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    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Zitat Zitat von bienie
    Bei normalen miesen Stimmungen kann man sich selbst aus dem Loch holen, Fernkurse machen o.ä. Wer das schafft dürfte auch
    nicht depressiv sein.
    Bevor ich es nicht selbst erlebt hatte, konnte ich es mir auch nicht vorstellen, wie tief man dabei sinken kann!

    Gruß...Bienie
    Da muss ich Bienie recht geben. Wenn man einfach mies drauf ist kann man sich selber irgendwie raus holen. In dem man sich z. B. was gutes gönnt (Saunabesuch, Shopping) aber wenn man wirklich depressiv ist - aus was für Gründen auch immer - brauch man Hilfe und die ist schwer zu finden. Als ich ne Therapie gebraucht habe musste ich ein halbes Jahr warten bis ich einen Therapie-Platz hatte und dann war es ja leider noch die falsche Therapeutin für mich. Aber was ist in der Zeit wo man Hilfe braucht? Ein halbes Jahr ist sehr lange, wenn man vielleicht sogar selbstmordgefährdet ist oder ohne Beruhigungsmittel nicht aus kommt. Freunde (wenn man welche hat) sind oft überfordert aus Zeitgründen oder einfach aus emotionalen Gründen.
    Es ist so schlimm wenn man keine Freude mehr empfinden kann. Wenn man schlecht schläft. Wenn man Angst vor der Arbeit hat. Wenn der ganze Körper ein einziger Schmerz ist und man sicht kraflos fühlt. Bei mir ist es wie gesagt die anstehende Trennung (immer noch nichts gehört nach 14 Tagen und weiß nicht was los ist). Das zermürbt und selbst wenn das Wort "Schluss" ausgesprochen wäre ginge es mir nicht besser sondern noch schlechter. Ich will keine Trennung mehr. Ich schaffe das nicht mehr.

    martiniblanc
    Lache und die Welt lacht mit Dir; weine und Du weinst allein.

    Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergeblich warten.
    Pearl S. Buck

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    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Um noch mal zu erläutern. Ich denke meine depressiven Schübe sind hauptsächlich von meiner Trennungsangst bestimmt. Aber ich war auch schon sieben Jahre alleine nach einer schlimmen Trennung und da ging es mir oft auch nicht gut. Ich hatte auch Probleme mit Schmierblutungen über 12 Jahre (Jetzt ist es besser durch eine Hormonspirale). Da habe ich mir auch oft überlegt ob das ein Grund war. Es gibt so viele Möglichkeiten. Aber sagen wir mal so. Wenn meine Beziehung funktioniert geht es mir relativ gut. Ich bin nun nicht der von Natur aus frohgemute Mensch. Daher ist es halt auch schwer zu sondieren was sind Depressionen und was ist einfach "schlecht drauf sein".
    Bei Trennungsproblemen oder -ängsten bin ich oft im Büro gesessen und habe geheult und geheult und konnte meine Tränen nicht aufhalten.
    Ich habe aber natürlich auch Phasen wo ich glücklich bin. Die sind zwar selten aber sie sind da.
    Sorry, ist alles verwirrend.
    Jetzt geht s mir auf jeden Fall sehr schlecht, was natürlich auf meine Beziehungsprobleme mit voraussichtlicher Trennung (wie soll man sonst 14 Tage Funktstille ohne Grund verstehen).

    martiniblanc
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    AW: Neues Forum? Thema Depression

    hallöchen ...

    klopf klopf bin hier neu und möchte etwas dazu sagen. ich leide seit meiner scheidung an einer depression ich merke es weil mir alles so anstrengend ist und ich mich am liebsten zu hause einsperre ich meide gespräche- massen veranstaltungen bin am liebsten zu hause. ich habe eine kleine tochter und bin seit september in einer psychotheraphie- ich hoffe sehr wieder normal leben zu können. achja was noch dazu kommt ist das ich arbeitslos wurde. das alles hat meine psyche sehr belastet.


    liebe grüsse


    tina

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    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Doch und nochmal doch!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Hier möchte ich euch eine Liste zeigen, die ich in einem anderen Forum gefunden habe. Die liebe Amanda ist damit einverstanden, dass ich es hier veröffentliche:

    ****************************
    Ich möchte dieses Thema noch mal aufgreifen da es SEHR WICHTIG ist eine URSACHENABKLÄRUNG zu machen wenn man unter einer sogenannten seelischen Störung leidet und ich bitte um sinnvolle Ergänzungen.

