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  1. Registriert seit
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    Zitat Zitat von Skygirl77 Beitrag anzeigen
    Ich habe das leider immer und überall. Wie ein Gehirnnebel. Ich gehe stark von einer Nebenwirkung des AD aus.
    Bei Depressionen kommt dieses leider oft vor. Generell sind Denkstörungen oft eine Begleiterscheinung der Depression.


  2. Registriert seit
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    ... eine stationäre Behandlung kann insbesondere bei Suizidgefahr schützen. Vielleicht solltest du herausfinden, ob die Klinik das Richtige für dich ist. Hast du außerhalb therapeutische Behandlung? Manchmal ist das häusliche Umfeld besser, auch weil der Klinikalltag nicht gerade aufmunternd wirkt. Auch die anderen Patienten können das Gefühl der Isolation eher steigern. Einmal die Woche Therapie und zwischendurch "Badminton" sind nicht die Welt;-).


  3. Registriert seit
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    Anscheinend nicht nur Denk-sondern auch Gefühlsstörungen. Hast du auch damit Erfahrung? Ich bin leider noch ziemlich instabil. Medikamentös nicht gut eingestellt für draußen. So benommen kann ich auch gar nicht arbeiten gehen.

  4. Moderation Avatar von Anemone
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    Die Benommenheit und die Konzentrationsschwierigkeiten hatte ich auch. Alles wie Nebel.
    Die AD brauchen natürlich eine ganze Weile bis zum Einsetzen der Wirkung. Da musst du dir Geduld quasi einreden. Mir hat Malen geholfen. Und Schreiben. Ganz für mich allein.
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    ich finde den Weg allein (Mae West)


    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
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  5. Registriert seit
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    @Anemone

    Das hilft mir auch mich abzulenken. Über welchen Zeitraum hättest du das? Haben die ADs geholfen? Ist es jetzt weg?

  6. Moderation Avatar von Anemone
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    Ein paar Monate war es ganz schlimm, ich wollte es auch nicht sofort wahrhaben. Hatte auch körperliche Beschwerden, Kopfschmerzen, Kieferschmerzen etc.
    Hab dann recht schnell eine Therapeutin gefunden, über therapie punkt de. Mein Hausarzt, der mich sah, hat mir zuerst AD verschrieben, nach 3 Wochen (mindeste Frist für Verbesserungen) hat sich kaum was getan, dann war ich beim Facharzt, hab ein weiteres Mittel probiert, das alles sehr verschlimmert hat und bin dann (er nannte es von einem galoppierenden Pferd aufs nächste) auf Venlafaxin umgestiegen. Hohe Dosis. 225 mg. Nehme es seit ca. 1 1/2 Jahren. Es geht wirklich gut. Dennoch gabs immer wieder Tiefpunkte, die Therapie läuft weiter. Gute Verhaltenstherapie ist das A und O! Ich hab auch in der schlimmen Phase meinen Alltag hinbekommen, aber mühsam.
    Es ist eine verdammt langfristige Sache, die Medikation. Als es mir nach einem halben Jahr Venlafaxin so toll ging, wollte ich die Dosis runtersetzen, aber der ARzt hat dringend abgeraten. War eine gute Entscheidung, weil es immer wieder Einbrüche gab. Nach ca. 2 Jahren kann man allmählich über eine Reduzierung nachdenken, meinte er. Ich hab die Depression irgendwie akzeptiert. Sie ist da, kann wiederkommen, aber ich kann trotzdem gut leben. Verzweifelte Kämpfe nützen nichts. Aber meine Therapeutin meinte, jede Dep. ist anders, und man kann nichts verallgemeinern.
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  7. Registriert seit
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    Ich fühle mich so neben der Spur, so richtig sediert. Total schlimm. Wie im Nebel unter Drogen. Ich weiß gar nicht, wie ich wieder in einen Alltag zurückkehren soll. Das klingt auch nach einem langen Leidensweg bei Dir. Zum Glück hat es sich mit der passenden Therapie und Medikation dauerhaft eingespielt und gebessert. Meine Medis stimmen gar nicht. Sie schießen mich nur ab.

    War die Benommenheit bei Dir auch den ganzen Tag da, ununterbrochen?
    Ich habe manchmal Angst, dass ich verrückt werde

  8. Moderation Avatar von Anemone
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    Wie gesagt, man kann wirklich nicht alles vergleichen, konzentriere dich lieber auf deine Therapie und versuche doch, öfters Th zu bekommen, ginge das denn? Und wie lange nimmst du die aktuellen Medis denn schon?
    Mir gings gegen Abend meist besser.
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  9. Registriert seit
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    Ich denke schon, dass ich mehrere Therapietermine bekomme. Ich nehme das Zeug seit knapp 6 Wochen und spüre nichts Positives.

    Hattest du auch eine schwere Depression? Der Heikungsverlauf ist bei jedem unterschiedlich. Nur ist mein Fazit nach 3 Monaten Klinik, dass es mir schlechter geht als zu Beginn.


  10. Registriert seit
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    AW: Gefühllosigkeit und Unwirklichkeit / schwere Depression

    @Anemone : könntest du nach der Akutphase wieder ganz normal arbeiten und deinem Alltag nachgehen? Ich bin hier unter der Käseglocke in der Klinik und kann es mir aber gerade nicht anders vorstellen weil ich so mit den Symptomen kämpfe.

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