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  1. User Info Menu

    Wenn die Ex weiterhin die Rolle der "Ehefrau" beansprucht

    Hallo,

    kurz zu den Umständen:
    Bin seit 1.5 Jahren mit einem Mann zusammen, der eine Tochter im Alter von 7 Jahren hat.
    Er und seine Ex sind seit ca. 2 Jahren getrennt, er ist ausgezogen, in die Wohnung direkt nebenan.
    Nun ergibt sich aus dieser Wohnsituation (ich habe meine eigene Wohnung), dass die beiden real betrachtet zusammenleben. Der Lebensmittelpunkt der Tochter ist bei der Mutter, aber sämtliche Türen stehen offen. Allerdings nicht nur für die Tochter. Sondern auch für die Mutter. Das heißt, auch sie darf jederzeit anrufen, hereinkommen, etc. pp.
    Die Vater-Tochter-Zeit wird auch zum fgrößten Teil in der Wohnung der Mutter verbracht.

    Ist es sinnvoll, hier zu versuchen, Grenzen zu setzen? (Ich möchte auch Privatsphäre mit meinem Freund haben)
    Um eines vorweg zu sagen: Ich habe nichts gegen das Kind und ergreife oft genug selbst die Initiative, mit ihm rauszugehen oder sonstwie Zeit zu verbringen.
    Wogegen ich etwas habe, ist dass die Ex ganz selbstverständlich versorgt wird, überall ein- und ausgehen darf, und im Endeffekt einen Partner hat.

    Also, gibt es erfolgreiche "Abnabelungsversuche", oder kann ich es eigentlich bleiben lassen?
    Geändert von Glasauge (13.03.2009 um 14:19 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der Ehefrau beansprucht

    Was sagt dein Freund denn dazu? Sieht er das auch so?

    Wenn er bei dir ist, seit ihr doch allein oder?

    Sind die Beiden schon geschieden?

    Etwas ändern an der Situation kann nur dein Freund, wenn er denn will.

    Ich hätte zu so einer "menage a troi" keine Lust....

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    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der "Ehefrau" beansprucht

    es wird ihm in den Momenten bewusst, in denen ich es anspreche. Ansonsten fügt er sich, um Stress zu vermeiden.
    Und dadurch, dass das alles so eingefahren ist, habe ich das Gefühl, die Böse zu sein, die irgendjemanden in seinen Gewohnheitsrechten beschneidet.

    Ja, bei mir sind wir alleine, aber es kann ja keine Lösung sein, dass er abhaut.


    Die Ehefrau ist eher in Anführungszeichen zu verstehen. Die beiden waren nicht verheiratet. Habe die Anführungszeichen ergänzt.

  4. User Info Menu

    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der Ehefrau beansprucht

    Zitat Zitat von Glasauge Beitrag anzeigen
    Hallo,

    kurz zu den Umständen:
    Bin seit 1.5 Jahren mit einem Mann zusammen, der eine Tochter im Alter von 7 Jahren hat.
    Er und seine Ex sind seit ca. 2 Jahren getrennt, er ist ausgezogen, in die Wohnung direkt nebenan.
    Nun ergibt sich aus dieser Wohnsituation (ich habe meine eigene Wohnung), dass die beiden real betrachtet zusammenleben. Der Lebensmittelpunkt der Tochter ist bei der Mutter, aber sämtliche Türen stehen offen. Allerdings nicht nur für die Tochter. Sondern auch für die Mutter. Das heißt, auch sie darf jederzeit anrufen, hereinkommen, etc. pp.
    Die Vater-Tochter-Zeit wird auch zum fgrößten Teil in der Wohnung der Mutter verbracht.

    Ist es sinnvoll, hier zu versuchen, Grenzen zu setzen? (Ich möchte auch Privatsphäre mit meinem Freund haben)
    Um eines vorweg zu sagen: Ich habe nichts gegen das Kind und ergreife oft genug selbst die Initiative, mit ihm rauszugehen oder sonstwie Zeit zu verbringen.
    Wogegen ich etwas habe, ist dass die Ex ganz selbstverständlich versorgt wird, überall ein- und ausgehen darf, und im Endeffekt einen Partner hat.

    Also, gibt es erfolgreiche "Abnabelungsversuche", oder kann ich es eigentlich bleiben lassen?
    Oh weh. Schon wieder so ein Beispiel für eine komfortable "Trennungsübergangslösung", die meint es geht auch ohne "Trennung". Ich verstehe Dich und kann Dir nachempfinden, dass Du die Situation als neue Partnerin als unbefriedigend empfindest. Dein Problem wird aber wohl sein, dass es nun schon seit 1 eineinhalb Jahren so läuft und anscheinend aus Sicht Deines Partners (Exfrau und Kind wohl sowieso) auch noch superprima.

