+ Antworten
Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 48

  1. Registriert seit
    03.06.2016
    Beiträge
    417

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    Zitat Zitat von Dine2011 Beitrag anzeigen
    Er war ja bereits in 6 Kliniken. Zur Zeit ist er wieder in der Tagesklinik.
    Dann würde ich baldmöglichst das Gepräch mit dem behandelnden Arzt in der Tagesklinik suchen. Die Angehörigenproblematik ist in Kliniken absolut bekannt.

  2. Inaktiver User

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    Was ich nicht verstehe TE, warum der Antrag deiner Therapeutin/ en auf eine Psychotherapie für dich von der KK abgelehnt wurde. Hattest du schon mal Therapie ? Bist du privat versichert ? Klär mal das Thema mit dem zuständigen Menschen ab - nicht mit der Krankenkasse - aber wer es ist ergibt sich erst, wenn du deine bürolratischen Dinge aufdröselst - vielleicht kann dir dann jemand einen Fingerzeig geben.

    Gibt es in erreichbarer Nähe eine Angehörigengruppe von psychisch Kranken ? Geh hin.
    Kannst du eine Mutter-Kind-Kur beantragen oder steht dem die Firma "entgegen" sprich geht den Bach runter wenn du 4 oder 3 Wochen weg bist. Oder können Selbständige dies nicht ?

    Kannst du über die Schiene alleinerziehend - und das bist du, auch wenn dein erwachsenes krankes Kind in deiner Wohnung schläft - einen Gesprächsmenschen finden ?

    Suiziddrohung en des Lebenspartners - vielleicht gibt es da eine "Selbsrhilfegruppe" oder weiterleben nach Suizid des angehörigen. Da könnten Betroffene sitzen, mit denen du reden kannst.

    GANZ GANZ WICHTIG AUCH WENN ER SICH UMBRINGT - DAS WÄRE NICHT DEINE SCHULD: DU BIST NICHT SEINE THERAPEUTIN - UND IRGENDWIE LÄSST DER MANN SICH AUCH HÄNGEN

    Besteht vielleicht die möglichkeit, daß er für ein-zwei Jahre in eine Betreute Wohnung zieht - könnte da der sozialpsychiatrische Dienst raten ?

    Kann das Jugendamt dir helfen - schließlich bist du alleine für dein Kind verantwortlich und du bist am Ende deiner Kräfte !!

    Eine herbe Frage - aber die ist mir wichtig: Worin besteht sein Krankheitsgewinn ?

    Liebe TE


  3. Registriert seit
    28.09.2009
    Beiträge
    165

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    @ Dine2011

    Hallo erst einmal

    Ich bin selber an Depressionen erkrankt, kenne die andere Seite also nicht. Es hört sich schrecklich an.
    Meist bieten 8Tages)Kliniken auch Paargespräche an und ich würde an deiner Stelle wirklich auch da mal das Gespräch mit den Therapeuten suchen, auch ohne ihn.

    Du hilfst ihm nicht, wenn du bleibst.
    Wer Suizid begehen will, der tut es, völlig egal was der Partner/Familie macht oder tut, es wird nie genug sein
    Suizid richtet sich nicht gegen andere, sondern gegen sich selber.

    Es ist ja schon mal gut, dass dir die Firma und die Wohnung gehören, das es da keine Verwicklungen mehr gibt.
    Es ist nicht egoistisch oder böse wenn du dich trennst. Evtl. auch bei einem stat. Aufenthalt, bei dem du das im vorraus mit den Therapeuten besprichst. So oist er nicht alleine, was aber im Enteffekt nicht vor Suizid schützt

    Ganz liebe Grüße


  4. Registriert seit
    08.12.2018
    Beiträge
    23

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    Hallo , keine herbe Frage. Ich sehe es genauso. Jede psychische Erkrankung steht ja für etwas und jede hat auch einen Krankheitsgewinn.
    Auch wenn er das nie hören will.

