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  1. Registriert seit
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    AW: Was tun gegen Verbitterung?

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen
    PTSD, als Kleinkind erfahren, wird nicht erinnert. Wie kann da eine Therapie wie EMDR helfen?
    Wie gesagt, so ganz genau weiß das (noch) niemand. Es werden dabei offenbar, wiederum laienhaft ausgedrückt, negative Verknüpfungen im Gehirn, "überschrieben". Ich hielt das für Hokuspokus, als meine Therapeutin damit ankam. Dachte, sie wolle mich hypnotisieren mit ihrem vor meinen Augen hin und her wandernden Finger und habe mich innerlich heftig dagegen gewehrt, habe zynische Kommentare gemacht, gelacht etc. Und plötzlich passierte was in mir, das ich nicht gut beschreiben kann. Es fühlte sich enorm erleichternd an, irgendwie leichter und freier im Kopf, und die Worte sprudelten aus mir heraus, Dinge von damals, Dinge aus der Gegenwart... Wie eine geöffnete Eiterbeule. Und ich hatte nie wieder so fürchterliche Flashbacks wie früher (wenn ich auch nie ganz "heil" werde, das erwarte ich aber auch nicht; es geht mir aber wesentlich besser, ist ein ganz anderes Leben).
    Kann nur empfehlen, es auszuprobieren.


  2. Registriert seit
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    AW: Was tun gegen Verbitterung?

    Zitat Zitat von neustart_jetzt Beitrag anzeigen
    Schreckliche Dinge passieren, that's life, und das kann einen schon verbittern und das ist meiner Meinung dann auch eine "normale" menschliche Reaktion. Was meine ich hier mit "normal": ich hatte auch schreckliche Erlebnisse, die mich tief erschüttert haben und habe Jahrzehnte darunter gelitten, und zusätzlich daran, dass ich daran leide. Bis mir halt klar wurde: wenn diese Erlebnisse mich nicht erschüttert hätten, wäre ich ein Soziopath. Ich würde zwar nicht unter den Ereignissen leiden, wäre aber auch keine gesunder glücklicher Mensch. Von da ab ging es nur noch darum, wie gehe ich damit um, wenn die Erinnerungen sich aufdrängen. Sie sind ja zum Glück nicht immer da, und diese Zeiten will ich ausweiten.

    Zurück zur Frage, was hat mit geholfen. Hinsehen (nicht ans Tageslicht zerren). Mein Leben leben. Wieder hinsehen. Buddhistische Lehre und der Ansatz von Victor Frankl. Hilfe annehmen, wenn es wirklich zu viel ist. Weiter machen. Einmal mehr aufstehen, als ich hinfalle.
    Sehr schöne "Übersetzung"
    Wünsche Dir das Allerbeste für Deinen Weg

  3. Avatar von Simpleness2
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    AW: Was tun gegen Verbitterung?

    Zitat Zitat von Lialey Beitrag anzeigen
    Nichts für ungut, aber diesen Satz finde ich gegenüber einem Menschen mit diagnostizierter Posttraumatischer Belastungsstörung unangemessen und nicht hilfreich. Zu diesem Störungsbild gehört ja eben das wiederholte unkontrollierbare Überranntwerden von "alten" Gefühlen.
    Ich möchte nochmal darauf hinweisen was im Eingangsposting steht. Die PTSD wurde u.a. als Hintergrundinformation gegeben, wie vieles andere zur Person., Von überschwemmenden Gefühlen, Kontrollverlust lese ich im Zusammenhang mit ihrer Thematik (Verbitterung) nichts! Und genau auf diese Thematik, Fragestellungen beziehen sich meine Antworten und auf nichts anderes!

    Hier picken sich einige User das heraus was sie selbst betrifft und übersehen, worum es der TE eigentlich geht.
    Ich bin echt immer wieder fassungslos, denn soviel aneinander vorbei reden, selektives Lesen und Mutmaßungen habe ich in der Bri noch nicht erlebt.
    Ein Grund dafür ist sicherlich auch, dass sich die TE nicht mehr am Gespräch beteiligt.
    „Wenn du nur tust, was du schon kannst, wirst du immer das bleiben was du schon bist."
    Geändert von Simpleness2 (03.06.2018 um 09:03 Uhr) Grund: Ergänzt


  4. Registriert seit
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    AW: Was tun gegen Verbitterung?

    Liebe, liebe Alle,

    es tut mir soo leid, dass ich abwesend war. Dieser Thread ist hochspannend geworden!

    Jedoch hatte sich mein bereits erwähnter Schnupfen aufgeplustert zu einer veritablen Sommergrippe mit 40 Fieber und 5 Tagen Krankenhaus :(
    Ich bin nun wieder genesen, war aber in den letzten 2 Wochen überhaupt nicht in der Lage, ins Internet zu gehen und was Sinnvolles zu tippen. ich hoffe, es hat sich niemand gesorgt.

    Nun lese ich erstmal eure klugen Gedanken fertig. Ich freue mich!

    Eure
    sinistersister!

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