    Ich kann eigentlich nur sagen: Frag Deinen Partner, wie er sich das Leben (mit Dir) kurz-, mittel- und langfristig vorstellt (nach 1,5 Jahren Zweisamkeit darf man da eine brauchbare Antwort erwarten...;-). Und dann sieh, ob Dir das reicht. Ändern kannst Du an seiner Wohn- und Lebenssituation jedenfalls eher wenig. Das kann er nur selber machen, wenn er es (ggfs. im Hinblick auf Eure gemeinsame Zukunft) für richtig hält.

    Hoffe, Du siehst da für Dich bald klarer

  5. User Info Menu

    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der "Ehefrau" beansprucht

    Ich weiß, dass ich mir keine Sorgen machen muss, dass die beiden wieder ein Liebes-Paar werden.

    Es geschieht "alles zum Wohl des Kindes". Damit es nicht unter einer Trennung zu leiden hat.
    Ist auch ganz gut und schön. Das muss allerdings nicht heißen, dass der Ex-Partner, in dem Fall also mein Freund, auch für alle anderen Belange in ihrem Leben der Ansprechpartner ist, der jederzeit da ist und alles macht.

    Live bekomme ich es erst seit ein paar Monaten durchgängig mit. Vorher hatten wir eine Fernbeziehung.

    Danke für das Daumendrücken :)
    Ich bin in einem wirklichen Dilemma. Und zwar weil ich denke, dass das für ihn so auch nicht ideal ist. Er fühlt sich verpflichtet, so zu handeln, wie er es tut.

  6. Inaktiver User

    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der "Ehefrau" beansprucht

    Er fühlt sich verpflichtet, so zu handeln, wie er es tut
    Dann soll er es aendern.
    Ehrlich..immer diese Ausreden. Warum kann er nicht sagen: " Ich will es so".
    ER hat sich die Wohnung direkt nebenan genommen..ER geht rueber um Vater-Tochter Zeit zu verbringen.
    Es ist ihr Konzept von Trennung. Es ist fuer das Kind nicht das schlechteste.
    Ich befuerchte du wirst da nicht viel machen koennen ausser gaaanz kleine Schritte zu gehen und so versuchen etwas zu aendern oder es einfach hinnehmen.
    Mit ner Hauruckmethode kommst du da nicht weit.

    Wogegen ich etwas habe, ist dass die Ex ganz selbstverständlich versorgt wird, überall ein- und ausgehen darf, und im Endeffekt einen Partner hat.
    Auch das wirst du solange hinnehmen muessen bis ER bereit ist zu aendern.
    Aber ne WG bedeutet nicht eine Partnerschaft. Und was anderes haben sie wohl nicht

  7. User Info Menu

    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der "Ehefrau" beansprucht

    Und dadurch, dass das alles so eingefahren ist, habe ich das Gefühl, die Böse zu sein, die irgendjemanden in seinen Gewohnheitsrechten beschneidet.
    So und nicht anders wird es wohl kommen.
    Die drei sind wohl mit der Situation mehr oder weniger zufrieden. Ich würde mich als Freundin des Vaters wahrscheinlich reichlich überflüssig vorkommen. Eigentlich sind die 3 ja noch sowas wie eine Familie.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  8. Inaktiver User

    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der "Ehefrau" beansprucht

    Stimmt Marylin - ich würde mich auch nicht wohlfühlen.

    Aber auch, weil ich keinen Mann möchte, der sich nicht durchsetzen kann, der nicht Nägel mit Köpfen machen kann. Wieso will er Stress vermeiden? Was für einen Stress?

    Die Beiden haben sich getrennt Punkt - es gibt Besuchszeiten für das Kind beim Vater- wie auch immer die aussehen.

    Eine Wohnung weiter zu ziehen, ist doch keine Trennung...und wie geht das wenn ihr zusammen zieht? Lebt ihr dann zu viert?

  9. User Info Menu

    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der "Ehefrau" beansprucht

    Das Problem ist, dass es auch keine Besuchszeiten gibt. Es gibt überhaupt nichts, woran man sich "festhalten" kann.

    Es wird, wie in einer festen Beziehung, spontan am Küchentisch entschieden.

    Es ist klar, dass ich auf das Kind Rücksicht nehme, und das mache ich auch.
    Was ich nicht selbstverständlich finde, ist die Rolle der Ex. Einer Frau, die selber sagt, dass sie gerne Single ist. Kann ich gut sagen, wenn mir nichts fehlt.

    Hat denn jemand Tipps für die kleinen Schritte?

  10. User Info Menu

    AW: Wenn die Ex weiterhin die Rolle der "Ehefrau" beansprucht

    Kannst Du uns vielleicht noch ein bisschen erklären, warum Dich das so stört? Es ist sonst schwer, Dir etwas zu raten. Die Situation muss ja nicht grundsätzlich schlecht sein. Du sagst, eine Gefahr der erneuten Annäherung gebe es nicht. Aber irgendetwas löst das schlechte Bauchgefühl bei Dir ja aus. Kannst Du das etwas genauer beschreiben?

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