    Ich glaube - es ist,dass man überhaupt keine Erwartungen mehr an ihn hat. Er gibt jegliche Verantwortung ab. Öffnet keine Post , kümmert sich kaum ums Kind.
    Er verschläft ständig und für alles gibt es die „ Ausrede“ Depressionen. Er steht natürlich mit seinem „Nichtkönnen“ permanent im Mittelpunkt. Er hat eine ADHS Diagnose dazu

  5. gesperrt
    Registriert seit
    03.12.2008
    Beiträge
    55.282

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    Interessant. ich frage jetzt nicht, wo der Gewinn einer Schizophrenie ist oder einer Panikstörung. im Fall einer echten Depression ist die Frage nach dem Krankheitsgewinn so sinnvoll wie bei einem Hirntumor.
    Psychische Krankheiten sind somatische Krankheiten; dass sich das im 21. Jahrhundert immer noch nicht rumgesprochen hat! Eine Depression IST eine Krankheit, so real wie ein Magengeschwür.
    Unbestritten ist, dass es Menschen gibt, die eine Depression vorschieben oder vortäuschen, so wie manche, die mal "Rücken" hatten, darauf zurückgreifen, wenn man sie um Hilfe beim Umzug bittet

    Unbestritten ist aber auch, dass sich Gesunde nicht vorstellen können, wie es ist, eine echte Depression zu haben.
    Und normal strukturierte nicht, wie AD(H)S-ler ticken (ganz normal übrigens, nur können sie manche Dinge schlechter und andere besser als der Durchschnitt, was auch ganz normal ist. In einer Familie von Sportlern fällt der Tollpatsch eben besonders auf, da interessiert es wenig, dass er großartig Klavier spielen kann; die Familie hat kein Klavier)
    Geändert von ilazumgeier (14.12.2018 um 22:22 Uhr)


  6. Registriert seit
    28.09.2009
    Beiträge
    165

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    ilazumgeier..genau so ist es..danke
    Interessant. ich frage jetzt nicht, wo der Gewinn einer Schizophrenie ist oder einer Panikstörung. im Fall einer echten Depression ist die Frage nach dem Krankheitsgewinn so sinnvoll wie bei einem Hirntumor.
    Psychische Krankheiten sind somatische Krankheiten; dass sich das im 21. Jahrhundert immer noch nicht rumgesprochen hat! Eine Depression IST eine Krankheit, so real wie ein Magengeschwür.
    Unbestritten ist aber auch, dass sich Gesunde nicht vorstellen können, wie es ist, eine echte Depression zu haben.

  7. Avatar von tabbi
    Registriert seit
    19.06.2007
    Beiträge
    506

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    Zitat Zitat von Dine2011 Beitrag anzeigen
    Ja , er ist in einer Dauerschleife von Depressionen. Mal schlimm mal schlimmer.
    Manchmal kann er nicht mal aufstehen. Er hat an allem das Interesse verloren. Duscht sich nicht mal in Hochphasen.
    Öffnet keine Post , zahlt keine Rechnungen.
    Wir leben zusammen
    Ehrlich gesagt, hier braucht es einen deutlich anderen Ansatz.
    Der Mann braucht einen Arzt, der ihn sofort in eine psychosomatischen Klinik einweist.
    6-12 Wochen stationär. Und ja, ich weiß wovon ich spreche.
    Sein Zustand ist akut - und in einem stationärem Rahmen kann man sehr wohl viel erreichen.
    Ist ja unerträglich auch für ihn, also müsste dein Mann da auch einverstanden sein.

    Wenn du jetzt sagst, er war ja schon in Klinken - naja, nützt ja nix, dann eben eine probiern, in der er noch nicht war.

    Und natürlich bist nicht du verantwortlich für sein Leben, bei aller Liebe nicht.
    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka


  8. Registriert seit
    08.12.2018
    Beiträge
    23

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    Oh , ich möchte ganz klar betonen!!
    Selbstverständlich ist eine Depression eine schwere Erkrankung.
    Und es geht auch nicht darum dies runterzuspielen.
    Aber trotzdem gibt es die eine oder andere Gewinnung dadurch.

