Hallo zusammen
hat hier jemand Erfahrungen mit dem Thema Depression und GdB.
Ich habe vor einem Jahr einen Antrag gestellt. Mein ärztlicher Psychotherapeut/Analytiker sagte mir das ich höchstens 30° bekommen würde, wenn ich Pech hätte nur 20°.
Ich hatte Pech.
Dann wurde bei mir noch zusätzlich eine Herzerkrankung festgestellt, so das ich hoffte mit einem Verschlechterungsantrag die 30° zu bekommen. Diesmal gab ich meinen Hausarzt und meinen Facharzt für Psychiatrie (nicht den Psychotherapeuten) als Infoquellen an.
Ergebniss nach 6 Monaten Bearbeitungszeit: es bleibt bei 20 GdB.
Begründung: Die Depression hätte sich gebessert.
Die Herz-Kreislaufsituation verschlechtert.
Dabei hat mir mein Facharzt für Psychiatrie explizit dazu geraten meine Psychotherapie fortzusetzen, um der Verschlechterung entgegen zu wirken.
Lohnt es sich einen Wiederspruch zu schreiben?
Grüße
Luftpost
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Thema: Depression und GdB
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21.12.2013, 23:41
Depression und GdB
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22.12.2013, 15:42Inaktiver User
AW: Depression und GdB
Hallo,
ich kenne mich damit leider überhaupt nicht aus und kann nicht weiterhelfen.
Interessehalber: welche Vorteile (wenn man das so sagen kann, vollständig gesund wäre sicherlich am besten) hätte denn die 30 für Dich, wird es nicht eigentlich erst ab 50 "interessant"?
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22.12.2013, 16:13Inaktiver User
AW: Depression und GdB
Geändert von Inaktiver User (22.12.2013 um 16:21 Uhr)
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22.12.2013, 17:45Inaktiver User
AW: Depression und GdB
Wer legt den GdB und den GdS fest?
Der Grad der Behinderung und der Grad der Schädigungsfolgen werden durch ärztliche Gutachter bemessen.
Für die Eintragung im Schwerbehindertenausweis wird ein Gesamt-GdB ermittelt. Dieser errechnet sich jedoch nicht einfach aus den einzelnen addierten GdB mehrerer Beeinträchtigungen. Die Festlegung ist komplexer: Entscheidend für den Gesamt-GdB ist, wie sich einzelne Funktionsbeeinträchtigungen zueinander und untereinander auswirken. Die Behinderungen und ihre Auswirkungen werden also insgesamt betrachtet, nicht als voneinander isolierte Beeinträchtigungen. Bei der Beurteilung wird vom höchsten Einzel-GdB ausgegangen, dann wird im Hinblick auf alle weiteren Funktionsbeeinträchtigungen geprüft, ob das Ausmaß der Behinderung dadurch tatsächlich größer wird.
Quelle: vdk.de
Ich glaube nicht das Du eine Chance hast mehr als 20% zu bekommen!Geändert von Inaktiver User (22.12.2013 um 17:51 Uhr)
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22.12.2013, 17:48Inaktiver User
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22.12.2013, 17:49Inaktiver User
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22.12.2013, 17:49Inaktiver User
AW: Depression und GdB
das was an erster stelle auf dem bescheid bei den diagnosen vermerkt ist- wird am höchsten bewertet.
ob ein widerspruch sinn macht- da sollte deine betriebliche schwerbehindertenvertretung mal drüber schauen- ansonsten wende dich an den vdk.
ansonsten sind nicht die diagnosen selbst massgebend- sondern wie es sich auswirkt. zwei patienten, mit bandscheibenvorfall, - sind zwei völlig unterschiedliche bewertungen.
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22.12.2013, 18:16Inaktiver User
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22.12.2013, 18:21Inaktiver User
AW: Depression und GdB
nein.
derjenige der den antrag stellt formuliert was ihn/sie beeinträchtigt und der hausarzt/facharzt bestätigt dann aus medizinischer sicht die diagnose.
aber wie es einen menschen einschränkt - ist sehr persönlich und sehr unterschiedlich.
da spielt auch das lebensalter mit rein. dinge, die nicht altersgerecht sind- werden höher bewertet. wenn es etwas ist- was in diesem lebensalter keine überraschung ist- fällt es auch durchs raster.
bei vielen einschränkungen bringt es durchaus etwas beim antrag auch einen "tagesablauf" eben mit den einschränkungen aufzuzeichnen, die man/frau geltend macht.
wo es anders gehandhabt wird: bei tumorerkrankungen- denn da wird der bescheid erstmal auf zeit, heilungsbewährung, ausgestellt. nach ablauf dieser zeit- kommt eine nachuntersuchung. (um die man/frau sich kümmern sollte)
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22.12.2013, 18:25Inaktiver User
AW: Depression und GdB
nein, brighid.
meine Erfahrung ist eine andere.
Berücksichtigt werden lediglich Diagnosen, Beinträchtigungen im Tagesablauf interessier(t)en nicht. (es wird anders formuliert, ich weiß, aber die Anwendung scheint anders zu sein).


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