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  1. Registriert seit
    03.06.2016
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    AW: Wie habt ihr es vaus der Depression geschafft?

    ... editiert ...
    LASSEN SIE IHRE GEDANKEN NICHT UNBEAUFSICHTIGT.Sie beeinflussen Ihre Gefühle.
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (11.09.2019 um 19:41 Uhr) Grund: Crossposting gelöscht

  2. Inaktiver User

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kitty-Snicket, ich habe das Gefühl, dein Ziel der deine Beiträge hier trägt ist der Wunsch und Wille, dass es mir schlechter geht [...]
    der Dozent bringt keine Leistung [...]- Dozent labert, aber unterrichtet nicht. Er hat die konkreten Fragen beantwortet [...] Aber seine Kompetenz als Dozent ist - nun ja - er kanns halt nicht [...]
    ein Faulpelz will auch davon profitieren [...] nachdem ich mit der Therapeutin geredet habe - die sagte mir Faulpelz war arrogant und aufdringlich


    Wenn die Therapeutin gut ist, dann hinterfragt sie mit Dir gemeinsam Dein Menschenbild an, statt Dich darin zu bestätigen.
    Genau hier liegt m.E. das Grundproblem.

    @Bae: Deinen Willen zu helfen schätze ich sehr! Aber: Über den Hass einfach hinwegzugehen, kann auch als Bestätigung verstanden werden.


  3. Registriert seit
    03.07.2005
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    35.295

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber: Über den Hass einfach hinwegzugehen, kann auch als Bestätigung verstanden werden.
    nein, Ignorieren ist nicht Bestätigung.

    DimDim, wenn's dir gelingt, von der Theorie in die Praxis zu kommen, Erkenntnisse konstruktiv umzusetzen - sind das Schritte in die richtige Richtung. mit deinem Kopfweh hast du ja einen zuverlässigen Sensor, was geht und was nicht geht, der meldet dir das schnell und laut zurück.

    für soziale Feinheiten ist später auch noch Zeit, meine ich.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  4. Inaktiver User

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nein, Ignorieren ist nicht Bestätigung.
    [...]
    für soziale Feinheiten ist später auch noch Zeit, meine ich.
    Okay, dann schätzen wir das unterschiedlich ein. Es geht m.E. nämlich nicht um "soziale Feinheiten".


  5. Registriert seit
    03.07.2005
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    35.295

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    ja, das schätzen wir wohl unterschiedlich ein. Wenn eine Person das erste Mal übt, Grenzen zu setzen - und das auch tut - ist es normal, dass das in der Experimentierphase noch nicht formvollendet in den Augen sozialer Genies ist.

    Es ist wichtig, sich zu erlauben, Anfängerin zu sein - Dinge erst mal falsch zu machen. Bevor man soweit ist, sie gut zu machen, oder gar perfekt zu machen. immer schön eins am andern.

    und wenn Hass (Wut, Frust, Ärger über Inkompetenz, whatever) da ist - ist er eben da. Wenn man aus einer so tiefen Depression raus kommt, wie DimDim sie seit sehr langem erlebt, ist es normal, dass auch unschöne Dinge sich zeigen. Das ist ok, das dürfen sie und sollen sie.

    Es ist ein Marathon, nicht ein Sprint.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  6. Inaktiver User

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ja, das schätzen wir wohl unterschiedlich ein. Wenn eine Person das erste Mal übt, Grenzen zu setzen - und das auch tut - ist es normal, dass das in der Experimentierphase noch nicht formvollendet in den Augen sozialer Genies ist.
    [...]
    und wenn Hass (Wut, Frust, Ärger über Inkompetenz, whatever) da ist - ist er eben da. Wenn man aus einer so tiefen Depression raus kommt, wie DimDim sie seit sehr langem erlebt, ist es normal, dass auch unschöne Dinge sich zeigen. Das ist ok, das dürfen sie und sollen sie.

    Es ist ein Marathon, nicht ein Sprint.
    Wir reden tatsächlich von zwei verschiedenen Dingen (- was okay ist).

    Du beziehst Dich auf die Handlungsebene (Grenzen setzen, etc.).
    Da stimme ich, was den Marathon betrifft, voll zu. Und da greifen auch (Deine) verhaltenstherapeutischen Interventionen.

    Mir geht es um die Haltungsebene.
    Die Grundhaltung, die mich (und sicher auch die anderen Leser) hier so erschreckt, muss nicht notwendigerweise von der Depression kommen, und ich sehe ihre Äußerung hier im Strang auch nicht als Zeichen einer beginnenden Besserung, wie Du andeutest.
    Ich meine, dass das tiefer sitzt, aber, bei einer Änderung, auch sehr weitreichende Auswirkungen haben wird - sicher auch in Richtung Besserung der Depression.

