denke ich.
Essen würde ich getrennt. Ich kann es auch nicht leiden, wenn mich beim Essen Ekelgefühle beschleichen, weil gegenüber ein "Schwein frißt". Wenn man sich nicht darauf einigen kann, wie gegessen wird, muss man m.E. nicht zwingend an einem gemeinsamen Tisch sitzen. Schade, aber ist dann halt so. Gibt Schlimmeres.
Ich habe mal in einem Girls coaching gelernt, wenn Konflikt nicht lösbar, dann vom Konflikt lösen.The original Karla
est. 2006











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06.10.2011, 10:30
AW: ich bin am ende
Hallo Desperate!
Huch, da bist Du ja in einen ganz schönen Schlamassel geraten! Im Prinzip sind Deine Empfindungen natürlich und für mich auch nachvollziehbar.
Nur so eine "emotionale Entwicklung" kann man sich halt im Patchwork nicht leisten!
Ich wäre auch schon mal fast in sowas reingeraten. Ich habe mir dann oft vor Augen geführt was für eine besch... Kindheit dieses Kind hat, dass es das Ergebnis einer verkorksten Erziehung ist und dass es doch eigentlich auch nur geliebt werden möchte.
Da sich bei Dir die Abneigung aber schon so weit verfestigt hat, kommst Du da ohne professionelle Hilfe wahrscheinlich wirklich nicht mehr raus.
Bei der Caritas oder ähnlichen Verbänden bekommt man meist früher einen Termin als bei "normalen Psychologen". Ich glaube nämlich nicht, dass eine Beziehung so eine Belastung auf Dauer aushält.
Liebe Grüße
Jessylee
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06.10.2011, 10:31
AW: ich bin am ende
ja, der ton hat mich etwas aufgeregt... wie auch immer....
ja, getrennte wohnungen habe ich auch schon angesprochern. zu seinen eltern könnte er nicht. er/ich/wir müssten uns eine zweite wohnung nehmen - finanziell sicher eine große belastung. emotional? für unser gemeinsames kind? ich weiß nicht - kann man ihm das erklären?
mein mann und ich sind bereit so gut wie alles zu probieren, damit es keinem schlecht geht und wir unsere beziehung und familie aufrecht erhalten können.
ja, wie ich schon geschrienen habe, das problem bin ich! das ist mir bewusst. habe versucht, es zu ändern, aber bis jetzt nicht geschafft.
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06.10.2011, 10:33
AW: ich bin am ende
Hallo Desperate11,
ich würde dir empfehlen, eine Art "Soforthilfe" zu suchen:
- zb. Erziehungsberatung oder sonstige professionelle soziale Einrichtung (kostenlos), denke, dass du mit professionellen Ansprechpartnern weiterkommen könntest.
- eine gute Freundin, der du "dein Herz ausschütten" kannst
In Gesprächen kannst du erst mal deinen Frust rauslassen, aber auch mal deine Gedanken, Einstellungen reflektieren. Irgendwie hast du dich auch reingesteigert - bist sehr negativ eingestellt.
Auch wenn es mit dem 13jährigen nicht einfach ist:
du musst versuchen, lockerer und cooler zu werden.
Die Teenies verändern sich in dem Alter rasant - d.h. es kann auch besser werden.
Nimm das Kind so wie es ist - je mehr du dich aufregst, um so schlechter für alle.
Vielleicht hilft es dir, wenn du immer wieder mal mit euerem Kind zu deinen Eltern oder einer Freundin fährst, wenn der Junge da ist? Damit meine ich nicht das komplette WE, aber zumindest stundenweise eine Auszeit.
So wie du sonst die Beziehung zu deinem Mann beschrieben hast, scheint es ja zu passen.
Also kämpfe um die Familie.
Im Moment sieht es so aus, dass du bei dir selbst anfangen musst. Ich glaube, dass dein Mann nicht so wirklich helfen kann.
Und als Trost: es gibt in jeder Beziehung auch mal schwierigere Zeiten, nicht nur in Patchworkfamilien.
Erst mal viel Kraft - alles Gute,
Webrose
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06.10.2011, 10:37
AW: ich bin am ende
Auf jeden Fall würde ich dir wirklich anraten eine Beratungsstelle aufzusuchen. Die können dir dann vielleicht auch weiter helfen, wenn es eben um die Dinge geht, die dich stören.
Und, wie hier schon gesagt, es ist dein Problem, du musst bzw. solltest aktiv werden, wenn du deine Ehe retten möchstest. und so, wie ich dich verstehe ist es sowohl die Ehe, als auch der Mann wert und für euer gemeinsames Kind wäre es natürlich wünscheswert.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba



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