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  1. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Bei einer Suchtproblematik oder Substanzmißbrauch würde ich mich zuallerst auf Abstinenz konzentrieren. Nur meine Meinung.


  2. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Dim-Dim Beitrag anzeigen
    Wo ich - momentan - klarkomme: Irgendeine Handelsentscheidung treffen die länger dauert - zB Bügeln und dann sofort und ohne Plan und ohne Ziel damit losstolpern. Darauf verzichten, die Arbeit gut zu machen einfach handeln.
    Wenn das etwas ist, was funktioniert: merken und mit in die Werkzeugkiste packen für weiteren Gebrauch.



    auch die Abwertung als Behinderte, als nicht Erwachsene also als eine Person, die für "Irgendwas Bügeln können" gelobt werden darf / muss.
    Es ist nun mal die Realität der Depression, dass sie einen nieder drückt, fesselt, einengt. Wer mit 100 kg Gewicht am Fuss drei Schritte vorwärts machen kann, leistet nun mal objektiv deutlich mehr als eine Person, die ohne dieses Gewicht einen schnellen Sprint hinlegen kann.

    Diese Realitäten nicht zu sehen, verhindert Fortschritt. Diese Realität anzuerkennen, ermöglicht eine angemessene Beurteilung von Fortschritt.

    Warum ich hier schreibe - mir fehlt ein Lesestoff von anderen, die auch in dieser Situation gesteckt haben.
    ich hab in dieser Situation gesteckt. Und rausgefunden.




    Da fehlen für mich die 1000 Punkte die wahrscheinlich oder vielleicht oder insgesamt gesehen - zu der Verbesserung geführt haben.
    Stimmt, es sind 1000 Punkte. Ein Detail am andern nehmen, anschauen, bearbeiten, verändern... millimeterweise. Drei Schritte vor, zwei Schritte zurück, lange Pause. hie und da mal etwas finden, was minim besser geht als der Rest...

    ja es ist langwierig und schwierig, es wäre Unsinn, das Gegenteil zu behaupten.

    Allerdings: obwohl es langwirig und schwierig ist, ist es möglich, Fortschritte zu erzielen.



    Und was mir fehlt ist eine Information, was dieser verdammte therapeutische Prozess sein soll, de die Verbesserungen bewirken soll.
    halt die Situation analysieren, Lösungswege bedenken, Lösungswege umsetzen, die Sache reflektieren, und wieder von vorn...

    Oder auch: sich vorwärts wursteln, so gut es gerade geht. mal besser, mal schlechter, mal mit Fortschritten, mal mit dem Gefühl endloser Plateaus und Rückschlägen.

    Das ist der therapeutische Prozess.

    und denken Sie immer daran - alles was sie machen ist richtig -
    nein, es ist nicht "alles richtig". Aber es gibt Dinge/Verhaltensweisen, die sind besser als andere Dinge/Verhaltensweisen.

    Angenommen, es ginge um Musik:

    - es ist besser, fokussiert und konzentriert zu üben, als schludrig und nachlässig zu üben

    ABER:
    - es ist besser, schludrig zu üben, als gar nicht zu üben!

    - es ist ideal, täglich zu üben
    - es ist aber immer noch besser, unregelmässig zu üben, als gar nicht zu üben!

    nur das Beste zulassen zu wollen, ist wenig sinnvoll. man muss sich zugestehen, Dinge unperfekt zu machen - damit sie die Chance kriegen, sich zu verbessern. Eine Menge Dinge brauchen schlicht Repetition, Repetition, Repetition, und es wird von selbst besser.

    Oder auch fragen: " Frau Dim-Dim, was ist ihr Ziel ?"
    Genau, das ist eine gute Frage.

    Was ist dein langfristiges Ziel?

    Was sind kurz- und mittelfristige Zwischenziele? Ziele für die nächste Stunde, den nächsten Tag, die nächsten paar Wochen?


    "Frau Dim-Dim - setzen sie einmal Kopfhörer auf damit sie nichts mehr hören und spielen sie die Noten fünfmal - zehnmal, damit sich die Finger an das Tempo das notwendig ist gewöhnen. Erst der zweite Schritt ist dann die Tastenfehler ausmerzen"
    umgekehrt. Erst langsam aber korrekt, dann das Tempo erhöhen!
    Dinge schnell machen zu wollen, bevor man sie richtig kann, gibt Murks.

