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  1. Registriert seit
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Zitat Zitat von Scherbenlotte67 Beitrag anzeigen
    ... Mein therapeutischer Weg wird steinig und schwer werden. Tränen werden meine Augen als reißenden Fluss verlassen.

    ... Wenn die Therapie Beginnt ist Schluß damit. Da bin ich dann sozusagen auf der Bühne, vor einem Publikum und muss mich dann seelisch entblößen.
    Hallo Lotte,

    leider kann ich das Mehrfachzitieren nicht, deshalb lasse ich beide Aussagen in einem Zitat.

    Meine Angst und Panik löse ich bzw. habe ich mit Hypnosetherapie gelöst. Mein Therapeut weist mich immer darauf hin, dass ich keine solchen Prognosen machen soll. Diese Denkweisen würden sich im Unterbewusstsein manifestieren.

    Du weißt nicht, wie die Therapie wird. Du kannst es nur vermuten.

    Deine Therapie findet nicht auf einer Bühne statt sondern in einem Therapieraum. Du hast kein Publikum vor Dir sondern einen Therapeuten. Du musst Dich nicht entblößen, Du kannst Dich einem Therapeuten anvertrauen und mit seiner Hilfe Deine Themen aufarbeiten.

    Schon die Sichtweise und die Ausdrucksweise verändern etwas. Damit kannst Du es Dir und dem Therapeuten einfacher machen. Für mein Gefühl fütterst Du mit Deiner Sichtweise und Ausdrucksweise Deine Angst und Dein Unbehagen.

    Gerade bei Angst ist es ganz wichtig, genau hinzuschauen, was real bedrohlich ist, und nicht die Angst durch eine Vorstellung zu füttern.

    Und es stimmt, was Du sagst: Es wird niemals so schlimm sein wie in der tatsächlichen Situation. Die hast Du bereits hinter Dir. Es sind "nur" 30 bis 60 sehr unangenehme Minuten und dann ist das Einzelthema auf dem Weg in die Vergangenheit. Das ist besser als es noch weitere 30 Jahre mit sich herumzuschleppen. So sehe ich es immer, wenn etwas Bedrohliches dran ist.

    Ich wünsche Dir einen guten Weg.

    LG Penstemon


  2. Registriert seit
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Hallo Akzent,
    mein Leben ist eigentlich ein ganz normales. Abgesehen von meinen persönlichen Erkrankungen. Ich persönlich habe eine liebevolle Familie. Kein Streit, keine sonstigen Belastungen. Da ich ja Aufgrund meiner Schmerzen nicht mehr arbeiten konnte und es wahrscheinlich auch dabei bleiben wird, hatte ich auf einmal viel Zeit.

    Zeit, die meine Seele wohl zum Anlass nahm, lange verdrängtes hervorzurufen. Jahrzehnte verdrängtes in mein Bewusstsein zu befördern.

    Ich fühle mich nicht verfolgt /beobachtet oder so. Ich glaube, das meine Gefühle von damals, die ich ja nie zugelassen habe, sich ihren Bann gebrochen haben.

    Eigentlich wusste ich es ja, daß das mal passieren kann und auch wird. Ich habe von meiner Arbeit her ja mit vielen über solche Themen gesprochen. Viele haben mir von ihren Erlebnissen berichtet. Ohne zu Wissen, daß ich eine von Ihnen bin.

    Deshalb weiß ich auch, daß bei vielen Menschen die in meinem Alter sind oder sogar noch sehr viel älter, sich der Leidensdruck seinen Bann bricht.

    Oft in einer Zeit, wo man eigentlich mit sich und seinem Leben zufrieden ist. Wo alles ruhiger und geordneter ist. Die Ruhe Einzug gehalten hat.

    Meine Medikamente nehme ich regelmäßig. Für den Notfall habe ich aber ein anderes. Sozusagen ein SOS - Medikament.

    Ich beobachte die Menschen um mich herum eigentlich nicht, jedenfalls nicht bewusst.

