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  1. Registriert seit
    09.10.2018
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    176

    AW: Wie bekommt man sich in den Griff?

    6. Körperpflege

    Ich weiß, das hört sich banal an, aber wirkt bei mir.
    Der letzte Papst sagte einmal: "Den äußeren Wüsten liegen Innere zugrunde."
    Ich habe das für mich umgedreht.
    Betreibe jetzt jeden Morgen intensive Körperpflege. Ich glaube, daß der Körper frisch gewaschen, gut riechend und rasiert positive Signale ans Hirn schickt.

    Wie geht es Dir, melde Dich mal.


  2. Registriert seit
    15.06.2007
    Beiträge
    6.122

    AW: Wie bekommt man sich in den Griff?

    hier möchte ich als "gute Fee" diese Worte mehr als deutlich IN FRAGE stellen!

    Zitat Zitat von LoveLover Beitrag anzeigen
    Hier in Deutschland musst Du aber aufpassen, wem Du das mitteilst, sonst sperren die Dich weg.
    Das ist eine verkürzte und total verzerrte Beschreibung, die als solche schlicht FALSCH ist.
    Und nein- wir brauchen hier im Forum jetzt keine Endlosdiskussion über diesen Umstand!

    So eine Aussage zu verbreiten finde ich geradezu sträflich, denn sie nimmt einem Hilfesuchenden möglicherweise die Chance auf Hilfe und Unterstützung!
    Zitat Zitat von LoveLover Beitrag anzeigen
    Ich mußte fluchtartig das Land verlassen.
    du MUSSTEST überhaupt nichts- du bist FREIWILLIG 4 Wochen ins Ausland gegangen!
    Kein Mensch muss das Land fluchtartig verlassen, weil er sich gegen eine Klinikaufnahme entscheidet!

    Deine Flucht war vermutlich NUR eine Angstreaktion auf das GEschehene- hat aber mit den Klinikinstitutionen absolut nichts zu tun!
    Es wäre schön, wenn du deinen persönlichen Anteil als solchen erkennst und benennst- und das nicht so darstellst, dass der Eindruck einer Allgemeingültigkeit ensteht!

    LoveLover- deine Erfahrung war ganz sicher traumatisch und dramatisch.
    Diese Einzelerfahrung nun als Absolutum hinzustellen ist schlicht falsch und wird als solches kaum jemandem helfen, der Hilfe und Unterstützung sucht.
    Du kannst gerne auf deinen Artikel hier im Forum verweisen, aber deine individuellen ERfahrungen als Standard hinzustellen, ist verzerrend und entspricht ganz sicher nicht dem, was jemand generell zu erwarten hat, der Hilfe sucht.


  3. Registriert seit
    09.10.2018
    Beiträge
    176

    AW: Wie bekommt man sich in den Griff?

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    hier möchte ich als "gute Fee" diese Worte mehr als deutlich IN FRAGE stellen!


    Das ist eine verkürzte und total verzerrte Beschreibung, die als solche schlicht FALSCH ist.
    Und nein- wir brauchen hier im Forum jetzt keine Endlosdiskussion über diesen Umstand!

    So eine Aussage zu verbreiten finde ich geradezu sträflich, denn sie nimmt einem Hilfesuchenden möglicherweise die Chance auf Hilfe und Unterstützung!

    du MUSSTEST überhaupt nichts- du bist FREIWILLIG 4 Wochen ins Ausland gegangen!
    Kein Mensch muss das Land fluchtartig verlassen, weil er sich gegen eine Klinikaufnahme entscheidet!

    Deine Flucht war vermutlich NUR eine Angstreaktion auf das GEschehene- hat aber mit den Klinikinstitutionen absolut nichts zu tun!
    Es wäre schön, wenn du deinen persönlichen Anteil als solchen erkennst und benennst- und das nicht so darstellst, dass der Eindruck einer Allgemeingültigkeit ensteht!

    LoveLover- deine Erfahrung war ganz sicher traumatisch und dramatisch.
    Diese Einzelerfahrung nun als Absolutum hinzustellen ist schlicht falsch und wird als solches kaum jemandem helfen, der Hilfe und Unterstützung sucht.
    Du kannst gerne auf deinen Artikel hier im Forum verweisen, aber deine individuellen ERfahrungen als Standard hinzustellen, ist verzerrend und entspricht ganz sicher nicht dem, was jemand generell zu erwarten hat, der Hilfe sucht.
    Da hast Du recht, darum ging es mir nämlich gar nicht in diesem Beitrag. Jetzt kann ich es nicht mehr rausnehmen, weil der Beitrag älter als 3 Tage ist. Deshalb zitiere ich den Beitrag hier nochmals mit Korrektur. Bist Du damit zufrieden?