    Wenn alle Ratgeber allerdings um dieses Thema herumlavieren wie die Katze um den heißen Brei, kommt das m.E. einer Bestätigung gleich.

    Ich bin große Anhängerin der Schulen der humanistischen Psychotherapie und deren Prinzipien Akzeptanz (gegenüber dem Beratenen) und Authentizität (des Beraters).
    Zur absoluten Akzeptanz gehört für mich (! = persönliche Meinung) allerdings auch, dass ich den Menschen in seiner Ganzheit sehe (einschl. brachliegendem Potenzial, hier: zur Liebe), und zur Authentizität, dass ich einen Punkt, der mich so anspringt, nicht übergehe.


  7. Registriert seit
    03.07.2005
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    35.295

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Grundhaltung, die mich (und sicher auch die anderen Leser) hier so erschreckt, muss nicht notwendigerweise von der Depression kommen, und ich sehe ihre Äußerung hier im Strang auch nicht als Zeichen einer beginnenden Besserung, wie Du andeutest.
    Egal woher es kommt, es ist da.

    Und will ausgedrückt werden. Hoffentlich auf halbwegs sozialverträgliche Weise.


    Ich bin große Anhängerin der Schulen der humanistischen Psychotherapie und deren Prinzipien Akzeptanz (gegenüber dem Beratenen) und Authentizität (des Beraters).
    Genau. Wozu auch gehört, einen Menschen mit seinen bösen, wütenden, hasserfüllten Seiten anzunehmen.


    Zur absoluten Akzeptanz gehört für mich (! = persönliche Meinung) allerdings auch, dass ich den Menschen in seiner Ganzheit sehe (einschl. brachliegendem Potenzial, hier: zur Liebe), und zur Authentizität, dass ich einen Punkt, der mich so anspringt, nicht übergehe.
    Daran zu denken, ist sinnvoll; es zu erwähnen, oder dessen Manifestation jetzt und sofort zu erwarten, eher nicht.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  8. Avatar von Kitty_Snicket
    Registriert seit
    10.11.2018
    Beiträge
    1.773

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Das magst du so sehen, bae. Ich empfinde es so, dass DimDim ihre 'dunklen Seiten' dergestalt auslebt, dass ihr wieder Ablehnung entgegenschlägt. Nicht, weil's ihr wieder/noch immer schlecht geht, nicht, weil sie irrational denkt und/oder handelt, nicht, weil es schwierig, langwierig und voller Rückschläge ist, aus dem Sumpf rauszukommen.
    Sondern, weil sie genau so agiert, um eine negative Reaktion zu bekommen - um dann ihr eigenes negatives Welt- und auch Selbstbild bestätigt zu bekommen.

    Klassische, eindeutige Selbsterfüllende.

    (Ich kenne übrigens viele Leute, die das ähnlich handlen, nicht immer so extrem; aber im Grunde ist das ein menschliches Grundbedürfnis bzw. fast schon Automatismus: Die Wahrnehmung bzw. Vearbeitung dahin zu eichen, dass hauptsächlich oder überhaupt das durchdringt, was die eigenen Glaubenssätze bestätigen. Wird halt dann blöd, wenn sich daraus ständig Konflikte und Schmerzen ergeben.)

    @Galah
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.


  9. Registriert seit
    05.06.2018
    Beiträge
    137

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Dermaßen ausgelebte dunkle Seiten hab ich bisher nur bei Alkoholikern erlebt,-
    und das ist wohl auch der Punkt, um den hier herumgeiert wird.
    Das Thema ist,- wie habt ihr es aus der Depression geschafft-
    und wenn ich alle Beiträge von DimDim lesen würde, - ginge es mir schlecht.
    Schade um den Strang.

  10. Inaktiver User

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Ruba Beitrag anzeigen
    Dermaßen ausgelebte dunkle Seiten hab ich bisher nur bei Alkoholikern erlebt,-
    und das ist wohl auch der Punkt, um den hier herumgeiert wird.
    Einen Zusammenhang sehe ich da (allgemein - nicht explizit auf Dim-Dim bezogen) auch, allerdings nicht im Sinne, dass Alkoholismus Ursache des Hasses ist.
    Sondern: Alkohol mindert die Impulskontrolle, bringt das Negative somit zutage und verstärkt es ggf.
    Ohne den Alkohol wäre das Negative mehr zurückgedrängt, aber immer noch da.
    Daher glaube ich, dass, wenn Dim-Dim Alkoholikerin wäre, die Problemursache nicht der Alkohol ist (sondern Alkohol ein Problemverstärker).

    Aber ich wandere da auf dünnem Eis - mich würde die Einschätzung von Alkoholismus-"Experten" dazu interessieren.

    Das berührt auch die grundsätzliche philosophische Frage über das Wesen dunkler Anteile im Menschen: Sind die immer da und müssen unter Verschluss gehalten werden? Oder können sie transformiert werden?

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