Hallo,
wer hat schon einmal so ein Gutachten erstellen lassen müssen und kann mir berichten, wie so etwas abläuft. Gerne auch per PN. Danke
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Ergebnis 1 bis 4 von 4
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01.10.2008, 13:34
Neurologisch-psychiatrisches Gutachten-Ablauf
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20.10.2008, 11:17
AW: Neurologisch-psychiatrisches Gutachten-Ablauf
Hallo Rossi,
ich weiß zwar nicht ob dir jemand per PN geantwortet hat,aber auch mich würde es sehr interessieren wie sowas abläuft.
LG Sonnenschein.
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21.10.2008, 12:04
AW: Neurologisch-psychiatrisches Gutachten-Ablauf
Auch mich würde es sehr interessieren, vor allen Dingen, wenn das Gutachten letztendlich gar nichts bringt.... und was kann man anschließend unternehmen?
L.G. LoisaDass sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen!
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27.11.2008, 09:29
AW: Neurologisch-psychiatrisches Gutachten-Ablauf
Mein Beispiel ist sicherlich nicht hilfreich und vor allem nicht vorbildlich, aber ich setze es mal hier rein:
Aufgrund schwerer Depressionen und meiner Dauerarbeitsunfähigkeit von mittlerweile knapp 3 Jahren, empfahl man mir eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen.
Von der Beantragung bis zur Genehmigung dieser Rente ist ein wichtiger Knotenpunkt:
DER GUTACHTER
In meinem Fall ein Neurologe - Psychiater.
Ich kam dorthin (Praxis) und wurde gemessen, gewogen und bekam elektrische Schläge an meine Unterbeine um die Nervenbahnen zu kontrollieren. (war sehr unangenehm)
Hirnstrommessung folgte ebenfalls.
Danach kam ich zum persönlichen Gespräch zum Arzt.
Dieser nahm sich meinen Kurbericht (vor 1,5 Jahren war ich in einer Reha) und zitierte sehr viel daraus, sprach dies auf sein Band und stellte mir exakt EINE FRAGE.
"Warum haben sie Depressionen"
Ich erklärte ihm das, dann sprach er das auch wieder auf Band. (5 min)
Danach klopfte er mit diesem bekannten Teil meine Knie ab, ob Reaktionen vorhanden sind, ich musste vor seinen Augen geradeaus laufen, auf einem Bein hüpfen und zum Schluss ihm KRÄFTIG die Hand drücken.
Er entließ mich und ich musste 3 Wochen auf dieses von ihm gefertigte Gutachten warten.
Im Ergebnis schrieb er dann:
Mit zumutbarem Willen kann Herr xxxxx täglich vollschichtig arbeiten.
Mein Antrag auf Frührente wurde mir dementsprechend versagt.
Dass ich seit längerem in Psychotherapeutischer Behandlung und seit ewigen Zeiten krank geschrieben bin, interessierte weder den Gutachter noch die Deutsche Rentenversicherung.
Ich liege nun im Widerspruchsverfahren.


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