    Ich kann zwar oft das Haus nicht verlassen, aber wenn, dann gibt es Tage da geht alles gut. Plaudere mit den Nachbarn oder auch mit Fremden. Alles gut! Dann gibt es Tage, da rieche ich etwas und Zack, die Erinnerungen sind da. Sowas kann ich nicht kontrollieren, es passiert einfach.

    Es ist aber auch mal anders herum, da rieche ich etwas und plötzlich kehrt in meine Seele eine schöne Erinnerung ein. Zack da ist sie einfach da und es wird mir ganz warm ums Herz. Das kann ich auch nicht beeinflussen.

    Damit ich mit meinen Erinnerungen besser umgehen kann, brauche ich einen Psychotherapeuten. Damit ich für mich Strategien entwickeln kann.So das ich die Situation im Griff habe und nicht mehr die Situation mich.

    Mein Körper wird zwar nicht wieder Gesund, aber ich glaube/hoffe, das meine Schmerzen dann besser zu händeln sein werden.

    Danke für deine Anfrage. Ich hoffe ich habe alle deine Fragen beantwortet. Natürlich hast du bemerkt, daß ich etwas ganz spezielles nicht beantwortet habe. Das ist aber auch von mir so gewollt. Ich hoffe du verstehst das.

    Hier bei mir Zuhause bin ich gut aufgehoben, hier passiert mir nichts schlimmes.

    Ich fühle mich zwar sehr einsam, trotz meiner Familie, weil ich mit ihr nicht über meine seelischen Qualen sprechen kann /will, aber sie geben ihr bestes.

    So wie ich mich geschützt habe, so muss ich auch sie beschützen. Das sind sie mir Wert.

    Irgendwann werden sie es mal erfahren, alles eine Frage der Zeit.
    Lotte 67



    Non omnibus unum est quod placed.
    Die Weisheit von heute, ist der Irrsinn von morgen.
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  3. Registriert seit
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Hallo Penstemon,
    danke für deinen Beitrag.

    Ich weiß, das ich nicht auf der Bühne stehen werde und das ich auch nicht vor einem Publikum auftrete.

    Aber sich einem anderen anzuvertrauen, den man erst kennen lernen muss, ist halt nicht so einfach. Besonders von Angesicht zu Angesicht. Aber das weißt du ja.

    Und es gibt halt Erlebnisse, die einem alles abverlangen werden. Das tiefste Innere wird nach Aussen gestülpt.

    Sieh mir meine Formulierungen nach. Ich hatte nämlich mal einen sehr schwarzen Humor und der kam plötzlich wieder aus mir raus. Ist aber beim Schreiben wohl nicht so sichtbar geworden.

    Falls ich deine Gefühle verletzt haben sollte, so entschuldige ich mich bei dir, in aller Form.

    Ich hatte aber beim Schreiben, das erste mal nach sehr langer Zeit, das Gefühl etwas von meinem schwarzen Humor wiedergefunden zu haben. Das beglückte mich. Deshalb bin ich über mich selbst erstaunt.

    Schreiben hilft doch.Jedenfalls mir.

    Meine Herz klopft zwar noch weiterhin bis zum Hals aber nicht mehr so stark. Bin auch etwas ruhiger als vorhin.

    ALLES WIRD GUT!
    Lotte 67



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  4. Avatar von schafwolle
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Zitat Zitat von Scherbenlotte67 Beitrag anzeigen
    mein Psychiater weiß über alles Bescheid. Die Medikamente bekomme ich doch von ihm selber. Er ist stets mein Ansprechpartner.

    Letztendlich habe ich erst vor kurzem die rote Fahne geschwenkt und um Hilfe gebeten.
    Hallo Lotte!

    Na siehst Du, Du kannst also um Hilfe bitten, und das ist auch gut so und
    wichtig.

    Ich nehme an, die Therapie, die Du in Zukunft machen wirst, betrifft Deine
    Depressionen und die PTBS?

