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  1. Registriert seit
    01.02.2008
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    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Liebe addi,
    Liebe Lizzie,

    Danke für eure Zeilen und das ihr mir Mut macht.

    Es war mein freier Wille mir Hilfe über eine psychosomatische Klinik zu holen,nachdem ich mit der Tagesklinik unzufrieden war und diese mich wegen angeblicher NICHTMITARBEIT entlassen haben.
    Allerdings hatte ich bereits nach 3 Wochen das Gefühl eher Balast für die TK zu sein.
    Es ging dort nach dem Abschiebeprinzip.
    Man hat mit mir Ping-Pong gespielt.War auch die Aussage der Ärzte mit denen ich danach gesprochen hatte und die mich in die TK zurück verlegen wollten.
    Aber die TK hat nur gesagt,die soll sich einen amb.Therapeuten suchen,wir nehmen sie nicht mehr.

    Meine Ärztin war darüber entsetzt,denn sie hätte mich auch nie in diese TK geschickt,war aber eine Verkettelung von Umständen,das ich dahin gekommen bin.

    Deshalb habe ich mich nach Rücksprache mit verschiedenen Ärzten für eine psychosomatische Klinik entschieden.
    Nun war ich jedoch verunsichert,als ich hier so einiges gelesen habe und auch jetzt beschleicht mich wieder ein ungutes Gefühl der Angst.

    Aber ich will das es mir besser geht und mal geholfen wird,denn allein schafft man es nicht.
    Zu lange ist die Zeit die jetzt schon ins Land ging und zuviel hat sich angestaut und es wird immer mehr. Alles macht mir immer und immer wieder Angst und die verstärkt sich und überträgt sich in alle Bereiche.

    Danke nochmal und ich werde es in Angriff nehmen, mit der Option jederzeit abbrechen zu können.

    Leider kann ich mir die Klinik nicht aussuchen,da es hier nicht viel Auswahl gibt im Einzugsbereich.

    LG Sonnenschein.

  2. Avatar von Woodstock62
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    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Liebe Sonnenschein,

    mir wurde die Klinik vom Rentenversicherungsträger 'zugeteilt'. Ich habe mich nach der Bewilligung und nachdem ich den Namen der Klinik hatte, im Internet informiert, bin vorab hingefahren und habs mir angesehen und dann war's für mich ok.

    Ich hatte mir zwar vorher eine andere Klinik ausgesucht und die hätten mir auch abgenommen mich mit der BfA auseinander zu setzen, damit ich dahin kann. Diese Klinik hatte ich mir auch vorab angesehen und dort auch ein Vorgespräch.

    Das ist alles eine Frage der Organisation und da Deine Ärztin sich super nett und hilfsbereit anhört, würde ich das Thema mit ihr besprechen. Meine Erfahrung ist übrigens, dass man nicht unbedingt heimatnah untergebracht wird, damit man sich besser auf sich selbst konzentrieren kann. Nur keine Bange...

    Ich war jetzt in der Rothaarklinik in Bad Berleburg und sehr zufrieden.

    Lieben Gruss
    Woody
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  3. Avatar von heartbroken
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    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Capuccino
    Ich möchte nur anmerken, dass in solchen Kliniken einige Theras und Ärzte dazu neigen, weil eben dort sehr schwache Menschen sind, ihre Position auszunutzen.
    Das wäre eigentlich ein Thema für das Fassungslos-forum. Offensichtlich hast du, Cappucino, von der Therapie psychischer Erkrankungen überhaupt keine Ahnung. Hast dich da irgendwie durchgeschleift, bist mit dir selber nicht zufrieden und mosterst jetzt an allem und jedem rum. Ich finde das unmöglich. Hier schrieb schon jemand: Setz dich doch mal mit dir selber auseinander! Und wenn du damit fertig bist, kannst du gerne dein Weltbild von Ärzten und Therapeuten, die einen sehr anstrengenden, fordernden Job haben, nochmal überdenken. Pauschalaussagen und Unterstellungen wie die oben sind aber absolut daneben und überflüssig, zumal in Foren wie diesen... da kannst du noch so sehr damit kommen, deine Meinung sagen zu wollen, aber ein bisschen Anstand sollte man schon auch mitbringen.
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    "Imperfection is beauty, madness is genius and it's better to be absolutely ridiculous than absolutely boring."


