Hallo Luna,
das liest sich ja gar nicht gut. Hast du die Möglichkeit jederzeit in die Klinik zu gehen?
Ich habe am Anfang auch mal Tabletten nicht vertragen und habe dann zusätzlich Nux Vomica Globulisi gegen die Übelkeit genommen.
Ich selbst war gestern beim Neurologen und ich habe neue Medikamente verschrieben bekommen.
Liebe Grüße
sieben
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Thema: Ich kann nicht mehr
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08.06.2011, 19:47
AW: Ich kann nicht mehr
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09.06.2011, 23:48
AW: Ich kann nicht mehr
Hallo ihr Lieben,
stehe auch gerade an einem Punkt, wo ich keine Lust mehr habe zu leben. Das heisst aber noch nicht, dass ich mich umbringen will. Das sind für mich zwei verschiedene Paar Schuhe.
Es prasselt so viel auf mich ein und es zieht sich alles durch mein Leben wie ein roter Faden.
Ich werde es jetzt einmal eigenmächtig mit Bachblüten versuchen. Bei meinem Hund helfen sie, warum nicht auch mir. Diese Rescue Tropfen waren schon mal gut. Mal gucken was passiert. Hat einer damit schon Erfahrungen gemacht?
Bin seit Montag mindestens 1 Mal täglich am Weinen, beim Arzt war ich heute, der hat gleichzeitig eine psychologische Ausbildung gemacht und mich für heute und morgen krank geschrieben um mal wieder etwas runterzukommen und mir Medikamente verschrieben. Die möchte ich aber nicht schon wieder nehmen. Ich muss das ja auch irgendwie mal selber schaffen. So Naturheilmöglichkeiten sind vielleicht keine schlechte Idee.
Liebe Grüsse,
Sandy
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10.06.2011, 10:09Inaktiver User
AW: Ich kann nicht mehr
Hallo BellasFrauchen,
keine Lust mehr zu leben aber auch nicht umbringen wollen sind in der Tat zwei verschiedene Dinge.
Bei mir heisst das: "Ich kann so, wie es ist, nicht mehr weiterleben" und wenn dieses "so" unverändert weitergeführt wird und sich dauernd noch verschlimmert, komme ich dann an den Punkt, wo ich wirklich nicht mehr kann und auch keinerlei Kraft mehr habe, gegen dieses "so" anzukämpfen. Was ich zwar selbstredend tue, immer wieder Hoffnung daraus schöpfe, dass das nicht sein kann, immer wieder enttäuscht werde und an der Erfolglosigkeit zugrunde gehe.
Aber was mit "so" gemeint ist, ist sehr individuell - und zu diesem Spiel gehören mindestens zwei.
Liebe Grüsse
PS: Die Rescue-Topfen kenne ich, aber sie wirken nur im absoluten Notfall und ändern nicht wirklich etwas.
Alles Gute
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18.06.2011, 09:35
AW: Ich kann nicht mehr
Hallo,
hier mal eine kurze Rückmeldung von mir. Ich nehme seit zwei Wochen Zobiclon und Amitriptylin am Abend und gestern wurde mir noch Cypralex (oder so ähnlich) verschrieben.
So richtig gut schlafen kann ich immer noch nicht. Am morgen bin ich immer noch total gerädert und tagsüber habe ich Phasen, da denke ich, dass ich fast im stehen einschlafen kann.
Und ich bin immer noch antriebslos und muss mich für alles aufraffen...
Ich bin auch total launisch und explodiere gleich. Und ich bin immer in einer absoluten Streßschiene, bei der ich nur denke, was ich noch machen muss usw.
Ich habe mir auch ein paar Yoga-Kurse ausgesucht und möchte mir ein Studio suchen.
Wie geht es euch anderen?
Liebe Grüße
sieben
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27.06.2011, 12:34
AW: Ich kann nicht mehr
hallo an alle,
ich habe mir in diesem forum so einige beiträge durchgelesen und habe viele dinge, die ich selber erlebe/durchlebe, wiedererkannt.
bei mir ist es auch so: antriebslosigkeit, ich gehe freunden oder bekannten aus dem weg, ich bin extrem gereizt (dies sind nur einige dinge)
ich war vor einigen wochen an einem punkt, wo ich mir gesagt habe: ich muss vieles ändern.
angefangen habe ich damit, mehr sport zu machen. ich nehme mir mehr zeit für meine familie. mit meiner frau verbringe ich mindestens 1 wochenende ohne kind. meine ernährung habe ich umgestellt. ich habe abgenommen. meiner frau schreibe ich liebesbekundungen.
alles in allem ist das momentan ein weg, mich zu ändern. mir gefällt das auch so.
