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  1. Avatar von Sneek
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    24.02.2019
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    AW: Wie lange noch krankgeschrieben bei einer mittelschweren Depression?

    Ich denke nicht, dass man mit einer Depression erfolgreich auf dem Bewerbermarkt sein kann. Komm erstmal wieder auf die Beine.

    Lass Dich unbedingt wegen Deiner Kündigung rechtlich beraten (sofort! wegen der Fristen beim Arbeitsgericht). Wenn Du da sowieso nicht mehr hin willst, ist das ja in Ordnung, aber vermutlich kannst Du noch ein bisschen Geld mitnehmen. Bist Du schon arbeitssuchend gemeldet?


  2. Registriert seit
    28.08.2019
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    AW: Wie lange noch krankgeschrieben bei einer mittelschweren Depression?

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass man mit einer Depression erfolgreich auf dem Bewerbermarkt sein kann. Komm erstmal wieder auf die Beine.

    Lass Dich unbedingt wegen Deiner Kündigung rechtlich beraten (sofort! wegen der Fristen beim Arbeitsgericht). Wenn Du da sowieso nicht mehr hin willst, ist das ja in Ordnung, aber vermutlich kannst Du noch ein bisschen Geld mitnehmen. Bist Du schon arbeitssuchend gemeldet?
    Ja, arbeitssuchend habe ich mich bereits an dem Tag gemeldet, als die Kündigung ins Haus flatterte. Arbeitslos kann ich mich ja erst melden, wenn ich nicht mehr krankgeschrieben bin, so sagte man es mir zumindest bei der Hotline der Agentur für Arbeit.

    Und ja, eigentlich war / ist es auch der Plan, erst wieder psychisch stabil zu werden und DANN Arbeit zu suchen. Aus irgendeinem Grund komme ich mir aber total blöd vor jedesmal, wenn ich wieder einen Termin bei meinem behandelnden Arzt habe und sage, dass es immer noch nicht besser ist.

    Die Angst, man könne mich einfach nur für faul oder "Keinen Bock" abstempeln, ist irgendwie immer da und ich habe das Gefühl, ich setze mich da in sein Behandlungszimmer in der Erwartung, dass er mir jetzt den "Gefallen" tut und mich krankschreibt.. weiß auch nicht, ist blöd zu erklären. Jedenfalls habe ich einfach immer Schuldgefühle, wenn ich sage, dass es mir nach wie vor schlecht geht.


  3. Registriert seit
    05.08.2019
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    75

    AW: Wie lange noch krankgeschrieben bei einer mittelschweren Depression?

    Du mußt dir selbst den Segen zum Krank sein erteilen und nicht darauf warten , dass ein anderer es tut. Mir hat mal jemand geantwortet, als ich mich beschwerte, dass mich keiner ernstnimmt, nimm dich selbst ernst, das reicht. Stimmt irgendwie.


  4. Registriert seit
    16.07.2019
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    18

    AW: Wie lange noch krankgeschrieben bei einer mittelschweren Depression?

    Bist du in einer Gewerkschaft organisiert? Auf keinen Fall eine Kündigung so hinnehmen. So wie dein Arbeitgeber die Kündigung verargumentiert gehe ich mal davon aus, dass es sich um einen kleine Firma handelt? Trotzdem ist 8 Wochen Krankheit kein Kündigungsgrund. Keine Angst, die werden dich schon nicht mehr zurück wollen, aber eine Abfindung ist bestimmt drin. Außerdem solltest du beim Arbeitszeugnis darauf achten, dass betriebliche Gründe angegeben sind, wenn da Krankheit steht ist gleich Schicht im Schacht.
    Tja, Beamte sollte man sein, dann hätte man das Problem nicht.
    Ich bin leider schon seit einigen Monaten arbeitslos und weiß wie schnell man abrutscht finanziell. 60 Bewerbungen und ca 25 Bewebungsgespräch später verliert man die Zuversicht und ist froh um das was man hat.

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