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  1. AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Marilyn, Du siehst ich habe leider derzeit auch keine wirklich Lösung für Dich, doch ich sitze etwas mit Dir im Boot und hoffe das unsere 4 Augen den Leuchtturm doch erkennen können.
    Die Instant-Lösung erwarte ich auch nicht (oder vielleicht doch ). Nein, Quatsch, es hilft auch schon zu wissen, dass man nicht alleine ist. Das tat mir damals in der Klinik auch gut: zu erkennen, da treffen Menschen aus allen möglichen Gesellschaftsschichten zusammen, die eigentlich auch ganz "normal" sind.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  2. Inaktiver User

    AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Das stimmt wohl nicht in jedem Fall.
    Ich ergänze: im privaten Umfeld. Oder etwa nicht??

  3. AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Hallo, Lucii
    Zitat Zitat von Lucii Beitrag anzeigen
    Das hängt vll davon ab, wo Du die Gründe für Deine Depression siehst. Du kennst sie doch sicher? Sind es die gleichen Gründe wie damals? Oder kannst Du Dir das Ganze selbst nicht erklären?
    Jein - es sind vergleichbare Gründe, nur dass damals noch eine handfeste Ehekrise dazu kam. Daher konzentrierte sich die Therapie verständlicherweise auf meinen Umgang mit Beziehungen. Ich konnte damals schon sehr viel mitnehmen und war in der Lage auch an meinen Beziehungsmustern etwas zu verändern. Sonst wäre ich mit meinem Mann heute nicht mehr zusammen. Aber das Grundsätzliche ist deswegen etwas unter die Räder gekommen.
    Hältst Du noch bis nach Weihnachten durch oder hast Du das Gefühl, sofort Hilfe zu benötigen? Auch Kliniken haben Wartezeiten. Ausnahme: es ist so akut, dass es einer Sofortaufnahme bedarf, aber da kann man sich seine Klinik nicht aussuchen. Gerade das finde ich aber sehr wichtig, denn man muss sich dort ja auch wohlfühlen können.
    Ich könnte mich halt momentan mit dem Gedanken anfreunden, ein paar Wochen auf einen Klinikplatz zu warten, aber mir fällt es schwer, mir vorzustellen, mehrere Wochen auf einen ambulanten Therapieplatz zu warten, dann vielleicht an den falschen Therapeuten zu kommen, dann wieder zu warten, um dann doch festzustellen, dass es doch nur stationär geht, um dann wieder auf einen Platz zuwarten-

    Davon ab denke ich aber, dass man mit einem stationären oder teilstationären Aufenthalt allein langfristig nicht weit kommt. Am Besten bemüht man sich schon vorab um eine ambulante Therapie, damit man nach der Klinik nicht direkt wieder in ein Loch fällt, sondern weiter an sich arbeiten kann und dabei fachmännisch begleitet wird. Ich weiß da leider, wovon ich Rede, denn ich hatte nach meinem ersten Klinikaufenthalt leider fast 4 Monate Warte-/Suchzeit, bevor ich meine Thera gefunden habe bzw bei ihr starten konnte.
    Ja, das Problem hatte ich auch. In "meiner" Klinik hat mich die dortige Therapeutin noch eine Weile mitbegleitet. Und dann hab ich es wieder schleifen lassen. Ging mir ja wieder gut und Studiumsabschluss, Praktikum und Berufsseinstieg war dann ja wieder wichtiger, gell?

    Tagesklinik kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen, da hab ich die Befürchtung, dass es dann durch die Fahrerei wieder zu zusätzlichem Stress komme.

    Ich denke, es kristallisiert sich schon recht deutlich die Neigung zu einem stationären Aufenthalt raus, oder?
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  4. AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich ergänze: im privaten Umfeld. Oder etwa nicht??
    Meine etwas komplizierte Vater-Tochter-Beziehung lässt mich auch daran hin und wieder zweifeln.
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    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  5. AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es so: sobald ich viel um die Ohren habe, viel reißen muss
    ist es soweit ok.Derzeit, den ganzen Dezember; habe ich frei ( bin noch in EZ), dann geht es mieser, ich baue ab und das doofe Karussel dreht sich wieder...
    Ich wünsche dir den richtigen Weg und adäquate Hilfen,
    Lieben Gruss
    S.
    Das wünsch ich dir auch und pass gut auf dich auf, liebe sinn-sucht.
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  6. Inaktiver User

    AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Meine etwas komplizierte Vater-Tochter-Beziehung lässt mich auch daran hin und wieder zweifeln.
    Oha. Also du hast da schon was erkannt, kannst es aber noch nicht lösen, oder? Du siehst das Muster aber kannst dich noch nicht davon frei machen - was ja nun auch nicht grad eine leichte Übung ist - nur falls du wieder meinen solltest, anderen gelänge das mit links...