    Das, was ich gemeint hatte, ist aber eine Kurzzeittherapie ganz speziell
    wegen Angst- und Panikattacken, also etwas ganz anderes. Ich spreche das
    nur nochmals an, weil es wirklich eine große Entlastung für Dich sein würde,
    schon mal aktiv an diesem Problem separat zu arbeiten. Mit den Medikamenten
    hat das nichts zu tun, die würdest Du weiterhin nehmen, wie verordnet.

    Es wäre wirklich einen Versuch wert.


    Du schreibst, Du kannst nicht lange sitzen.
    Vielleicht geht das Schreiben ja im Stehen besser?
    Also den Laptop irgendwie so hoch stellen, dass Du stehend schreiben kannst?
    Damit würdest Du auch die mobile Bri-Version umgehen können.

  5. Avatar von Lizzie64
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Zitat Zitat von Scherbenlotte67 Beitrag anzeigen

    Ich hatte aber beim Schreiben, das erste mal nach sehr langer Zeit, das Gefühl etwas von meinem schwarzen Humor wiedergefunden zu haben. Das beglückte mich. Deshalb bin ich über mich selbst erstaunt.

    Schreiben hilft doch.Jedenfalls mir.

    Meine Herz klopft zwar noch weiterhin bis zum Hals aber nicht mehr so stark. Bin auch etwas ruhiger als vorhin.

    ALLES WIRD GUT!
    das liest sich alles gut! kann es sein, dass du mit dem aufschreiben eine für dich passende form der bewältigung gefunden hast?
    dadadadiamoisongdesisahoidaso!

    Der Neoliberalismus lässt die Gehirne der Jungen großflächig verschimmeln.
    Henning Venske

  6. Avatar von Zombi
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Guten Morgen Lotte
    Ich habe gestern nichts mehr geschrieben, weil ich einfach platt war vom Tag.
    Auch muss ich aufpassen, dass ich mich nicht wieder zu sehr überfordere.
    Ich bin 52 Jahre alt und habe fast jeden Abend getrunken um den Stress vom Tag
    Ertragen zu können. Und damit der Kopf Ruhe gibt.

    Dann habe ich mich Anfang letzten Jahres hier eingeloggt und im Strang
    Tag 1 ohne Alkohol mitgeschrieben.
    Ich bin sooo glücklich, dass ich es geschafft habe keinen Tropfen mehr zu trinken.
    Auch habe ich mein Leben entschleunigt.

    Aber hier geht es ja nicht um mich, sondern um Dich.
    Ich wollte dir einfach Mut machen hier weiter zu schreiben, weil mir hat es sehr geholfen.
    Du hast ja jetzt schon einige sehr gute Antworten und Ratschläge bekommen.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück auf deinem Weg,
    I did it my way


  7. Registriert seit
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Hallo Schafwolle,

    alles ist ein Versuch wert. Werde meinen Psychiater beim nächsten Mal danach fragen.
    Ich bin ja auch leider ortsgebunden. Weiss gar nicht ob es sowas bei uns gibt.

    Gestern habe ich auch einmal hier im Bereich einen anderen Beitrag überflogen, dort stand irgendwas von einer speziellen Atemtechnik. Irgendwas mit 4x4.

    Einatmen und dabei bis 4 zählen, dann ausatmen und bis 4 zählen und das ganze in 4 Wiederholungen. Bauchatmung ist wohl ganz wichtig dabei.

    Übrigens, lange stehen kann ich auch nicht lange.Alles was über eine längere Zeit geht ruft Schmerzen hervor.

    Deshalb dauert es bei mir auch immer so lange bis ich was erledigen kann. Muss oft Pausen einlegen, dann wieder etwas anderes erledigen. Immer im stetigem wechsel.

    Leichte Dehnübungen versuche ich auch immer mit einzubauen. Auch muss ich zum Gassi gehen mit dem Hund raus,wenn keiner da ist. Da muss ich dann, ob ich will oder nicht. Angst /Panik muss ich in dieser Zeit zwar auch bekämpfen, aber nicht immer, denn er muß ja vor die Tür.