    Marilyn Monroe

  4. Inaktiver User

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Capuccino
    Hallo @all,
    sorry für das Durcheinander. Natürlich hielten sie mich nciht gefangen. Ich spürte auch die Wärme der Ärzte und ich mußte eine Lösung finden für ein Problem. Daher habe ich dann vieles aktzeptiert was aus jetztiger Sicht nicht mehr unbedingt akzeptabel ist.

    Ich möchte nur anmerken, dass in solchen Kliniken einige Theras und Ärzte dazu neigen, weil eben dort sehr schwache Menschen sind, ihre Position auszunutzen.
    Und ein gewisses Maß an Abgrenzung dort nicht schaden kann, ansonsten machen die, was sie wollen.
    Warum geht man in eine solche Klinik? Weil man Hilfe braucht, und weil es dort Spezialisten gibt, die mehr sehen als wir, die wir in einer Krise/Erkrankung stecken.

    Offenheit und Bereitschaft, etwas anzunehmen, waren für mich immer die wichtigsten Eigenschaften, um die angebotene Hilfe zu wertschätzen.

    Denn wenn ich selber sooooo gut weiss, was für mich richtig ist - dann brauch ich keine Ärzte und erst recht keine Klinik.

    Ich hab sogar von den Experten, die ich nicht leiden konnte und absolut inkompetent fand, immer etwas mehr über mich gelernt.

    Was das Thema Medikamente angeht: Ich hab einige Selbstmorde im Bekanntenkreis erlebt, weil jeder Laie im Bekanntenkreis seine eigene Meinung zu einer bestimmten Medikation hatte.

    Ich würde mich hüten, darüber irgendwelche Aussagen ohne Fachwissen oder Kenntnis der Krankenakte zu machen.


  5. Registriert seit
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    3.328

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Denn wenn ich selber sooooo gut weiss, was für mich richtig ist - dann brauch ich keine Ärzte und erst recht keine Klinik.
    Herrrje - weil man krank und hilfsbedürftig ist, darf
    man keine Therapeuten und deren Behandlung
    kritisieren?

    Die TE hat doch das Recht, ihre Eindrücke und
    Erfahrungen zu schildern.

    Mehr hat sie nicht getan.

    Sie hat auch ihre persönlichen Erfahrungen überhaupt
    nicht generalisiert, nicht behauptet, es sei überall so.
    Mal abgesehen von dem provokanten Thread-Titel.

    Dennoch wird sie hier heftig angegriffen.

    Wie ist ein solches Verhalten zu bewerten,
    wenn man nur die eigenen
    positiven Erfahrungen gelten lässt und den, der andere,
    schlechte, Erfahrungen berichtet, angreift?

    Und offenbar gibt es hier eine starke Neigung,
    Therapeuten zu idealisieren.

    Die Wahrheit ist, dass zwischen Arzt und Patient ein
    Machtgefälle besteht, und es natürlich immer wieder Fälle
    geben kann, wo Machtmissbrauch stattfindet.
    Geändert von Abendstille (20.10.2008 um 15:51 Uhr)

  6. Avatar von Anduschas
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    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Hallo

    Also ich finde schon das Cappuccino die Sache etwas verallgemeinert.

    Hier zum Beispiel:

    Zitat Zitat von Capuccino
    Grundsätzlich vermute ich, dass dieser autoritäre Stil in fast allen Kliniken herrscht.
    Solche Aussagen können schon verunsichern und Angst machen.

    Anduschas

  7. Avatar von Lizzie64
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    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von heartbroken
    Offensichtlich hast du, Cappucino, von der Therapie psychischer Erkrankungen überhaupt keine Ahnung.
    halt, stopp.

    heartbroken, wer als patient/in in eine klinik geht, muss nicht unbedingt ahnung im sinne von hintergrundwissen über die therapie besitzen. er oder sie hat den berechtigten anspruch, hilfe zu bekommen und leiden gelindert zu bekommen, natürlich mit eigener mithilfe. inwieweit aber "ahnung" vorhanden ist, hängt von sehr unterschiedlichen faktoren ab, auf die ich hier nicht näher eingehen will.