    Generell gilt:
    lieber wenig machen, dafür richtig.

    ABER auch:
    lieber überhaupt etwas machen (im Zweifelsfall schlampig) als gar nichts machen!


    Was die Essenz der Therapie ist - was ich da in den 50 Minuten tun muss und was die Therapeutin tun muss - das ist meine Frage.
    Die Therapeutin soll leiten, anführen, gute Fragen stellen.

    Du sollst ehrlich und aufrichtig sein, und dich darauf konzentrieren, der Negativität der Depression keinen Raum zuzugestehen, sondern rational und analytisch das zu tun, was du im Kopf als richtig erkannt hast.



    Ich frage nach dem therapeutischen Prozess einer analytisch fundierten Gesprächstherapie.
    Gespräch allein bringt nicht unbedingt etwas. Leute mit Depression sind oft intelligent und durchschauen durchaus das Problem. und haben ausserdem eine Menge Vorstellungskraft, die dazu genutzt wird, alle möglichen Katastrophen in den grauesten Farben darzustellen.

    ABER das Erkannte kann nicht umgesetzt werden! Eine Therapie bei Depression erfordert einen starken Fokus auf dem Umsetzen, wie das geht, welche Hindernisse sich zeigen, und im Suchen nach Lösungen, wie man diese Hindenisse mildern oder umgehen kann.

    halt eben Dinge wie "manchmal klappt es mit einfach loslegen!" - super, das ist ein ausbaufähiger Ansatz, damit kann man arbeiten!

    je mehr solcher Ansätze man hat, kennt und nutzt, desto leichter wird es. Wobei: bevor es leichter wird, bleibt es sehr sehr lange zäh und mühsam, damit muss man leider rechnen. Aber trotzdem, es lohnt sich auf lange Sicht, meine ich.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  3. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Gut, Bae ! find ich gut!
    Mir hilft das! Hab oft das Problem, mich zu Dingen, die ich nicht gern mache, aufzuraffen, bzw. was nicht unbedingt erledigt werden muss.
    Das gibt dann Berge, die sich auftürmen.

  4. Avatar von AweSomeOne
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von neustart_jetzt Beitrag anzeigen
    Heute ist ein guter Tag. Ein spannendes Wochenende mit dem richtigen Maß an Zerstreuung liegt vor mir. Mal erholen von dem ganzen SCH...
    Viel Erfolg

    Viel Spaß

    und du weißt ja ... geht immer weiter
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —

  5. Avatar von AweSomeOne
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Dim-Dim Beitrag anzeigen
    [...]
    Warum ich hier schreibe - mir fehlt ein Lesestoff von anderen, die auch in dieser Situation gesteckt haben. Ich kann die tollen Selbsterfahrungsbücher: Ich hatte eine Depression und dann habe ich eine Therapie gemacht und seitdem ist mein Leben ganz toll nicht mehr riechen - schmecken sehen.
    [...]
    Hervorhebung von mir.

    So oder so ähnlich war auch einer deiner ersten Sätze, die du hier geschrieben hast.
    Und der Grund für mich, dich speziell nicht anzusprechen, bzw. dir direkt zu antworten.

    Ich wage es zu bezweifeln, dass dir Erfahrungen oder Erkenntnisse anderer wirklich helfen oder dich weiterbringen. Das ist nämlich auch nur so ein Wahrnehmungsding.

    So, als würdest du es anderen nicht glauben oder nicht gönnen, einen Weg für sich gefunden zu haben.

    Du wirkst so fremdbestimmt. So beherrscht von einer fremden Macht, deiner Depression.
    Dabei wirkst du auf der anderen Seite nicht so, als würdest du dir von anderen etwas vorschreiben lassen.

    Außerdem kann man es manchmal gar nicht genau benennen oder hat selbst gar nix besonderes gemacht.
    Man hat weitergelebt und sich bestenfalls weiterentwickelt. Und hat plötzlich mal wieder ein gutes Gefühl.
    Einfach so. Achtsamkeit ist das Stichwort. Das können zu Anfang ganz kurze Momente sein. Sekundenglück, sozusagen..