    Es gibt aber auch Tage, da muss ich raus, einfach nur raus. Wie unter zwang, dann schnapp ich ihn und laufe mit ihm solange, bis mein Drang nachlässt.

    Das befreit mich dann. Hat aber immer den Nachteil, das ich dann sehr starke Schmerzen bekomme. Dann Medikament nehmen, sonst kann ich es nicht aushalten.

    Die machen mich dann Müde, sehr sogar. Dann muss ich immer etwas schlafen.

    Mit dem Handy ist es zwar sehr anstrengend, aber ich mag die mobile Seite lieber. Dabei stehe ich, wenn möglich auch. Oder gehe etwas auf und ab.
    Lotte 67



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  8. Registriert seit
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Hallo Lizzie64,

    du hast recht mit deiner Annahme. Das Schreiben ist für mich eine gute Art der Bewältigung. Es ist zwar schwer, alles Fremden zu erzählen, aber gleichzeitig tut es mir gut. Aber ich fühle mich auch manchmal danach schlecht.

    Das positive überwiegt aber im Moment.

    Schreiben kann sehr befreiend sein. Das muss aber nicht für jeden gelten.

    Auch das Lesen von anderen Berichten von ebenfalls Betroffenen ist für mich auch hilfreich.

    Gleichzeitig aber auch erschreckend, wie viele es gibt, die die gleichen Probleme haben.
    Lotte 67



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  9. Registriert seit
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Danke Zombi 64,

    für das Mut machen.
    Ich finde es sehr gut, dass du nicht mehr trinkst. Davor ziehe ich meinen Hut vor Dir. Tolle Leistung von Dir. Mach weiter so.

    Ich habe dieses Problem nicht. Aber ich bin mit einem alkohol kranken Vater aufgewachsen.

    Über Jahre hinweg waren wir seinen Tyraneien ausgesetzt. Schläge, Randale waren jedes Wochenende unser Alltag.

    Er hat uns auch manchmal nachts aus der Wohnung geschmissen. Dann verbrachten wir diese im Keller oder in der Bushaltestelle. Manchmal konnten wir uns wieder in die Wohnung schleichen.

    Meine beste Freundin stand trotzdem zu mir. Wir haben die ganze Kindheit miteinander verbracht. Sie gab mir die Nähe die ich brauchte. Sie war mein Sonnenschein in dieser dunklen und trostlosen Zeit.

    Als wir älter wurden, trennten sich unsere Wege. Leider, aber es ergab sich halt so.

    Mitte der 90er Jahre ist sie leider gestorben. Ihr Weg führte in die Heroinsucht. An einem warmen Tag im Juni setzte sie sich den goldenen Schuss. Das war für mich ein Schock.

    Bis heute frage ich mich immer wieder, was gewesen wäre, wenn sich unsere Wege nicht getrennt hätten. Würde sie dann heute noch leben?

    Es ist so traurig, sie hinterließ 2 Kinder. Sie fehlt ganz doll. Dieses Ende hätte nicht sein müssen. Aber es ist nicht mehr zu ändern.

    Gerne denke ich an unsere gemeinsamen Zeiten zurück. Wir hatten viel Spaß und haben immer ganz verrückte Sachen gemacht.Dafür bin ich ihr so unendlich dankbar. Leider habe ich es ihr nie gesagt. Auch nicht wie ♥ ich sie hatte. Wenn ich daran denke laufen mir die Tränen 😢 über die Wangen. Jedes Mal.

    Aber wenn ich an unsere ABENTEUER denke, an unsere STREICHE, dann zaubert es nicht nur ein Lächeln 😇 in mein Gesicht, sondern erwärmt und erhellt auch meine Seele.

    Das ich das hier schreibe, kam ganz spontan. Es war nicht geplant. Es macht mich gerade sehr taurig 😢. Ich fühle mich jetzt auch ganz schlecht. Mein ganzer Körper kribbelt, mein Magen schmerzt und ich werde ganz unruhig.