    1.) Schildrüsenerkrankungen
    ( bitte mögliche Krankheitssymptome ergänzen da ich mich auf diesem Gebiet nicht auskenne! )
    Unter - oder Überfunktion der Schilddrüse kann u. a. Depressionen, Ängste und Co. verursachen: http://www.allgemeinarzt-online.de/schilddrse.0.html

    2.) Chemotherapie oder Medikamente können ebenfalls seelische Störungen auslösen ( bitte ebenfalls ergänzen)

    3.) Substanzmissbrauch (Drogen, Nikotin, Alkohol, Koffein und andere Psychotrope Substanzen.
    Koffein putscht nur vorübergehend auf um anschließend noch müder und unkonzentrierter zu sein ( Jojo-Efekt)
    Wenn man müde und " ausgelaugt " ist sollte man seinem Körper RUHE gönnen und ihn NICHT künstlich " wach machen"...........
    Wenn die letzten ENERGIERESERVEN im Körper aufgebraucht sind kann es zu schweren seelischen Störungen kommen)

    Alkohol schädigt die Leber und das Gehirn!!!!!!

    Ergänzung erwünscht!

    4.) FLÜSSIGKEITSMANGEL führt zu Organversagen bzw zu einer eingeschränkten Funktion der Organe.

    Alkohol und Koffein ENTZIEHT dem Körper Flüssigkeit!!!!!!!!!!!!!

    5.) Pillenunverträglichkeit oder Probleme nach dem absetzten der Pille !!!!

    6.)Starke Hormonschwankungen durch Schwangerschaft , Wechseljahre, Stress, Medikamente oder Lebererkrankungen verursacht.

    7.) Viruserkrankungen die die Leber belasten z.B. Hepatitis! ( in jeder Form auch toxische Hepatitis durch Alkohol oder Medikamente ausgelöst!!!!!!)
    Kann mir jemand sagen ob auch eine Lungenentzündung die Leber belastet oder Auswirkungen auf andere innere Organe hat? Wie sieht es mit Viruserkrankungen aus die durch Tierbisse entstehen? Was ist mit Pfeiffrischem Drüsenfieber?

    8.) LEBERERKRANKUNGEN
    Die Leber ist das wichtigste Organ. Funktioniert sie nicht richtig dann kommt es zu schweren Stoffwechselstörungen z.B. eine Unterversorgung von wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen.
    Die Entgiftungsfunktion ist gestört ( Heilpraktiker gehen davon aus daß die meisten seelischen Beschwerden auf eine VERGIFTUNG des Organismus zurück zuführen sind.........ich persönlich stimme dem zu aus eigenen Erfahrungen!!!! )
    Hepatitis kann ohne körperliche Anzeichen unbemerkt verlaufen!
    JEDE HEPATITIS ( vor allen Dingen die UNBEHANDELTE !!! )
    führt dazu das Leberzellen absterben. Die dadurch entstzandenen Freiräume werden mit Bindegewebe aufgefüllt. Dieses Bindegewebe kann jedoch nicht die Aufgabe gesunder Zellen übernehmen!!!!!!!!!!

    Diese Störung kann im laufe der Jahre zu vielfältigen Störungen führen! Außerdem zu einer VERMINDERTEN ENTGIFTUNGSFUNKTION der LEBER.Leider fällt es häufig VIEL ZU SPÄT auf daß man eine VERMINDERTE ENTGIFTUNGSFUNKTION hat da bei " normalen Leben " kaum Medikamente, geringer Alkoholkonsum die Leberwerte STABIL und UNAUFFÄLLIG sind. Erst wenn man über einen längeren Zeitraum Medikamente einnimmt die die Leber stark belasten kommt es zu Beschwerden. Unter Umständen eine TOXISCHE HEPATITIS und SCHWEREN NEBENWIRKUNGEN UND ÜBERDOSIERUNGSSYMPTOMEN !!!!!!
    JEDER der Medikamente über einen längeren Zeitraum einnimmt sollte unbedingt darauf BESTEHEN daß gerade am Anfang ein wöchentliches Blutbild gemacht wird! Es wird zwar in Packungsbeilagen EMPFOHLEN aber seltens GEMACHT . Reagiert die Leber nicht mit stark erhöhten Werten reichen Blutbilduntersuchungen in etwas größeren Abständen. Geht es euch besonder " dreckig" unter Medikamenten dann besteht auch schon mal darauf daß ein Blutbild WIEDERHOLT wird denn in seltenden Fällen werden schon mal Laborergebnisse mit ANDEREN PATIENTEN VERTAUSCHT............

