Liebe Tinchen,Zitat von Tinchen1
bedingungslose Liebe schließt diese Wertung aus.
Bedingungslos ist immer ohne Bedingungen.
Ich habe mich nie in ihn verliebt. Diese Phase gab es nicht.
Ich hab ihn gesehen und sofort eine tiefe, ruhige Liebe gespürt. So kannte ich das vorher auch noch nicht. Aber es ist ganz einfach so.
Ja, da hätte ich sofort auf dem Absatz kehrtmachen müssen. Denn sowas lässt sich dann nicht mehr stoppen.
Außerdem: ich war naiv zu Beginn.
Ich fand es sogar klasse, dass die beiden offensichtlich - nach dem, was er erzählte - so fair miteinander umgingen. So ideal diese Problematik mit den Kindern lösten. Ich dachte mir, da seien endlich mal zwei Leute, das geschafft haben. Ohne Federlesen. Seine Worte: "Wir gehen völlig getrennte Wege. Sexuell und auch sonst. Nur für die Kinder sind wir gemeinsam da".
Ich dachte, sie hätte auch eine neue Beziehung. Das liefe wirklich ideal bei denen. Jeder weiß alles vom anderen und lässt ihn entspannt sein eigenes Ding machen.
Tja, bis zum ersten gemeinsamen Urlaub von den beiden. Das war fünf Monate nach dem Beginn unserer Beziehung. Er sagte mir erst hinterher, dass sie ein Hotelzimmer geteilt hatten. Vorher erzählte er mir, dass sie mit dem kleineren der Söhne in ein anderes Hotel am selben Ort gehe. Das war die erste Ernüchterung und der erste Schock.
Lieber Gruß
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Ergebnis 11 bis 20 von 214
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08.11.2008, 21:17
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
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08.11.2008, 21:28
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
Das hab ich im vorangegangen Posting geschrieben, liebe anschana: ich ging von völlig anderen Bedingungen aus.
Zitat von Inaktiver User
Ich wusste auch nicht, dass sie noch das Bett teilen. Das ging die ersten 1,5 Jahre unserer Beziehung noch so weiter.
Und ein Zuhause? Ich war immer einverstanden damit, dass er mit seinen Kindern lebt, weil ihm das wichtig ist.
Ich wollte ihn nie von seinen Kinder wegziehen.
Was aber dann mehr und mehr zu schmerzen begann: ich musste mich mit einem Bruchteil der Zeit zufrieden geben. Ich ermöglichte ihm, eine Beziehung mit mir zu haben PLUS mit seinen Kindern zu sein.
Will frau dann hören, sobald er die Augen morgens aufschlägt und gerade mal 16 Stunden da war (incl. Nacht), dass er jetzt dringend dorthin zurück muss, wo er eh die meiste Zeit sein darf? Dass das jetzt und sofort diese Dringlichkeit hat und die Kinder ihn jetzt und auf der Stelle wiederhaben müssen?
Es sind keine Babies, sondern zwei Kinder mit mittlerweile 15 und 11 Jahren. Zu Beginn unserer Beziehung eben 11 und 7.
Und ja: es ist sein Zuhause.
Und ich? Ein Stundenhotel, das dann freundlich hinterher winkt, wenn er nach Hause fährt voller Erwartung, die Kinder, die er gerade mal 24 Stunden nicht gesehen hat, endlich wieder in die Arme zu schließen?
Das macht mürbe. Unendlich.
Ich brauche keinen Prinzen. Ich möchte einen Mann, der es auch so meint, wenn er sagt "Du bist meine Frau".... aber Männer sind so, zuviel Lärm, zu wenig Anerkennung und schon geht ER und findet eine andere
Frau, die gerne an den Prinzen glaubt.
Das hätte genügt. Es einfach auch zu meinen und es auch zu leben.
Ich glaube, er fühlt sich noch unendlich wohl dabei, dass er merkt, ich laufe ihm nach wie ein kleines Hündchen.Das du immer wieder an seine Türe klopfst, ich glaube die Ohrfeige brauchts um wirklich das ENDE zu erkennen und zu fühlen.
Ein Leckerli hingeworfen und meine Gefühle jauchzen und ich gebe Pfötchen.
