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24.03.2011, 16:14Inaktiver User
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Geändert von Inaktiver User (19.11.2021 um 10:24 Uhr)
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24.03.2011, 16:38Inaktiver User
AW: Frage: Warum steht man als Neue bewusst/unbewusst oft an 2. Stelle?
mmhhhmmm, nein, mir ging es nie so. weil mir von anfang klar war, dass das kind die nummer eins ist. was auch richtig ist. und wenn ein mann sein kind jedes zweite wochenende hat, dann ist das selbstverständlich, dass das kind vorrang hat.
und ganz ehrlich war ich auch immer froh, wenn ich jedes zweite wochenende mal für mich ganz alleine hatte. ich musste nicht immer dabei sein, wenn das kind da war. hat aber natürlich was mit verschiedenen bedürfnissen zu tun. du hast andere als ich.
ich glaube du hast das gefühl, in wirklichkeit ist es aber gar nicht so.
möchtest du die nummer 1 sein?
ich habe das noch nie gewollt.
aber so geringe ansprüche haben die wenigsten.....
du hast wenig infos gegeben. lebt ihr zusammen? wenn nein, wie oft seht ihr euch? wie lange seid ihr zusammen? wieviele kinder hat er? wie alt sind die? wie oft betreut er die?
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24.03.2011, 16:40Inaktiver User
AW: Frage: Warum steht man als Neue bewusst/unbewusst oft an 2. Stelle?
Am Anfang meiner Beziehung mit einem Gebrauchten hatte ich oft das Gefühl "hinten an zu stehen" oder bei Entscheidungen gern mal übergangen zu werden. Es wurde Prioritäten gesetzt, die ich zu verstehen hatte oder die ich doch bitte verstehen möchte. Aber ich verstand sie eben nicht immer...
... und ich war mir auch sicher, daß es bei einigen Dingen auch nichts zu verstehen gab. Gern habe ich dann Beispiele herangezogen, um ihm ein Gefühl davon zu vermitteln, wie ich mich gerade fühle. Manchmal hat es 1 - 2 Tage gedauert, bis er sich äussern konnte, weil er erstmal für sich damit "klar kommen" wollte und seine Seite dazu näher beleuchten musste. Aber dann konnten wir darüber lösungsorientiert reden.
Gefühlt waren das schwere Zeiten, die GsD nicht lange andauerten - denn ich habe das Glück einen Partner an meiner Seite zu haben, der es geschafft hat, sich selbst frei zu schwimmen. Von den Erwartungen seiner Ex-Frau, seinen eigenen grossen Ansprüchen (an sich selbst und seine "Perfektheit" und in der Lage war, die wirklichen Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen. Und ich habe gelernt, mich selbst nicht immer so wichtig zu nehmen - anders gesagt, meine Gefühle besser zu reflektieren, warum mit eine Situation WIRKLICH geärgert hat, traurig machte oder ich mich schlichtweg als in die 2. Reihe abkommandiert empfand. Wichtig glaube ich für uns beide: Er spürte mein Wohlwollen und die Sympathie seinen Kindern gegenüber, und ich spürte die Liebe, die er für mich empindet.
Was sind denn deine "Probleme" aktuell? Oder genauer?
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24.03.2011, 16:44Inaktiver User
AW: Frage: Warum steht man als Neue bewusst/unbewusst oft an 2. Stelle?
Oh, ich möchte schon die Nummer 1 in seinem Leben sein - z.B. die weibliche Lebensgefährtin Nr. 1, die Sexpartnerin Nr. 1 (ohne 2 dahinter
).
Wichtig ist: Die Kinder bedürfen der uneingeschränkten Zuwendung und Aufmerksamkeit des Vaters, wenn z.B. eine KiWoEn anliegt oder sie anrufen, weil sie Probleme erörtern möchten oder einfach den Kontakt zum Vater suchen. Ich als Erwachsene kann das besser kommunzieren, wenn ich Defizite empfinde, Kinder können das nicht so - sie reagieren mit Verhaltensauffälligkeiten/-änderungen... und dann ist das Kind oft schon in den Brunnen gefallen. Und dies geht halt oft bis in junge Erwachsenenalter so. Und dies muss eine Next einfach akzeptieren. So sehe ich es.
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24.03.2011, 16:58
AW: Frage: Warum steht man als Neue bewusst/unbewusst oft an 2. Stelle?
