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    AW: ich bin am ende

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Oh, ich kenn dieses Gefühl zu gut. Spür auch, wenn es brodelt und kocht in mir. Und oft hat es mich auch schon zerrissen. Aber seitdem ich auch mal "platzen" darf, seitdem ich mir zugestehe, nicht immer gut sein zu müssen, geht es ein wenig besser. Aber ich hab ja die Hardcoreversion daheim. Söhne immer da, nicht nur einen, sondern gleich zwei, und da fehlt es nicht nur an den Tischmanieren. Da fehlt es an noch viel mehr. Am meisten belastet mich das Lügen und die extreme Faulheit. Du siehst, es geht auch noch schlimmer. Deshalb, Kopf hoch, du schaffst es
    ja, eben. es geht nicht nur schlimmer, die meisten haben es viel schlimmer. und ich schaffe es mit meiner unkomplizierten situation gar nicht umzugehen. das ärgert mich!!!

    darf ich fragen, wie du "platzt"? wie machst du es? den kindern gegenüber auch oder nur dem mann? oder hast du wen, bei dem du dich aufregen kannst?

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    AW: ich bin am ende

    Zitat Zitat von desperate11 Beitrag anzeigen
    ja, eben. es geht nicht nur schlimmer, die meisten haben es viel schlimmer. und ich schaffe es mit meiner unkomplizierten situation gar nicht umzugehen. das ärgert mich!!!

    darf ich fragen, wie du "platzt"? wie machst du es? den kindern gegenüber auch oder nur dem mann? oder hast du wen, bei dem du dich aufregen kannst?
    Wie platze ich? Hmm,...

    Ich schreie rum... schreie auch die Söhne an. Da gab es schon mächtig Zoff bei uns, wenn mir die Hutschnur geplatzt ist. Aber auch erst, seitdem ich akzeptiere, dass ich das auch darf. Bin bei meinem eigenen Sohn auch manchmal ausgerastet, wenn er mich zur Weißglut getrieben hat.

    Wenn es gar nicht mehr anders geht, muss auch mein Mann herhalten. Aber nur im Notfall, da er da sehr sensibel ist. Nicht, dass er es mir meinen Zorn oder meine Hilflosigkeit nicht zugesteht, sondern eher, weil er selbst sehr hilflos seinen Söhnen gegenüber ist und selbst sieht, was da schief läuft. Was mich ärgert und zur Weißglut bringt, greift ihn in seinem tiefsten Inneren an. Ist halt sein Fleisch und Blut.

    Und ich habe auch ein paar Therapiestunden hinter mir. Weiß zwar nicht, ob die mir geholfen haben, außer der Erkenntnis, dass nur ich mir helfen kann. Kein Therapeut löst meine Familiensituation oder ändert das Verhalten meiner Stiefsöhne. Vielleicht tat es mir gut, mit jemanden darüber zu sprechen.

    Und manchmal kotze ich mich hier im Forum aus und ab und zu bei meinen Freundinnen.

    Und seit kurzem mache ich Sport, das hilft mir scheinbar auch.

    Du siehst, eine gane Palette an Platzmöglichkeiten
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




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    AW: ich bin am ende

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Wie platze ich? Hmm,...

    Ich schreie rum... schreie auch die Söhne an. Da gab es schon mächtig Zoff bei uns, wenn mir die Hutschnur geplatzt ist. Aber auch erst, seitdem ich akzeptiere, dass ich das auch darf. Bin bei meinem eigenen Sohn auch manchmal ausgerastet, wenn er mich zur Weißglut getrieben hat.

    Wenn es gar nicht mehr anders geht, muss auch mein Mann herhalten. Aber nur im Notfall, da er da sehr sensibel ist. Nicht, dass er es mir meinen Zorn oder meine Hilflosigkeit nicht zugesteht, sondern eher, weil er selbst sehr hilflos seinen Söhnen gegenüber ist und selbst sieht, was da schief läuft. Was mich ärgert und zur Weißglut bringt, greift ihn in seinem tiefsten Inneren an. Ist halt sein Fleisch und Blut.

    Und ich habe auch ein paar Therapiestunden hinter mir. Weiß zwar nicht, ob die mir geholfen haben, außer der Erkenntnis, dass nur ich mir helfen kann. Kein Therapeut löst meine Familiensituation oder ändert das Verhalten meiner Stiefsöhne. Vielleicht tat es mir gut, mit jemanden darüber zu sprechen.

    Und manchmal kotze ich mich hier im Forum aus und ab und zu bei meinen Freundinnen.

    Und seit kurzem mache ich Sport, das hilft mir scheinbar auch.

    Du siehst, eine gane Palette an Platzmöglichkeiten
    ja, das gefällt mir.

    bin sonst auch wenig zurückhaltend und mein kind und mann können sich meist auch was anhören, wenn mir was nicht passt. normalerweise lasse ich keine gelegenheit aus mich aufzuregen, wenn ich einen grund sehe. aber bei diesem kind... ich glaub, ich will einfach nicht den eindruck erwecken, dass ich nicht will, dass er kommt oder dass er sich unwohl fühlt. und meinen mann will ich auch nicht verletzen. dabei fällt es mir auch gar nicht schwer mich über das benehmen oder charaktereigenschaften unseres kindes auszulassen. ist ja auch sein kind - da hab ich aber keine angst wen zu verletzen... komisch alles...
    wo ich mir hilfe erhoffe ist eben akzeptieren zu lernen, dass ich die art meines stiefkindes nicht mag. und mit diesem nicht mögen leben lernen. aber wer weiß, vielleicht denke ich nur, dass ich ihn nicht mag, weil es mir schon so lange so schlecht geht mit der situation.

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    AW: ich bin am ende

    Zitat Zitat von desperate11 Beitrag anzeigen
    (...) aber wer weiß, vielleicht denke ich nur, dass ich ihn nicht mag, weil es mir schon so lange so schlecht geht mit der situation.
    Denk nicht darüber nach, ob du das Kind magst oder nicht. Es ist das Kind deines Mannes, es gehört zu ihm und somit auch zu euch und du musst einen Weg finden, mit diesem Kind umzugehen. Es zu mögen scheint mir nicht unbedingt notwendig. Wichtig ist, dass du keine negativen Gefühle zulässt, die mit dem Kind gar nicht so viel zu tun haben, sondern eher mit deiner Anforderung an dich selbst. Und wie es dann sich mit dem Gefühlen zu dem Kind entwickelt, wird sich zeigen. Zunächst reicht Akzeptanz des Zustandes. Wer weiß, was daraus wird.
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




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    AW: ich bin am ende

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Denk nicht darüber nach, ob du das Kind magst oder nicht. Es ist das Kind deines Mannes, es gehört zu ihm und somit auch zu euch und du musst einen Weg finden, mit diesem Kind umzugehen. Es zu mögen scheint mir nicht unbedingt notwendig. Wichtig ist, dass du keine negativen Gefühle zulässt, die mit dem Kind gar nicht so viel zu tun haben, sondern eher mit deiner Anforderung an dich selbst. Und wie es dann sich mit dem Gefühlen zu dem Kind entwickelt, wird sich zeigen. Zunächst reicht Akzeptanz des Zustandes. Wer weiß, was daraus wird.
    ja, schritt für schritt. ich werde mir hilfe holen und versuchen das beste zu machen.
    vielen dank!

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