    Jeder Patient der mit ausgeprägten Nebenwirkungen auf Medikamente zu tun hat sollte darauf bestehen daß die Entgiftungsfunktion der Leber überprüft wird..............
    denn jedes unnötig eingenommene Medikament kann die Leber weiter schädigen.
    Oft ist eine Dosisanpassung erforderlich. In manchen Fällen bis zu einem zehntel der üblichen Dosis!
    Bei Menschen die unter seelischen Störungen leiden und nachträglich eine Leberfunktionsstörung diagnostiziert wird ist es besonders wichtig die LEBER in ihrer Funktion zu unterstützen.

    Heilpraktiker und ganzheitliche Ärzte sowie Hepatologen sind hier der richtige Ansprechpartner.

    Zusätzlich kann man durch Wärmebehandlung die Leber unterstützen. Leichte regelmäßige Bewegung ( falls keine akute Hepatitis vorliegt ) ist auch hilfreich da die DURCHBLUTUNG ALLER ORGANE ANGEREGT wird und auch Stresshormone abgebaut werden.

    Zu viele Stresshormone im Körper bringen die Funktion sämtlicher Organe durcheinander bzw das ZNS.

    Hat ein Patient mit vorgeschädigter Leber auch noch Flüssigkeitsmangel und trinkt womöglich zuviel Koffein und/ oder Alkohol und hat eine längere Stressphase sind seelische Störungen VORPROGRAMMIERT !!!!!!

    Ich glaube kaum daß Patienten die durch Substanzmissbrauch oder Leberfunktionsstörungen Ängste und Panikattacken haben eine Medikamentöse Behandlung zu empfehlen ist

    Verstärkte Flüssigkeitszufuhr ( Wasser Tee )

    eine Entgiftende Maßnahme des ganzen Körpers

    Ruhe und Erholung


    Leberunterstützende Maßnahmen

    Ernährungsberatung

    Stressbewältigungskurs

    und eine sehr gute Verhaltenstherapie bei der man auch Entspannungstechniken erlernt


    wären in diesem Fall die richtige Maßnahme


    Ich glaube daß fast bei jedem seelisch Erkrankten eine ähnliche "Geschichte " zu finden ist...........

    Auch traumatische Erlebnisse können zu einer eingeschränkten Organfunktion führen.

    Alles was zu viele Stresshomone im Körper produziert wirkt auf ALLE ORGANE und das GEHIRN.

    Bevor ihr in Zukunft zu Medikamenten greift solltet ihr mal selbst überlegen WIE ich meine seelischen Probleme
    VON DER ANDEREN SEITE lindern kann.

    Testet doch mal WIE es euch geht wenn ihr 2 mal pro Woche zu Fango und Masssage geht.
    Euch sehr gesund und bewußt ernährt.
    Täglich Sport in Maßen treibt
    Zu einem sehr guten Arzt oder Therapeuten geht der euch mal die Vorgänge bei Stress im Körper erklärt ( Ich hoffe ihr findet so jemanden da ICH ihn nicht gefunden habe) und mit euch eine Therapie macht die vieleicht eine Mischung aus tiefenpsychologischer und Verhaltenstherapie ist.
    Euren Körper mit Hilfe einer Heilpraktikerin ENTGIFTET und zusätzliche für euch erforderliche Vitamin und Mineralstoffpräparate einnehmt ( z.B. Basica bei Übersäuerung, Magnesium bei Stress und Muskelverspannungen usw)
    euch mit sinnvollen Entspannungs und Ablenkungstechniken von euren Symptomen ABLENKT oder euer ZNS BERUHIGT ( umso mehr man sich mit einem Symptom, Missempfindung beschäftigt ( egal ob man es für Krankheitssymptome, Nebenwirkungen oder ABSETZSYMPTOME hält..........umso stärker und intensiver bleibt dieses Symptom.............wenn man das Symptom NICHT BEACHTET und nicht ständig darüber grübelt was es sein könnte, woher es kommt etc..........wird es mit der Zeit WENIGER.Alle Symptome die uns BEUNRUHIGEN oder uns sogar ANGST machen prägen sich besonders tief in das Gedächnis ein.

