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  1. User Info Menu

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Lotte-
    So schön zu lesen, dass es Dir besser geht.💐

  2. User Info Menu

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Da gebe ich dir vollkommen recht. Wenn man sich hier im Forum mit anderen Leuten austauschen kann, ist das oft eine echte Hilfe. Das man sich verstandener fühlt als bei Leuten aus dem eigenen Umfeld. Die zum Glück muss man sagen keine Erfahrungen mit sowas haben. Leider ist es ja auch nicht gerade einfach an einen Therapieplatz zu kommen. Was eben wirklich professionelle Hilfe ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Sunny123456,

    du hast dich hier registriert. Wie kam es dazu. Nur wegen dem Medikament ? Therapieplätze sind nicht leicht zu bekommen. Ich habe alle Therapien ambulant erhalten. Familiär bedingt und weil ich unter mehrfachen PTBS leide.

    Depressionen entstehen ja nicht ausschließlich durch einen biochemischen Prozeß. Das ist alles ja viel komplexer. Mein Körper sagte schon oft Stopp und als Reaktion auf die Ignoration folgte die seelische Kapitulation.

    Es ist etwas ganz anderes, Menschen mit Depressionen zu begleiten, als selbst welche zu haben. Ich dachte ich weiß viel und kann mich in die jeweilige Situation einfühlen.

    Noch nie lag ich so falsch. Ich wusste eigentlich nichts. Nicht mal ansatzweise. Auf diese Erkenntnis hätte ich gerne verzichtet. Aber es war/ ist trotzdem irgendwie für mein jetziges Leben eine Bereicherung. Klingt komisch, ist aber so.

    Meine Depressionen sind noch da, Mal mehr mal weniger schlimm. Dieses gilt ebenso für meine Schmerzen, meine Flash Backs und Angst - und Panikattacken. Ich kann diese jetzt aber besser für mich einordnen.

    Ich bin schon froh darüber, wenn es so ist, wie es ist. Der Weg war wirklich lang und beschwerlich. Er hat sich gelohnt. Besserung wäre natürlich mein größter Wunsch. Ich arbeite auf dieses Ziel hin. So gut ich kann und es mir möglich ist.

    Ich kann wieder herzhaft Lachen ! Die Freudentränen rinnen mir dabei über die Wangen. Das Atmen fällt mir dann schwer und mein Bauch schmerzt auch dabei. Ich kann wieder in Gesellschaft lachen und allein.

    Dafür bin ich sehr dankbar. Mehr als Worte es je zum Ausdruck bringen könnten.

    Lotte

  4. User Info Menu

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Es freut mich zu hören das es dir besser geht. Ich hatte mich hier einfach mal angemeldet um mich bei Bedarf mit anderen Menschen auszutauschen. Psychische Erkrankungen sind halt echt ein sehr komplexes Thema. Ich hoffe auch das ich irgendwann meine alte Lebensfreude zurück bekommen kann.

  5. Inaktiver User

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Hallo Sunny123456,

    wenn du mal quer durch das Thema Depressionen liest, wirst du vieles finden, was dir dienlich sein könnte. Manches war mir am Anfang suspekt, manches fand ich gut, manches so la la.

    Glaubte ich an Besserung ? Nein. Ich wusste nur, daß ich schreiben muss. Schreiben war für mich, zu dieser Zeit genau das richtige. Ich war vorher in einem ganz anderen Forum, nicht Brigitte. Da war nichts, was mich persönlich angesprochen hat. Also dort abgemeldet und hier angemeldet.

    Chancen gibt es viele. Sage ich jetzt mal, weil ich daran Glaube. Manchmal sieht man diese nur nicht, obwohl sie da sind. Du wirst sie auch sehen.

    Komm gut durch die Nacht.

    Lotte

  6. User Info Menu

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Sunny, ich empfehle dir dringend einen Facharzt zu konsultieren.
    Du hast ja geschrieben, dass ami kommt von Hausarzt.
    Das ist wirklich wirklich wichtig.
    Eben weil es so viele verschiedene Medikamente gegen Depressionen gibt!!
    Man geht ja mit gebrochenen Bein zb auch nicht zum Hausarzt! Manchmal ist der Facharzt einfach ein Muss.