ABER. es geht mir für 7 oder 10 tage gut und dann genügt manchmal auch nur ein wort eines menschen, das mich aus dem gleichgewicht bringt.
so geschehen am vergangenen wochenende. ich möchte da jetzt nicht weiter drauf eingehen. aber es war nur eine kleinigkeit, ich fühlte mich persönlich angegriffen und konterte.
ich habe nur noch selten freude an meinem leben. natürlich liebe ich meine familie. was ich meine ist etwas anderes. ich hatte mich so sehr auf den frühling gefreut. auf das erste grün, das vogelgezwitscher.
aber das leben geht an mir vorbei. ich bekomme heulatakken und bin schlecht gelaunt.
natürlich geht das leben weiter; die frage ist nur wie.
so, wie momentan, ist mir mein leben nicht viel wert.
mit meiner frau habe ich darüber gesprochen. sie meint, es wäre eine lebenskrise. das kann auch sein. ein burn out geht ja auch einher mit depressionen.
ich möchte wieder freude am leben haben. mit allem, was dazugehört.
heute habe ich mir eine adresse einer ärztin herausgesucht. ich will meine probleme jetzt in den griff bekommen. und das geht nur mit hilfe.
ich werde berichten.
alles gute!Geändert von derneuehamburger (27.06.2011 um 12:36 Uhr) Grund: rechtschreibung*lach*
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30.06.2011, 03:05
AW: Ich kann nicht mehr
hallo derneuehamburger,
du hast ja schon voll den Durchblick
Es reicht einfach nicht, sich zusammen zu reissen und dann ist alles wieder gut. Ich finde es toll, dass du schon eine Ärztin gefunden hast, hoffentlich kann sie dir weiterhelfen. Wenn nicht, scheue dich nicht, in eine psychiatrische Ambulanz zu gehen oder auch eine kurze stationäre Behandlung anzunehmen. Du würdest ja auch in die Ambulanz gehen, wenn du dir ein Bein gebrochen hast und dich dort nicht gegen die Hilfe wehren.
Natürlich liebst du deine Familie und gibst dir Mühe, nur bist du krank. Das wird auch nicht in kurzer Zeit einfach vorbeigehen.
Erzähl doch mal, wie es bei deiner Ärztin war und was sie gesagt hat.Ich bin bereit,Das Leben ist ein Spielmit dir Wege zu suchen,Du kannst gewinnen und verlieren.die wir gehen können.Willst du nur im Schatten stehenNicht bereit bin ich,und nie etwas riskieren?deinen Weg mit Verständnis zu pflastern
und damit so beschäftigt zu sein,
dass ich von meinem Weg abkomme!
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11.07.2011, 14:22
AW: Ich kann nicht mehr
Hallo und einen schönén Tag wünsche ich,
am vergangenen Montag hatte ich meine erste Sitzung.
Ich hatte mich irgendwie sogar auf diesen Termin gefreut.
Da ich meine Therapeutin bislang nur vom Telefon kannte, war ich gespannt, ob Sie auch so sympathisch ist, wenn Sie vor mir steht.
Also: Ich bin froh, daß ich diesen Schritt gemacht habe. Ich habe fast 30 Minuten geredet. Die restliche Zeit wurden mir so einige Fragen gestellt, die ich zwar überwiegend beantworten konnte, aber einige erst in meiner 2. Sitzunbg beantworten werde.
Es tat mir gut, mit einer "neutralen" Person sprechen zu können. Es tat mir gut, daß mir ein Mensch, der mir nicht nahesteht, zugehört hat.
Ich habe meiner Frau die Sitzung aus meiner Sicht beschrieben. Jetzt werde ich nach jeder Stunde Therapie meine Eindrücke aufschreiben. Sozusagen ein Tagebuch.
Es geht mir jetzt schon seit fast 2 Wochen gut. Ich bin mit mir zufrieden.


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