    Ich habe das alles selbst mitgemacht und es ist verdammt schwer sich von Missempfindungen ( bei mir waren es traumatische Schmerzen und Missempfindungen) ABZULENKEN.............

    Aber irgendwann ist es so weit daß man sofort RICHTIG REAGIERT wenn ein Symptom kommt..........


    Ich freue mich über Ergänzungen und Anregungen zu diesem Artikel

    Eigentlich müßte er heißen:

    DER KÖRPER IST EIN GANZES UND NICHT IN SEELE UND KÖRPER ZU TEILEN

    Gruß, Amanda

    **********************

    SO!!! das ist tja was nee?

    Hier eine sehr gute Website mit Infos:
    http://www.psychosoziale-gesundheit....epression.html

    http://www.psychosoziale-gesundheit....alsschlag.html

    Ja.. Leute nach der Ursache der Depression forschen, sonst kann man lange nach Genesung warten.....weil die Krankheit immer einen Weg finden wird, um sich bemerkbar zu machen...
    Und das kann auf Dauer fatale Folgen haben...
    Gruß, Reina

    *********************************
    "Ich habe gelernt, auf meine innere Stimme zu hören und ihr zu vertauen und ich bin nicht enttäuscht worden"...
    *********************************

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    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Ich verstehe nicht ganz, wie man zu der Annahme kommt, ich behaupte das es eingebildet wäre, eine Depression zu haben?

    Das auf dem Höhepunkt einer Depression nichts mehr geht ist so-nur von Null auf Hundert in die tiefste Depression gelangt niemand, daß ist immer ein schleichender Prozess, der ja leider oft zu spät bemerkt wird.

    Deppression äussert sich vorallem in einer nicht zu beschreibenden Niedergeschmetteretheit, einer erschreckenden Leere und absoluter Antriebslosigkeit, bei mir kam als Mischform noch panische Angst dazu.
    Es ist doch nicht ungewöhnlich, daß Angsterkrankungen depressive Verstimmungen auslösen. Ohne das detailierter auszuführen, daß Sprichwort "vor Angst erstarren" hat ja seine Berechtigung.

    Depressionen sollten auch als Krankheit akzeptiert werden.
    Sind sie doch schon längst.

    Ganz theoretisch hast Du vielleicht nicht ganz Unrecht mit Deinen Aussagen, aber ein Depressiver ist überahupt nicht in der Lage, sich was Gutes zu tun! Für kein Geld der Welt.
    Depressionen sind in ihrer Intensität ja kein Dauerzustand-ich habe mit der Bemerkung nicht den Focus auf einen akut depressiven Menschen gelegt, sondern auf die, die vor dieser Schwelle oder schon drüber weg sind.

    Und bei jeder lanwierigen Erkrankung (das muss ja keine Depression sein) sind reale Ängste wie Jobverlust, daraus resultierende Verarmung etc. ja nicht herbeifantasiert. Diesen finanziellen Druck rauszunehmen bringt eine Menge mehr, als man denkt.

    Ich wollte damit nur andeuten, daß für depressive Erkrankungen eine Menge Geld investiert wird, nur in vielen Fällen haben die Patienten davon nichts. Da kann man doch lieber den Patienten besser finanziell absichern.

    Da werden viele dann einwerfen, man dürfe Krankheit ja nicht belohnen und gesund würde man schneller, wenn man dabei leidet ("nur bittere Medizin hilft"). Das ist aber in Bezug auf Depressionen nachweislich Quatsch. Bei allen anderen verhaltenstherapeutisch behandelbaren Erkankungen bringt das Prinzip "ab einem gewissen Leidensdruck überwindet man sich" ja auch nichts.

    Als ich ne Therapie gebraucht habe musste ich ein halbes Jahr warten bis ich einen Therapie-Platz hatte und dann war es ja leider noch die falsche Therapeutin für mich.
    Das ist in der Tat ein Problem. In diesem Fall würde ich empfehlen, den Hausarzt zu bitten, einen in eine psychosomatische Klinik zu überweisen. Das geht zwar nicht von heute auf morgen, in spätestens drei Monaten sollte das aber in der Regel möglich sein, daß man dort einen Platz bekommt. Bei schwerwiegenden Depressionen würde eine Gesprächstherapie alleine meines Wissens nach auch nicht das Mittel der Wahl sein und ein solcher Klinikaufenthalt im Vorlauf an eine Gesprächstherapie wird meistens empfohlen.