Hallo Loop,
da habe ich gegenteilige Erfahrungen gemacht. ER wollte, dass ich auch an den Kids-WE dabei bin und mich aktiv an den Kindern beteilige. An den freien WE's dann bitte ausgiebige Zweisamkeit - meine persönlichen Bedürfnisse fielen dabei hintenüber und dazu zählte auch schon ein Frisörbesuch...
Darüberhinaus durfte ich auch mal als Babysitterin einspringen, während er seinem Hobby Fußballspielen nachging, welches den gesamten Sonntag in Anspruch nahm.
Als ich bemerkte, in welcher Situation ich mich befand, war es leider zu spät. Als ich anfing mich abzugrenzen, verstand er die Welt nicht mehr. Es hatte doch alles so gut funktioniert... Und nun "hatte ich mich ja verändert" (=seine Erkenntnis).
Nun ja, ich bin seit 4 Wochen (un-) gewollt wieder Single, weil ich seine Version von Patchwork nicht "mehr" leben wollte.
Wir waren über 2 Jahre zusammen, davon 14 Monate zusammegelebt. Kinder 9 und 6 Jahre alt.
Feli,
ich hatte aber selten das Gefühl an 2. Stelle zu sein, da mir bewusst war, dass die Kinder einen höheren Stellenwert haben und immer haben werden.
Naja, im Gegenteil, habe ja eher um meine Freiheit gekämpft.
Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man als Partnertin den höchsten Stellenwert in einer Beziehung haben möchte. Seine Situation wird immer die bestimmendere sein... IMMER!!!
Da musst Du Dir die Frage stellen, ob Du diesen Abstrich für Dich machen kannst.
Ich für meinen Teil habe mit Männern, die bereits Kinder haben, abgeschlossen. Diesen Konflikten aus Patchwork-Geschichte möchte ich nicht mehr zum Opfer fallen!
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24.03.2011, 17:21
AW: Frage: Warum steht man als Neue bewusst/unbewusst oft an 2. Stelle?
Feli, aus deiner Sicht, wie hätte denn in diesem Fall eine Lösung ausgesehen bei der du nicht die Verliererin bist?
Woran würdest du erkennen, dass du eine wichtige Rolle in dieser Partnerschaft einnimmst?
Was wäre für dich wichtig um dieses "Paar-Gefühl" zu haben?
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24.03.2011, 17:22Inaktiver User
AW: Frage: Warum steht man als Neue bewusst/unbewusst oft an 2. Stelle?
Du warst der Trennungsgrund?
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24.03.2011, 17:43
AW: Frage: Warum steht man als Neue bewusst/unbewusst oft an 2. Stelle?
das liest sich alles, als ob ihr noch nicht so lange zusammen seid.
vielleicht bist du eine sog. übergangsfrau? offensichtlich steht er nicht voll zu dir, so wie du die situation beschreibst.
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24.03.2011, 17:48Inaktiver User
AW: Frage: Warum steht man als Neue bewusst/unbewusst oft an 2. Stelle?
Trennungsgrund ist wohl seine Ex-Frau, oder ? Von ihr hat er sich schließlich getrennt und nicht von dir.....

Ab einem gewissen Alter bringt jeder sein gelebtes Leben mit, auch in Form irgendwelcher "Einschränkungen". Wobei ich Einschränkungen nicht negativ meine, sondern in dem Sinne, dass man nicht mehr soooo frei alles entscheiden und tun kann wie in jungen Jahren. Das können eigene gesundheitliche Probleme sein, aber eben auch Kinder oder pflegebedürftige Angehörige.
Für mich macht eine gute Partnerschaft aus, dass man gemeinsam lebt. Dann kommt das Gefühl erst garnicht auf, an zweiter Stelle zu stehen. Ich hatte das Gefühl noch nie. Inzwischen sind die Kinder meines Partners allerdings erwachsen, aber bis letztes Jahr hat noch seine Tochter bei ihm gewohnt.
Feli, hat dein Partner ein schlechtes Gewissen wegen seiner Trennung ? Das wäre in der Tat blöd. Denn daran kann nur er alleine arbeiten, da bist du absolut machtlos. Und kommst auch nicht dagegen kann.
Seit wann ist er getrennt ? Während des Trennungsjahres kann viel passieren, da würde ich mal garnichts Größeres planen.....
Gruß, Elli
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24.03.2011, 18:01Inaktiver User


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