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  1. Inaktiver User

    AW: Depressionen - ohne Medikamente Überbrückung bis zur Therapie

    Zitat Zitat von bienie Beitrag anzeigen
    Ich habe mich letztendlich gegen eine Therapie und gegen Medikamente entschieden. Manches ist eben Schicksal und man sollte es annehmen. Ich für meinen Teil mag einfach nicht mehr kämpfen, es gibt andere Ventile.
    Was meinst Du mit anderen Ventilen?


  2. Registriert seit
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    441

    AW: Depressionen - ohne Medikamente Überbrückung bis zur Therapie

    Zitat Zitat von bienie Beitrag anzeigen
    Hallo an alle,

    Ich habe mich letztendlich gegen eine Therapie und gegen Medikamente entschieden. Manches ist eben Schicksal und man sollte es annehmen. Ich für meinen Teil mag einfach nicht mehr kämpfen, es gibt andere Ventile.
    Ist das jetzt ein Vertipper, dass Du Dich gegen Therapie entscheidest?

    Es liest sich gut, dass Du die Situation annimmst. Man kann nicht ändern, was nicht zu ändern ist. Was in unserer Macht liegt, ist unser Umgang mit dem Unveränderlichen. Da ist Psychotherapie erwiesenermaßen hilfreich.

    Weil Resignation eben auch ein Symptom der Depression sein kann, bitte ich Dich, kein Dogma aus der Demut zu machen und falls nötig, Hilfe anzunehmen.

    Alles Liebe und Gute für Dich
    neustart
    naja wenigstens hab ich es versucht

  3. Inaktiver User

    AW: Depressionen - ohne Medikamente Überbrückung bis zur Therapie

    Zitat Zitat von neustart_jetzt Beitrag anzeigen
    Es liest sich gut, dass Du die Situation annimmst.
    Ich finde, das liest sich eher besorgniserregend.


  4. Registriert seit
    03.06.2016
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    441

    AW: Depressionen - ohne Medikamente Überbrückung bis zur Therapie

    Guten Morgen liebe Sneek, Bienie's gesamte Situation ist besorgniserregend. Deswegen schreibe ich hier mit. Im übrigen unterstelle ich, dass sie handlungsfähig ist und bestmöglich für sich sorgt. Hätte ich weitergehende Bedenken, würde ich hier den Hinweis auf die üblichen Notfallhilfen posten und mich zurückziehen. Da ist für mich nämlich die Grenze eines anonymen Forums erreicht.
    naja wenigstens hab ich es versucht

  5. Avatar von bienie
    Registriert seit
    17.09.2006
    Beiträge
    2.730

    AW: Depressionen - ohne Medikamente Überbrückung bis zur Therapie

    Ich hatte mich bewusst kurz hier "ausgeklinkt", weil ich die Wirkung kenne, wenn man seinen depressiven Gedanken Raum gibt in einem Forum.

    Im Augenblick geht es mir relativ gut. Ich werde mir ganz sicher nichts antun, denn die Liebe zu meiner Familie ist immer stärker als sämtliche dunkle Gedanken. Was ich tun werde, so wie vor vielen Jahren ein Gummiband ums Handgelenk anbringen. Immer dann, wenn die schwarzen Gedanken kommen, die Tränen, etc. - dann werde ich daran schnipsen und die Gedanken lenken sich auf den "kleinen "Schmerz dort und bringen zunächst wieder geordnete Verhältnisse in den Kopf.

    Ich verstehe nicht, was hier los ist. Manchmal habe ich daran gedacht, ob es am Diabetes-Medikament liegt. Aber in den Nebenwirkungen ist das nicht wirklich erwähnt. Eine Depression bedeutet ja - mal ziemlich nüchtern betrachtet - so etwas wie eine Stoffwechselstörung im Kopf. Ich denke immer, dass ich einer solchen Störung keinen Raum geben möchte, aber es hilft immer weniger.
    Therapie - ich weiß im Grunde, was ich tun kann, es fehlt mir aber die Kraft. Ich kenne alle Zipperlein, die ganze Psychosomatik - und wenn die schwarze Phase kommt, dann fühle ich mich wie ein anderer Mensch.
    Nach dieser Phase wieder wie "vom Bus überfahren", es ist wahnsinnig anstrengend.

    Ich möchte die Antidepressiva nicht mehr nehmen. All die Medikamente haben in den letzten Jahren meiner Leber geschadet. Ich bin immer müder geworden, Hautausschläge, Schmerzen... letztendlich Diabetes.
    Normalerweise gelte ich als eine starke Persönlichkeit mit einem starken Willen. Aber diese Phasen der letzten Wochen, die knocken meinen Verstand fast aus.
    Ich hatte sogar versucht, die Seelsorge anzurufen - ohne Erfolg, war belegt.

    Ein wenig haben CBD-Tropfen jetzt für die Nacht geholfen. Sie haben entspannt und ich konnte einigermaßen schlafen, lediglich der Hund hat mich geweckt, aber nur kurz.

    Ich habe mit meiner Mutter geredet, dass es mir derzeit so schlecht geht. Sie hatte es schon gemerkt, sich an frühere Zeiten erinnert. Vielleicht ist das ein Anfang für eine Änderung .
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica"

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