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    AW: Heftige Weinattacken mit Suizidgedanken wegen Eisenmangel?

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Sissina,

    wenn die Suizidgedanken so stark sind, nimmt dich auch jedes Krankenhaus, dh. jede Psychatrie auf.
    Es gibt Krisen-Anlaufstellen in den Kliniken, dort müsstest du allerdings sagen, dass du zeitweise sehr starke Suizidgedanken hast
    Nach meinem Wissen wird dir dort sehr schnell und kompetent geholfen, in dem du auf bestimmte Medikamente getestet und bei Bekömmlichkeit eingestellt wirst
    Ebenso werden die körperlichen Untersuchungen veranlasst.
    Also alles an einem Ort.
    Wie es im Moment in den Krankenhäusern zugeht, weiss ich nicht ...
    Psychatrien haben aber mit den Intensivstationen nichts zu tun
    Vielen Dank für den Tipp. Das habe ich mir ab und zu auch schon überlegt, als es mal wieder schlimm war (die sog. Schübe). Im Nachhinein hatte ich aber immer das Gefühl, übertrieben zu haben und war irgendwie froh, doch nicht gegangen zu sein. Keine Ahnung, es ist merkwürdig. Sollte es aber wieder nicht mehr auszuhalten zu sein oder sollten sich die Suizidgedanken wieder verstärken, werde ich diesen Schritt wohl definitiv in Betracht ziehen!


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    AW: Heftige Weinattacken mit Suizidgedanken wegen Eisenmangel?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Wer hat den Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Depressionen gestellt?

    Sagen wir es so.... Es mag diesen Zusammenhang geben. Aber das ist nicht der erste oder fünfte Gedanke, den man diagnostisch so hat. Auch ist ein Ferritinspeicherwert von 24 nicht toll, aber auch nicht so dermaßen schlecht.
    Ich schreibe das nur, um die auch die lesbare Angst zu nehmen, dass du gerade eisenmäßig leerläufst.
    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass dieser 24er Wert sich auf das Speicherferritin bezieht (?)

    Ist aber egal. Man behandelt keine Werte, sondern Menschen!

    Was mich zur nächsten Frage bringt: hat eigentlich mal irgendwer deine Schilddrüse gründlich gecheckt? Also nicht nur TSH, sondern auch die freien fT3 und fT4? Und geschallt?

    Bist du überhaupt mal gründlich internistisch untersucht worden? Gut wäre auch: VtB12, VtD, Folsäure - all diese haben einen Zusammenhang auch zum Eisen.

    Wenn eine somatische Ursache für deinen sehr schlechten Zustand gesucht wird, halte ich die Konzentration auf "Eisen" für zu wenig.

    Was für ein AD hast du verschrieben bekommen? Nimmst du es?
    Wie ist denn dein Leben so?
    hast du einen Freund? Eine Job? Hund/Katze/Maus?

    Wie geht es dir? Wie schläfst du? Wie ist dein Menstruationszyklus?
    Danke für deine Antwort!

    Der Zusammenhang hat mein Psychiater gestellt.

    Bei mir wurde einfach ein grosses Blutbild gemacht. Der Hausarzt meinte dann, dass z.B. Schilddrüse, Vitamin D etc. in Ordnung sind. Aber nein, die Schilddrüse wurde meines Wissens nie genauer untersucht (z.B. Ultraschall).

    Ich hab Trittico Ttrazodone hcl 50 mg verschrieben bekommen und nehme es erst seit vorgestern (1 Tablette vor dem Schlafengehen). Gemäss Psychiater auch deshalb, weil ich praktisch immer einen "abgehakten" Schlaf habe, d.h. ich wache früh auf und kann anschliessend nicht mehr richtig schlafen.

    Ich kann mich eigentlich ja nicht über mein Leben beschweren. Ich hab einen tollen Partner und einen Job im Personalwesen. Da ich demnächst eine Weiterbildung starten wollte, arbeite ich seit Anfang Jahr "nur" 80%. Ob ich diese nun mache, ist die andere Frage, da ich mich momentan zu nichts aufraffen kann, beruflich wie auch privat und gefühlt nichts mehr hinkriege. In grossen Menschenansammlungen kam es auch schon vor, dass ich plötzliche Ängste bekommen habe, v.a. als ich mit meinem Partner unterwegs war (dann kommen Gedanken hoch wie "Bin ich überhaupt gut genug für ihn?" etc.), die ich früher nie hatte.

    Auch habe ich das Gefühl, dass alles irgendwie auseinander bricht und bin mir daher nicht mehr sicher, ob mein Leben wirklich nicht in Ordnung ist und ich alles ändern muss oder ob das nur irgendwelche Symptome sind. Das führt dazu, dass ich an meiner Beziehung wie auch an meinem Job z.T. stark zweifle.

  3. Avatar von jasmintee
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    AW: Heftige Weinattacken mit Suizidgedanken wegen Eisenmangel?

    als selbst ehemals betroffene kann ich bestätigen, dass sich ein eisenmangel oder in folge auch eine anämie tatsächlich auch in symptomen äussern kann, die man auf den ersten blick nicht einem eisenmangel zuordnen würde - auch psychische symptome wie depressive stimmung oder ähnliches
    und nicht zuletzt wird oft durch einen eisenmangel die sauerstoffversorgung verringert, was zu einer einbusse der leistungsfähigkeit führt, was einen ziemlich schnell psychisch auch an grenzen bringen kann - vor allem wenn "man bisher gut funktioniert hat"

    meine erfahrung ist, dass leider bei frauen und eisenmangel die allgemeinärzte einfach nur tabletten verschreiben, da sie durch die periode und dem damit verbundenen blutverlust einfach nur darin eine ursache sehen, aber leider nicht weiter auf die suche gehen, ob eventuell andere krankheiten die hinter dem eisenmangel stehen können darunter liegen

    das würde ich als erstes abklären, wo liegt tatsächlich die ursache und ja da würde ich noch einen internist hinzuziehen und eventuell auch mit der/dem gynäkologen drüber sprechen

    das psychater infusionen legen ist mir so auch nicht bekannt, könnte mir aber so konstellationen wie z.b. klinikpsychater mit therapiesprechstunden für externe patienten durchaus auch vorstellen das es sowas gibt

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