Diese Wut, diese Ablehnung, diese Abwertung habe ich schon oft in seinen Augen gesehen.Die Wut in seinen Auge zu sehen, zu merken das ist nichts mehr.
Vielleicht kannst du erst dann im Zorn, mit Wut
IHN endlich loslassen und dich neu definieren, ob mit oder ohne
ihn, das Leben geht weiter.
Es hat weh getan, aber nie wirklich für Konsequenzen gereicht.
Manchmal glaube ich, er und ich sitzen in einem Boot:
ich bin in der Rolle, in der er ist bei der Mutter seiner Kinder.
Ich denke, wenn sie ihn wieder haben wollte, würde er sofort Pfötchen geben. DAnn wäre sein Ideal von Familie, wie er sich das vorstellt, wieder da.
Er hatte ja lange um sie gekämpft als sie zusammenkamen. Sie war in einer BEziehung und er wollte sie. Er hat sie gekriegt. GEnau die Frau, die er sich vorgestellt hatte. 12 Jahre älter als er. Seine Traumfrau.
Dir einen lieben Gruß
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08.11.2008, 21:51Inaktiver User
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
mhhh.
was an ihm liebt du so sehr, dass du dir all diese verletzungen antust, dass du dich derartig beschimpfen lässt ?
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08.11.2008, 22:12
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
Zitat von Inaktiver User
Liebe zwischenrose,
ich denke, das war eine rhetorische Frage von Dir, ja?
Oder möchtest Du eine genaue Beschreibung?
Ich würde jedoch jede andere vermutlich genau dasselbe fragen, wie Du mich fragst.
Mir fällt spontan nichts ein, was bewirken könnte, dass sich meine Liebe für ihn wandelt oder dass sie schwächer wird.
Auch wenn wir uns nie wiedersehen würden, wäre das so. Ich glaub sogar im Gegenteil: sie würde noch mehr wachsen, wenn wir nie wieder voneinander hörten, weil es dann diese Phasen nicht gibt, in denen ich stinkwütend auf ihn bin. Dann würde ich das verklären und es würde nur noch "schlimmer".
Ich denke, ich habe einfach nicht die Größe, ein endgültiges Band um diese Liebe zu machen wie um ein Paket Liebesbriefe. Und dann loszulassen.
Eigentlich müsste mich gerade meine große Liebe zu ihm auch diesen Schritt einfach gehen lassen können. Die Liebe nur wieder zu mir "zurückholen" und dann das rosa Schleifchen drum rum. Ihm viel Glück wünschen können und einfach weiterlieben.
Aber ich bin Mensch und kein buddhistischer Mönch, der sich so weit aus sich raus bewegen kann, dass er sich daneben stellt und sein Ego, also sein Menschsein mitsamt dem gesamten Spektrum an Gefühlen, die man auch erwidert haben und leben möchte, ausschalten kann.
Aber vielleicht komme ich noch dorthin. Ich arbeite jedenfalls daran. Momentan mit weniger als mäßigem Erfolg.
Sonst würde ich hier nicht schriftlich rumjammern und lamentieren und rumheulen.
Lieber Gruß
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08.11.2008, 22:23Inaktiver User
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
ach...ich hab hier jahrelang rumgejammert.....

dazu ist das forum ja da.
ich habe es ernst gemeint mit dieser frage. körperliche anziehung, unglaubliche klugheit, aufmerksames wunsch-von-den-augen ablesen......?
um die wahrheit zu sagen: ich kann mir vorstellen, dass du deinem eigenen trugbild ein klein wenig aufsitzt.
du bist einsam, du willst mehr aufmerksamkeit -weil du ihn "liebst".
und noch was: ganz sicher verlangt niemand von dir, deine gefühle auszuschalten.
aber das genaue hinsehen heilt.
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08.11.2008, 22:28
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
Ich schreibe jetzt mal einen Wunschzettel, wie ich mir das gewünscht hätte. Vielleicht macht mir das einiges klarer.
Einfach mal so runterschreiben, wie mein Ideal ausgesehen hätte.