  7. Avatar von ikara
    Registriert seit
    20.10.2006
    Beiträge
    15.604

    AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Ganz so ist es nicht - ich weiß schon noch, was mir an sich Freude macht: Bücher, Musik, Konzerte (meine nichtmedikamentösen AD)... aber ich habe mich in der Jobsituation einfach verrannt. Und das ist das schwierige: einerseits habe ich wirklich Spass an dem, was ich tue, andererseits kann ich das nur machen, wenn ich eine Prüfung mache, die mich zurzeit überfordert. Und es ist ein Job, der zeitlich von mir etwas verlangt, das ich nicht leisten kann. Ich weiß nicht, wie das manche in meinem Umfeld schaffen. Und ich bin von dem, was die leisten, noch weit, weit entfernt.
    Es geht aber nicht um Leistung, sondern darum dass es Dir mit und in Deinem Leben gut geht. Ich kenne ehrlich gesagt nicht viele Leute, die ein Pensum bewältigen, dass Deinem vergleichbar ist. Ich könnte es nicht. Und bei denen, die das "schaffen", sehe ich Defizite - vor allem auf der zwischenmenschlichen Ebene -, die ich in meinem Leben nicht haben wollte und die vor allem meiner Umgebung nicht zumuten wollte.

    Ich halte Deinen Beruf nicht für unvereinbar mit einer Famile und einem ausgefüllten Privatleben und auch noch ein bisschen Raum für Dich selbst. Aber deine derzeitigen Rahmenbedingungen sind dazu nicht geeignet, was aber nicht an Dir liegtt, sondern an Deinem konkreten beruflichen Umfeld.

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Ich könnte mich halt momentan mit dem Gedanken anfreunden, ein paar Wochen auf einen Klinikplatz zu warten, aber mir fällt es schwer, mir vorzustellen, mehrere Wochen auf einen ambulanten Therapieplatz zu warten, dann vielleicht an den falschen Therapeuten zu kommen, dann wieder zu warten, um dann doch festzustellen, dass es doch nur stationär geht, um dann wieder auf einen Platz zuwarten-
    Was Du also suchst ist ein konkrete Perspektive Eine evtl. Endlosschleife ist dagegen der absolute Horror - was ich beides absolut nachvollziehbar finde.

    Kannst du das vielleicht in diesem Sinne mit Deiner Ärztin besprechen?


    I am the master of my fate: I am the captain of my soul.

    William E. Henley

  8. Inaktiver User

    AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von ikara Beitrag anzeigen
    Ich kenne ehrlich gesagt nicht viele Leute, die ein Pensum bewältigen, dass Deinem vergleichbar ist. Ich könnte es nicht.
    Unterschreib ich sofort.

    Marylin - was würde denn passieren, wenn du aus dem Hamsterrad aus x Verpflichtungen aussteigen könntest und du viel Zeit hättest, mit dir selbst konfrontiert zu sein??

    Ich glaub einfach nicht ganz, dass das alles so ganz zufällig ist, dieses Immer-Noch-Mehr-Draufpacken und nicht ändern können...

    Vor was könnte das denn ein Schutz sein, diese permanente Überlastung??

  9. Avatar von ikara
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    15.604

    AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unterschreib ich sofort.
    Danke! Mir glaubt sie es irgendwie nicht!
    Ich glaub einfach nicht ganz, dass das alles so ganz zufällig ist, dieses Immer-Noch-Mehr-Draufpacken und nicht ändern können...
    Sowas ist sicher nie Zufall - aber selten ist es leider auch nicht. Ich habe diesen Eiertanz auch viel zu lange versucht. Ich denke, das Wichtigste wäre jetzt sicher mal nicht mehr fünf Dinge zu machen, sondern eins nach dem anderen. Als erstes ganz sicher eine geeignete Therapie.

    Ich kann mich jetzt leider nicht komplett in die Situation einfühlen, weil ich keine Familie habe. Aber nach meinem Eindruck müsste für die Frage "Klinik oder ambulant?" für marilyn ein Gleichgewicht zwischen Familie und Therapie gefunden werden, weil sonst die evtl. wochenlange Abwesenheit auch zur Belastung wird.


    I am the master of my fate: I am the captain of my soul.

    William E. Henley

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    AW: Wenn die Depressionen wiederkommen....

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Die Instant-Lösung erwarte ich auch nicht (oder vielleicht doch ). Nein, Quatsch, es hilft auch schon zu wissen, dass man nicht alleine ist. Das tat mir damals in der Klinik auch gut: zu erkennen, da treffen Menschen aus allen möglichen Gesellschaftsschichten zusammen, die eigentlich auch ganz "normal" sind.
    Das motiviert ja nicht unbedingt dazu, Veränderungen vorzunehmen.


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