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    AW: Könnt Ihr mir helfen?

    Zitat Zitat von LordNyx Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Bri-Com,



    Mit unserer Tochter kann ich darüber reden - aber was hilft es, wenn ich am Telefon nur noch heule. Ansonsten gibt es niemand, mit dem ich dieses heikle, intime Thema ansprechen kann. Mir laufen jetzt schon wieder die Tränen ...

    LG an alle
    Das empfinde ich als grenzwertig. Wieso belastest du deine Tochter mit deinen Problemen?

    Deine Frau ist selbst für ihren Weg verantwortlich. Hat sie einen ähnlichen Leidensdruck wie du? Du sagst, dass du sie sehr liebst. Warum? Wenn es Gründe für diese Liebe gibt, dann sind die leeren Gläser vielleicht gar nicht so leer.

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    AW: Könnt Ihr mir helfen?

    @Renka, das hast Du sehr gut und treffend geschrieben.

    Fazit ist aus meiner Sicht ebenfalls, dass Frau Lord Hilfestellung jeglicher
    Art auch selbst wollen muss. Das ist meist auch die Voraussetzung dafür, dass
    Therapien, Behandlungen etc. überhaupt anschlagen.

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    AW: Könnt Ihr mir helfen?

    Ich kann Deine Sorgen gut verstehen , da ich auch mit einer Partnerin mit depressiven Störungen zusammen lebe. Das Problem bei Depressionen ist, das der erkrankte es meist selber so nicht sieht und der Weg zur Therapie ein schwerer für diese Person ist......

    Ich kann Dir empfehlen mal nach einer Selbsthilfegruppe für Angehörige zu suchen - das hat mir etwas geholfen und in der Gruppe kann man sich auch austauschen und kommt zu Optionen wie man den Partner eventuelle besser helfen kann und man baut sich auch selbst wieder auf ......

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    AW: Könnt Ihr mir helfen?

    Ich bin für Offenheit.
    Finde,Du solltest Deiner Frau mitteilen,wie sehr Du unter der Situation leidest.
    Und dass Du drohst, daran kaputt zu gehen denn auch der verständnisvollste Ehemann der Welt hat psychische Grenzen und irgendwann keine Kraft mehr.

    Sie wird solche Äusserungen von Dir nicht gewohnt sein aber auch als Depressive (mal davon ausgehend) trägt sie weiterhin eine Mitverantwortung für die Beziehung.

    Deine Frau sollte die Chance bekommen überhaupt zu realisieren,wie weit es schon gekommen ist.

    Und wenn Du es diplomatisch gestaltest,wird sie vielleicht zunächst trotzdem verletzt und überrascht sein (das wirst Du aushalten müssen) aber dann hat sie eine Chance zu reagieren.

    Binde damit ein,dass Du sie über alles liebst aber an Deine Grenzen kommst.
    Wird nicht einfach aber ist unumgänglich,wenn sich was bewegen soll.

    Ich finde dabei immer wichtig,das liebevoll zu gestalten und nicht in einer Vorwufshaltung.
    Ist natürlich eine Gratwanderung aber Du scheinst ein einfühlsamer Mensch zu sein,dem man das zutrauen kann.
    Trau es Dir nunächst einmal selbst zu.

    Und wenn es dann mal Knatsch gibt,ist das auch nicht das Ende der Welt.
    Gewitter reinigen die Luft und danach hat man wieder eine reelle Basis und auch wieder einen echten Bezug zueinander,auch nach 30 Jahren.

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    AW: Könnt Ihr mir helfen?

    Das ist zwar jetzt kurz OT aber mir fällt in diesem Forum immer wieder auf,dass neue Teilnehmer,die sich hier in ihrer Not öffnen gerne mal mit Vorwürfen bombadiert werden nach dem Motto: "Schau erstmal bei Dir selbst".


    Ist ja grunsätzlich nicht verkehrt,den oder diejenige auf den "Eigenanteil" hinzuweisen.

    Mir kommt es aber von Zeit zu Zeit so vor als würden sich manche Teilnehmer hier über ein "gefundenes Fressen" freuen.
    Worauf man dann nach belieben rumhacken kann.
    Zumal man dann auch "drübersteht" und nicht mehr vor der eigenen Türe kehren muss.