Es mag jetzt total illusorisch klingen oder naiv oder wie in einer rosa Wölkchenwelt. Aber so hätte ich mir das gewünscht.
Und ich finde, jeder sollte in einer rosa Wölkchenwelt leben dürfen. Jeder sollte die beanspruchen dürfen, so sie nicht die Bedürfnisse anderer einschränkt und mit denen übereinstimmt:
- ich hätte mir gewünscht, dass alles hätte offen gelebt werden können
nicht sofort, nicht gleich von der ersten, zweiten, dritten Woche an. Aber im Laufe der Zeit, in der er sich über seine Gefühle klar geworden ist und über die Ernsthaftigkeit seiner Gefühle und der Beziehung zu mir.
Okay, und während ich schreibe, setze ich voraus, es war ihm ernst. Also war es ihm nicht ernst, weil er das nicht auch so wollte?
- ich hätte mir gewünscht, dass ich irgendwann seine Kinder kennenlernen darf
nicht als Konkurrentin zu ihrer Mutter, denn das geht gar nicht. Sie haben eine Mutter.
Aber weil's ehrlicher wäre. Und weil ich doch den Menschen, den ich liebe, auch mit den Menschen, die ich ebenfalls über alles liebe, zusammenbringen möchte, oder?
Er kennt meinen Sohn und die beiden mögen ihn sehr. Mein Sohn vergöttert ihn, findet ihn klasse, ist total vernarrt in ihn.
Mein Sohn ist 20 und kein Baby mehr, also sucht sich in ihm keinen verherrlichten Vaterersatz.
Es war einfach nur schön, wenn wir zu dritt oder zu viert (mit der Freundin meines Sohnes) zusammen waren.
Warum war ihm das nicht wichtig? Was ist der Grund dafür?
Hatte er Angst, seine Kinder könnten eifersüchtig auf mich sein?
Hatte er Angst, sie könnten ihn vor eine Wahl stellen?
- ich hätte mir gewünscht, er sagt der Mutter seiner Kinder offen, was Fraktur ist. Was er für mich empfindet. Und dass sie sich keine Gedanken zu machen braucht, dass der Deal, gemeinsam mit den Kindern zu leben, nach wie vor bestehen bliebe.
Was fürchtete er, wenn er es getan hätte?
Wo er doch sagte, dass die beiden total separiert seien.
- ich hätte mir gewünscht, dass er nicht immer dort, wo er gerade war, Sehnsucht nach dem, wo er gerade nicht war, hatte
- ich hätte mir gewünscht, dass er mich nicht ständig damit gekränkt und verletzt hätte, indem er stets dahin zurück wollte, wo er eh die meiste Zeit schon war
- ich hätte mir gewünscht, dass er anerkennt, dass es durchaus eine Leistung ist, damit einverstanden zu sein, dass er mit seinen Kindern leben will
- ich hätte mir gewünscht, dass er spürt, wie das ist, wenn man Weihnachten, Feiertage, Silvester etc. ganz alleine verbringt
- ich hätte mir gewünscht, ganz ohne Probleme auch mal bei ihm zuhause anrufen zu dürfen. Und nicht immer nur halbe Abende und Nächte lang zu mailen
- ich hätte mir gewünscht, dass er auch mal kurzerhand zu mir gefahren wäre, wenn es mir schlecht gegangen ist. Ob nun durch ihn oder durch meine anderen Probleme.
Dass er einfach spontan ins Auto gestiegen wäre, um mir zu zeigen, dass er für mich, "seine Frau", da ist, dass er Anteil an meinem Leben nimmt.
- ich hätte mir gewünscht, dass ich ihn mal zuhause von der Haustüre abholen könnte
- ich hätte mir mal gewünscht, auch nur ganz ganz kurz seine eigenen Räume, seine Intimsphäre zu sehen.
Wir haben sie gemeinsam eingerichtet. Anhand von Fotos.
- ich hätte mir gewünscht, dass er mit der Mutter seiner Kinder GEspräche führt und klar macht, wie das alles ist.
Dass es ohne Ärger klar ist, dass wir zusammen sind und uns lieben.
Wenn es so wäre, wie er immer sagte, und beide haben nichts mehr miteinander zu tun, nichts mehr füreinander übrig: warum geht das dann nicht?
