Was wären die Alternativen?
- Sich weiter krank schreiben lassen, bis der AG einem kündigt. Dann bist du im Lebenslauf entweder eine Dauerkranke (die keiner haben will) oder eine Minderleisterin (die auch keiner will).
- Weiter arbeiten, bis der AG feststellt, dass ich für den Job nicht geeignet bin, und mir kündigt. Das bedeutet: Auf unbestimmte Zeit weiter Quälerei und (taktierte) Minderleistung auf der Arbeit - immer im Spannungsfeld von Hoffen und Bangen, ob der AG mir kündigt. Das ist doch furchtbar.
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Ergebnis 11 bis 13 von 13
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17.05.2021, 13:24
AW: erschöpfungsdepression in der Probezeit
"Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
(Gerburg Jahnke)
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17.05.2021, 13:48Inaktiver User
AW: erschöpfungsdepression in der Probezeit
Oder: Klar sagen, was man leisten kann und was nicht. Dazu gehört allerdings auch, dass man es selbst weiß.
Darum auch von mir nochmal die Frage: Weißt du denn, was und wieviel du arbeiten kannst? Wieviel hast du bisher gemacht?
Leg den Fokus nicht auf das, was du nicht kannst, sondern auf das, was du erwiesenermaßen kannst: "Ich kann 25 h in der Woche arbeiten, bin dann aber stark in den und den Bereichen."
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17.05.2021, 14:05
AW: erschöpfungsdepression in der Probezeit
Wichtig wäre für Dich aber auch, zu gucken, was Dich so sehr belastet, was Dir die Kraft raubt.
45 Wochenstunden sind ja nun nicht so viel, das müssen viele Arbeitnehmer leisten. Die Gründe scheinen anderswo zu liegen.
Du schreibst, dass Du nicht telefonieren konntest, weil Du kein Wort rausbringst.
Was macht Dir solche Angst? Was laugt Dich so aus? Sind es die Sozialkontakte (hast Du generell Angst vor Kommunikation, vielleicht aus Angst Fehler zu machen)? Die Tätigkeit an sich (vielleicht bist Du im falschen Beruf gelandet)?
Da müsstest Du mal hinterfragen, bevor Du - vielleicht - einen neuen Job anfängst, der Dich dann genauso fertig macht.Wir werden weitermachen!


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