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    AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?

    @superspeiche:

    Für das Kind wäre es definitv besser, wenn er es da raus holen würde. Aus unserer Clique hätte ihn da auch jeder unterstützt. Aber ich habe das Gefühl, er möchte gar nicht so richtig. Er sagte mal zu mir - als er wieder den Kleinen zurückbrachte und in ein "Loch" fiel: Und wenn ich die nächsten zehn Jahre auf dem Sofa schlafen muss, aber ich will bei meinem Kind sein. Ich und die anderen sagten von Anfang an (als er im Sommer auszog): Nimm den Kleinen mit. Es ist nicht gut für ihn, wenn er die Lebensumstände seiner Mutter sieht. Er müsste eigentlich so viel Verantwortung haben und dies auch tun. Hat er aber nicht. Das ganze Problem ist er: ER möchte nicht den steinigen Weg gehen usw. ER steht sich selber im Weg - das hat er auch schon gesagt. Er wüsste auch, das er gute Chancen hätte, das Kind zu bekommen. Ich weiß auch nicht, warum er es nicht macht. Er war sich so sicher, dass er das durchzieht. Und zu jedem sagte er, er möchte nicht mehr zu seiner Frau zurück. Ist es nur eine Ausrede mit dem Kind?? Sind doch noch Gefühle für sie da??? Vielleicht sagt er irgendwann mal, was da in ihm vorging.

    Das Alkoholproblem seiner Frau begann schon, bevor die zwei zusammen kamen. Kann ich aber nicht beurteilen, inwieweit das stimmt. Habe ich selbst nicht miterlebt. Ich möchte es eigentlich nur verstehen, warum er so handelt oder gehandelt hat.

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    AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?

    Zitat Zitat von Zuckerhase1973 Beitrag anzeigen
    @superspeiche:

    Für das Kind wäre es definitv besser, wenn er es da raus holen würde. Aus unserer Clique hätte ihn da auch jeder unterstützt. Aber ich habe das Gefühl, er möchte gar nicht so richtig. Er sagte mal zu mir - als er wieder den Kleinen zurückbrachte und in ein "Loch" fiel: Und wenn ich die nächsten zehn Jahre auf dem Sofa schlafen muss, aber ich will bei meinem Kind sein. Ich und die anderen sagten von Anfang an (als er im Sommer auszog): Nimm den Kleinen mit. Es ist nicht gut für ihn, wenn er die Lebensumstände seiner Mutter sieht. Er müsste eigentlich so viel Verantwortung haben und dies auch tun. Hat er aber nicht. Das ganze Problem ist er: ER möchte nicht den steinigen Weg gehen usw. ER steht sich selber im Weg - das hat er auch schon gesagt. Er wüsste auch, das er gute Chancen hätte, das Kind zu bekommen. Ich weiß auch nicht, warum er es nicht macht. Er war sich so sicher, dass er das durchzieht. Und zu jedem sagte er, er möchte nicht mehr zu seiner Frau zurück. Ist es nur eine Ausrede mit dem Kind?? Sind doch noch Gefühle für sie da??? Vielleicht sagt er irgendwann mal, was da in ihm vorging.

    Das Alkoholproblem seiner Frau begann schon, bevor die zwei zusammen kamen. Kann ich aber nicht beurteilen, inwieweit das stimmt. Habe ich selbst nicht miterlebt. Ich möchte es eigentlich nur verstehen, warum er so handelt oder gehandelt hat.

    dann kann er sich nur professionelle Hilfe holen um da einen Schritt weiter gehen zu können.Aber dazu muss er das erstmal selber verstehen das er Hilfe annhemen muss.
    Aber das können viele nicht, aber drängen geht auch nicht habe ich erfahren müssen. Da zieht man sich noch tiefer ins elend zurück wie eh schon vorhanden.
    Ich habe den Kontakt zu der Frau die ich damals kennen gelernt habe abgebrochen.


    Denn laut deinen beschreibungen sind Wiedersprüche an sich ja schon der Hinweis auf ein problem.

    Halte dich da bitte fern, ich hatte sowas auch mal in einem anderen Fall erlebt mit einer Frau.


    alles Gute von mir

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    AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?