    Wenn man wirklich akut selbstmordgefährdet sein sollte, dann geht eh nur noch die Ambulanz einer psychiatrischen Klinik. Da wird aber ausser Medikamenten und eine Akutbehandlung meist nicht viel gemacht, die Atmosphäre in den meisten Kliniken tut einem depressiven Menschen auch nicht unbedingt gut-denn dort sind nun wirklich alle Krankheitsbilder und die sind auch ganz ohne Depression für die meisten Menschen schwer zu ertragen.

    Freunde (wenn man welche hat) sind oft überfordert aus Zeitgründen oder einfach aus emotionalen Gründen.
    Zeitgründe würde ich da nicht als Entschuldigung einfliessen lassen-wenn man will, lässt sich alles verschieben. Viele wollen einfach nicht, was ja irgendwo auch legitim ist, aber gleichermaßen schade.

    Emotionale Gründe dürfte ja eigentlich nur für die "Mitleider" gelten, die helfen einem depressiven Menschen aber auch garnicht, sondern erhalten nur den Status Quo.

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    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Zu dem copy&paste Beitrag möcht ich auch noch was sagen. Ich finde es nicht gut, daß man depressiven Menschen solche unsinnigen Panikmachetexte vorlegt, aber man kann es im Internet nunmal nich verhindern.

    Zu den einzelnen Punkten:

    1.) Schildrüsenerkrankungen
    Das wird im Regelfall sowieso und generell abgeklärt. Das weiß jeder Hausarzt, mindestens jeder Klinikarzt, daß das Auswirkungen auf die Psyche hat und deshalb wird es auch getestet-es wird lediglich nicht so ein aufhebens drum gemacht, weshalb nach dem Lesen eines solchen Textes manch depressiver Leser meint, im fliege wohlmöglich demnächst die Schilddrüse um die Ohren und die Ärzte wären alle unfähig...

    2.) Chemotherapie oder Medikamente können ebenfalls seelische Störungen auslösen ( bitte ebenfalls ergänzen)
    Das eine Krebserkankung keine Freude ist, ist einleuchtend. Das aggressive Chemotherapien einen Menschen an seine physischen wie psychischen Belastungsgrenzen führen können ist auch bekannt. Da löst dann nicht die Chemotherapie alleine die Depression aus, sondern die Gesamtsituation.

    Ich finde es bedenklich, daß so isoliert aufzulisten. Nachher lehnt da jemand noch eine notwendige Chemotherapie nur deshalb ab, weil er oder sie fürchtet, depressiv zu werden und sich dann umzubringen.

    Wenn ein Medikament die Psyche beeinträchtigt, dann ist das im Beipackzettel aufgelistet. Auch wenn es da nicht stehen sollte, kann man seinen Arzt informieren und ggf. eine neue Medikation vereinbaren. Also ist auch das nicht neu...

    3.) Substanzmissbrauch (Drogen, Nikotin, Alkohol, Koffein und andere Psychotrope Substanzen.
    Koffein putscht nur vorübergehend auf um anschließend noch müder und unkonzentrierter zu sein ( Jojo-Efekt)
    Wenn man müde und " ausgelaugt " ist sollte man seinem Körper RUHE gönnen und ihn NICHT künstlich " wach machen"...........
    Wenn die letzten ENERGIERESERVEN im Körper aufgebraucht sind kann es zu schweren seelischen Störungen kommen)
    Drogen sollte man tunlichst so oder so nicht nehmen-das das negative Folgen hat, ist jedem bekannt.

    Koffein spielt hier kaum eine Rolle bzw. ist nicht so schlecht, wie es den Anschein hat. Je nach Depression werden einem nämlich antriebsfördernde Medikamente gegeben-die machen also am Ende nix anderes, als der Kaffee, lediglich mit größerer Wirkung.

    Schlecht ist antriebssteigerndes in den Fällen, wo es dazu führt, daß einer sich dann umbringt. Solchen Leuten werden aber keine antriebssteigernden Antidepressiva gegeben, jedenfalls, wenn der Arzt weiß, was er tut.

    4.) FLÜSSIGKEITSMANGEL
    Auch wieder so ein Nonsens aus der Gesundheitszene... Wer meint, das das bei dem Thema eine Rolle spielt, der spinnt-tut mir leid.

    Ein wirklich existenter Flüssigkeitsmangel führt nicht in die Depression, sondern direkt auf die Intensivstation eines Krankenhauses.