    Die Frage, die wohl jeden Menschen umtreibt, auch die ohne Depression:
    Was ist Erkenntnis? Welchen Sinn hat mein Leben?

    Ich selbst habe meine Erkenntnisse und Erfahrung hier ja schon oft geschildert.
    Meine "Erkenntnis" kam eingentlich mit einer potentiell tödlichen Erkrankung im letzten Jahr.

    Ich hätte also ohne weiteres Zutun und ohne "Schuld" endlich sterben können.
    Dann hätte dies nutz- und sinnlose Leben, das ich nicht mehr bewältigen konnte/wollte, ganz einfach so geendet.

    Um dann festzustellen, wie sehr ich an diesem sinn- und nutzlosen Leben doch hänge.
    Noch nie in meinem Leben war ich so am Ende und noch nie so wenig bereit zu sterben.

    Wie ein Alkoholiker wohl erst ganz am Ende sein muss, um seine Sucht zu erkennen und dagen angehen zu können, so war dies danach, als die Strapazen der Behandlung nachließen, mein "Weckruf".

    Ich erlaubte mir, am Ende zu sein.
    Ich durfte nutzlos sein.
    Mein Leben brauchte keinen großen, tiefen Sinn mehr.
    Ich durfte aufhören zu kämpfen.

    Ich durfte plötzlich einfach nur sein, wie ich bin.
    Weil ich gar keine Handlungsmöglichkeiten mehr hatte.
    Egal wie sehr ich vom Kopf her wollte, es ging nicht. Mein Körper streikte.

    Und da war dann ein sehr simpler Gedanke:

    Wenn das jetzt so ist, dann muss ich es auch nicht mehr krampfhaft anders wollen.

    Welche höhere Instanz will be-/verurteilen, wie sinnvoll oder nutzlos mein Leben ist?
    Denn sterben lassen wollte man mich ja auch nicht.

    Also leb ich eben weiter. Aber nach meinen Regeln, meinen Vorgaben und im Rahmen dessen, was mir möglich ist.

    Weil ich bestimme, was geht und was nicht geht. Ich setzte das Maß selbst. Und das ist eine Entscheidung.

    Trotzdem wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass du einen für dich gangbaren Weg findest.
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —


  6. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Liebe Awe,

    ich gratuliere Dir herzlich zu Deiner Genesung!!!

    Ich bin körperlich weitestgehend gesund. Suizidgedanken haben mich in meinem Leben immer wieder seit meiner schlimmen Jugend begleitet. Es war alles schlimm, ich wußte mich nicht zu helfen, es gab keinen Weg hinaus aber dieser Weg stand halt immer offen. In den letzten Wochen hatte ich - vermutlich ausgelöst durch den derzeitigen Medikamentenentzug - oft Suizidgedanken. Ich bin ärztlich versorgt, bitte niemand hier soll sich deswegen um mich sorgen. Ich verstehe daher, die Pein, die dahinter steht. Ich habe aber auch verstanden, dass ich zutiefst gerade nicht den Wunsch habe, mein Leben zu beenden, sondern die unerträgliche Lebenssituation, in der ich mich in der Lebensmitte wiederfinde.

    Als ich in diesem Thread zu schreiben begann, war ich für mein Empfinden ganz unten angelangt. Ich hatte an dem Punkt wirklich alles verloren bis auf meine körperliche Unversehrtheit. Die Devise hier im Strang war dann: raus da Schritt für Schritt - auch wenn es nur Babyschritte sind. Nun nach Jahren des Bemühens muss ich zugeben, dass meine Bemühungen ergebnislos geblieben sind. Ich hab's versucht aber ich hab's versemmelt. Von den professionellen Helfern höre ich seit einem guten Jahr: Frau Neustart, sie brauche DRINGEND mal ein Erfolgserlebnis! Hahaha.

    Ich kann unter solchen Umständen kein seelisches Gleichgewicht erlangen, es geht nicht. Also nehme ich erneut Hilfe an. Ob es funktioniert, weiß ich nicht, aber es trägt mich erst mal in der nächsten Zeit über die Momente der Hoffnungslosigkeit, die noch kommen werden.

    So jetzt habe ich den Beitrag von der lieben Awe genutzt, um mal einen Stand betreffend mich durchzugeben, ich kriege es so selten auf den Punkt.