    Ami ist definitiv nicht der Standard zum Stimmung aufhellen!
    Es gibt AD, die sehr viel besser dafür sind. Und zb auch nicht zunehmen als NW haben.
    Abgesehen davon sind 10mg nicht genug zum Stimmung aufhellen!

    Die Einstellung mit Medis, wie zb auch bei Asthma oä kann etwas dauern. Jeder Mensch reagiert anders und es gibt so viele verschiedene Medikamente und Dosierungen. Da muss man ausprobieren.
    Bei mir hat es auch gedauert bis es wirklich gut war.
    Und dennoch gab es im Laufe der Jahre immer wieder Anpassungen.

    Ach ja, und Medikamente sind nur ein Teil der Behandlung laut Leitlinien. Der andere ist Psychotherapie. Und zwar so, dass man sein Leben mithilfe dieser ändert, bewegt.
    Also nicht nur sitzen und reden. Selber machen.
    Ich kenne viele, die sagen nach einer Zeit "hat mir nichts gebracht".
    Dann weiß ich- da hat jemand nicht mitgearbeitet.

  7. User Info Menu

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Ich habe ja auch vor zu einem Facharzt zu gehen. Hatte bereits letztens einen Termin. Nur der war leider eine Katastrophe. Der Arzt hat mich überhaupt nicht ernst genommen und mich nach 5 Minuten abgestempelt. Er wollte nur die Antworten auf seine Fragen hören mehr nicht. Und jetzt dauert es natürlich wieder bis man woanders erstmal einen Termin bekommt. Deswegen hat mein Hausarzt mir die auch verschrieben. Stimmt es eigentlich das man während der Einnahme gar keinen Alkohol trinken darf?

  8. Inaktiver User

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Das ist das zentrale Problem bei diesen "alten" Medikametentypen: Kein Alkohol, v.a. kein Rotwein, Vorsicht bei Milchprodukten und häufig starke Gewichtszunahme.

    Wobei Alkohol und Psychopharmaka ohnehin keine gute Kombination ist.

  9. Inaktiver User

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Zitat Zitat von Tiggi75 Beitrag anzeigen
    Ach ja, und Medikamente sind nur ein Teil der Behandlung laut Leitlinien. Der andere ist Psychotherapie. Und zwar so, dass man sein Leben mithilfe dieser ändert, bewegt.
    Also nicht nur sitzen und reden. Selber machen.
    Ich kenne viele, die sagen nach einer Zeit "hat mir nichts gebracht".
    Dann weiß ich- da hat jemand nicht mitgearbeitet.
    Gefettet von mir.

    Das kann man so nicht sagen! Einmal kann die Therapieform nicht passen und zum Anderen gibt es leider auch wirklich schlechte Therapeuten!

    Menschen die z.B schwere Traumata erlebt haben wären bei einer Verhaltenstherapie beispielweise komplett falsch. Leider ist das Thema Trauma erst in den letzten Jahren ins Bewusstsein gerückt. Eine Freundin von mir hat 30 Jahre gebraucht um die geeignete Therapieform zu finden, weil niemand erkannt hat, dass sie traumatisiert ist. Ihr selbst war dies auch nicht bewusst.

    Die Therapie (SE) darf sie jetzt zu allem Überfluss auch noch aus eigener Tasche bezahlen, weil diese von der KK nicht anerkannt wird. Sie erlebt aber nun zum ersten Mal in ihrem Leben eine echte Hilfe, Veränderung und Verbesserung.
    Geändert von Inaktiver User (03.04.2021 um 09:00 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Erfahrungen mit Amitriptylin?

    Glaube Mir, ich habe selbst schon viel erlebt diesbzgl. und meine Erfahrung ist: wenn man will, kann man immer und überall was mitnehmen.
    Dann kann man sagen, die Therapie/ der Therapeut war falsch für mich, aber nicht- sie hat nichts gebracht.

    Abgesehen davon- wie will ein Laie feststellen, dass ein Therapeut schlecht ist?
    Geändert von Tiggi75 (03.04.2021 um 12:12 Uhr)

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