@superspeiche:
Für das Kind wäre es definitv besser, wenn er es da raus holen würde. Aus unserer Clique hätte ihn da auch jeder unterstützt. Aber ich habe das Gefühl, er möchte gar nicht so richtig. Er sagte mal zu mir - als er wieder den Kleinen zurückbrachte und in ein "Loch" fiel: Und wenn ich die nächsten zehn Jahre auf dem Sofa schlafen muss, aber ich will bei meinem Kind sein. Ich und die anderen sagten von Anfang an (als er im Sommer auszog): Nimm den Kleinen mit. Es ist nicht gut für ihn, wenn er die Lebensumstände seiner Mutter sieht. Er müsste eigentlich so viel Verantwortung haben und dies auch tun. Hat er aber nicht. Das ganze Problem ist er: ER möchte nicht den steinigen Weg gehen usw. ER steht sich selber im Weg - das hat er auch schon gesagt. Er wüsste auch, das er gute Chancen hätte, das Kind zu bekommen. Ich weiß auch nicht, warum er es nicht macht. Er war sich so sicher, dass er das durchzieht. Und zu jedem sagte er, er möchte nicht mehr zu seiner Frau zurück. Ist es nur eine Ausrede mit dem Kind?? Sind doch noch Gefühle für sie da??? Vielleicht sagt er irgendwann mal, was da in ihm vorging.
Das Alkoholproblem seiner Frau begann schon, bevor die zwei zusammen kamen. Kann ich aber nicht beurteilen, inwieweit das stimmt. Habe ich selbst nicht miterlebt. Ich möchte es eigentlich nur verstehen, warum er so handelt oder gehandelt hat.
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22.10.2009, 11:13
AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?
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22.10.2009, 12:14
AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?
dann kann er sich nur professionelle Hilfe holen um da einen Schritt weiter gehen zu können.Aber dazu muss er das erstmal selber verstehen das er Hilfe annhemen muss.
Aber das können viele nicht, aber drängen geht auch nicht habe ich erfahren müssen. Da zieht man sich noch tiefer ins elend zurück wie eh schon vorhanden.
Ich habe den Kontakt zu der Frau die ich damals kennen gelernt habe abgebrochen.
Denn laut deinen beschreibungen sind Wiedersprüche an sich ja schon der Hinweis auf ein problem.
Halte dich da bitte fern, ich hatte sowas auch mal in einem anderen Fall erlebt mit einer Frau.
alles Gute von mir
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22.10.2009, 21:11
AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?
Hallo Desiny,
ich bin 36 und er ist 37 Jahre. Unsere Beziehung war schon sehr eng: Er rief immer an und erzählte, was unter Tags passierte - genauso von meiner Seite. Wir haben wirklich alles bequatscht. Am WE, wenn ich kindfrei hatte, gingen wir weg. Da unsere Kinder ja auch befreundet sind, haben wir sehr viel auch zu viert unternommen bzw. waren auch mal andere getrennte Elternteile mit ihren Kindern dabei. Seine Frau ging fast nie bei diesen Unternehmungen mit, da sie immer sehr lange schlief (zumindest hat er dies so erzählt). Ich bin das genaue Gegenteil von seiner Frau. Vielleicht hat ihn das gerade gereizt. Nachdem er auszog - es waren Sommerferien und mein Kleiner war bei seinem Papa - war ich bei ihm oder er bei mir. Ich habe ihm halt alles geglaubt, was er so erzählt hat. Eigentlich ein Wunder, dass ich wieder einem Mann vertraut habe, nachdem meine Ehe wie die Hölle war.
Du schreibst schon richtig, dass er Angst hat, vor dem was passieren könnte. Dann kommen die finanziellen Probleme dazu. Er ist nicht frei für mich, ansonsten wäre er nicht wieder zurück gegangen. Wie du schreibst: die Liebe hätte ihm Stärke geben müssen. Was wäre gewesen, wenn wir zusammen gezogen wären - so wie geplant -? Das Frage ich mich häufig. Ich denke, er wäre auch wieder zurück gegangen und das hätte noch mehr weh getan.
Ich weiß auch, dass in dieser Ehe beide Fehler gemacht haben oder machen. Es sind beide dran schuld, dass es so ist, wie es ist. So wie er immer sagte, kann er mit alle dem nicht mehr leben. Aber Man(n) bleibt auch wegen der Kinder. Ich bin früher auch bei meinem Ex wegen des Kindes geblieben. Aber meine "Hölle" habe ich irgendwann nicht mehr ausgehalten. Ich wollte jemanden, der jetzt hinter mir steht und eigentlich hat er auch immer beteuert, das dies der Fall ist und er mir nie so weh tun möchte, wie es mein Ex machte.
Eigentlich ist es besser, man bleibt alleine. Da kann einem keiner weh tun.
Das mit den Einzelkindern möchte ich auf gar keinen Fall verallgemeinern. Ich bin auch eines. Nur war meine Kindheit nicht sehr einfach. Ich musste schon immer um alles kämpfen. Was ich damit sagen wollte, ist, das sie es nicht gewöhnt ist, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht und das hat ihre damalige beste Freundin jetzt geäußert.
LG
Zuckerhase
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22.10.2009, 21:17
AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?
Weisst Du, wie es damals bei dieser Frau dann ausging?
Seine Aussagen waren in den letzten drei Wochen wirklich extrem widersprüchlich. Er hat ein Problem und ich bin keine "professionelle" Hilfe. Ich hätte ihn unterstützt.
Ich versuche so weit wie möglich den Kontakt abzubrechen. Unsere Kinder sind ja gemeinsam im Hort und der Schule zudem sehr eng befreundet, da ignoriere ich ihn. Ist für mich auch nicht einfach, aber ich kann da nicht an dem Punkt weiter machen, wo wir vor seinem Auszug waren.
LG
Zuckerhase
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22.10.2009, 22:17
AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?
Hallo Zuckerhase,
hoffe das erstmal halbwegs RUHE einkehrt bei dir.
Wie es ausging? Die Frau hat sich einiges geleistet und dies wurde dann zum Verhängnis, der Vater hat das Sorgerecht bekommen.
Auch da ist vieles Krum und kreuz gelaufen. Klar gehören zwei dazu, aber der eine hat in solchen Fällen immer eine Mehrschuld was in Sachen Kindererziehung angeht.
Wie gesagt, das er dir nicht das rüberbringt was er eigentlich sollte ist schade, aber wie du erkannt hast, solltest du Sparflamme fahren und dein Leben weiter segeln.
Was wird? das weiß keiner.
Was du machen kannst , das jetzt so gestalten, das für die dich Welt so in Ordnung ist, das du den Glauben an die Männer und dich selbst nicht verlierst.
Aber wie heißt es so schön aber hart, "et kütt wie et kütt"
Alles Gute Zuckerhase
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24.10.2009, 10:09
AW: Abnabelungsprozess??? oder wie seht Ihr das?
Ich wäre auch froh, wenn Ruhe eingekehrt. Aber gestern habe ich ihn schon wieder gesehen, als wir unsere Kinder abholten.
Das ist richtig, es weiß keiner, was kommt. Und das ist auch gut so. Es wird alles seinen Sinn haben, auch wenn man es nicht sofort erkennt. Rede ich mir jetzt mal öfters ein, damit es leichter ist.
Das mit dem Glauben verlieren, ist so eine Sache. Ich werde über diesen "Gedanken" in einem halben Jahr noch mal nachdenken. Vielleicht sehe ich es dann etwas anderster.
LG Zuckerhase


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