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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Zitat Zitat von fritzi72 Beitrag anzeigen
    .....

    Von daher verstehe ich aber eher mehr, als weniger, wenn jemand Angst vor der Impfung hat.....
    Siehst du , genau das unterscheidet uns: Ich habe nämlich kein Verständnis dafür, dass Menschen sich nicht überwinden können. Ich denke, dass das eher so eine Grundeinstellung ist von diesen Menschen, die ich nicht nachvollziehen kann.

  2. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Wenn das alle so handhaben wie du, bleibt es beim Gedanken der Ausnahme. Mir ging es nach beiden Impfungen tagelang nicht gut.
    Naja. Vielleicht hebt sich das auch gegenseitig auf.

    Meine Eltern und meine Schwiegereltern hatten nach insgesamt 10 Impfungen (2 Personen mit booster) NULL Impfreaktionen.
    Alle vier kommunizieren das in verschwindend geringem Ausmaß, man redet nicht so über körperliche Befindlichkeiten…

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann man den Querulanten nicht rausschmeißen?
    Dieser *Querulant* ist doch der Mann?/Lebensgefährte? von @hillary, wenn ich es richtig verstehe, oder?

    Würdest Du selbst denn Deine eigene Anregung umsetzen?
    Ist eine ernst gemeinte Frage, weil mich dieser Gedankengang in Verbindung mit einer Impfung tatsächlich etwas sprachlos macht.


    Hätte ich gerne gelesen, geht aber leider nur mit Registrierung.


    Zitat Zitat von fritzi72 Beitrag anzeigen
    Ich kenne aus Angst vor der Impfung Ungeimpfte, die alles tun, um jede Gefährdung anderer zu vermeiden, sich täglich testen, peinlichst auf Abstand und Maske achten, ihre Kontakte aufs Mindestmaß reduziert haben.
    Ich finde ihre Angst für mich nicht logisch nachvollziehbar, aber ich werde deshalb sicher keine Freundschaft beenden oder sie verteufeln.
    Danke, @fritzi, für Deine Sichtweise, die sich wohltuend von den teilweise sehr resoluten und harschen Meinungen hier abhebt.


    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Aber wer weiß, wievielen Geimpften wir begegnen, die von der Infektion nix merken? So wie ich. Das sind ja per definitionem keine Impfdurchbrüche, sondern das ist genau das, was die Impfung erreichen soll.
    Mit nur wenigen Worten einleuchtend erklärt.
    Danke, katelbach.


    Zitat Zitat von fritzi72 Beitrag anzeigen
    Die meisten ... wollten sie (edit: die Impfung) nicht nur aus Solidarität, sondern auch zum eigenen Schutz.
    Ich gehe sogar so weit, zu meinen, dass der eigene Schutz bei Vielen? den Meisten? im Vordergrund steht - und nicht hauptsächlich die solidarische Komponente.

  4. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Wenn das alle so handhaben wie du, bleibt es beim Gedanken der Ausnahme. Mir ging es nach beiden Impfungen tagelang nicht gut.
    Mir auch, und ich halte Risiken und Impfschäden auch nicht für ausgeschlossen.
    Was mir am meisten Angst machte war: man kann Impfschäden so gut wie nicht nach weisen, Menschen die das vor hatten prozessierten jahrelang.

    Und damit komme ich auch zu einem Punkt der mich ärgert: wer sich impfen lassen hat ist ja nicht dumm und arglos und froh dahin gegangen.

    Durchseuchung hätte mir nicht nur zu lange gedauert, es hätte auch zu viele Opfer gefordert.

  5. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich gehe nicht davon aus, dass der Ungeimpfte aus reiner Boshaftigkeit geplant hat, auf der Intensivstation zu landen.
    Er hat es billigend in Kauf genommen. Es ist nun wirklich keine Neuigkeit, dass ungeimpft die Verläufe erheblich kritischer sind als unter Impfschutz.

  6. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Zitat Zitat von fritzi72 Beitrag anzeigen
    Ich kenne aus Angst vor der Impfung Ungeimpfte, die alles tun, um jede Gefährdung anderer zu vermeiden, sich täglich testen, peinlichst auf Abstand und Maske achten, ihre Kontakte aufs Mindestmaß reduziert haben.
    Ich finde ihre Angst für mich nicht logisch nachvollziehbar, aber ich werde deshalb sicher keine Freundschaft beenden oder sie verteufeln.
    Ich habe letztens hier von Freunden berichtet, die auch diese irrsinnige Angst vor der Impfung haben.


    Beide hatten gestern ihren Ersttermin!


    Ich unterscheide schon zwischen
    - aus Dummheit nicht geimpft
    - aus Ignoranz nicht geimpft
    - Querdenker/Schwurbler

    vs.

    - Leute, die Angst haben

    Ich muss diese Ängste nicht verstehen…
    Aber ich finde es in solchen Situationen wichtig auf die Sorgen dieser Menschen einzugehen; bei dem Paar habe ich wochenlang in Dauerschleife die selben Gespräche geführt - ermutigt, getröstet, argumentiert.
    Und ich glaube, dass es die Anstrengung (ja, für mich war es anstrengend) wert war.