    Eine Schizophrenie ist eine psychiatrische Erkrankung. Kaum vergleichbar.
    Ich bin Krankenschwester- weiß also von was ich spreche

  9. gesperrt
    Registriert seit
    25.02.2018
    Beiträge
    140

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    Und warum lebst Du dann mit einem so kranken, sich hängen lassenden Mann zusammen, wenn Du da so wissend bist?
    Ist es, um dem Kind die heile Familie vorzutäuschen, egal mit welchem Mann, oder wie?
    Willst Du das Kind weiterhin diesem Drama aussetzen?

    Hast Du einen Pflegekomplex, Helferkomplex...ist es Dir anerzogen worden oder hat Deine Mutter genauso gelebt und Du wiederholst die Muster?
    Hast Du vor, diesen Mann bis zum Tod zu pflegen, in DEINER Wohnung? Hast Du vor, Dich und das Kind in den Wahnsinn zu treiben? Willst Du, daß das Kind später genau solch einen Partner sucht?


    Räum mal auf da in Deinem Leben. Schaffe Dir und dem Kind ein vernünftig ruhiges Zuhause.
    Erstmal tagelang lüften, wenn der Mann in der Klinik ist..seine Sachen aus der Wohnung entfernen lassen. Dringend alle rechtlichen Absicherungen treffen, Gespräche etc, die notwendig sein werden, damit Du auf der sicheren Seite bist.
    Ausmisten, Wohnung renovieren, Stück für Stück. Das kann man alles schön mit dem Kind zusammen machen.


    Warum und wofür lässt Du Dir eine Firma übertragen? Was hast Du denn davon? Findest Du das normal, so zu leben? Weg damit, und solchen Abhängigkeiten, das sind nur Bürden! Wenn Du gelernte KS bist, findest Du doch Arbeit in Vollzeit, vernünftig auf Papiere in KH und Einrichtungen, Arztpraxen etc.

    Es steht das Jahr 2019 vor der Tür. Zeit, für einen gravierenden Wechsel Deiner Verhältnisse. Zeit, fast alles zu ändern, bevor es zu spät ist.
    Wirf alles Dir ÜBERTRAGENE ab. Lebe selbstständig und frei (mit Kind).


    Wenn Du jetzt anfängst zu telephonieren etc....richtig durchstartest, alle Hebel in Bewegung setzt, schaffst Du eine mögliche Aufnahme des Mannes vielleicht sogar noch in den nächsten Tagen.
    Stell Dir mal vor, Du könntest Weihnachten mit dem Kind geläutert und frei verbringen!!!
    Das wäre doch ein Segen.

  10. Avatar von Ivonne2017
    Registriert seit
    09.08.2017
    Beiträge
    5.171

    AW: Depressionen beim Partner und ich kann nicht mehr

    Zitat Zitat von Dine2011 Beitrag anzeigen
    Oh , ich möchte ganz klar betonen!!
    Selbstverständlich ist eine Depression eine schwere Erkrankung.
    Und es geht auch nicht darum dies runterzuspielen.
    Aber trotzdem gibt es die eine oder andere Gewinnung dadurch.

    Eine Schizophrenie ist eine psychiatrische Erkrankung. Kaum vergleichbar.
    Ich bin Krankenschwester- weiß also von was ich spreche
    Was unterscheidet eine Depression von der Schizophrenie? Es handelt sich in beiden Fällen um Ungleichgewichte der Botenstoffe. Wirkt sich nur anders aus.

    Bei dieser Betrachtungsweise "Krankheitsgewinn" durch Depression, durch Schizophrenie nicht, fehlen mir die Worte.

    Depression ist ebenfalls eine psychiatrische Erkrankung. Es soll sogar Ärzte geben, die von Krankgeitsgewinn sprechen bei Depression.
    LG Ivi

+ Antworten
Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •