Hallo ihr Lieben,
ich habe dies hier beim Lesen gefunden. Ich finde es sehr ergreifend und sehr sehr schön. Daher möchte ich diesem Posting-Austausch zweier Männer über die Liebe und, was deren Verlust bedeuten könnte einen Ehrenplatz geben und habe dazu einen neuen Strang eröffnet.
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Danke,
frangipani
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Thema: Plädoyer für die Liebe
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20.02.2011, 15:43Inaktiver User
Plädoyer für die Liebe
Geändert von frangipani (06.03.2011 um 14:32 Uhr) Grund: Copyrightverletzung
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20.02.2011, 16:59Inaktiver User
AW: Plädoyer für die Liebe
Wenn man eine Entscheidung trifft, ist es immer ein Verzicht auf die andere Alternative. Ist ein Allgemeinplatz. Im Nachhinein zu erkennen, dass man sich falsch entschieden hat, ist bitter, zumal die Alternative dann häufig nicht mehr gegeben ist.
Andererseits: wenn wir eine Entscheidung treffen, wissen wir ja nie, wie es mit der Alternative "gelaufen" wäre. Beides "auszuprobieren" geht in der Regel nicht.
Die Entscheidung EhepartnerIn/Geliebte_r ist verdammt einsam. Niemand kann sie einem abnehmen. Besonders schwieirg wird es, wenn Argumente kommen wie "sei zufrieden, du hast doch eine Super-Frau", "mit der nächsten wird es auch nicht besser, wenn der Alltag eingekehrt ist", "ich werde dich vor den Nachbarn/Freunden unmöglich machen, wenn du mich verlässt" etc. etc.
Es ist oft schwer, zu sich selbst zu stehen. Welche Entscheidung auch immer daraus resultiert. Ich wünsche einfach jedem (Mann wie Frau), dass man sich nicht kleinmachen lässt mit Argumenten von Leuten, die ihre eigenen Interessen verfolgen. Und dass man sich freimachen kann von einem Korsett, das sinngemäß "gemeinsames Haus und Vermögen" heisst.
Gruß, Elli
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01.03.2011, 14:17
AW: Plädoyer für die Liebe
"Nämlich, dass doch diese vermeintliche Liebe zur Ehefrau sich umgewandelt hat in Routine, Pflichtgefühl und Verantwortungsbewusstsein und sie einfach eine liebgewordene Gewohnheit geworden ist. Das hat mit Liebe aber nicht mehr viel zu tun, obwohl es auch eine Art von Liebe ist, aber nicht mehr "DIE" Liebe."
Sehr schön, dass viele Geiger dass meist schon nach vielen Ehejahren, mehreren Kindern und anderen unangenehmungen Verpflichtungen erkennen und für sich feststellen, dass es dass doch jetzt nicht gewesen sein kann!?
Dass nenne ich ja mal ein Plädoyer für die Liebe, vor allen Dingen für die einzigartige Liebe, welche vielen eigenartigerweise oft erst während einer bereits bestehenden Ehe begegnet!?
Warum begegnet fast niemand dieser einzigartigen Liebe bereits im Vorfeld und heiratet dann einfach diese und alles wird gut? Warum müssen immer erst Ehen und Familien daran zerbrechen? Ist das irgendwie statistisch hinterlegt!?
Vielleicht, weil oft nicht die Liebe einzigartig ist, sondern die Konstellation.
Leider ist das Leben kein Ponyhof.
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01.03.2011, 14:57Inaktiver User
AW: Plädoyer für die Liebe
Ja das sind so die verbitterten Aussagen. Das Leben ist kein Ponyhof.......
und noch eine davon habe ich hier schon öfter gelesen
Das Leben ist kein Wunschkonzert.
Und warum sollte Mann oder Frau bei jemandem bleiben, der/die solche lebensfeindlichen Aussagen
tätigt?
Oft wird schon sehr jung geheiratet, Kinder bekommen. viele wissen zu dem Zeitpunkt noch nicht wer sie wirklich sind und was sie sich vom Leben erwarten.
Außerdem soll es so etwas wie Weiterentwicklung geben im Leben. Ein Paar kann sich zueinander entwickeln oder über die Jahre wirklich zusammenwachsen.
Ein Paar kann sich auch auseinander entwickeln, jeder für sich.
