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  1. Registriert seit
    03.06.2016
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Das tun Therapeuten...allerdings sagen sie nicht unbedingt, weswegen ...das läuft dann unter "therapieunfähig"
    Mich würde mal interessieren, ab wann jemand dann als therapierbar gilt. Gleich nach der Entgiftung? Und warum wird der Grund nicht mitgeteilt, das ist doch eine nützliche Information?
    LASSEN SIE IHRE GEDANKEN NICHT UNBEAUFSICHTIGT.Sie beeinflussen Ihre Gefühle.
    Geändert von neustart_jetzt (15.09.2019 um 15:58 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    doppelt
    LASSEN SIE IHRE GEDANKEN NICHT UNBEAUFSICHTIGT.Sie beeinflussen Ihre Gefühle.


  3. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Ja, nach der Entgiftung ...vorher gibt der Kopf nix her ...der Verstand ist woanders, zwangsläufig.

    Wer will einem anderen unterstellen, dass er ein Alkoholproblem hat ...
    der Kranke sieht es von Haus aus nicht ein ...und der Arzt wird als Untersteller beschimpft ...
    oder als Lügner beschimpft
    Welche Wege die Ärzte oder andere Fachkräfte noch gehen, kann ich nicht sagen.
    Die werden schon ihre Mittel ausloten, aber immer sehr vorsichtig ...

    Nun möchte ich HIER zu dem Thema nichts mehr schreiben ...oder hilft dir das auf deinem Weg aus der Depression?

    Ich wünsche, dass es dir bald dauerhaft besser geht, Neustart ...das wünsche ich allen, die mit Depressionen geschlagen sind ...und mir wünsche ich das auch.
    Es ist immer JETZT
    Geändert von Lyanna (15.09.2019 um 19:37 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von neustart_jetzt Beitrag anzeigen
    Mich würde mal interessieren, ab wann jemand dann als therapierbar gilt. Gleich nach der Entgiftung? Und warum wird der Grund nicht mitgeteilt, das ist doch eine nützliche Information?
    ich finde es schrecklich einem Menschen zu sagen, er sei "nicht therapierbar". Das nimmt ja jedes kleine bisschen Hoffnung, das womöglich noch irgendwo gewesen wäre

    Voraussetzung ist natürlich, dass die Betroffene selbst raus aus dem Schlamassel will. Wenn das gegeben ist, kann man anfangen zu arbeiten, ganz egal wie tief oder kompliziert oder schwierig die Situation in dem Moment ist.

    Den Entschluss zu einem Substanzentzug zu fassen, ist ja auch ein Prozess, der erst mal gemacht werden muss. auch der kommt nicht von nichts. und der kann unter Umständen auch recht lang nicht kommen, während aber trotzdem andere Fortschritte geschehen.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  5. Registriert seit
    12.07.2007
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich finde es schrecklich einem Menschen zu sagen, er sei "nicht therapierbar". Das nimmt ja jedes kleine bisschen Hoffnung, das womöglich noch irgendwo gewesen wäre
    gruss, barbara


    Das tut auch kein Arzt oder Therapeut, aber er sagt schon:
    unter bestimmten/diesen/jenen Umständen kann ich nicht mit Ihnen arbeiten!
    Es ist immer JETZT


  6. Registriert seit
    03.06.2016
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Nun möchte ich HIER zu dem Thema nichts mehr schreiben ...oder hilft dir das auf deinem Weg aus der Depression?
    Ich hatte auch kurz überlegt wegen OT. Ich finde die Info aber hier angebracht, vielleicht hilft es einem Betroffenen. Daher herzlichen Dank für die Antwort.

    Gerne würde ich Dich wegen einer anderen Frage per PN kontaktieren, wenn Du nichts dagegen hast

    Lieben Dank auch für Deine guten Wünsche. Ich habe noch viel Arbeit zu tun. Es ist, als müßte ich einen großen Berg mit einem Löffel wegschaufeln.
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  7. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Wegen " nicht therapierbar"
    ich denke, es gibt schon einige psychische Krankheiten, an die sich Therapeuten ungern Raumwagen, - vielleicht gibt es da auch Vorgaben- jedenfalls habe ich eine Freundin, die manisch- depressiv ist, seit vielen Jahren gut eingestellt mit Lithium,- aber man hat ihr gesagt, eine Psychotherapie wäre zu riskant,- da würde wohl die Krankheit leicht wieder ausbrechen.
    Ich fand auch, als ich das gehört hab, daß sie ziemlich im Regen stehen gelassen wird. Meiner Meinung nach könnte sie schon noch gut Hilfe gebrauchen.


  8. Registriert seit
    03.06.2016
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    "Nicht therapierbar" ist ja immer nur eine Aussage für den Moment. Ich sehe das positiv, politisch könnte man auch Zwangstherapierung ermöglichen, stattdessen wird die Behandlung verschoben. Zu einem späteren Zeitpunkt kann sich ja durchaus Krankheitseinsicht eingestellt haben. Ich verstehe dieses nicht therapierbar jetzt auch nur bezogen auf das psychosozialen Setting, also Psychotherapie und Reha. In ganz schweren Fällen, also dann, wenn Lebensgefahr für den Patienten oder seine Umwelt droht, wird halt doch interveniert, aber ich bin froh, dass die Hürden dafür hoch liegen.
    LASSEN SIE IHRE GEDANKEN NICHT UNBEAUFSICHTIGT.Sie beeinflussen Ihre Gefühle.


  9. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zwangsmaßnahmen würde ich eher nicht als Therapie bezeichnen.

    ich denke, es ist wichtig, dass Helfende klar formulieren "ich kann unter diesen Umständen nichts tun"... inmer ergänzt durch " aber vielleicht kann jemand anders helfen"

    ich finde es wichtig, dass Veränderung immer möglich ist. dass man nicht für ewig und immer sich für "untherapierbar" hält.

    jeder Mensch braucht eine Chance auf Mut und Hoffnung.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  10. Registriert seit
    12.07.2007
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich denke, es ist wichtig, dass Helfende klar formulieren "ich kann unter diesen Umständen nichts tun"... inmer ergänzt durch " aber vielleicht kann jemand anders helfen"

    ich finde es wichtig, dass Veränderung immer möglich ist. dass man nicht für ewig und immer sich für "untherapierbar" hält.

    jeder Mensch braucht eine Chance auf Mut und Hoffnung.

    gruss, barbara

    Genau so wird es den Patienten vermittelt ...von "untherapierbar" sprechen sie unter sich!
    Es ist immer JETZT

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