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  1. Avatar von Amelie63
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    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Zitat Zitat von Werni Beitrag anzeigen
    Wie ist das eigentlich rechtlich? Dass ich dazu eine Genehmigung der Krankenkasse einholen muss, ist mir schon klar. .
    ist mir jetzt neu. Besprich das mit der Fachärztin. Ich weiss nur, dass man grundsätzlich einen Urlaub während einer Krankschreibung machen kann, wenn es der Gesundung dienlich ist, also z.B. bei Asthma an die See, oder so was. Drum würd ich da die Ärztin fragen. Wenn sie dir schon einen Tapetenwechsel empfiehlt, wäre es ja gut zu wissen, ob sie das während deines Krankenstandes meint.

    Grundsätzlich scheint hier aber eine Lösungsfindung in deiner beruflichen und privaten Situation anzustehen.
    Krankschreiben allein ist ja keine Dauerlösung.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  2. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Möchtest du nicht immer bei deiner Frau sein?
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  3. Avatar von chaos99
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    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Zitat Zitat von Werni Beitrag anzeigen
    Da die Psychiaterin durchaus gemerkt hat,daß mein Privatleben quasi mein Gegenpol ist, der mich daran hindert, ganz überzuschnappen, könnte man ""Vielleicht mal ein Tapetenwechsel" doch als unterschwellige Aufforderung sein, mich mal in diese Richtung zu orientieren,also mal einen Urlaub ins Auge zu fassen, oder ? Wie seht ihr das ?
    äh...wieso fragst Du sie nicht gleich direkt, was sie meint, statt ihr die Rolle des Orakel von Delphi zukommen zu lassen...????
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  4. Inaktiver User

    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    ist mir jetzt neu. Besprich das mit der Fachärztin. Ich weiss nur, dass man grundsätzlich einen Urlaub während einer Krankschreibung machen kann, wenn es der Gesundung dienlich ist, also z.B. bei Asthma an die See, oder so was. Drum würd ich da die Ärztin fragen. Wenn sie dir schon einen Tapetenwechsel empfiehlt, wäre es ja gut zu wissen, ob sie das während deines Krankenstandes meint.
    nur normalerweise innerhalb Deutschlands und mit ärztl Absprache!


  5. Registriert seit
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    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Erstmal dank für alle Antworten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn deine Frau in USA lebt, kannst du nicht dort hin?
    Das ist in Vorbereitung, geht aber leider längst nicht so schnell wie ich mir das wünschen würde. Momentan habe ich einen Visastatus, der es mir erlauben würde, in den USA zu leben, damit dürfte ich aber nicht arbeiten. Zur Zeit ist eine Greencard in Vorbereitung, im Antrag werde ich als Ehemann auch mit drinstehen. Da haben wir aktuell 2 Optionen: a) ich bin zur Zeit der Antragstellung in den USA, dann könnte man für mich eine Arbeitserlaubnis beantragen. Problem daran: das dauert zur Zeit etliche Monate, in denen ich nicht arbeiten dürfte. Und das ist ganz einfach schon finanziell ein Problem . Man will ja nicht seine ganzen Ersparnisse schon am Anfang raushauen. Möglichkeit 2: Ich warte,bis der GC-Antrag meiner Frau genehmigt ist und mache dann meinen Papierkram in Deutschland (Visainterview usw). Dauert noch länger, ich könnte aber hier in D derweilen weiter Geld verdienen.

    Die Sache mit dem Tapetenwechsel hab ich anfangs noch nicht so wirklich "für voll" genommen, ich war ja erstmal froh,dass ich überhaupt erstmal von dem Job wegkam....egal wie. Dass es nicht einfach nur damit getan ist, daheim zu hocken, ist mir eigentlich erst nach und nach bewusst geworden.