    Da fühlt sich jetzt bestimmt niemand angesprochen...sowas betrifft ja immer nur andere und niemals einen selbst...

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    AW: Könnt Ihr mir helfen?

    Zitat Zitat von GreenTree Beitrag anzeigen
    Da fühlt sich jetzt bestimmt niemand angesprochen....
    Damit könntest Du recht haben.

    Denn Deine Beobachtung resp. Deine Kritik treffen auf diesen Strang hier
    mitnichten zu.

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    AW: Könnt Ihr mir helfen?

    ich finde es ganz stark wie Du Dich sorgst um Deine Frau...aber Du gehst dabei auch mit kaputt.

    Evtl. solltest Du mal mit ihr in eine Beratungsstelle gehen so für seelische Probleme. Ich kann mir schon vorstellen, wenn Du dauernd dieses Gejammere (bezeichne es mal so) hörst, das Du einfach egal was Du ihr sagst nicht mehr kannst.

    Ich würde ihr erst freundlich sagen, dass es so nicht mehr weitergeht und sie was unternehmen soll sonst gehst du auch kaputt.

    Wenn das nicht hilft ihr schon mal in einem etwas nachdrücklichen Ton sagen dass es so nicht weitergehen kann...
    UND wenn das auch nichts hilft...dann mal ne Ansage machen würde... Sie muss was machen oder Du bist nicht mehr ihr Seelentröster...

    Es ist hart - aber es ist auch für Dich hart!!! Und Menschen mit positiver Lebenseinstellung sind sooo super!!! So wäre ich auch gerne...man strahlt gleich was anderes aus...und Du sollst weiterstrahlen!!!

  8. Inaktiver User

    AW: Könnt Ihr mir helfen?

    Zitat Zitat von LordNyx Beitrag anzeigen
    So, jetzt ans Eingemachte: Für meine Frau ist jedes Glas leer, egal, wie voll es ist - für mich ist jedes Glas voll, egal, wie leer es ist. Ich hoffe, das ist für alle noch verständlich.

    Meine Frau, die ich sehr liebe, weiss seit langem, dass sie wegen ihrer psychischen Einstellung professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte.
    Ganz verständlich finde ich das nicht: Zunächst klingt das nach einem Charaktermerkmal, einer starken Neigung zum Pessimismus. Ob das behandlungsbedürftig und behandelbar ist, ist mir auf den ersten Blick nicht so klar.

    Heute war wieder mal so ein Highlight: Sie war wegen Schmerzen in der Schulter bei der Physio - die Orthopädin hatte sie wegen Schulterschmerzen überwiesen. Die Diagnose der Physio: Durch das ständige alles-ins-sich-aufnehmen hat meine Frau extreme Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich, die sich auch mit intensiver Physio nicht lösen lassen.
    Aus meiner Sicht hat die Physiotherapeutin ihre Kompetenzen massiv überschritten. Für Diagnosen ist sie überhaupt nicht zuständig.

    Mein Vater hatte auch massive Schulterschmerzen, die auf Physiotherapie nicht angesprochen haben. Letzendlich gab es aber eine ganz handfeste körperliche Ursache, die durch eine OP behoben werden konnte.

    Eine psychische Komponente kann sicher auch zu den Schulterschmerzen beitragen, aber an Stelle deiner Frau würde ich eine ärztliche Zweitmeinung einholen.

    Ich liebe meine Frau, auch wenn sie sich immer weiter zurück zieht - aber ich sehr keine Möglichkeit, diesen Rückzug zu stoppen oder umzukehren. Erst recht sehe ich aktuell keine Chance, diese Depression in irgend einer Weise zu lösen.
    Ist die Depression denn von einem Arzt diagnostiziert worden? Hatte deine Frau schon immer diese pessimistische Grundhaltung? Hat sie früher auch zum Rückzug geneigt, oder war sie eher extrovertiert? Ist deine Frau berufstätig, hat sie Kontakte außerhalb der Familie, hat sie ein Hobby?

    Hat sie außer den Schulterschmerzen gesundheitliche Probleme?

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