    Liebe Awe, eine schwere körperliche Erkrankung ist eine nachvollziehbare Ursache für Depressionen. Ich freue mich so sehr, dass Du die Krankheit überwunden hast und hier Deine Erfahrung auch teilst. Du hast mir viel Kraft gegeben in den letzten Tagen!!! Ich bin dankbar für Dein Verständnis mit uns, deren seelische Krankheitsursachen weniger nachvollziehbar sind und daher im Verborgenen wirken und sich der Beseitigung entziehen. Ich für meinen Teil gebe es nicht auf.


  7. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Sinnlos
    Geändert von Dim-Dim (22.07.2019 um 12:44 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Zitat Zitat von Dim-Dim Beitrag anzeigen
    Also Minus Neun.

    Heute Morgen aufgewacht - und ich sehe - minus 11.
    mal nur aus Neugier, woran machst du diese Zahlen fest?


    Und diese Erfahrung - ich kämpfe mich voran, schaffe Millimeter - wirklich Millimeter - und diese Scheinverbesserung löst sich über Nacht nicht nur auf sondern wird zu einer weiteren Verschlechterung.
    Das ist ein typischer Fall, wo die Depression aus dir spricht.

    nur die Depression kommt auf die Idee, dass jede Bewegung in die richtige Richtung eine "Scheinverbesserung" ist, aber jede Verschlechterung eine tatsächliche Verschlechterung.

    Ein Fortschritt wäre die Gewohnheit, Veränderungen nicht zu bewerten auf diese Weise, sondern lediglich festzustellen, was Sache ist.

    und ja Depressionen sind leicht heilbar
    Wer sagt das? Bestimmt nicht deine Therapeutin?




    Dieser Absatz ist eine Zusammenfassung, was die professionellen Helfer sagten,
    Es hat wenig Wert, ständig wiederzukäuen, was andere sagen.

    Wertvoll ist, das zu suchen, was deine Lebensqualität verbessert. Was immer das für dich bedeutet.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  9. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Die Antworten auf KS und B `s Fragen lasse ich noch offen.

    Vielieicht bekommte ich irgendwelche STrukturen meines heutigen Lebens sortiert, wenn ich kleine Seqenzen / Filmchen meiner heutigen Lebenserinnerungen an die Zeit von 5 bis 25 sortiert bekomme.

    o Gisela O Rigoletto o Lufthansakaffee o Cabrio-Kopftuch o Wiesen-Kirche o Hühnerfutter o Puppe Renate o Weihnachtssingen o Prinzessinnenkleid / Kinderfest o Mondlandung o MWK O Musik an sich und Peergroup O Tanzschul-Abschlußball o Konstanzer Mafia O Zweitfrau o Ski schwarz o Faschingsnarr o Blaues Kreuz o Mittagspause o Kugelschreiber O Das Beste O Französisch O London-Schulreise O DiaVorträge O Zentner usw. O

    Immer wenn ich meine Erfahrungen in dieser Ziet sortiere , kommen mir mehr oder weniger dieselben Ereignisse in den Sinn. Das sind keien Ereignisse, die ich vergessen habe - die sind seit Jahren präsent - aber im Grund nicht begreifbar - nicht als Struktur erkennbar. Das w#re ein Versuch, dass ich den Therapeuten nicht mehr hilflos ausgeliefert bin, die wahlweise entweder sagen, sie verstehen mich sehr gut und haben alles begriffen oder ich brächte gar keine Theapie - was ich denn hier wolle.

    Leider ist das kein Bericht - was ich am Anfang meiner Beteiligung an diesen Tread machen wollte, wie ich milimeterweise rausgekommen bin aus der Depression. Vielleicht wird das in 10 Jahren mal ein einziger Schritt raus sein. Aber im Moment ist es nur ein hoffnungsloses Herumstochern im Nebel.


  10. Registriert seit
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    AW: Wie habt ihr es aus der Depression geschafft?

