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    AW: Ständig Depressionen. Will endlich Medikamente ausprobieren. Wie geht man vor?

    Ich hatte auch seit meiner Pubertät immer wieder Depressionen, habe dann mit Anfang dreißig eine Psychoanalyse gemacht. Bin danach auch immer wieder Mal zu meiner Therapeutin gegangen, wenn es mir schlechter ging. ADs wollte ich auf keinen Fall nehmen. Die Therapie hatte mir bis zu einem gewissen Grad geholfen. Aber dieses eigentliche Depressionsgefühl, diese scheußliche Stimmung, oder auch Angstzustände hatte ich trotzdem immer noch. Auch schnell überreizte Nerven, Schlafstörungen.
    Als ich dann mit Mitte fünfzig chronische Migräne bekam und meine Neurologin mir dazu riet, ein AD zu nehmen, um stabiler zu werden,hab ich eingewilligt.Irgendwie war ich damals so weit. (Vorher hatte ich es auch schon
    Mal mit Johanniskraut probiert, hochdosiert, hat etwas geholfen.)
    Das von der Neurologin vorgeschlagene AD war Paroxetin, und ich habe es sehr gut vertragen, nehme es jetzt seit sieben Jahren. Hätte ich das gewusst, hätte ich das schon früher probiert .
    Bin einfach viel ausgeglichener, stabiler, schlafe viel besser.
    Depressionen, vor allem langjährige, verändern ja auch das Gehirn, auch organisch. Und kindliche Erfahrungen, auch traumatische, hinterlassen Spuren, z.B.dass die Nerven schneller in Alarmbereitschaft sind .
    Also ich würde dir dazu raten, ein AD,oder auch mehrere, auszuprobieren!
    Alles Gute!

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