    Gemeint ist hier wohl eher der Pseudoflüssigkeitsmangel, der durch etliche Magazine und schlecht recherchierte Fernsehsendungen getragen wird. Es gibt für die Flüssigkeitsaufnahme keine Richtwerte und wer sich da übernimmt, der hat sehr schnell einen Flüssigkeitsüberschuss. Hat man diesen, dann dürfen die Nieren im Akkord arbeiten (geht auch nicht lange gut) und das Gehirn schwillt auf die Dauer auch an (gut, da muss man es richtig krachen lassen mit der Wassertherapie-aber gerade ungeübte Anmateursportler greifen sich jeden Wasserbecher am Wegesrand aufgrund der gleichen irrigen Annahme, daß es einem an Wasser mangeln könnte....).

    Wir leben hier in Nordeuropa-mal abgesehen vom Sommer ist es hier eigentlich nur durch konsequente Nahrungsverweigerung und Extremsport möglich, zu wenig Wasser zu sich zu nehmen. Wir haben hier nicht die Temparaturen, als das das ein Thema sein kann.

    Starke Hormonschwankungen durch Schwangerschaft , Wechseljahre, Stress, Medikamente oder Lebererkrankungen verursacht.
    Zu unverbindlich-nicht jede Schwangere wird depressiv, nicht jede leidet über Gebühr unter den Wecheljahren, auf Stress reagiert ein jeder anders (also ist das Verhalten das Problem, nicht der Stress), Medikamente werden schon wieder erwähnt (unnötig, verstärkt nur den Panikeffekt beim lesen), Lebererkrankungen wirken sich auf den gesamten Organismus aus und beinträchtigen eben.

    7.) Viruserkrankungen die die Leber belasten z.B. Hepatitis! ( in jeder Form auch toxische Hepatitis durch Alkohol oder Medikamente ausgelöst!!!!!!)
    Kann mir jemand sagen ob auch eine Lungenentzündung die Leber belastet oder Auswirkungen auf andere innere Organe hat? Wie sieht es mit Viruserkrankungen aus die durch Tierbisse entstehen? Was ist mit Pfeiffrischem Drüsenfieber?
    Warum nicht gleich so konsequent sein und schreiben, das ALLES eine Depression auslösen kann?

    8.) LEBERERKRANKUNGEN
    Die Leber ist das wichtigste Organ. Funktioniert sie nicht richtig dann kommt es zu schweren Stoffwechselstörungen z.B. eine Unterversorgung von wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen.
    Die Entgiftungsfunktion ist gestört ( Heilpraktiker gehen davon aus daß die meisten seelischen Beschwerden auf eine VERGIFTUNG des Organismus zurück zuführen sind.........ich persönlich stimme dem zu aus eigenen Erfahrungen!!!! )
    Hepatitis kann ohne körperliche Anzeichen unbemerkt verlaufen!
    JEDE HEPATITIS ( vor allen Dingen die UNBEHANDELTE !!! )
    führt dazu das Leberzellen absterben. Die dadurch entstzandenen Freiräume werden mit Bindegewebe aufgefüllt. Dieses Bindegewebe kann jedoch nicht die Aufgabe gesunder Zellen übernehmen!!!!!!!!!!
    Die Rolle der Vitamine und Mineralstoffe ist garnicht bestätigt und auch Quatsch in diesem Zusammenhang-ein eklatanter Mangel an Mineralstoffen wird standardmäßig überprüft-ist da nichts auffälliges, dann sind es normale Schwankungen. Man kann nicht einerseits Tom Cruise für seine Empfehlungen in Punkto Depression nach der Entbindung geisseln (Vitamine und Sport...) und auf der anderen Seite die Heilpraktiker lobhudeln, die einem den selben Murks verkaufen wollen...


    Eine vorhandene Lebererkrankung wird in jedem Fall erkannt, daß stellt die Medizin heutztage nicht vor unüberwindliche Hürden.


    Das sind alles keine "Ursachen" für Depressionen im Wortsinne und von den Empfehlungen sind ausser Stressbewältigungskursen und Ruhe auch keine zu empfehlen.

    Depression sind körperlich anstrengend-wer da ne "Entgiftung" anfängt, tut sich keinen gefallen.

    Die auf die eigene Persönlichkeit abgestimmte Vitamin/Mineralkur vom Heilopei hat sicherlich eine Placebowirkung-aber ob die im Verhältnis zu den Kosten steht, muss jeder selber wissen...