    Die Geschichte mit dem Singen:

    Ich bin in der Psychiatrie angekommen und der Chefarzt sagte:
    Frau Dim-Dim - wir haben sie zwar den ganzen Tag nicht auf dem Schirm gehabt - aber das dürfen sie nicht so sehen- wir kümmern uns um alle. Sie haben ab morgen:
    1) Täglich ein Psychotherpeutengespräch mit mir.
    2) Sie machen Musiktherapie - aber da müssen sie Warten, bis ein Platz frei wird - da müssen sie sich täglich bei der Station erkundigen
    3) Sie machen Reittherapie - abr da müssen sie warten, bis ein Platz frei wird - da müssen sie sich tüglich bei dr station erkundigen
    4) Sie machen Maltherapie - da gehen sie am Dienstag hin. Maltherapie war denn, ich musste - sollte durfte - mit Acrylfarben auf Papier malen - was technisch ziemlich unsinnig ist, für Acrylfarben braucht man Leinwand oder mit Leinwand bezogene Pappe - sonst verschwimmen alle #Farben, übermalen ist nicht mgöich - es sei denn, man wartet mindestens einen TAg , bis die Malerei getrocknet ist
    59 Sie machen Musiktherapie - aber da müssen sie warten, bis ein Platz frie wird, - da müssen sie sich täglich bei der Sttion erkundigen, was los ist
    69 sIE MACHEN Singtherapie - da gehen sie jeden MOntag hin
    7) sie machen Physiotherapie - da gehen sie am Mittwoch hin. /Was ich gemacht habe - und die Pyhsiatherapeutin sagte mir, ich würde anscheinend irgendwie meine Wirbelsäule überlasten - fand ich gut den Hinweis - aber das wars dann auch
    8) Sie machen Reittherapie aber da müssen sie warten, bis ein Platz frei wird und da müssen sie sich tägich bei der Stationsleitung erkundigen ob das schon der Fall ist.

    Das war der Hintergrund. Ich ging also zu der Singtherapie und habe dem Chefazrzt erzhäht, ich kann nicht singen - ich kann keine Melodie halten, ich schaffe den Takt nicht. "Macht nichts " meint er Singtheratpie ist positiv sie müssen das machen. "Aber ich kann nicht singen" " Doch - jeder Mensch kann singen" " Ich kann es nicht" "Das stimmt nicht" "Ich kann es einfach nicht - ich schaffe es nie eine Melodie zu halten -ich schaffe es nie im Takt z singen" "Musiktherapie hilft ihnen " " Ich kann nciht singen" . " Jede Mensch kann singen"
    " Ich kann es nicht - ich weiss, dass ich weder eine Melodie halten kann,noch einen Takt halten kann"

    Frau Dim-Dim - ihnen hat man ins Gehirn geschissen. "

    Damit war zunächst mal das Gespräch über die "Singtherapie" die mir immer nur gezeigt hat dass ich defekt bin, dass ich das, was jeder Mensch leisten kann n icht schaffe beendet. Und dann als naächstes habe ich das nochmals gesaggt. Ich weiss nich, was der Chefazrt darufhin gesagt hat. Und als drittes habe ich - endlich - mal eine Geshichtete gehabt: Ich gehe zur Singtherapie, eine der Mitpatientinnen hat mir gesagt,sie könne nicht neben mir sitzen, denn ich würde sie mit meinem falschen Signen aus dem Takt und aus der Meleodie bringen. " Der Chefazrt hat gesat. Macht nichts - ihnen hat man ins Gehirn geschissen"

    Und das Ergebnis - ich habe nicht mehr geredet. ich wusste ich muss reden - und ich habe erahren -gerade da. wo es angeblich ok ist wenn man defekt ist, wo man abeholt wird, da wo man steht - es interssiert keinen wie es mir geht.

    Ich weiss nicht, ob das die Wiederholung dessen war, was ich schon immer und immer und immr in meinem Leben erlebt habe. Aber Hilfreich war es sicherlich nicht.

    Nein - die Aussage des Chefarztes - der mindestens fünfzig Meter über mir auf seinem Thron saß und ich warauf dem Boden und habe versucht, mir irgendwie eine Handlungsmöglichkeit zu erarbeiten - die war keine "Provokative Therapie" das war einfach ein " Frau Dim-Dim stellen sie sich doch nicht so blöd an - ich bin der Chefarzt und sie sind defekt und jetzt aktzeptieren sie einfach mal dass ich ihnen sagen wie doof wiebescheiert -wie unfähig sie sindö sie sind. Ich der Chefarzt weiss, was richtig ist - sie Dim-Dim sind ein Stück Dreck

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