    Zitat Zitat von heartbroken
    Hast dich da irgendwie durchgeschleift, bist mit dir selber nicht zufrieden und mosterst jetzt an allem und jedem rum. Ich finde das unmöglich. Hier schrieb schon jemand: Setz dich doch mal mit dir selber auseinander! Und wenn du damit fertig bist, kannst du gerne dein Weltbild von Ärzten und Therapeuten, die einen sehr anstrengenden, fordernden Job haben, nochmal überdenken.
    die ursache einer psychischen störung oder erkrankung oder auch vielleicht einer tiefen traurigkeit, wegen der jemand in so eine klinik geht, ist doch häufig eben gerade dieses: dass es aus verschiedensten gründen zu schmerzhaft ist, sich mit sich selbst auseinandetzusetzen. könnten das alle, wären psychosomatische kliniken so gut wie unnötig (plakativ gesagt). insofern finde ich einen so harten anwurf nicht recht hilfreich.

    Zitat Zitat von heartbroken
    Pauschalaussagen und Unterstellungen wie die oben sind aber absolut daneben und überflüssig, zumal in Foren wie diesen... da kannst du noch so sehr damit kommen, deine Meinung sagen zu wollen, aber ein bisscen Anstand sollte man schon auch mitbringen.
    d'accord.

    bitte nicht missverstehen: ich will hier keine bewertung von oben herab abgeben (zumal ich nirgendwo oben draufstehe ), aber differenzierung tut beiden seiten gut, denke ich.
    dadadadiamoisongdesisahoidaso!

    Der Neoliberalismus lässt die Gehirne der Jungen großflächig verschimmeln.
    Henning Venske

  8. Inaktiver User

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Abendstille
    Herrrje - weil man krank und hilfsbedürftig ist, darf
    man keine Therapeuten und deren Behandlung
    kritisieren?

    Die TE hat doch das Recht, ihre Eindrücke und
    Erfahrungen zu schildern.

    Mehr hat sie nicht getan.

    Sie hat auch ihre persönlichen Erfahrungen überhaupt
    nicht generalisiert, nicht behauptet, es sei überall so.
    Mal abgesehen von dem provokanten Thread-Titel.

    Dennoch wird sie hier heftig angegriffen.

    Wie ist ein solches Verhalten zu bewerten,
    wenn man nur die eigenen
    positiven Erfahrungen gelten lässt und den, der andere,
    schlechte, Erfahrungen berichtet, angreift?

    Und offenbar gibt es hier eine starke Neigung,
    Therapeuten zu idealisieren.

    Die Wahrheit ist, dass zwischen Arzt und Patient ein
    Machtgefälle besteht, und es natürlich immer wieder Fälle
    geben kann, wo Machtmissbrauch stattfindet.
    Liebe Abendstille,

    es herrscht immer ein Machtgefälle zwischen Experten und Laien - Elektriker sind mir gegenüber auch klar im Vorteil...

    Ansonsten find ich es äusserst problematisch, wenn sich Patienten ohne Fachwissen über die Behandlung (Medikamentengabe) anderer Patienten aufregen. Ist ein beliebtes Thema auf den Stationen, kommt gleich nach der Aufregung über das Mittagessen.

    Und ich find's problematisch, wenn die TE eigene Erfahrungen derart verallgemeinert.

    Ich versteh sie aber so gut! Die Empörung darüber, dass andere besser wissen wollen, was für einen gut ist. Das ist ein ganz altes Gefühl, wie gegenüber den Eltern oder Lehrern in der Kindheit. Und dabei ist frau doch erwachsen!

    Sie nennt es "gefügig" - ich nenne es mittlerweile Mitarbeit im therapeutischen Prozess.

    Sie sprach das "Heimfahrt-Verbot" an. Ich fand es damals auch absolut unverschämt, dass ich nicht nachhause durfte und hab's trotzdem durchgesetzt. Ich hatte einen Schutzengel, dass es nicht schief gegangen ist.

    Klar ist es zuhause schöner als in der Klinik. Aber zuhause haben doch die Probleme auch angefangen.....


  9. Registriert seit
    23.09.2005
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    3.328

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liebe Abendstille,

    es herrscht immer ein Machtgefälle zwischen Experten und Laien - Elektriker sind mir gegenüber auch klar im Vorteil...

    Ansonsten find ich es äusserst problematisch, wenn sich Patienten ohne Fachwissen über die Behandlung (Medikamentengabe) anderer Patienten aufregen. Ist ein beliebtes Thema auf den Stationen, kommt gleich nach der Aufregung über das Mittagessen.

    Und ich find's problematisch, wenn die TE eigene Erfahrungen derart verallgemeinert.

    Ich versteh sie aber so gut! Die Empörung darüber, dass andere besser wissen wollen, was für einen gut ist. Das ist ein ganz altes Gefühl, wie gegenüber den Eltern oder Lehrern in der Kindheit. Und dabei ist frau doch erwachsen!

    Sie nennt es "gefügig" - ich nenne es mittlerweile Mitarbeit im therapeutischen Prozess.

    Es mag ja ein kuscheliger Gedanke sein: Da die allwissenden Experten, die keine Fehler machen und nichts anderes wollen als die reine Fürsorge für den Notleidenden. Und der Notleidende begibt sich vertrauensselig in deren Hände, und wenn ihm was ungut erscheint, muss er sich nur sagen, dass dieses Gefühl bloß Folge seiner Dummheit und Bedürftigkeit ist.

    Dein Propagieren, man solle als Patient das Urteil, was gut
    für einen ist, dem Experten überlassen, finde ich einfach
    gruselig. Du propagierst ja die Entmündigung. Und dann,
    wenn der Patient entlassen wird, soll er wieder ein mündiger
    Bürger sein und sein Leben im Griff haben, durchsetzungsfähig sein, ja? Nur bitte in der Klinik nicht?

  10. Inaktiver User

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Abendstille
    Es mag ja ein kuscheliger Gedanke sein: Da die allwissenden Experten, die keine Fehler machen und nichts anderes wollen als die reine Fürsorge für den Notleidenden. Und der Notleidende begibt sich vertrauensselig in deren Hände, und wenn ihm was ungut erscheint, muss er sich nur sagen, dass dieses Gefühl bloß Folge seiner Dummheit und Bedürftigkeit ist.

    Dein Propagieren, man solle als Patient das Urteil, was gut
    für einen ist, dem Experten überlassen, finde ich einfach
    gruselig. Du propagierst ja die Entmündigung. Und dann,
    wenn der Patient entlassen wird, soll er wieder ein mündiger
    Bürger sein und sein Leben im Griff haben, durchsetzungsfähig sein, ja? Nur bitte in der Klinik nicht?
    Missverstehst du mich absichtlich falsch - oder hast du eigene, sehr schlechte Erfahrungen gemacht?

    Ich hab nirgends behauptet, dass die Experten unfehlbar sind, auch ich hab gute und schlechte Experten kennengelernt.

    Aber ich würde keinem von ihnen unterstellen, dass ihnen mein Wohlergehen scheissegal war und sie mit meiner Seele Gott spielen wollten.

    Und ich propagiere mitnichten Entmündigung. Ich plädiere für die Bereitschaft, etwas anzunehmen und sich kritisch mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen.

    Ein therapeutischer Prozess impliziert IMMER auch sehr unangenehme Gefühle.
    Wer eine kuschlige Therapie mit nur guten Gefühlen will, will nicht an sich arbeiten, sondern gepampert werden.

    Ich weiss nicht, ob "mündig, durchsetzungsfähig, alles im Griff haben" ein Zeichen von Gesundheit ist. Ist wohl eher das, was du als "normal" empfindest?

    Ich nicht.

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