    Zitat Zitat von Destiny68 Beitrag anzeigen
    @superspeiche:
    Deine Fragen finde ich berechtigt, aber wir wissen aus Zuckerhases Schilderungen zu wenig und teils auch widersprüchliches. Was da zwischen den Eheleuten abläuft, inwieweit, da doch noch Gefühle sind, was zu dem Alkoholproblem geführt hat etc. Im Prinzip ist die Frage verständlich, warum er zu seiner Frau zurück muss, wenn er das Kind beschützen will, aber die ganzen Gegebenheiten und Dynamiken, die da eine Rolle spielen, finde ich schwer zu durchschauen. Dazu muss der Mann ja auch den Willen haben, sich zu trennen und damit evtl. das beste für das Kind zu wollen, indem er das Kind dann evtl zu sich nimmt. Vielleicht will er sich gar nicht wirklich trennen, hat die Kraft nicht dazu, ist co-abhängig etc. Wie gesagt, auch für mich schwer nachvollziehbar, diese Geschichte.

    @Zuckerhase:
    Du hast ja auch in dem Strang von Befreit: Was soll ich ihm glauben? zu Deiner Geschichte gepostet, ich antworte Dir aber mal hier. Ich finde Deine pauschalen Sätze teilweise schlimm und nicht sehr reflektiert. Mir fällt immer wieder auf, wie Du die Mutter verurteilst: Sätze wie: Mütter benutzen ihr Kind als Druckmittel, sie hat immer alles bekommen, Du bezeichnest sie als verwöhntes Einzelkind, bei der alles nach ihren Wünschen lief, sie benutzt unfaire Mittel über das Kind etc. Oder du schreibst über ihn: Man geht nicht zu einer Frau zurück die man nicht mehr liebt etc. Dann schimpfst du über die Oma, jetzt ist die Oma doch wieder gut. Und vieles erzählst du vom Hörensagen.

    Zunächst mal, wie hier auch schon geschrieben wurde, die beiden werden sich irgendwann mal geliebt haben, und wenn man viele Jahre verheiratet ist, zeigt sich wie auch in so vielen der anderen Geschichten hier im Forum, dass es dem meist männlichen Partner alles andere als leicht fällt, aus bestehenden Beziehungsstrukturen auszubrechen. Es werden oft die Kinder, auch von den Männern genannt, derentwegen sie sich nicht trennen mögen. Meist steckt aber eine tiefe Angst vor Veränderung, nicht loslassen können, oft auch Bindungsangst etc. dahinter und so entsteht ein unglaubliches Rumgeiere. Wenn du sagst: Man geht doch nicht zu einer Frau zurück oder bleibt bei ihr ,wenn man sie nicht mehr liebt: So hab ich auch gedacht, als ich mit meinem Freund zusammen war und wurde eines besseren belehrt: denn... genau das tut man(n). Und Man(n) will es auch so, die Gründe dafür sind oft vielfältig: Eben die Angst, das alte Vertraute loszulassen, Gewohnheit, Haus, Kinder, Angst vor finanziellen Konsequenzen, die Umgebung, die Freunde und natürlich auch eine gewisse Verbundenheit über die Jahre.

    Ich denke auch, wenn einer der Partner abgeschlossen hat und einen neuen Partner kennenlernt, müsste das alles, wenns auch nicht leicht ist, ohne Rumgeiere gehen. Aber so ist es leider oft nicht, weil eben noch nicht abgeschlossen ist. Darunter leiden dann alle Beteiligten.

    Und das schliesst auch nicht aus, dass der Mann kurzzeitig oder auch länger zu der Frau, die er neu kennenlernt, eine durchaus innige Beziehung aufbaut, große Versprechungen und Liebesschwüre gemacht werden, tolle Nächte verbracht werden und täglich Sms im Wortlaut: Ich vermisse dich unendlich und hab noch nie eine Frau so geliebt wie Dich... geschrieben werden. In diesem Moment mag der Schreiber das durchaus so empfinden, aber es hält der Realität und der Umsetzung oft nicht stand, wenn die alte Beziehung nicht abgeschlossen oder verarbeitet ist.

    Wenn Dein Freund die Stärke nicht hat, sich zu lösen und in diesem Fall auch für das Kind entsprechend zu handeln, wirst du da nicht viel machen können, das sind seine Baustellen. Für das Kind, sollte die Situation so sein, wie Du sie beschreibst, finde ich es schlimm.