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    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Zitat Zitat von MaxPower
    In diesem Fall würde ich empfehlen, den Hausarzt zu bitten, einen in eine psychosomatische Klinik zu überweisen. Das geht zwar nicht von heute auf morgen, in spätestens drei Monaten sollte das aber in der Regel möglich sein, daß man dort einen Platz bekommt. Bei schwerwiegenden Depressionen würde eine Gesprächstherapie alleine meines Wissens nach auch nicht das Mittel der Wahl sein und ein solcher Klinikaufenthalt im Vorlauf an eine Gesprächstherapie wird meistens empfohlen.
    Ich hatte mich mal erkundigt sowohl wegen einer psychosomatischen Klinik mit ca. 6 - 8 Wochen Aufenthalt als auch wegen einer psychosomatischen Tagesklinik, wo man abends dann nach Hause kommt.
    Bei beiden waren in der Woche glaube ich ein Einzelgespräch und zwei ? Gruppengespräche mit Therapeuten vorgesehen. Der Rest bestände aus Bastel-, Bewegungs-, Mal-, Back und und und Therapie. Darin sah ich für mich absolut keinen Sinn. Was soll das helfen? Sorry, nennt mich stur aber da sehe ich echt keinen Sinn drin.
    In der psychosomatischen Tagesklinik haben sie mich dann noch so Dinge gefragt wie "Hören Sie Stimmen" oder "Fühlen sie sich manchmal verfolgt" oder "Schauen sie öfters nach ob sie die Tür" abgeschlossen haben?
    Da war für mich dann ganz fertig. Zumal die Psychologin keinerlei Anstalten gemacht hat mir zuzureden. Ich hatte das Gefühl die will mich nicht haben.
    Das wars dann.
    Meine Freundin war mal in einer geschlossenen Psychiatrie nach einem Selbstmordversuch (sozusagen vor meinen Augen). Ich hatte den Notartz angerufen. Jedenfalls hat ihr das noch den Rest gegeben. Will allerdings nicht leugnen, dass ihr der Aufenthalt einige Wochen später in einer psychosomatischen Klinik gut getan hat. Aber: Sie wollte dort hin. Das ist denke ich bei vielem nicht der Fall. Ich möchte z. B. nicht 6 Wochen von zu Hause weg (bekomme schon bei 2 Wochen Urlaub Heimweh), weg vom Arbeitsplatz und und und.

    Ich hatte es schon mal irgendwo geschrieben. Ich war mal bei einer Kinesiologin (wusste nicht was das ist) und die sagte mir ich hätte schon mal gelebt als Mann im 11 JH und hätte mir das Leben genommen, weil ich eine Frau hätte heiraten sollen (Familienzwang), die ich nicht geliebt habe. Daraufhin hätte ich mich die Klippen runter gestürzt. Mein Problem sei Verzweiflung.
    Sie sah mich dann groß an. Am nächsten Tag sollte ich ihr anrufen um zu sagen wie es mir geht (war grad nach einer Trennung). Ich sagte : Immer noch schlecht. Darauf sie: Ja hat Ihnen das jetzt nicht geholfen.
    Wie sollte es? Nach einer Trennung bin ich immer verzweifelt und wieso sollte ich das jetzt plötzlich nicht mehr nur weil ich weiß dass ich verzweifelt bin und das weil ich schon mal gelebt habe und schlimmes durchmachen musste.
    Ihr seht. Ich drehe mich und sehe keinen Ausweg mehr. Ich denke ich muss durch und mein Leben lang mal mehr mal weniger leiden. Ich habe resigniert und es tut so weh. Immer wieder verlassen werden.

    martiniblanc
    Lache und die Welt lacht mit Dir; weine und Du weinst allein.

    Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergeblich warten.
    Pearl S. Buck

  8. User Info Menu

    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Hi MaxPower!

    Du solltest dich viel, viel mehr mit dem Thema beschäftigen und dann könntest du deine Meinung dazu äussern...

    Wie du das tust ist nicht richtig, weil du keine Ahnung hast...

    Recherchiere und nehme an Foren teil, wo depressive Menschen zu finden sind...so wirst du dann anders denken...

    Es wird immer wenig untersucht, dafür aber wird schnell ein Antidepressivum verschrieben..und das ist nicht ok...Am Ende werden die Leute noch kranker gemacht...