- ich hätte mir gewünscht, dass auch seine engsten Freunde von mir wissen.
Kann sich auch nur eine Frau vorstellen, ihrer besten Freundin nichts von "dem Mann, den sie liebt" zu berichten?
Ich hätte so viele Wünsche gehabt. Nach und nach durchaus erfüllbar, wie ich finde.
Wenn man nur will. Wenn es einem das Wert ist!
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08.11.2008, 22:31Inaktiver User
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
noch eine frage dazu:
hat sie -also die ex(?)-freundin davon gewusst?Aber so? Ich bin heimliche (!) Geliebte, obwohl die beiden scheinbar getrennt sind? Wie passt das zusammen?
Keiner seiner Freunde wusste von mir. Niemand außer seinen Eltern
lies dir dein eingangsposting doch nch einmal durch. du schreibst und weißt alles selbst schon sehr genau.
aber du willst dir selbst nicht glauben.....
liebe ist nicht, wenn es weh tut.
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08.11.2008, 22:36Inaktiver User
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
Ich hätte so viele Wünsche gehabt. Nach und nach durchaus erfüllbar, wie ich finde.
Wenn man nur will. Wenn es einem das Wert ist!
exakt.
sei nicht böse, dass ich das so klar schreibe: du hast nicht einen konkreten mann, sondern eine wunschvorstellung geliebt.
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08.11.2008, 22:52
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
Liebe zwischenrose,
Zitat von Inaktiver User
Du bist selbst schuld, wenn ich jetzt ein überlanges Posting schreibe, gell? ;.)
Ooooooooookay, here we go:
Ich liebe an ihm seine Vergangenheit. Ihn mitsamt seiner Biografie wahrzunehmen. Wie er als kleiner Junge wohl war. Was ihn zu dem gemacht hat, wie er heute ist.
Seine Verletzbarkeit, die er durch Erfahrungen generiert hat.
Ich spüre ihn so gut, ... wie er zu dem geworden ist, wie er heute ist. Ich spüre, was er damals empfunden hat.
Ich liebe auch seine Ängste, seine "Komplexe", seine Unsicherheiten, die er sich dadurch erworben hat.
Ich liebe seine Stärke und seine Konsequenz, wie er die äußeren Dinge seines Lebens gestaltet. Seinen Ehrgeiz, sich ein solides Leben zu erschaffen.
Ich liebe seine Augen mit diesem Blick, mal Mann, mal kleiner Junge. Die Liebe, wenn er mich ansah. Das Erstaunen, wenn er meine Liebe spürte. Die Innigkeit darin, wenn wir uns liebten.
Ich liebe sein Haar, das ein bissl lockig-wellig und voll ist. Ich bin so gerne mit meinen Fingern durchgefahren. Ich liebe seine zu große Nase, die ihm zusammen mit seiner Kinnpartie ein markantes Aussehen gibt.
Ich liebe seine Schönheit, die ich dann sehe. Darin hätte ich mich immer versenken können. Da war ich hin und weg, wie schön er für mich war.
(Ich glaube, keine andere Frau würde spontan sagen, dass er schön ist *lach*)
Ich liebe seine Frechheiten, seinen Humor, seinen Mutterwitz.
Ich liebe es, dass er auf mein Bitten hin aus seinem Jugendzimmer den alten, abgeliebten Teddybären mit zu sich nach Hause genommen hat und er wieder bei ihm schlafen darf.
Ich liebe es, dass er das macht, obwohl er in leitender Position bei einem großen Konzern ist. Ich liebe es, darüber nachzudenken, was wohl seine Mitarbeiter dazu sagen würden
Ich liebe seine Beine, die muskulösen Oberschenkel und die zu dünnen Waden.
Ich liebe seine Brust, an die ich mich immer schmiegen konnte. Ich liebe es, dass er das geliebt hat.
Ich liebe seinen Geruch über alles! Als hätte er Lenor in den Adern. Oder Puder.
Ich liebe es, wie er es liebte, wenn ich ihn mit Selbstverständlichkeiten verwöhnt habe, die er vorher noch nicht kannte.
