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  1. Inaktiver User

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Bae,
    das ist ein Thema, an dem ich in der Therapie dran bin - also in einem 1:1 Gespräch. Was da bisher positives passiert ist - die Therapeutin hat gesagt hat sie keine Erklärung dafür - und das finde ich klasse, sie sagt, sie weiss die Zusammenhänge noch nicht aber es wird wieder auftauchen.

    Ich kann da bisher auch nur einen ganzen Fächer von "rationalen" Ideen produzieren- die fühlen sich alle falsch an. ( Angst vor dem Erfolg - Loyalitätsbruch mit der Familie ( mir geht es gut -die hatten ein schlechteres Leben) - hab ich immer schon so gemacht also ein schlichte schlechte Angewohnheit des Körpers - Ambivalenz der Gefühle - ich tue das was ich will - das kann nicht sein, ich kann das was ich will nicht tun- Nein - das darf nicht sein dass mir dieser Typ Arbeit Spaß macht - dann bin ich ja intelligent und das ist ganz ganz schlimm) In dem Kreis würde ich herumtaumeln.

    Zum Wort §es" im Ersten Absatz - nicht bezogen auf das Kopfweh, sondern die Struktur und dann gibt es da für die Fachfrau vielleicht die Röntgenbrille mit der sie sieht, was die gemeinsame Ursache ist.

    Jetzt im Moment ist es für mich ein Fortschritt, wenn ich Kopfweh mit einer "Einzelhandlung" verbinden kann. Was ich noch nicht weiss, ob ds die richtige Einzelhandlung war, es ist ja möglich, dass die Handlung nicht Sache war, die ich geschrieben habe,sondern dass innerhalb des zeitlichen Rahmens den ich damit habe / bezeichne noch eine "Microaktion" war, die mir nicht bewusst ist - schneller Gedanke - Grundeinschätzung was passiert - dass ich also die Verknüpfung noch gar nicht gefunden habe. Oder die Kopfwehursache war vor der Positiven Aktion und die Tatsache, dass die positive Aktion stattgefunden hat - die hat die Tatsache, dass ich Kopfweh gespürt habe verschoben. Dann würde die Ursache nicht in dem positiven liegen sondern vorher. Dann würde das Kopfweh dann ausbrechen, wenn ich entspannt bin. Aus welchem verdammten Grund auch immer. Das ist jetzt - vom zeitlichen Ablauf her eine idee die für mich Sinn macht - Ich glaube das kenne ich - Spannungszustände überlebe ich - ich breche dann zusammen, wenn ich keinen Grund mehr dazu habe.

    Also - es ist noch Detektivarbeit zu leisten. Wo finde ich Lord Peter ?


  2. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    35.295

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann würde das Kopfweh dann ausbrechen, wenn ich entspannt bin. Aus welchem verdammten Grund auch immer.
    Wer Spannung loslässt, erlaubt sich selbst zu fühlen - also wahrzunehmen via Sinnesapparat.

    Wer ständig unter Spannung ist, fühlt nicht, was in einem selbst passiert. oder überhaupt passiert.

    - Spannungszustände überlebe ich - ich breche dann zusammen, wenn ich keinen Grund mehr dazu habe.
    ja, das ist völlig normal, dass nach einer Situation mit Spannung, wenn sie vorbei ist, erst mal ein Dämpfer kommt. Das ist normal und gesund.

    nicht angenehm, aber normal und gesund. ein natürlicher Heilungsprozess. nach den Hochs kommt das Tief. Nach der Aktivität braucht man Ruhe und Regeneration.


    Also - es ist noch Detektivarbeit zu leisten. Wo finde ich Lord Peter ?

    mir scheint der Fall relativ eindeutig zu sein: du, in deiner Effizienz und Leistungsorientiertheit, hältst Spannung in der Regel so lang aufrecht - dass in dem Fall, wenn du sie nur ein bisschen loslässt, eine Menge aufgeholt werden muss, sprich längere Zeit Kopfschmerzen daraus resultieren.

    Wenn ich mir vorstelle, du würdest die beträchtliche Energie und Konzentriertheit und Leistungsfähigkeit und Intelligenz, die du besitzt (jetzt, hier und heute besitzt und anwendest), nicht zum Erhalt der Depression einsetzen, sondern für einen andern Zweck - boah du würdest richtig Gas geben!

    ist aber deine Entscheidung, das zu wollen, darauf hin zu arbeiten. solange du diese Entscheidung nicht triffst, wirst du weiterhin deine Depression füttern. und das, gemäss deinem Wesen, effizient, leistungsorientiert und konsequent.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  3. Inaktiver User

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Ja ich weiss, Satzzeichen treten nicht in Rudeln auf - trotzdem ?????????????????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ??????


  4. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    35.295

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Was ist unklar?

    Du bist leistungsorientiert, konzentriert, intelligent und effizient. Das geht aus deinen Beiträgen hervor.