    Bis dann, Reina

  9. User Info Menu

    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Ich denke, dass leider eine Depression oft nur sehr spät erkannt wird und gerne mit einem normalen Stimmungstief verwechselt wird (nach dem Motto: Reiß Dich halt zusammen).
    Für den wirklich Betroffenen ein böser Kreislauf.

    Wichtig ist, die Depression zu erkennen und zu behandeln! Auch die Betroffenen müssen zu ihren Depressionen stehen und dem Arzt gegenüber ehrlich sein (ist natürlich auch eine Vertrauenssache).
    Rechzeitig erkannt kann eine Depression behandelt werden, ist sie größtenteils auch heilbar. Damit sollten Hausarzt und Therapeut gut zusammenarbeiten.

    Der Mensch ist ein komplexes Gebilde und ich denke schon, dass organische Ursachen eine Depression auslösen können! Irgendetwas geschieht im Körper, das nicht greifbar ist, erweckt evtl. Angstgefühle?
    Ich kenne mich zu wenig aus, da ich mich noch nicht so lange mit der Materie beschäftige - die Beiträge zu Depressionen sind sehr interessant.

    Gruß Bienie

  10. Inaktiver User

    AW: Neues Forum? Thema Depression

    Zitat Zitat von bienie
    Ich denke, dass leider eine Depression oft nur sehr spät erkannt wird und gerne mit einem normalen Stimmungstief verwechselt wird (nach dem Motto: Reiß Dich halt zusammen).
    Für den wirklich Betroffenen ein böser Kreislauf.

    Wichtig ist, die Depression zu erkennen und zu behandeln! Auch die Betroffenen müssen zu ihren Depressionen stehen und dem Arzt gegenüber ehrlich sein (ist natürlich auch eine Vertrauenssache).
    Rechzeitig erkannt kann eine Depression behandelt werden, ist sie größtenteils auch heilbar. Damit sollten Hausarzt und Therapeut gut zusammenarbeiten.

    Der Mensch ist ein komplexes Gebilde und ich denke schon, dass organische Ursachen eine Depression auslösen können! Irgendetwas geschieht im Körper, das nicht greifbar ist, erweckt evtl. Angstgefühle?
    Ich kenne mich zu wenig aus, da ich mich noch nicht so lange mit der Materie beschäftige - die Beiträge zu Depressionen sind sehr interessant.

    Gruß Bienie
    So, nun sage ich mal wieder hallo. Also meine Meinung zum Thema Depression:
    1. Hier hat Bienie Recht. Sie schreibt, dass Depressionen oft erst spät erkannt werden. Bei mir war es auch so. Bevor ich diese Krankheit hatte, wusste ich nicht einmal, dass es so etwas gibt.
    Ich merkte nur, ich hatte zu nichts mehr Lust, keinen Antrieb, Grübeleien etc...
    2. Ein weiteres Problem ist, dass es in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu ist. Wie leicht geht man zum Arzt und sage: Ich habe mir mein Bein gebrochen, sieht man ja auch schließlich.
    Oder geht mal zum Chef und sagt ihm: Ich leide an Depression.
    Wer würde das wohl machen? Eben. ;)
    3. Die Krankenversicherungen. Die sind auch ein Problem. Oft geben sie nicht genug Stunden, wie soll es weitergehen. Oft wird das Problem verkannt.
    4. Zu den Medikamenten. Ich finde, es wird sehr schnell zu den Medikamenten gegriffen, nicht nur in der Psychotherapie. Für mich sind Körper und Seele eine Einheit, ein Zusammenspiel.
    Geht es dem Körper schlecht, ist die Seele anfälliger und umgekehrt. Ich wünschte mir mehr, dass von den Ärzten intensiver und in Gesprächen auf die Patienten eingegangen wird.
    Aber wenns einem schlecht geht, halt - wir haben doch antidepressiva und schwups - erst mal das Problem behoben.
    Ich will auch gar nicht wissen, welche Lobby es gibt...
    5. Leider ist es bei mir so, dass meine Schübe immer wieder kommen. Ich hatte bereits eine Therapie, aber richtig gut geht es mir immer noch nicht. Wer bekommt Depressionen, eine berechtigte Frage?
    Was mich zum Schluss noch interessieren würde: Wie kann man noch Endorphine fördern (Glückshormone), außer Sport, etc?
    Liebe Grüße
    Annette

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