    Dass ich eigentlich in die Hände eines Psychologen mit einer Psychotherapie gehöre, statt mich einfach nur von einer Psychiaterin mit Medikamenten vollpumpen zu lassen (ich kann keine wirkliche Besserung spüren), ist mir schon bewusst. Das dich überhaupt bei einer Psychiaterin gelandet bin, ist eigentlich eher zufällig geschehen, weil ich eine Überweisung zum Neurologen hatte und sie neben Psychaterin auch noch Neurologin ist.
    Sprich: Ich bin ursprünglich nicht wegen der Psycho-Sache zu ihr gekommen, sondern weil ich zunehmend Probleme mit Kopfschmerzen, Vergesslichkeit usw hatte (auch eine Folge des Jobs) und daher vom Hausarzt überwiesen wurde. Im Laufe des Gespräches merkte ich an, dass ich diese Probleme in erster Linie in beruflichen Belangen habe, was sie natürlich neugierig machte, was da los ist und ich ihr mein Leid geklagt habe. Sie war -vorsichtig ausgedrückt- erschüttert.

    Es ist unglaublich...ich muss gerade nur diese Zeilen schreiben,wo es wieder auf meinen Job zu sprechen kommt und schon fangen die Kopfschmerzen wieder an und ich merke,dass es mir wieder schlechter geht. Ich bin kein Psychologe, aber wenn schon der Gedanke an solche Sachen sowas auslöst, deutet das doch darauf hin,dass das bisherige "einfach mal ein paar Wochen daheim bleiben" noch keine Lösung war.

    Ich muss an dieser Stelle mal ganz doof fragen: Wo ist eigentlich die Trennung zwischen einem Psychologen und einen Psychiater ? Und wer wäre der richtige Ansprechpartner für eine Psychotherapie ?
    Geändert von Werni (21.03.2018 um 22:29 Uhr)

  6. Avatar von Simpleness2
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    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Zitat Zitat von Werni Beitrag anzeigen
    Ich muss an dieser Stelle mal ganz doof fragen: Wo ist eigentlich die Trennung zwischen einem Psychologen und einen Psychiater ? Und wer wäre der richtige Ansprechpartner für eine Psychotherapie ?
    Psychiater machen meistens aus Zeitgründen keine Psychotherapie.
    Such Dir einen Psychotherapeuten der Kassenzulassung hat (Telefonbuch, Internet). Dort kannst Du ohne Überweisung hingehen. Er erstellt die Diagnose und stellt den Antrag auf Kostenübernahme mittels eines Gutachtens bei der KK. Du hast in der Regel 5 Probestunden, um festzustellen ob Du mit dem Therapeuten zusammenarbeiten kannst, ob die Chemie stimmt. Passt es nicht kannst Du zum Nächsten gehen.
    Die Wartezeiten auf einen Therapieplatz sind sehr lang. Das kann gut 6 Monate oder länger dauern.
    Informiere Dich vorab über die verschiedenen Therapieformen (z.B Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) die angeboten werden.

  7. AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Um deine Frage zu beantworten: Ein Psychologe hat sich mit Psychologie im Studium beschäftigt, ein Psychiater ist praktisch ein zum Therapieren ausgebildeter Mediziner.

    Ansprechpartner sind eher die Psychologen oder Psychotherapeuten. Da einfach mal alle durchtelefonieren im Umkreis, da hat man leider sehr lange Wartezeiten. Ruhig sagen, wie schlimm es ist. Ansonsten gerne auch an die Krankenkasse wenden.

    Noch zum Ursprungsthema "Tapetenwechsel": Räumliche Veränderung! Ich hatte selbst jahrelang mit psychischen Problemen ähnlicher Natur zu kämpfen und ein Umzug in eine neue Stadt hat bewirkt, was Jahre an Psychotherapie nicht konnten. (Heißt nicht, dass diese nicht auch geholfen hat!)

    Und absolut aus dem Job raus! Das ist alles Geld der Welt nicht wert. Hab den Mut um zu kündigen, auch wenn du vielleicht eine Weile arbeitslos bist, iwo kleinere Jobs annehmen musst oder einen langfristigen Job in einer niedrigeren Gehaltsstufe. Ich weiß das ist extrem schwer aber es ist das einzig Richtige, get your priorities straight ist hier das Stichwort.