    Ich halte die „Gefahr“, dass Impfzögerer aufgrund vieler pauschaler Verurteilungen (d i e Ungeimpften) vom Zögern in Trotz geraten, für groß und doch auch vermeidbar, wenn man sich die Zeit nimmt und Mühe macht, immer wieder zu ermutigen und in die Diskussion zu gehen…

  7. VIP

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Ich kenne mehrere Menschen, die nicht geimpft sind, weil sie Ärzte befragt haben, die sich gegen die Impfung äußerten. Leider scheint sich hier die medizinische Seite nicht einig zu sein und wenn ich als Mensch ohne Ahnung von Impfungen, dann einen Experten frage und der mir sagt, lass dich nicht impfen - was kann man da machen?

    Etwas kritischer sehe ich es bei Menschen, die mit vulnerablen Gruppen arbeiten. Diese sollten sich impfen lassen.

    Hier haben sich viele Sportvereine schon früh für 2G entschieden und mussten feststellen, dass viele Übungsleiter nicht geimpft sind und somit deren Sportstunden ausfallen mussten. Da waren die Vereinsoberen sehr überrascht, haben aber die Regelung nicht aufgehoben.

    Es gibt keine Impfpflicht und solange das so ist, kann man sich frei entscheiden, ob man sich impfen lässt oder nicht.

    Das Menschen sich hier gegen die Impfung entscheiden verurteile ich nicht. Mich stört viel mehr die laute Gruppe von Impfgegnern, die ständig neue Gerüchte und Verschwörungsideologien in die Welt setzen, um ihre Position zu stärken.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  8. VIP

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Mit nur wenigen Worten einleuchtend erklärt.
    Danke, katelbach.
    Danke. Ich möchte es aber nicht als Argument contra Impfen verstanden wissen.
    Ja, ist so, dass wir Geimpfte nicht in der Kategorie "überhaupt kein Risiko für andere" laufen.
    Aber jede/r die/der geimpft ist, und das schnellstens, arbeitet auf der richtigen Seite. In Bezug auf Ausbreitung, Häufung der schweren Erkrankungen, Mutationsentwicklung.


    Ich gehe sogar so weit, zu meinen, dass der eigene Schutz bei Vielen? den Meisten? im Vordergrund steht - und nicht hauptsächlich die solidarische Komponente.
    Wenn was dabei rauskommt, ist es trotzdem fein. Dass viele offenbar nicht über den eigenen Bauch hinausdenken, ist schade, aber wenn sich sogar Schwurbler impfen lassen, damit se ins Ausland reisen können, ist es trotzdem für das Allgememeinwesen gut. Wenn auch von denen nicht intendiert.



    Hätte ich übrigens einen Partner, Freunde oder Angehörige, der/die sich zum Querdenker, Reichsbürger oder Rechten differenzieren würde/n, hätten sich mein Gefühle für diese Person erledigt. Beim Impfverweigerer aus Angst würde ich erst versuchen, alles an Argumenten, Wissen und mafiösen Methoden einzusetzen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Es gibt keine Impfpflicht und solange das so ist, kann man sich frei entscheiden, ob man sich impfen lässt oder nicht.

    Das Menschen sich hier gegen die Impfung entscheiden verurteile ich nicht. Mich stört viel mehr die laute Gruppe von Impfgegnern, die ständig neue Gerüchte und Verschwörungsideologien in die Welt setzen, um ihre Position zu stärken.
    Ich finde das unterdessen eine Art Luxusdiskussion. Es geht nicht mehr um verurteilen oder nicht oder dergleichen. Es geht darum aus dieser - für mich allmählich Albtraumlage- einen irgendwie halbwegs gangbaren Weg , ohne zu viele Opfer, herauszufinden.
    Und das wird so oder so nicht ohne Impfen und auf Sicht Impfplicht gehen. Und Impfpflicht für bestimmte Gruppen ist viel zu wenig. Das werden sich die wenigsten Länder leisten können.
    Vorausgesetzt suffizienter Impfstoff mit wenig Nebenwirkungen. Bislang hatten wir den- ob er weiterhin wenigstens partiell wirkt usw in Bezug auf kommende Varianten wird man sehen.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil 4)

    Es wäre schön, wenn die Individuen jeder für sich sagen würden: "Okay, es scheint jetzt wichtig für uns alle zu sein, dass jeder von uns dieses Risiko persönlich trägt und sich impfen lässt und meine Kinder auch und wir nach bestem Wissen und Gewissen in Kontaktreduzierung gehe ."

    Dann bräuchte es die Impfpflicht nicht. Eine freiwillige Solidaritätspflicht.

    Das ist natürlich meine eigene Meinung. Die nicht richtig sein muss. In früheren Zeiten bei Pest, Cholera, Pocken ... sind viele Menschen gestorben, weil sie in den Krisenzeiten die sozialen Band nicht lockern konnten, im Gegenteil noch verstärkten, durch Hinwendung und Pflege. Mal abgesehen von den Ratten und Flöhen bei der Pest und verseuchtem Grundwasser bei der Cholera.
    Die attische Seuche im 5. Jahrhundert vor unserer Zeit in Athen wurde dadurch gefördert, dass die Athener durch die Belagerung von den Spartanern so lange zusammengepfercht waren. Auf der anderen Seite konnte sie sich vielleicht gerade dadurch über Athen hinaus nicht so ausbreiten, da das Reiseverhalte durch Perikles rigoros unterbunden wurde.

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