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    Depressionen selbst verschulden?

    Hallo zusammen
    Ich weiß das mag auf den ersten Blick vielleicht komisch klingen. Aber denkt ihr das man eine Depression auch irgendwie selbst (mit) verschulden kann? Zum Beispiel durch Fehler die man im Leben mal begangen hat. Irgendwelche Fehlentscheidungen die man bereut etc. Das dadurch Depressionen entstehen können und man quasi selbst Schuld hat? Was denkt ihr darüber?

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Depressionen sind eine Krankheit

    Selbstverschuldet können meiner Meinung und Erfahrung nach sehr wohl depressive Momente, vielleicht sogar lange Zeiten sein.
    Aber das ist klar voneinander zu trennen.

    Warum fragst du?
    Auch Umwege erweitern unseren Horizont

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Mich hat einfach mal eure Meinung dazu interessiert wie ihr das so seht. Oder ob ein solches denken einfach nur die Selbstzweifel sind die zu einer Depression dazu gehören

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    und wenn es so wäre- was dann?

    alles so lassen und irgendwie weiter wurschteln?



    was an depressionen eigenanteile sind- solltest du einen arzt fragen.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Hast Du eine diagnostizierte Depression?
    Ich glaube nicht, dass es aus früheren Fehlern herrühren kann. Ich kenne mich aber auch nicht damit aus.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  6. Inaktiver User

    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Ich weiß nicht, ob Schuld das richtige Wort ist. Aber wenn jemand in seinem Leben häufig ungünstige Entscheidungen getroffen und sich damit eine wenig glückliche Situation manövriert hat, ist er vielleicht eher in Gefahr, dass aus einer "normalen" Unzufriedenheit auch ein Krankheitsbild erwächst. Ist aber nicht so einfach, man muss auch immer noch hinterfragen, ob er diese Entscheidungen denn wirklich aus freien Stücken getroffen hat.

    Das sollte aber wohl Teil der Behandlung einer Depression sein, dass man all diesen Fragen nachgeht.

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Ich meine, überhaupt keiner ist "Schuld" an Krankheiten ...
    der Mensch hat vielleicht selbst dazu beigetragen, dass diese oder jene Krankheit kommen konnte, aber von "Schuld" kann und möchte ich dabei nicht reden.

    Wie das bei Depressionen ist, kann ich nicht sagen ...da spielen auch die Lebensumstände mit rein, und manchmal noch nicht mal die ...
    uU. ist das auch Veranlagung?
    Es ist immer JETZT

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    uU. ist das auch Veranlagung?
    ...und Schicksal.....

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn jemand in seinem Leben häufig ungünstige Entscheidungen getroffen und sich damit eine wenig glückliche Situation manövriert hat, ist er vielleicht eher in Gefahr, dass aus einer "normalen" Unzufriedenheit auch ein Krankheitsbild erwächst.
    Ich finde das sehr wohl möglich. Nicht umsonst gibt es die sogenannte "reaktive Depression", die sich eindeutig auf konkrete Lebensumstände bezieht. Und diese können durchaus selbst verursacht sein.
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Ich finde das sehr wohl möglich. Nicht umsonst gibt es die sogenannte "reaktive Depression", die sich eindeutig auf konkrete Lebensumstände bezieht. Und diese können durchaus selbst verursacht sein.
    Aber einem Depressiven zu sagen "das hast du selbst verursacht" ist selten zielführend. Denn auch das, was vielleicht die Fehlentscheidung bewirkt hat, liegt möglicherweise in unguten Strukturen oder Erfahrungen.

    Je nach Schwere und Art der Depression gibt es ohnehin unterschiedliche Behandlungsmethoden und -möglichkeiten.

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