  8. Avatar von Amelie63
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    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    ich denke auch,, dass sich der Tapetenwechsel in erster Linie auf den krankmachenden Faktor - deinen derzeitigen Arbeitsplatz (oder ist es der Beruf an sich?) beziehen sollte. Da du ja anscheinend nicht an deinen derzeitigen Wohnort gebunden bist, kannst du ja auch in anderen Orten nach einem Arbeitsplatz/Berufsfeld suchen, was die Erfolgschancen doch beträchtlich erhöhen und die Einkommenseinbußen mindern könnte. Da das mit der USA ein längerer Prozess zu sein scheint, würde sich das auch zeitlich noch lohnen.

    Es wäre einfach auch besser, du würdest diese große Veränderung aus einer Situation heraus vorbereiten, in der du nicht so unter Druck stehst. Denn im Moment ist die USA für dich doch das "scheinbare" Allheilmittel und die Rettung aus deiner jetzigen unbefriedigenden Situation. Das ist dann nicht nur schwer durchzuhalten, sondern man kriegt auch schnell mal ein paar Balken vor dem Kopp, wenn man so unter Druck steht. Also erstmal Druck mindern, da wo er entsteht, und dann in Ruhe die Sache angehen.

    Vielleicht fändest du ja auch ein Arbeitszeitmodell, das dir mehr Freizeit bzw. Mobilität geben würde, z.B. homeoffice, das du auch von den USA aus machen könntest, oder Teilzeit, wenn du dir das leisten kannst (abwechselnd voll und gar nicht arbeiten).
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  9. Inaktiver User

    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Zitat Zitat von Werni Beitrag anzeigen

    Es ist unglaublich...ich muss gerade nur diese Zeilen schreiben,wo es wieder auf meinen Job zu sprechen kommt und schon fangen die Kopfschmerzen wieder an und ich merke,dass es mir wieder schlechter geht. Ich bin kein Psychologe, aber wenn schon der Gedanke an solche Sachen sowas auslöst, deutet das doch darauf hin,dass das bisherige "einfach mal ein paar Wochen daheim bleiben" noch keine Lösung war.


    nein, das wird eine längere Sache.-

    hast Du schon mal dran gedacht, für einige Wochen in eine psychosomatische Klinik zu gehen?

    Hielte ich nach Deiner Beschreibung für angebracht und die eleganteste und wirksamste Vorgehensweise....


  10. Registriert seit
    21.06.2016
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    94

    AW: Wie würdet ihr die Empfehlung eines Tapetenwechsels deuten ?

    Momentan ist es so,daß ich durchaus merke,daß mir der Abstand zur bisherigen Firma schon irgendwie gut tut, aber ich durchaus einen Rückschlag erleide,wenn ich dran denke, irgendwann dorthin zurück zu sollen (wovon ich aber nicht ausgehe,da ich ja einen anderen Job habe). Einerseits ist der Gedanke,da wegzukommen schon befreiend.
    Andererseits ist der Gedanke, im nächsten Job vielleicht gleich wieder vor fast unlösbaren Aufgaben zu stehen, er auch belastend, weil ich inzwischen so "kaputt" bin,daß mir sämtliches Selbstvertrauen fehlt. Und das,obwohl die Aufgaben im neuen Job genau das sind,was ich ursprünglich mal gelernt habe, wo ich aber keine Praxiserfahrung habe. Quasi ein Sprung von 0% auf zuerst 10% auf gleich auf 100%.
    Ich denke, eine Psychotherapie wäre vielleicht wirklich erstmal sinnvoller, statt zu hoffen,daß sich das Problem allein durch Flucht davor auflösen wird. Gerade in Hinblick auf meine Zukunftsplanung (Stichwort USA) wäre es wohl sinnvoller, mich erstmal "reparieren" zu lassen. Nicht nur,weil das Arbeitsleben dort härter ist,sondern weil dort das Gesundheits/Sozialsystem es einfach unmöglich macht, sich erneut eine Auszeit zu nehmen, weil der Kopf nicht mitspielt.

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