hallo....
ich leide seit jahren unter phasen mit depressiven verstimmungen und phasen mit migräne und spannungskopfschmerz. jetzt habe ich gehört, dass das irgendwie zusammen gehört, also die kopfschmerzen/migräne eine ausdrucksform einer depression sein könnte. wer kennt das noch und was tut ihr dagegen? ich nehme morgens fluoxetin und abends (gegen verspannungen) saroten. ansonsten hilft bei mir formigran im akuten migränezustand.
lieben gruß an alle leidgeplagten
annalisa
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Thema: Depression und Migräne
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17.11.2011, 17:34
Depression und Migräne
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25.11.2011, 10:44
AW: Depression und Migräne
Hallo,
Ich selber hatte Depri und meine Mutter groß Probleme mit Migräne. Da ich mich nun schon länger damit beschäftigt habe, glaube ich auch, das Migräne eine Seite von Depri sein kann.
Meine Definition von Depri ist, das wir nicht gelernt haben unsere Bedürfnisse direkt zu äußern, das wir in uns Ängste, Agressionen... gegen uns selber gerichtet habenund zuviel Glauben, wir seien zu schlecht. Wir reden gerne," ja, das hat geklappt, aber nur, weil.... der geholfen hat"! Oder, " Siehste, das klappt nicht, weil ich nix kann"!
So bauen sich immer mehr Innere Spannungen auf, diese entladen sich bei manchen durch die Typischen Depri Erscheinungen und bei anderen durch Migräne!
Bei meiner Mutter und anderen habe ich erlebt, das sie Leute sind, die schlecht von selber zur Pause machen und sich dann durch das ausknocken der Kopfschmerzen nicht mehr entziehen können. Denn dadurch sind sie Lahmgelegt. So wie auch ein Depri ab einem bestimmten Punkt nicht mehr kann und zusammenklappt bzw. ans Haus oder Bett gefesselt ist.
Es scheint so, als würde der Körper mir sagen, wenn Du nicht was änderst, dann mache ich es auf die Harte Tour!
Wir wollennach außen Funktionieren, endlich Perfekt wirken, dadurch geliebt werden, Anerkennung bekommen......! Aber dies funktioniert so nicht und somit geht das Spiel weiter, bis der Körper wieder reagiert!
Ich denke das Depris und Migränetypen sich in ihren Strukturen sehr ähnlich sein können, so war es bei meiner Mutter und mir auf jedenfall.
Arbeitest Du an den Gründen der Depri? Wann treten Migräneanfälle auf? wie reagierst Du darauf? Hasst Du dich dafür, das Du Deinen Körper nicht im Griff hast? Ich Tat dies. Lerne Dich zu mögen und zu Glauben, das die Menschen dich nicht mehr lieben, wenn Du ..... Machst, kannst oder bist!!!
Entspanne Dich, gönne Dir was schönes, mach viel was DIR gut tut,.......!
Gruß
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25.11.2011, 11:24
AW: Depression und Migräne
Hallo annalisa,
es gibt bislang noch keine manifestierten medizinischen Untersuchungen dazu, wie Depressionen und Migräne miteinander wechselwirken.
Fakt ist, daß viele Menschen mit Depressionen auch Migräne haben und umgekehrt.
Fakt ist auch, daß bei beiden Erkrankungen der Serotoninstoffwechsel beteiligt ist.
Dein Medikament ist ein sogenannter Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Ich persönlich habe erst Migräne bekommen, nachdem ich vor etwa 13 Jahren eine reaktive Depression erfolgreich bahandelt hat (mirt dem gleichen Medikament).
Wichtig ist, daß Du (in Zusammanarbeit mit Deinem Arzt) sehr genau hinschaust, ob Du Spannungskopfschmerzen hast oder tatsächlich Migräne.
Formigran hilft Dir nämlich nicht beim Spannungskopfschmerz und ohne Migräne eingenommen kann dieses Medikament schaden und im Bedarfsfall nicht mehr nutzen.
Vielleicht findest Du hier noch mehr Infos, die Dir weiterhelfen:
Herzlich Willkommen | Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft e.V.


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