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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    wenn er so schwer depressiv ist- gehört er stationär.



    möglich, dass ich das falsch verstehe- ich lese vorallem: ich will nicht. ich habe mich in meiner depression eingerichtet und will da auch nicht raus.

    ich lese nichts wo er auch nur ansatzweise versucht sich in eine richtung zu bewegen - aber soweit in der lage ist alle anderen um sich herum unter druck zu setzen, dass sie sich um ihn kümmern und bekümmern sollen.

    das funktioniert nicht!



    schonhaltung- ist verständlich- aber in den meisten fällen kontraindiziert!
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Zitat Zitat von bibiny Beitrag anzeigen
    Ja sowas gibts, aber in seinem Fall ist das Depression. Er war schon bei mehreren Psychologen, da er in eine Kur wollte, aber das dauert ja ewig. Er hat auch schon verschiedene Medikament verschrieben bekommen, die er dann schlussendlich nicht genommen hat, weil es bzgl. Nebenwirkungen zu gefährlich für ihn war.
    Psychologen verschreiben keine Medikamente. Von wem stammt die Diagnose?

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Zitat Zitat von bibiny Beitrag anzeigen
    Mein Mann litt als Kind unter ADHS.
    Da Du in der Vergangenheitsform schreibst, nehme ich an, es wird davon
    ausgegangen, dass das ADHS bei Deinem Mann verschwunden ist.

    Das wäre eher ungewöhnlich, wenn es in seiner Kindheit bereits als Störung
    diagnostiziert wurde, denn die meisten Menschen nehmen ADHS mit ins
    Erwachsenenalter, zumindest einige Ausprägungen davon.

    So gesehen, sollte auch dieser Punkt von einem Arzt abgeklärt werden.
    Auch wegen ggfs. der Medikamentengabe.


    Aber er wirft mir vor, dass ich ihn in seiner Depression alleine lasse und überhaupt kein Partner bin !?
    Das meinte ich u.a. mit Manipulation und Krankeitsgewinn.

    Er nutzt die Depression, um Schuld rundum zu verteilen, Dir und den Kindern ein
    schlechtes Gefühl zu geben = Manipulation.

    Er erreicht, dass Ihr immerzu Rücksicht nehmt und Euch erst recht anstrengt, damit
    es ihm gut geht = Krankheitsgewinn.


    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    N
    Ich denke es wäre gut für Dich, eine Kur zu machen. Und ihm diese Zeit zu geben, sich darüber klarzuwerden, was er will.
    Seine Familie verlieren oder aktiv werden.
    Bevor Du zurückkommst.
    Diesen Vorschlag finde ich sehr gut und auch umsetzbar.
    Setzt aber voraus: er muss erkennen, dass es Dir ernst ist.

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Zitat Zitat von bibiny Beitrag anzeigen
    Vielen liebe Dank für deinen input. ADHS wurde bei den Kindern nicht diagnostiziert und wie gesagt, glaube ich auch nicht, dass es so ist. Mein Mann litt als Kind unter ADHS. Er hatte eine schwierige Kindheit. Es ist wohl ja auch so, wenn man als Kind unter ADHS gelitten hat und das immer noch spürt, man sehr leicht in die Depression rutscht.
    Liebe bibiny,
    ich spreche aus Erfahrung als Mutter zweier ADHS-Kinder. Ich kann deine Situation gut nachvollziehen und weiß, wie das Familienleben darunter leidet. Früher hieß es, ADHS haben nur Kinder. Weit gefehlt. Ein Großteil der Betroffenen nimmt es mit ins Erwachsenenalter, nur die Symptome können sich verändern. Ich habe mit meinem großen Sohn eine lange Leidensgeschichte hinter mir...Ich war soweit, dass ich mir gewünscht hätte, wir (er, sein Bruder und ich) werden einfach morgens nicht mehr wach. Wir waren alle am Ende unserer Kräfte. Es gab immer mal Phasen, wo es meinem Sohn besser bzw. schlechter ging. Als es auf den Schulabschluss hin ging, entwickelte er, durch den Druck, den er sich oft selbst machte, eine schlimme Depression. Sein Zustand wechselte ständig zwischen Aggression und Depression. Es war für alle schrecklich. Die ganze Geschichte hier zu erzählen, würde den Rahmen sprengen, außerdem ist es auch dein Thread.
    Die Rettung war eine ADHS-Spezialistin für Erwachsene. Sie hat sofort erkannt, was Fakt war. Ein anderer Arzt hatte einfach die Medikamente abgesetzt, weil er der Meinung war, die hätten die Depression ausgelöst. Aber das war völlig falsch. Eine Depression ist wohl eine sehr häufige Begleiterkrankung bei ADHS. Sie hat ihm sein Medikament wieder angesetzt und ein Antidepressiva dazu...Man konnte förmlich zusehen, wie es ihm von Tag zu Tag besser ging. Das war unsere Rettung. Versuche deinen Mann zu überzeugen, dass ihm sicher auch geholfen werden kann. Und! ADHS ist vererblich.
    Alles Gute für euch.
    Wenn du noch Fragen hast, gerne.
    LG maju9598

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Liebe TE,

    ich möchte mich hier nicht am allgemeinen fröhlichen Diagnose-Stellen und Kritik an Deinem Mann beteiligen, der doch mal in Therapie gehöre oder zumindest Medis nehmen solle etcpp, sondern ein wenig pragmatischer daherkommen.