    Und du nutzt all diese Gaben, sodass du möglichst tief, stark, fest in der Depression stecken bleibst. Sowas schaffen längst nicht alle! schon gar nicht in der Konsequenz, die du hast und umsetzt.

    aber eben: es gäbe durchaus noch andere Anwendungsbereiche für deine Talente, ausser sie in die Depression zu investieren. ist dein Wille, deine Entscheidung... was du daraus machst. Wohin du gehen willst. Welches Ziel du wählst.

    Aber es freut mich, etwas Emotionalität von dir zu fühlen, und nicht nur ständig das analytische Aufdröseln von allem. :-)

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  5. Inaktiver User

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von neustart_jetzt Beitrag anzeigen
    Zack schon weinend aufgewacht heute Morgen, das geht gar nicht


    Liebe neustart,

    dazu möchte ich etwas schreiben.
    Du hattest ja schon angedeutet, dass Du stark traumatisiert worden bist. Dieser Schmerz ist in Dir und bricht sich v.a. nachts, wenn Deine bewusste Gedankenkontrolle ausgeschaltet ist, Bahn, weswegen Du weinend aufwachst.
    Das bedeutet aber nicht, dass Du tagsüber etwas falsch machst oder gar falsche Gedanken zulässt!
    Im Gegenteil, wie Du mit Deiner Situation umgehst, Dich konsequent am Positiven orientierst, finde ich beeindruckend und auch Mut machend für andere Betroffene.
    Aus eigener Erfahrung (nicht mit Depression, aber mit einem großen Schmerz) weiß ich, dass Traurigkeit und Glücklichsein nicht notwendigerweise Gegensätze sind. Man kann gleichzeitig traurig und glücklich sein, sogar lebenslang. (Das ist auch neurologisch nachgewiesen, Studien dazu zitiert z.B. Stefan Klein in "Die Glücksformel": Im Gehirn bestehen zwischen den betreffenden Arealen keine wechselseitigen Beeinflussungen).
    Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe, habe aber die Vermutung, dass Du das Weinend-Aufwachen womöglich wie eine Art Rückfall oder Scheitern siehst. Das ist es nicht!
    Ein Trauma ist ein Trauma, und es kann bearbeitet, aber meist nie ganz aufgelöst werden, folglich auch nicht der daraus resultierende Schmerz.
    Wie man seine Tage lebt und was man denkt, das hat man dagegen selbst in der Hand. Und hier sehe ich Dich auf dem genau richtigen Weg.
    Lass Dich bitte nicht entmutigen von Tränen am Morgen! Sie entwerten Deine Tapferkeit am Tag nicht. Im Gegenteil, umso mehr wiegt m.E., dass Du das Schöne, die Hoffnung, das Glück, das Leben, dennoch nicht verrätst, sondern tagsüber beharrlich dran bleibst.

    Nochmal:

  6. Avatar von AweSomeOne
    Registriert seit
    06.01.2017
    Beiträge
    672

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [...]

    Lass Dich bitte nicht entmutigen von Tränen am Morgen! Sie entwerten Deine Tapferkeit am Tag nicht.

    [...]
    Was für ein schöner Satz!

    Das gefällt mir
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —


  7. Registriert seit
    03.06.2016
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    392

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Liebe Galah,

    herzlichen Dank für Deine lieben Worte.

    Da ist viel wahres dran, was Du schreibst. Zwar habe ich nicht geschrieben, ich sei traumatisiert, ich habe keine so lautende Diagnose und möchte mich selbst auch nicht als Traumapatienten sehen. Wir sind alle erwachsen und wurden alle verletzt und da gebe ich Dir recht, das wirkt in uns allen fort.

    Es gibt die Chance, dass es zusätzlich eine körperliche Ursache für die Schwankungen gibt und bald behoben werden kann. Es gibt eben bestimmte Trigger wie bestimmte Medikamente, Alkohol, Fehlfunktionen und viele andere, die rein körperlich Depressionen bedingen. Das Sahnehäufchen auf meinem Häufchen Elend. Es zeigt sich in 2-3 Monaten, ob die richtige Ursache behoben wurde. Bis dahin erst mal durchhalten irgendwie.

    Lieben Dank Euch allen. Es ist nicht schön ganz allein.
    LASSEN SIE IHRE GEDANKEN NICHT UNBEAUFSICHTIGT.Sie beeinflussen Ihre Gefühle.


  8. Registriert seit
    03.06.2016
    Beiträge
    392

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Ratet mal, wer heute wieder weinend aufgewacht ist. Was bin ich angefressen das NERVT ja so.
    LASSEN SIE IHRE GEDANKEN NICHT UNBEAUFSICHTIGT.Sie beeinflussen Ihre Gefühle.

  9. Avatar von Akzent
    Registriert seit
    08.07.2014
    Beiträge
    6.556

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Hast du aufgehört mittlerweile. Vielleicht solltest du deine Gedanken nicht unbeaufsichtigt lassen, das beeinflusst deine Gefühle. Gibt es Gründe oder ist es einfach wegen Schwäche der Psyche.




  10. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    35.295

    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Wut ist ein gutes Zeichen, es bedeutet einen höheren Energiepegel.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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