    Aber nochmal zu Deinen Sätzen, zuckerhase: Das mit dem Druckmittel finde ich gelinde gesagt, auch zum Ko... dazu wurde hier aber schon was gesagt. Dann Deine Pauschalisierung: Einzelkind, das immer seine Wünsche erfüllt bekommen hat. Puuh, denk mal nach. Erstens sind nicht alle Einzelkinder verwöhnt, manche müsse ganz schön kämpfen und stehen in vielen Situationen alleine da. Zweitens, bei der Frau Deines Freundes wird ja wohl kaum alles nach ihren Wünschen verlaufen sein, denn eine Alkoholkrankheit kommt nicht von ungefähr.

    Vielleicht kannst du versuchen, das alles etwas differenzierter zu sehen und nicht nur zu verurteilen. Wenn Dein Freund gewollt hätte, hätte er die Stärke auch durch die Liebe zu Dir finden können, alles durchzuziehen. Aber er kann und will nicht. Und was da in dieser Familie abläuft ist viel zu komplex und das sind Baustellen, die die Erwachsenen jeder für sich und das Kind lösen müssen. Dein Freund ist offenbar in sich selbst und auch für Dich nicht frei.

    Ich wünsche Dir wirklich eine etwas differenzierte Sichtweise und natürlich die Stärke, dich von diesem Mann zu lösen.

    Zwei Fragen hab ich: Wie alt bist du? Und wie alt ist Dein Freund? Wie eng war Eure Beziehung oder war es mehr liebevolle Freundschaft?

    LG Destiny
    Hallo Desiny,

    ich bin 36 und er ist 37 Jahre. Unsere Beziehung war schon sehr eng: Er rief immer an und erzählte, was unter Tags passierte - genauso von meiner Seite. Wir haben wirklich alles bequatscht. Am WE, wenn ich kindfrei hatte, gingen wir weg. Da unsere Kinder ja auch befreundet sind, haben wir sehr viel auch zu viert unternommen bzw. waren auch mal andere getrennte Elternteile mit ihren Kindern dabei. Seine Frau ging fast nie bei diesen Unternehmungen mit, da sie immer sehr lange schlief (zumindest hat er dies so erzählt). Ich bin das genaue Gegenteil von seiner Frau. Vielleicht hat ihn das gerade gereizt. Nachdem er auszog - es waren Sommerferien und mein Kleiner war bei seinem Papa - war ich bei ihm oder er bei mir. Ich habe ihm halt alles geglaubt, was er so erzählt hat. Eigentlich ein Wunder, dass ich wieder einem Mann vertraut habe, nachdem meine Ehe wie die Hölle war.

    Du schreibst schon richtig, dass er Angst hat, vor dem was passieren könnte. Dann kommen die finanziellen Probleme dazu. Er ist nicht frei für mich, ansonsten wäre er nicht wieder zurück gegangen. Wie du schreibst: die Liebe hätte ihm Stärke geben müssen. Was wäre gewesen, wenn wir zusammen gezogen wären - so wie geplant -? Das Frage ich mich häufig. Ich denke, er wäre auch wieder zurück gegangen und das hätte noch mehr weh getan.

    Ich weiß auch, dass in dieser Ehe beide Fehler gemacht haben oder machen. Es sind beide dran schuld, dass es so ist, wie es ist. So wie er immer sagte, kann er mit alle dem nicht mehr leben. Aber Man(n) bleibt auch wegen der Kinder. Ich bin früher auch bei meinem Ex wegen des Kindes geblieben. Aber meine "Hölle" habe ich irgendwann nicht mehr ausgehalten. Ich wollte jemanden, der jetzt hinter mir steht und eigentlich hat er auch immer beteuert, das dies der Fall ist und er mir nie so weh tun möchte, wie es mein Ex machte.

    Eigentlich ist es besser, man bleibt alleine. Da kann einem keiner weh tun.

    Das mit den Einzelkindern möchte ich auf gar keinen Fall verallgemeinern. Ich bin auch eines. Nur war meine Kindheit nicht sehr einfach. Ich musste schon immer um alles kämpfen. Was ich damit sagen wollte, ist, das sie es nicht gewöhnt ist, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht und das hat ihre damalige beste Freundin jetzt geäußert.

    LG
    Zuckerhase

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    AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?

    Zitat Zitat von superspeiche Beitrag anzeigen
    dann kann er sich nur professionelle Hilfe holen um da einen Schritt weiter gehen zu können.Aber dazu muss er das erstmal selber verstehen das er Hilfe annhemen muss.
    Aber das können viele nicht, aber drängen geht auch nicht habe ich erfahren müssen. Da zieht man sich noch tiefer ins elend zurück wie eh schon vorhanden.
    Ich habe den Kontakt zu der Frau die ich damals kennen gelernt habe abgebrochen.


