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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ja, genau. Es ist völliger Unsinn. Aber es kommt oft vor, daß man sich an solchem völligen Unsinn festkrallt in dem Versuch, ein vorhersagbares Universum um sich herum zu konstruieren, in dem man jedes Unglück hätte vermeiden können. Man rettet die Vorstelleung seiner Selbstwirksamkeit und kassiert dafür moralisches Versagen.
    Das sind Symptome der Erkrankung, deren Sinn es nicht ist, die Selbstwirksamkeit zu retten.
    Und die Antworten hier zeigen, dass Depressionen mit unglaublich vielen Vorurteilen, aber wenig Hintergrundwissen verbunden sind.
    Eine Depression denkt man sich nicht in Folge eines Schicksalsschlags herbei. Das ist blanker Unsinn.

    Hier einer von vielen Artikeln dazu:

    Das Deutschland-Barometer Depression zeigt, dass in der deutschen Bevölkerung die Bedeutung von belastenden Lebensereignissen für die Entstehung von depressiven Erkrankungen überschätzt und gleichzeitig die Bedeutung der Veranlagung unterschätzt wird. Nahezu alle Deutschen sehen die Ursachen der Depression in Schicksalsschlägen (96 Prozent) und Belastungen am Arbeitsplatz (94 Prozent). Dass die Depression auch biologische Ursachen hat, ist dagegen weniger bekannt. So kennen nur 63 Prozent die große Relevanz der erblichen Komponente der Depression. Nur zwei Drittel wissen, dass während der Depression der Stoffwechsel im Gehirn gestört ist.
    https://www. heise.de/tp/features/Was-sind-Ursachen-von-Depressionen-3907916.html?seite=all

    (Leerzeichen nach dem www. bitte entfernen)

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Eine Depression denkt man sich nicht in Folge eines Schicksalsschlags herbei. Das ist blanker Unsinn.
    Aber ein Schicksalsschlag oder die Vorgeschichte kann eine Depression auslösen.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

  3. Moderation

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Flikflak, ich habe dein Eindruck, daß meine Motivation, meine Ausdrucksweise und meine Argumente völlig an dir vorbeigehen, und das Thema ist mir nicht wichtig genug, mir jetzt ein anderes rhetorisches Modell zuzulegen, nur um dir den Erklärbär zu machen. Ich bin nicht die TE, es ist nicht mein Problem, und du mußt nicht verstehen, was ich sage.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Habe jetzt hier nicht alles gelesen.

    Aber ich kannte einen Mann, der vor über 20 Jahren besoffen ein Kind tot gefahren hat. Der kam da nicht mit klar und hat sich
    jahrelang gequält, konnte nicht mehr arbeiten etc. Der hat Suizid begangen.

    Zwei mir bekannte Frauen, die abgetrieben haben, kommen damit nicht zurecht und sind schon ewig depressiv.

    Ob die ohne diese Ereignisse auch depressiv geworden wären, wer könnte das beweisen?
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Flikflak, ich habe dein Eindruck, daß meine Motivation, meine Ausdrucksweise und meine Argumente völlig an dir vorbeigehen,
    Ja, da stimme ich Dir zu.
    Der Anspruch, Experte in allen Themen zu sein, geht eben manchmal zu Lasten der Inhalte.

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Wildwusel für deine Beiträge hier und auch an
    Spadina für den Hinweis auf lebensgeschichtliche Entscheidungen oder Nichtentscheidungen ( fahrlässige Tötung / Abtreibung) die - jahre später - Depressionen auslösen können. Könnne- nicht müssen.


    Und - ich bin kein Anhänger des biologistischen Determinismus. Ob eine Depression eine Gehirnstoffwechselstörung ist, oder ob der feststellbare Gehirnstoffwechsel unerheblich für den Ausbruch der Depression x ist ist eine Frage die noch erforscht werden muss. Jedenfalls - die Wirkung von Psychoparmaka bei Depressionen in klinischen Double-Blind-Studien ist nur marginal höher wie die Wirkung von Placebos. Nach meiner Statistikkompetenz - hier geht es um pure einfach Mathe - nicht hinreichend um eine statistische Signifikanz zu haben.

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Und ich wiederhole gerne noch einmal, dass es ganz großer Blödsinn ist, dass eine solche Erkrankung durch eigenes Verschulden herbeigeführt wird.

    Auf menschlicher Ebene finde ich es schäbig, einem Menschen, dessen Seele erkrankt ist, auch noch zusätzliche Schuldgefühle einzureden und ihn damit noch weiter in die Abwärtsspirale zu drücken.

    Solche Kommentare zeigen in erster Linie persönliche Motivationen. Schuldgefühle, den Wunsch nach Kontrolle, Selbstverleugnung etc. pp.
    Sie haben aber nichts, und zwar absolut gar nichts mit der Realität dieser Erkrankung zu tun.
    Das das Realität ist,zeigt es an mir.Ich bin auch durch das Schuldgefühl krank geworden, genauer gesagt Schizophren.

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    AW: Depressionen selbst verschulden?

    Aber es war nur ein Teil,das für den Ausbruch der Schizophrenie zuständig war.

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