Am schlimmsten ist es oft, wenn einer sich entwickelt, der andere aber stehen bleibt. Diese Stehenbleiber sind im Nachhinein oft die Verbitterten und Hasserfüllten.
"Ich habe immer alles für dich getan, die Kinder versorgt etc..... " Ja das stimmt sicher, aber sich selbst haben diese Frauen vergessen.
Ist es wirklich so erstrebenswert , einen Mann mittels emotionaler Erpressung bei sich zu behalten? Ist das ein Beweise der großen ehelichen Liebe, der Ehefrau/des Ehemannes? Oder zeugt dies nicht eher von Egoismus und Besitzdenken?
P.S.: Nein, ich bin keine Geliebte :)
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01.03.2011, 15:01Inaktiver User
AW: Plädoyer für die Liebe
Niemand MUß in einer Ehe bleiben.
Ich regel aber vorher das Eine um dann etwas Neues zu beginnen und fange nicht an schon während der bestehenden Beziehung zu suchen oder gar zu betrügen.
Ist aber wohl charaktersache
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01.03.2011, 15:06Inaktiver User
AW: Plädoyer für die Liebe
Ja das ist sicher Charaktersache. Aber wer verliebt sich schon absichtlich?
Oder denkst du, ein Mann/eine Frau steht in der früh auf und beschließt: so heute verliebe mich.
Ich denke nicht. Es passiert. Und wenn es passieren kann, dann stimmt mit der ursprünglichen Beziehung etwas nicht.
Auch die Bezeichnung "Geliebte" lässt tief blicken. Sie ist die, die geliebt wird, die Geliebte.
Charaktersache ist es auch, dann nicht ewig rumzueiern, sondern klar Schiff zu machen. Und da hapert es dann bei vielen, AUCH durch die emotionalen Erpressungen, die da laufen (nicht nur)
Es ist auch Charaktersache, ob man/frau emotional erpresst, oder nicht?
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01.03.2011, 15:09Inaktiver User
AW: Plädoyer für die Liebe
Ja sicher - aber niemand muß sich erpressen lassen oder?
Das mit dem "verlieben passiert" sehe ich anders.
Oder sagen wir so: selbst wenn ich mich verliebe trotz Ehe muß ich nicht gleich fremdgehen. Da gucke ich erstmal wieso das passiert ist, und arbeite an meiner Ehe. An der mir natürlich etwas liegen muß. Sonst muß ich gehen.
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01.03.2011, 15:12
AW: Plädoyer für die Liebe
ich glaub das die Ehe die heute geschieden werden zu einem nicht unerheblichen Teil Ehe sind die geschlossen wurden weil die Frau plötzlich schwanger war (ich will jetzt nicht über Schuld diskutieren) und viele Männer noch meinten sie müssen jetzt heiraten.Warum begegnet fast niemand dieser einzigartigen Liebe bereits im Vorfeld und heiratet dann einfach diese und alles wird gut? Warum müssen immer erst Ehen und Familien daran zerbrechen? Ist das irgendwie statistisch hinterlegt!?
kann da sein? ist irgendwie so die Beobachtung in meinem Umfeld, das das damals noch erwartet wurde von der Gesellschaft.
und ich denke das sieht heute anders aus, da heiraten weit weniger wegen einem KindThere's no life before coffee
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01.03.2011, 15:15
AW: Plädoyer für die Liebe
das sehe ich auch so. wie man damit umgeht, das ist dann die große Frage.Ich denke nicht. Es passiert. Und wenn es passieren kann, dann stimmt mit der ursprünglichen Beziehung etwas nicht.
klar kann man schauen wieso es passiert ist und an der Ehe arbeiten... aber man kann sich auch nicht auf Befehlt wieder entlieben.There's no life before coffee
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01.03.2011, 15:25Inaktiver User
AW: Plädoyer für die Liebe
Und man/frau kann sich auch nicht auf Befehl wieder in den Ehepartner verlieben.
Mich haben einfach die teilweise echt verbitterten, menschenverachtenden, lieblosen, besitzergreifenden und egoistischen posts in manchen Strängen schwer erschüttert. Wie viel Hass kommt da zu Tage. Aber Frau liebt ja den Mann, den sie grad zu Tode hetzt.


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