    Denn laut deinen beschreibungen sind Wiedersprüche an sich ja schon der Hinweis auf ein problem.

    Halte dich da bitte fern, ich hatte sowas auch mal in einem anderen Fall erlebt mit einer Frau.


    alles Gute von mir
    Weisst Du, wie es damals bei dieser Frau dann ausging?

    Seine Aussagen waren in den letzten drei Wochen wirklich extrem widersprüchlich. Er hat ein Problem und ich bin keine "professionelle" Hilfe. Ich hätte ihn unterstützt.

    Ich versuche so weit wie möglich den Kontakt abzubrechen. Unsere Kinder sind ja gemeinsam im Hort und der Schule zudem sehr eng befreundet, da ignoriere ich ihn. Ist für mich auch nicht einfach, aber ich kann da nicht an dem Punkt weiter machen, wo wir vor seinem Auszug waren.

    LG
    Zuckerhase

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    AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?

    Zitat Zitat von Zuckerhase1973 Beitrag anzeigen
    Weisst Du, wie es damals bei dieser Frau dann ausging?

    Seine Aussagen waren in den letzten drei Wochen wirklich extrem widersprüchlich. Er hat ein Problem und ich bin keine "professionelle" Hilfe. Ich hätte ihn unterstützt.

    Ich versuche so weit wie möglich den Kontakt abzubrechen. Unsere Kinder sind ja gemeinsam im Hort und der Schule zudem sehr eng befreundet, da ignoriere ich ihn. Ist für mich auch nicht einfach, aber ich kann da nicht an dem Punkt weiter machen, wo wir vor seinem Auszug waren.

    LG
    Zuckerhase

    Hallo Zuckerhase,

    hoffe das erstmal halbwegs RUHE einkehrt bei dir.

    Wie es ausging? Die Frau hat sich einiges geleistet und dies wurde dann zum Verhängnis, der Vater hat das Sorgerecht bekommen.

    Auch da ist vieles Krum und kreuz gelaufen. Klar gehören zwei dazu, aber der eine hat in solchen Fällen immer eine Mehrschuld was in Sachen Kindererziehung angeht.

    Wie gesagt, das er dir nicht das rüberbringt was er eigentlich sollte ist schade, aber wie du erkannt hast, solltest du Sparflamme fahren und dein Leben weiter segeln.

    Was wird? das weiß keiner.
    Was du machen kannst , das jetzt so gestalten, das für die dich Welt so in Ordnung ist, das du den Glauben an die Männer und dich selbst nicht verlierst.

    Aber wie heißt es so schön aber hart, "et kütt wie et kütt"

    Alles Gute Zuckerhase

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    AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?

    Zitat Zitat von superspeiche Beitrag anzeigen
    Hallo Zuckerhase,

    hoffe das erstmal halbwegs RUHE einkehrt bei dir.

    Wie es ausging? Die Frau hat sich einiges geleistet und dies wurde dann zum Verhängnis, der Vater hat das Sorgerecht bekommen.

    Auch da ist vieles Krum und kreuz gelaufen. Klar gehören zwei dazu, aber der eine hat in solchen Fällen immer eine Mehrschuld was in Sachen Kindererziehung angeht.

    Wie gesagt, das er dir nicht das rüberbringt was er eigentlich sollte ist schade, aber wie du erkannt hast, solltest du Sparflamme fahren und dein Leben weiter segeln.

    Was wird? das weiß keiner.
    Was du machen kannst , das jetzt so gestalten, das für die dich Welt so in Ordnung ist, das du den Glauben an die Männer und dich selbst nicht verlierst.

    Aber wie heißt es so schön aber hart, "et kütt wie et kütt"

    Alles Gute Zuckerhase

    Ich wäre auch froh, wenn Ruhe eingekehrt. Aber gestern habe ich ihn schon wieder gesehen, als wir unsere Kinder abholten.

    Das ist richtig, es weiß keiner, was kommt. Und das ist auch gut so. Es wird alles seinen Sinn haben, auch wenn man es nicht sofort erkennt. Rede ich mir jetzt mal öfters ein, damit es leichter ist.

    Das mit dem Glauben verlieren, ist so eine Sache. Ich werde über diesen "Gedanken" in einem halben Jahr noch mal nachdenken. Vielleicht sehe ich es dann etwas anderster.

    LG Zuckerhase

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