Frühstück im Bett, Fischplatte in der Badewanne mit Sekt, essen fast ausschließlich im Bett und nicht am Esstisch.
Ich liebte an ihm, wenn ich ihn verwöhnen durfte, wenn er mal krank war. Ihn einwickeln und betüteln und ihn trösten. Was er vorher auch nicht kannte.
Ich liebte seinen chaotischen Fahrstil, der mich jedes Mal meinem Glauben an Gott näher brachte
Ich liebte den Sex mit ihm, der anders war als je zuvor: unaufgeregt, ohne Geilheit, einfach nur wahnsinnig innig, zugewandt, intensiv.
Ich liebe seine im Verhältnis zur Körpergröße viel zu kleinen Füße. Die hätte ich pausenlos abbusseln können.
Ich liebte, dass er sich ständig ankleckerte beim Essen und so tat, als würde ihm das nie passieren.
Ich liebte an ihm seinen Stellenwert im Beruf, den er sich mit viel Wissen und Fleiß erarbeitet hat.
Ich war richtig stolz auf ihn, dass er so ein Standing dort hat.
Ich liebte an ihm sein Wohlgefühl, wenn wir beisammen waren (in unserer guten Zeit). Diesen Genuss, den er dabei hatte.
Ich liebte, wenn ich an seiner Hand ausgehen durfte, wenn wir auf Sportveranstaltungen gemeinsam waren. Uns riesig über den Sieg unserer Mannschaft freuten.
Noch mehr? Da gibt es noch viel mehr.
Ja, ich liebe auch an ihm, dass er so viel Verantwortung für seine Kinder empfindet. Dass er so viel mit ihnen gemeinsam macht.
Auch wenn ich finde, dass das nicht mehr gesund ist. Dass da noch was anderes dahintersteckt als nur Fürsorge. Da steckt eine große Portion Verlustangst und Unsicherheit dahinter, ob sie ihn auch wirklich lieben.
Ich liebte an ihm sein Lächeln. Wenn wir irgendwo waren und er fühlte sich unbeobachtet oder war gerade mit etwas beschäftigt, habe ich ihn oft intensiv angeschaut. Und da überkam mich eine übergroße Welle der Liebe. Als ob ich einen riesengroßen Mantel aus Liebe um ihn werfe.
Oder wenn wir nachts gleichzeitig aufwachten. Der Blick. Das war eine riesige Wolke voller warmer Liebe.
Ja, ich bin einsam.um die wahrheit zu sagen: ich kann mir vorstellen, dass du deinem eigenen trugbild ein klein wenig aufsitzt.
du bist einsam, du willst mehr aufmerksamkeit -weil du ihn "liebst".
Ja, ich will mehr Aufmerksamkeit. Hmmm mehr Anerkennung dessen, was ich da auf mich nehme.
Es heilt? Bisher noch nicht.und noch was: ganz sicher verlangt niemand von dir, deine gefühle auszuschalten.
aber das genaue hinsehen heilt.
Dir einen lieben Gruß!
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08.11.2008, 22:56
AW: "Dir fehlt ein Gen. Also nerv nicht weiter!"
Er sagte mal, sie ahnt es.
Zitat von Inaktiver User
Dann hat sie mal irgendwann Mails gelesen von uns beiden. Er hatte sein Outlook offen gelassen und war draußen. Sie hänselte ihn dann mit dem Kosenamen, den er mir gegeben hatte und mit Passagen aus einer Mail von ihm an mich.
Ich glaube, er hat nie offen und konkret mit ihr drüber gesprochen. Also nie gesagt, was da ist.
Ich hab ihn oft danach gefragt, warum sie das nicht ganz unaufgeregt berichtet bekommt, wo wir doch schon so lange beisammen sind.
Er meinte dann nur, dass sie das nichts angeht. Dass sie sich nicht so nahe wären, als dass er darüber mit ihr reden wollte oder könnte.
Es ist dieses Bild, das ich nicht zusammenbekomme: was haben die beiden da?
Ist das alles so gestört, dass es eben nicht in mein STandardbild passt, wie Menschen miteinander umgehen?
Also gestört im Sinne von: wirklich sozial gestört?



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