Hallo,
ich weiß, dass das eigentlich gar nicht die richtige Frage ist, weil es bei Autisten ja keine Heilung gibt, aber ich verstehe grade die Welt nicht mehr:
Unser Sohn hat sich schon sehr früh sehr fest gebunden, vor ein paar Monaten ist diese Klettenfreundschaft nach vielen Jahren zu Ende gegangen. Die Jahre waren für uns nicht immer leicht, weil er sehr oft recht verschlossen war. Vor ein paar Monaten haben die zwei sich getrennt, zuerst wars schwer, dann entstand ein neuer Mensch: offen, freundlich, abenteuerlustig, fröhlich usw. usw. – ein Genuss. Nun kommt er zu Weihnachten wieder nach Hause und ist nicht wiederzuerkennen: genauso verschlossen wie eh und je. Ich habe ihn bei seiner Ankunft gefragt, wies ihm denn so gehe und er hat überzeugend geantwortet, dass das Thema erledigt sei. Einerseits vielleicht ein bisschen schnell, andererseits aber hat er auch eine unheimlichen Nachholbedarf. Jetzt komme ich nicht an ihn ran. Ich kenne die Art seiner Reaktion aus den vielen Jahren zuvor. Was mache ich bloß?
Ich weiß nicht, wo ich das Thema sonst unterbringen soll, auch hoffe ich, dass das Allgemeine Forum von vielen gelesen wird und ich irgendwelche Assoziationen von euch bekomme.
Ach so, apropos Asperger. Im Sommer hatte er gesagt, dass er nach Internetstudium das Gefühl hat, davon betroffen zu sein – was ich nach einem Internetstudium meinerseits nicht oder nur sehr minimal so sehen konnte.
Vielen Dank für jeden Tipp.
B
PS: Sind wir nicht alle ein bisschen Asperger, ein bisschen autistisch ein bisschen ...?
Antworten
Ergebnis 1 bis 2 von 2
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31.12.2010, 11:53
Verschoben aus dem Allgemeinen Forum
Geändert von Bredouille (31.12.2010 um 11:56 Uhr) Grund: Ergänzung
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31.12.2010, 12:44Inaktiver User
AW: Verschoben aus dem Allgemeinen Forum
Thema geschlossen, da die Diskussion im Forum "Reine Familiensache" auch eingestellt wurde und dort bereits geantwortet wird.


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