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  1. Registriert seit
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    AW: Depressionen durch Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine letzte größere Untersuchung ist schon eine Weile her. Meine AK waren in der Norm. Bei mir ist es eher das Gegenteil, ich hatte einseitig ein Struma, die SD ist vergrößert.
    Es gibt auch eine, wenn auch seltener vorkommene, Form von Hashimoto, bei der sich die Schilddrüse vergrößert aber trotzdem eine Unterfunktion besteht, eben Hashi, kein Morbus Basedow.

    Bei der chronischen Immunthyreoiditis Hashimoto kann sich die Schilddrüse vergrößern (hypertrophe Form) oder mit der Zeit verkümmern (atrophe Form). In beiden Fällen wird meist nicht genug Schilddrüsenhormon produziert, und im Laufe der Jahre entwickelt sich eine Unterfunktion, die unbehandelt mit Beschwerden wie unerklärlicher Gewichtszunahme, Verstopfung, Kälteempfindlichkeit, Müdigkeit, Haarausfall, Zyklusunregelmäßigkeiten und depressiver Verstimmung einhergehen kann.
    Chronische Immunthyreoiditis Hashimoto

    Bei den Knoten kommt es drauf an, ob die heiß oder kalt sind und auf die Größe. Ich kenne mich damit nicht gut aus und weiß nur, dass die meisten kleinen Knoten harmlos sind und nur größere/auffällige Knoten per Schilddrüsenszintigrafie abgeklärt werden.

    Andere mir bekannte Ansichten meinen, dass jeder Knoten per Schilddrüsenszintigrafie abgeklärt werden soll. Was die richtige wissenschaftliche Meinung ist, weiß ich nicht.

    Für mich ganz persönlich ist die Knotensache von nachrangiger Priorität gewesen in meinem Leben (habe auch Knoten; laut mäßig kompetenten Arzt alle harmlos, was er per Ultraschall diagnostiziert hat. Manche Ansichten sagen, das geht nicht, andere schon anhand der Größe und von Wahrscheinlichkeiten, soweit ich das noch im Kopf habe, was ich mir dazu mal angelesen hatte.).

    Auch wenn es schwer fällt, vor allem, wenn es einem schlecht geht, man müde und antriebslos ist usw., würde ich weiter nach einem Arzt suchen, der dir weiterhelfen kann oder zumindest aufgeschlossen ist für das Befinden seiner Patienten und den man auf die vergrößerte Form von Hashimoto mit nicht erhöhten Antikörpern ansprechen kann. Du könntest diese Vermutung ja ggf. als Lackmustest nehmen, um schnell herauszufinden, wie der Arzt gegenüber tickt und ob er dich auch eher in die "hysterische Frau in den Wechseljahren"-Ecke abschiebt. Leider wird das vor allem bei Frauen gerne getan, weil alte Klischees nie ganz sterben bzw. das ewig braucht und es ist noch nicht sooo lange her, dass Frauen hier auch per se qua Natur als hysterisch und psychisch labiler als Männer galten, u. a. im Zusammenhang mit ihrer Periode, aber auch einzig aufgrund ihres Geschlechts.

    Vielleicht finden sich online Empfehlungen für Ärzte in deiner Nähe, aber es gibt auch Quacksalber imho, die einem als Selbstzahler allerhand sinnlose Produkte und Untersuchungen andrehen wollen. Die haben leider oft sehr gute Bewertungen und nur einzelne negative Wertungen; ich würde genau darauf achten, was dort steht und worin die Qualität des Arztes bestehen soll und was er konkret ohne Beschönigung gemacht hat bei dem bewertenden Patienten.
    Geändert von Dystopie (16.06.2018 um 23:04 Uhr)

  2. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Depressionen durch Schilddrüsenerkrankung?

    Bei mir war lange die Schilddrüse im Verdacht. Weil ich ein leichtes Struma hab und einen Knoten wird jährlich untersucht.

    Untersuchung war erst Anfang 6/18.

    FT3 nah beim untereren Normwert
    FT4 auch
    TSH unterer Bereich
    a-TPO kleiner 1
    TSI ebenfalls mini

    Im Bericht steht, "alles normal", eher etwas "echoarmes Reflexmuster".

    Da alles so niedrig denk ich auch immer, dass etwas nicht ganz o.k.

    Bin allerdings in einer Facharztpraxis für Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, da denk ich schon, dass die Beurteilung passt.

    Mein früherer Hausarzt war sich nicht so sicher, ob man dem damals von ihm veranlassten Bluttest trauen kann (weil Werte immer niedrig) und hat mir Schilddrüsenhormone probehalber verordnet. In der empfohlenen Dosierung hab ich sie nicht vertragen. In einer niedrigeren Dosierung war kein Unterschied für mich festzustellen.

    Inwiefern es gut oder schlecht ist, wenn Werte niedrig sind kann ich nicht beurteilen, weil ich mich nicht mehr dafür interessiere..das Thema ist mehr oder weniger "durch" für mich.

    Es würde mir nur besser gefallen, wären die Werte in der Mitte des Referenzbereiches.

    Und sollte es an der Schilddrüse liegen, dass es mir so geht wie es mir geht, würde mich das freuen. Allein, mir fehlt der Glaube.

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