    Gleichzeitig ist es aber auch schön von ihr erzählt zu haben. Schließlich ist sie ein sehr wichtiger Mensch für mich gewesen. Oder besser gesagt sie ist bis heute ein wichtiger Mensch in meinem Leben. Ohne sie wäre mein Leben wohl ganz anders verlaufen.

    Ohne sie hätte ich wohl in sehr jungen Jahren mein Leben beendet. Denn ich hatte als Kind solche Gedanken. 😢 aber es war so.

    Deshalb habe ich wohl auch das Gefühl, sie im Stich gelassen zu haben. Weil unsere Wege sich trennten. Aber sie bekam mit 15 Jahren ihre Tochter und hatte somit andere Prioritäten. Ich wurde dann mit fast 17 Jahren Mutter und zog ja bereits vorher von Zuhause 🏡 aus und weiter weg.

    Sie wohnte weiterhin noch sehr lange bei ihren Eltern. Der Kontakt kam nie wieder zustande.

    Wieso und Warum sie dann den Drogen zum Opfer viel weiß ich bis heute nicht wirklich. Ich ahne es aber. Ihre Kindheit war trotz ihres schönen Zuhauses 🏡 nicht wirklich gut. Ich habe es früher immer gedacht.

    Aber ich irrte mich gewaltig. Erst verloren die Eltern ihren kleinen Sohn und dann mussten sie auch noch ihre Tochter zu Grabe tragen.Eine andere Tochter suchte auch ihren Trost in Drogen. Ob sie noch lebt?

    Ich wohne ja weiter weg und somit weiß ich nicht, wie es den Eltern heute geht, wenn sie noch leben. Wenn es mir möglich ist, besuche ich ihr Grab. Es ist nicht weit von den meiner Eltern entfernt. Dann stehe ich immer Fassungslos davor und die Tränen 😢 rinnen nur so meine Wangen herab.

    Das Grab ihres Bruders gibt es nicht mehr, das war für mich auch schwer zu ertragen, dabei hatte ich ja kaum Kontakt zu ihm. Er starb ja bereits sehr früh. Aber ihres gibt es noch. Das ist für mich wichtig.

    So jetzt habe ich erst mal genug 📝. Ich bin erschöpft und traurig 😢 und trotzdem froh es aufgeschrieben zu haben.

    EIN LEBEN UND SOVIELE GESCHICHTEN.

    Das betrifft jeden einzelnen Menschen.

    Manche erfahren wir,viele aber auch nicht. Gerne würde ich auch von anderen Foristen Geschichten aus ihrem Leben lesen. Das wäre schön. Ich bin ja nicht der Nabel der Welt.

    Das ich hier soviel über mich schreibe ist schon irgendwie verrückt.Ich wusste gar nicht, daß ich das kann. Ein Tagebuch habe ich nie geschrieben. Meine Angst 😨 davor, daß es gelesen werden könnte war viel zu groß.

    Es hätten dann auch mehr Details darin gestanden als hier.

    Ich frage mich gerade:

    WAS SAGT DASS ÜBER MICH AUS?
    Lotte 67



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  10. Avatar von Zombi
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    AW: Schmerzen Depression Einsamkeit

    Hallo Lotte
    Ich finde es ganz toll, dass du Dir hier so manches von der Seele schreibst.
    Wenn man so viel erlebt hat wie du, muss das doch mal raus.
    Auch wenn es dich jetzt aufwühlt, es erleichtert doch.

    Hast du deine Erlebnisse immer mit dir herumgetragen ?
    Konntest du nie mit jemandem darüber reden ?
    Ich habe einen tollen Mann mit dem ich über alles reden kann.
    Wir haben keine Geheimnisse voreinander, das erleichtert so manches.

    Ich hätte auch gerne einen Hund, aber leider keine Zeit oder nicht so viel Zeit
    Wie man haben sollte , wenn man einen hat.
    Das hilft dir doch bestimmt auch, dass du nicht ganz alleine bist Tagsüber.
    Sonst würdest du das Haus vielleicht gar nicht mehr verlassen.

    Wie war dein Tag ? Hast du viel gelesen ?
    I did it my way

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