    Zitat Zitat von LoveLover Beitrag anzeigen
    Hallo Tolot,

    Zunächst mal möchte ich Dir sagen, dass ich im März in dieser aussichtslosen Lage war, die Du hier von Dir beschreibst. Heute geht es mir deutlich besser. Habe zwar immer wieder depressive Phasen, aber deutlich besser erträglich und auch keine Suicid Gedanken mehr.

    Habe auch einen Spießrutenlauf durch ärztliche Instanzen hinter mir, was mir wirklich die Verbesserung gebracht hat, weiß ich nicht genau, ich versuche Dir mal mitzuteilen, was ich gemacht habe, da, wo ich die Parallelen zu Dir sehe.

    1. Belastung Kinder
    Weg von den Kindern, das vertragen die nicht. Kinder können mit Depressionen überhaupt nicht umgehen. Zieh Deine Frau in die Verantwortung und zwar ohne wenn und aber. Wenn es Dir irgendwie möglich ist, entferne Dich und plane für Dich 3-4 Wochen ein.

    2. Suicid Gedanken
    Ich meine zwischen den Zeilen zu lesen, dass Du sie hast. Mir hat es geholfen, wahrscheinlich das Leben gerettet, dass ich sie meiner Frau mitgeteilt hatte. Danach war die Stigmatisierung raus und vor allem der Grund, warum dann schnell Maßnahmen eingeleitet wurden.

    3. Was schnell gewirkt hat
    Ich bin dann in einen Urlaubsort und bekam dort Termine bei einer Psychotherapeutin.
    Die hat dann bei mir schwergradige Überlastungsdepression festgestellt.
    Sofortmaßnahmen:
    - gleichmäßige Bettruhe von 22.00 - 7:00
    - gesundes Essen, wenig den Kreislauf belastende Nahrung
    - Getränke nur Crapefruit- und Preiselbeersaft (weil säurefrei)
    - viel frische Luft und Bewegung

    ... und dann Yoga.
    Vielleicht kennst Du das auch, dieser graue Schleier, selbst wenn die Sonne scheint,dieser Druck, diese Kopfschmerzen an der Stirnfläche.
    Schon nach der 1. Stunde, nach dr Entspannungsübung war ich depressionsfrei, als ob ein Schalter umgelegt wurde. Hielt immer so 2 Tage.

    Damit kam ich relativ schnell soweit, dass ich wieder ein Lebensgefühl bekam, eine Perspektive. Rückschläge kamen und kommen zwar immer wieder, aber ich wußte jetzt, dass es wieder besser werden würde und die Phasen werden immer kürzer.

    4. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, brennende Augen, aufwachen und vom Schlafen müde sein

    Ich bin dann vor 2 Monaten ins Schlaflabor. Die haben 35 Atemaussetzer pro Stunde festgestellt. Keine REM und keine Tiefschlafphase. Schlafapnoe. In der 2. Labor Nacht bekam ich ein Atemgerät. Ich bin morgens aufgewacht
    und hatte das erste Mal in meinem Leben das Gefühl, ich bin ausgeschlafen.
    Das Gerät, das ich jetzt zu Hause habe, funktioniert (noch) nicht. Andere Story.

  4. Moderation Avatar von katelbach
    Registriert seit
    02.03.2011
    Beiträge
    14.013

    AW: Wie bekommt man sich in den Griff?

    Bitte der Moderation:

    Zitat Zitat von LoveLover Beitrag anzeigen
    Da hast Du recht, darum ging es mir nämlich gar nicht in diesem Beitrag. Jetzt kann ich es nicht mehr rausnehmen, weil der Beitrag älter als 3 Tage ist. Deshalb zitiere ich den Beitrag hier nochmals mit Korrektur. Bist Du damit zufrieden?
    Bitte mache die "Korrektur" kenntlich.

    Danke!

    Und noch an alle, die es betrifft: Nehmt bitte Abstand von Vollzitaten.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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