    Wie wäre es, wenn Dein Mann an einem ruhigen Ort für sein Home-office einen Raum mietet und sich dort für die Arbeit einrichtet? Ich kann mir vorstellen, dass es schonmal viel Spannung herausnehmen würde, wenn er für seine Arbeitszeit "seine Ruhe" hat und örtlich separiert ist von Euch.

    Allerdings löst dies die Problematik nicht nachhaltig, aber ihr könntet dann weitersehen, wie das Familienleben sich entwickelt. Alles Gute für Euch!

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Da Du in der Vergangenheitsform schreibst, nehme ich an, es wird davon
    ausgegangen, dass das ADHS bei Deinem Mann verschwunden ist.

    Das wäre eher ungewöhnlich, wenn es in seiner Kindheit bereits als Störung
    diagnostiziert wurde, denn die meisten Menschen nehmen ADHS mit ins
    Erwachsenenalter, zumindest einige Ausprägungen davon.

    So gesehen, sollte auch dieser Punkt von einem Arzt abgeklärt werden.
    Auch wegen ggfs. der Medikamentengabe.




    Das meinte ich u.a. mit Manipulation und Krankeitsgewinn.

    Er nutzt die Depression, um Schuld rundum zu verteilen, Dir und den Kindern ein
    schlechtes Gefühl zu geben = Manipulation.

    Er erreicht, dass Ihr immerzu Rücksicht nehmt und Euch erst recht anstrengt, damit
    es ihm gut geht = Krankheitsgewinn.

    Super, dass Du das noch deutlich schreibst!

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Zitat Zitat von bibiny Beitrag anzeigen
    Liebes Forum,
    ich weiss einfach nicht mehr weiter und wende mich deshalb an euch.

    Mein Mann ist depressiv. Das schon ziemlich viele Jahre. Die Depression kommt aber in Schüben, d.h. es gib auch Moment in denen alles gut ist. In letzter Zeit jedoch eher weniger, da es aus diesen Depressionsphasen gar nicht mehr raus kommt. Medikamente lehnt er kategorisch ab.


    .
    die aussage -der te sehe ich nicht als munteres diagnose erstellen.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Zitat Zitat von free_spirit Beitrag anzeigen
    Liebe TE,

    ich möchte mich hier nicht am allgemeinen fröhlichen Diagnose-Stellen und Kritik an Deinem Mann beteiligen, der doch mal in Therapie gehöre oder zumindest Medis nehmen solle etcpp, sondern ein wenig pragmatischer daherkommen.

    Wie wäre es, wenn Dein Mann an einem ruhigen Ort für sein Home-office einen Raum mietet und sich dort für die Arbeit einrichtet? Ich kann mir vorstellen, dass es schonmal viel Spannung herausnehmen würde, wenn er für seine Arbeitszeit "seine Ruhe" hat und örtlich separiert ist von Euch.

    Allerdings löst dies die Problematik nicht nachhaltig, aber ihr könntet dann weitersehen, wie das Familienleben sich entwickelt. Alles Gute für Euch!

    Ein eigenartiger Beitrag, free-spirit.
    In welchen Beiträgen wurden Diagnosen gestellt? Ich las davon nichts.

    Wohl aber den Vorschlag eines Mietbüros - den brachte ich bereits ein.

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Liebe Bibiny

    Um ehrlich zu sein, ich sehe so wie du die Situation beschreibst kein Verbesserungspotenzial. Auch wenn deine Kinder vielleicht lauter sind als üblich, deinen Mann würden auch ganz normal laute Kinder stören und auch leise Kinder. Er hat ein Problem.
    Aber er will dieses Problem nicht bei sich suchen sondern lieber euch und den Kindern die Schuld geben. Das wird nicht besser, das legt sich nicht von alleine. Er könnte versuchen etwas daran zu ändern, dafür fehlt aber offensichtlich der Wille.
    Wenn die Kinder im Haus erwachsener sein sollen als die Erwachsenen tut ihnen das gar nicht gut. Ich würde auch hinterfragen, ob die Situation für deine Kinder zuhause zu ihren "Verhaltensauffälligkeiten " führt. Also sie nicht einfach lauter sind, sondern die Situation sie lauter macht.

    So wie du es beschreibst zweifle ich auch stark daran, dass es " nur" um eine Depression handelt. Das Abwertende, das Schuld zuschiebende.... hat nichts mit Depression zu tun.

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    AW: Mann depressiv - hyperaktive Kinder

    Zitat Zitat von bibiny Beitrag anzeigen
    V
    ....... Unser Sohn ist jetzt 5 und hat diese blöde Angewohnheit, dass er Geräusche beim Spielen macht. Das bringt meinen Mann schier um den Verstand. ......

    .

    Ich habe jetzt diesen Satz herausgenommen.
    Es ist keine blöde Angewohnheit beim Spielen Geräusche zu machen. Das gehört zum Spielen dazu.
    Dein Mann ist das Problem.

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