Hallo liebes Forum,

ich hatte in den letzten Jahren 3 furchtbare depressive Episoden, in welchen es mir 3-4 Wochen wirklich schlecht ging. Durch Medikamente und Therapie bin ich jeweils wieder raus gekommen. Die letzte Episode war im März 2019. Die Medikamente (Fluoxetin morgens und Valdoxan abends) habe ich ausgeschlichen bzw abgesetzt.

Seit knapp 6 Monaten bin ich auch wieder in einer Beziehung. In regelmäßigen Abständen/Wellen fange ich an zu grübeln und auch die Beziehung zu überdenken. Ist er der Richtige? Mag ich das und das an ihm? Ich werde mäkelig, kein Lust auf Sex und würde am liebsten alleine sein. Nach etwa einer Woche ist es wieder vorbei. Ich merke richtig, dass dieses depressive Grübeln dann meinen Tag bestimmt und ich auch gefühlskälter zu meinem Freund werde. Und plötzlich ist alles wieder gut. Ich bin mir sicher, dass es nicht daran liegt, dass er eigentlich nicht der Richtige ist. Ich hatte das vorher auch schon. Und dieses Grübeln ist für mich ein eindeutiges Indiz für depressive Stimmung.

Ich schiebe das mal auf meinen Hang zur Depression. Ganz weg und vorbei wird es wohl in meinem Leben nie sein. Oder sind es Hormone oder normale Stimmungsschwankungen. Aber warum zweifle ich dann tagelang alles an und dann ist alles wieder gut.

Kennt ihr dass? Sollte ich vielleicht unterstützend Johanniskraut nehmen?