+ Antworten
Seite 2 von 7 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 66
  1. Inaktiver User

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Capuccino
    Und meine Meinung darf ich hier schon noch sagen.
    sowas liebe ich! ja, sicher darfst du deine meinung sagen. ich aber auch, oder?

  2. Avatar von Woodstock62
    Registriert seit
    13.02.2001
    Beiträge
    9.569

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Liebe Cappuccino,

    ich bin jetzt auch ein paar Tage aus der psychosomatischen Reha zurück und ich hatte superliebe Therapeuten und überhaupt waren alle in der Klinik nett und hilfsbereit.

    Dass man alle Mit-Patienten liebt, muss nicht sein, da waren auch einige, auf die ich hätte verzichten können, aber mit denen mußte ich mich ja auch nicht befassen. Heimaturlaub war, wenn es therapeutisch von Vorteil war, möglich, aber grundsätzlich nicht gewünscht. Ich wollte auch selbst nicht, davon mal abgesehen.

    Ich war übrigens in Bad Berleburg, in der Rothaarklinik.

    Lieben Gruss
    Woodstock
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**


  3. Registriert seit
    11.08.2008
    Beiträge
    19

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Hallo Dachziegel,
    es gab einen Moment, da war es soweit. Dann habe ich aber weitergemacht, weil es mir eben doch was gebracht hat. Ich fand es aber auch belastend.

  4. Avatar von Anduschas
    Registriert seit
    03.01.2005
    Beiträge
    2.047

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Capuccino
    . Grundsätzlich vermute ich, dass dieser autoritäre Stil in fast allen Kliniken herrscht.
    Nicht in der Klinik in der ich im Sommer 6 Wochen zur Reha war.
    Es war die "Klinik am schönen Moos" in Bad Saulgau und ich war wegen Depressionszuständen,Angststörungen und allgemeiner Erschöpfung durch Beruf und privater Situation dort.

    Wie hier schon erwähnt wurde,ist so eine Klinik ja kein Hotel und somit müssen Regeln aufgestellt werden.
    Dass die Patienten nur bei wichtigen Angelegenheiten das Wochenende zuhause verbringen können halte ich auch für gerechtfertigt- wie sollen Therapie-Erfolge entstehen wenn der nötige Abstand nicht gegeben ist?
    Ich hatte nie den Eindruck "Entmündigt" zu werden.
    Als ich mit meinem mir zugewiesenen Therapeuten nicht klar kam, wurde mir nach einem Gespräch mit der Oberärzin eine neue Therapeutin angeboten mit der ich sehr gut arbeiten konnte!

    Jeder ist bei so einem Aufenthalt für sich selbst verantwortlich und muß gut für sich sorgen!

    Anduschas

  5. Inaktiver User

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Ich kann mich Luci nur anschließen. Ich durfte im Gegensatz zu vielen Patienten übrigens fast jedes Wochenende nach Hause, weil mein Sohn damals noch sehr klein war und die Therapeuten das als kontraproduktiv empfunden haben, wenn ich mich für insgesamt 10 Wochen von meinem Kind trennen muss. Fernsehen gab es auch nur eingeschränkt, ebenso wie die PC-Nutzung. Und mir hat gerade das gut getan - sich nicht berieseln zu lassen, sondern mit der Patientengemeinschaft zusammenzuwachsen, gemeinsam zu spielen, zu lachen (und gerade als Depressionserkrankte tat die Erkenntnis, wirklich oft und lange lachen zu können gut) und sich gegenseitig zu stützen.

    Ich empfand das nicht als entmündigend, sondern als Chance, mich wirklich mal intensiv in einem geschützten Raum mit den Problemen, die mir das Leben sehr, sehr schwer gemacht haben, auseinanderzusetzen. Für mich war das eine unglaublich wichtige Zeit und eingesperrt habe ich mich auch nie gefühlt, denn ich hätte ja jederzeit abbrechen können, wenn ich gewollt hätte.

  6. Inaktiver User

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Es gibt sehr unterschieldiche Kliniken mit sehr unterschiedlichen Therapiekonzepten.
    Cappucino, du hast schlechte Erfahrungen gemacht. Deshalb alle Kliniken (auch die, die du nicht kennst) in Bausch und Bogen über eine Kamm zu scheren, finde ich fragwürdig, ebenso, wie deinen sehr aggressiven Ton.
    Ich hab vor Jahren einen langen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik gehabt. Sicherlich war nicht alles "super", aber es war uns als PatientInnen vieles möglich - und vieles wurde möglich gemacht. Ich würd mit meinem Wissen von heute nicht mehr in diese Klinik gehen, aber nicht, weil ich schlecht behandelt wurde, sondern weil ich heute eine andere Behandlungsform bevorzugen würde. Das Verlassen der Klinik war übrigens auch reglementiert: Abends musste man eine Erlaubnis haben, länger als 23 h draußen zu sein, war aber normalerweise kein Problem. Sie wollten halt, dass wir uns unsere Erholungszeiten nehmen (und die Therapien waren auch wirklich sehr anstrengend). Heimfahrten gab es nicht, das ist in den meisten Fällen eher kontraproduktiv.

  7. Avatar von Dachziegel
    Registriert seit
    30.04.2008
    Beiträge
    1.132

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Du solltest Dir Deinen Therapieerfolg nicht im nachhinein schlechtreden durch Schimpfen auf die Klinik.

    Ich glaube nach Deinen Schilderungen nicht, dass Du in einer "schlechten" Klinik gelandet warst. Vieles klingt normal - so ist das eben in Kliniken, in denen kranke Menschen behandelt werden. Dass die Therapeuten nach Selbstmordgefährdung, Drogen und Alkohol fragen, ist notwendig, da dies mit Depressionen häufig einhergeht. Viel schlimmer wäre es wenn sie NICHT fragen!

    Wochenendheimfahrten gefährden den Therapieerfolg, da gerade der Abstand zum belastenden häuslichen Umfeld oft nötig ist. Das haben andere auch schon geschrieben. Den Therapieerfolg wollen letztlich auch die Kostenträger sehen, die ja eine Menge Geld hinlegen für die Behandlungen.

    Mit "Tabletten vollgestopft" - das kann ich mir nicht vorstellen. Gegen seinen Willen nimmt die sowieso kein Patient. Wenn ich z.B. an einer mittleren bis schweren Depression leiden würde, wäre ich dankbar, wenn ich Medikamente bekomme.

    Und eine gewisse Einschränkung der Freiheit - tja nun, die muss man auch hinnehmen, wenn man mit gebrochenen Knochen im Krankenhaus liegt. Da hat man sich an die Regeln zu halten und darf das Gelände nicht verlassen.


  8. Registriert seit
    11.08.2008
    Beiträge
    19

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Hi Dachziegel,
    also wenn Patienten zwischen 10 - 20 Tabletten pro Tag nehmen, empfinde ich das schon als vollgestopft. Tja nun, dann halte Du mal schön alle Regeln ein, deutschlandgetreu.
    Grüße
    Capuccino

  9. Inaktiver User

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Capuccino
    Tja nun, dann halte Du mal schön alle Regeln ein, deutschlandgetreu.
    findest du das wirklich angemessen?

  10. Avatar von Dachziegel
    Registriert seit
    30.04.2008
    Beiträge
    1.132

    AW: Psychosomatische Klinik Vorstufe zur Entmündigung und Gefängnis

    Zitat Zitat von Capuccino
    Hi Dachziegel,
    also wenn Patienten zwischen 10 - 20 Tabletten pro Tag nehmen, empfinde ich das schon als vollgestopft. Tja nun, dann halte Du mal schön alle Regeln ein, deutschlandgetreu.
    Grüße
    Capuccino
    Eine seltsame Reaktion. Warum so persönlich und aggressiv??

+ Antworten
Seite 2 von 7 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •