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    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Mmh. Ich kann deine Sicht schon verstehen...

    Allerdings gibt es auch andere Argumente...

    Mit dem Hund ist man eine Verantwortung eingegangen. Wenn man ihn vorschnell abgibt, hat man ein schlechtes Gewissen, was die psyche zusätzlich belastet

    Ein Hund ist für viele mit depressionen auf Dauer ein Anker.

    Die Beziehung zur Tochter wird belastet

    Das sollte man alles mit einbeziehen bei einer solchen Entscheidung... Und dann auch dazu stehen können.

    Egal wie die Entscheidung ist

    Ich glaube das der neue Mann hier keine unwesentliche Rolle spielt....

    Nicht was den Hund ansich angeht, sondern die Ängste, Depression und überforderung.
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

    Grab nicht zu weit in dem Mist rum, dann stinkt's nur noch mehr. Geh davon weg, und merk dir, wie's gerochen hat, damit du beim nächsten Verlierer früher Lunte riechst. (Zitat Wildwusel)

  2. Inaktiver User

    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Hallo
    ich habe jetzt seit über 30 Jahren Hunde, immer die gleiche Rasse und immer wieder falle ich bei einem Welpen in ein Loch der Überforderung.

    Ich bin überhaupt kein Welpentyp, und bin immer froh, wenn die Tiere dann erwachsen sind und man durchs Gröbste durch ist, und die Rasse, der mein Herz gehört brauch EWIG um erwachsen zu werden, das ist also eine lange Durststrecke - andere Hunderassen werden schneller erwachsen- es hat also ein Ende ;)

    Als Quickfix würde ich das Tierchen mal einen kompletten Tag Deiner Tochter überlassen, in die Stadt gehen, einkaufen, Wellness, mal nix mit Hund. Meistens kommt dann schnell das Gefühl der Sehnsucht.

    Der Hund ist zwar der einzige Freund, den man sich kaufen kann, aber so ne echte dicke Freundschaft braucht halt auch Zeit, um sich aufzubauen.

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    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Ich bin perplex, ist zwar komplett ot, doch mir war nicht bewußt, dass Welpen so derart viel Arbeit machen.

    Dass man dann fix und fertig ist, ist ja kein Wunder. Werden die nicht relativ schnell groß?

    War Dir das vorher bewußt, bzw habt Ihr Euch bewußt für einen Welpen entschieden, statt für bspw ein älteres Tier aus dem
    Tierheim?
    Es gibt ja Gründe dafür und dagegen, als ersten Schritt nochmal nachvollziehen warum es so war und sich klarmachen, dass die erste anstrengende Zeit irgendwann vorbei ist.

    Einen Hundewelpen abzugeben, dürfte nicht allzu schwer sein, evtl an Bekannte, so dass man sich die Betreuung teilen könnte?

    Oder geht so etwas nicht, bin kein Hundebesitzer.

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    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Allerdings gibt es auch andere Argumente...

    Mit dem Hund ist man eine Verantwortung eingegangen. Wenn man ihn vorschnell abgibt, hat man ein schlechtes Gewissen, was die psyche zusätzlich belastet

    Ein Hund ist für viele mit depressionen auf Dauer ein Anker.

    Die Beziehung zur Tochter wird belastet

    Das sollte man alles mit einbeziehen bei einer solchen Entscheidung... Und dann auch dazu stehen können.
    Das stimmt.

    Ein Punkt ist aber eben, dass ein Welpe leichter eine neue Familie findet als ein im worst case wenig erzogener Junghund in der Pubertät, geschweige denn ein älterer.

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    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Ich bin perplex, ist zwar komplett ot, doch mir war nicht bewußt, dass Welpen so derart viel Arbeit machen.
    Ja, ich muss gestehen, ich hatte das auch nur zu einem viel zu kleinen Teil auf dem Schirm, aber tatsächlich war das der Grund, warum ich - eigentlich - einen erwachsenen Hund haben wollte. Der ganze Welpenirrsinn ist dann vorbei und man hat schon eine fertige Persönlichkeit.

    Gekommen ist es wie oftmals im Leben wieder ganz anders und wir haben einen Junghund adoptiert und für mich war das - nachträglich betrachtet - tatsächlich die perfekte Wahl. Noch verspielt, aber nicht mehr so anstrengend wie ein Welpe. Stubenrein war er auch innerhalb von 24 h, weil er körperlich bereits dazu in der Lage war.

    Die Persönlichkeit konnte man aber trotzdem noch ein bisschen formen und tatsächlich wäre das die Variante, die ich immer wieder nehmen würde. So süß Welpen auch sind - sie können einen wahnsinnig machen und man hat nie Ruhe.

    An dieser Stelle würde ich vielleicht mal über eine Box nachdenken und/oder eine abschließbare Hundehütte / Gitter o.ä.

    Für später ist es eine gute Übung, wenn der Hund einen festen Platz hat, an dem er gelernt hat, dass dort Ruhe herrscht und für einen selbst gibt das mal eine Stunde Pause, in der man nicht kontrollieren muss, was der Welpe gerade anstellt. Es gibt unzählige Videos dazu im Internet, in denen gezeigt wird, wie man einem Welpen diesen Ort schmackhaft machen kann, ansonsten hilft auch jede gute Hundeschule.

    Ja, ein Hund ist eine totale Umstellung. Aber es kann eine sehr schöne Umstellung sein, wenn man den Anfang überlebt

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    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen


    An dieser Stelle würde ich vielleicht mal über eine Box nachdenken und/oder eine abschließbare Hundehütte / Gitter o.ä.

    Für später ist es eine gute Übung, wenn der Hund einen festen Platz hat, an dem er gelernt hat, dass dort Ruhe herrscht und für einen selbst gibt das mal eine Stunde Pause, in der man nicht kontrollieren muss, was der Welpe gerade anstellt. Es gibt unzählige Videos dazu im Internet, in denen gezeigt wird, wie man einem Welpen diesen Ort schmackhaft machen kann, ansonsten hilft auch jede gute Hundeschule.

    Ja, ein Hund ist eine totale Umstellung. Aber es kann eine sehr schöne Umstellung sein, wenn man den Anfang überlebt
    Ich kann eine Box nur empfehlen. Das ist ein Rückzugsort für den Hund, dort ist Ruhe und das kann seine "Höhle" werden und gibt Dir auch mal eine Auszeit.

    Ich hab vor mehr als 1,5 Jahren einen Hund aus dem Tierschutzübernommen. Der war zu dem Zeitpunkt 10 Monate, war zuvor auf 4 verschiedenen Stellen bevor er letztlich bei einer Tierhilfe landete. Stubenrein war ein Fremdwort zu dem Zeitpunkt der Übernahme und die ersten Monate war mein Motto "früher hatte ich ein Leben, jetzt habe ich einen Hund". Und ich hab Momente gehabt, in denen ich auch dachte es wäre besser den Hund abzugeben weil ich da echt dachte "mein Leben ist vorbei". Ich hab ihn nicht abgegeben und hab gute 6 Monate echt auf ein Stück Holz gebissen und ich hab den Anfang überlebt .

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    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo
    ich habe jetzt seit über 30 Jahren Hunde, immer die gleiche Rasse und immer wieder falle ich bei einem Welpen in ein Loch der Überforderung.
    So ging es mir auch immer...es wird mit jedem Monat einfacher. Ausserdem muss man zusammenwachsen können, dafür sind ein paar Wochen zu wenig...

  8. VIP

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    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Momentan schaut es so aus, als sei der Strang besser im Tierforum aufgehoben.

    Ich neige auch dazu eher aus Hundesicht zu argumentieren. Der Hund ist schon 5 Wochen bei eich. Ich lese nichts von Hundeerfahrung, nichts von Kontakt zu einer guten Trainerin, nichts von Sozialisationskurs. Vielleicht hast du es nur nicht geschrieben.

    Der Hund ist schon in den letzten Wochen seiner "Prägungsphase", dann wird es schwieriger. (Ich spreche aus Erfahrung, ich hatte früher einen abgegebenen Hund und habe jetzt enen abgegebenen und einen nicht bzw. fehlgeprägten Kaspar-Hauser-Hund.

    Lass dich schnell beraten, dem Hund zuliebe.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    Hallo,

    danke an alle für die vielenAntworten und Einschätzungen!

    Ich glaube, ein paar Dinge kann ich aufklären.

    Hundeschule: JA! Auf jeden Fall, haben wir von Anfang an. Machen Welpenschule und hatten auch schon 2x eine Hundetrainerin bei uns. Mir ist das total wichtig, dass der Hund eine gute Erziehung bekommt. Hundeerfahrung bringe ich aus meiner Kindheit, Jugend mit, aber einen Welpen hatte ich noch nie. Bzw. noch nie die Verantwortung dafür. Und die Maus macht das schon alles toll. Es ist nicht so, dass ich denke, der Hund wäre verkehrt. Ich glabue, wir haben da schon ein tolles Exemplar erwischt, die sehr gelehrig und einfach auch klar im Kopf ist! Sie kann schon recht viel und macht alles super mit! Natürlcih hat sie ihre 5 Minuten, aber das ist ja normal. Ich will damit sagen, dass ich nicht glaube, dass unser Hund über die Maßen anstrengend ist.

    Ich habe bewusst in diesem Forum geschrieben (und nicht ins Hundeforum). Zwar geht es um den Hund als Auslöser, aber wie viele ja auch vermuten, denke ich, dass noch andere Aspekte eine Rolle spielen. Mir war klar, dass es anstrengend würde, mir waren auch die Einschränkungen bewusst. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass ich in eine Welpendepression verfalle, also dass es mich so umhaut.

    Ja ich hätte meiner Tochter meinen Gefühlsausbruch auch gerne erspart, aber ich konnte nicht anders, Und das ist auch das, was mich selbst so erschrocken hat. Dass ich das gar nicht mehr im Griff hatte.

    Im Verlaufe des Tages wird es immer besser. Da sehe ich auch wieder die Freude, die sie macht und ich freue mich auf die langen Spaziergänge/Läufe, die ich mit ihr mal machen werde. Morgens ist es meistens am Schlimmsten und es überrollt mich einfach. Gestern Abend ging es mir super. Ich hatte einen tollen Tag mit dem besagten Mann, wir haben viel geredet. Ich war zuversichtlich und fühlte mich viel leichter. Und heute morgen hat es dann wieder volle Elle zugeschlagen. Das bringt mich gerade zur Verzweifllung. Versteht ihr, was ich meine?

    Ob das alles was mit derCorona Situation zu tun hat, kann ihc nicht genau sagen. Ich schätze mich eigentlich glücklich, dass ich nicht von Kurzarbeit oder gar Arbeitslosikeit betroffen bin. Ich kann zu Hause arbeiten und habe einen relativ sicheren Job. Natürlich belastet die Gesamtsituation. Allein das Wissen darum, dass es vielen Menschen sehr schlecht geht und welche Auswirkungen das mittel- und langfirstig haben wird. Mich persönlich hat das ganze recht milde getroffen kann ich sagen.

    So ich hoffe, ich konnte soweit auf alles eingehen.

  10. Inaktiver User

    AW: Depression ausgelöst durch Hundekauf??

    bei "morgens ist es am schlimmsten" wurde ich hellhörig.

    Vielleicht antwortest Du auch Marquise's Fragen, ich denke, es könnte Dir helfen.

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