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  1. Inaktiver User

    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Linda Linda,
    Unser Immunsystem braucht Erreger, um zu trainieren. Oder eben Substanzen, die so tun, als seien sie Erreger. Es ist, es müsse das Immunsystem lernen, mit Fremdem umzugehen.
    Es tut es sogar bei einer simplen Erkältung! Leute, die viel Kontakt haben zu anderen, sind oftmals gar nicht so viel erkältet wie andere, die sich sehr gut schützen. Kleinkinder z.b. bringen in den ersten Jahren alles aus dem Kindergarten mit und sind ständig krank – bis das Immunsystem endlich gelernt hat, mit den Erkältungsviren umzugehen.
    Covid ist aber eine so beschissene Erkrankung, dass man dem Körper nicht zumuten kann, erst die Erkrankung zu bekommen, damit er gut trainiert wird. Daher die Impfungen und das vorgaukeln der Viren.

    Ich persönlich kann das wissenschaftlich erstens ganz gut nehmen und zweitens habe ich genügend Vertrauen in die Medizin, trotzdem ist auch für mich jedesmal blöd, mich impfen zu lassen, weil wahrscheinlich doch eine Urangst da ist. Allerdings bekomme ich die schnell überwunden, und jeder impfpieks trainiert wiederum das eigene Verhalten, sich zu überwinden.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Ich wollte Euch auch noch kurz etwas von meinen Nachwirkungen erzählen.

    Ich hatte meine zweite Pfizer am 12.8. Die erste war komplett unspektakulär, ein bisschen Druck an der Impfstelle, aber sonst nichts. Bei der zweiten hatte ich Fieber und Schüttelfrost für 24 Studnen und für gut 2 Wochen dicke und schmerzende Lymphknoten unter der Achsel und am Schlüsselbein. Das war dann aber weg und ich hatte keine weiteren Beschwerden.

    Am 12.11. hatte ich meine Routine Brustuntersuchung, wegen vieler Zysten lass ich jährlich einen US machen. Da fand man einen auffälligen, aber nicht schmerzenden Lymphknoten in der Achsel auf der Impfseite.
    Es wird ja schon international drauf hingewiesen, dass man bis zu 6 Wochen nach der Impfung mit Mammo und US warten soll, weil eine Lymphadenopathie dann immer noch ein Zeichen der Impfung sein kann. Aber da das bei mir 12/13 Wochen post Impfung waren, haben sie biopsiert.


    Zum Glück war es benign (2 nervige Wochen Warterei ...) - aber ich hab mal ein bisschen recherchiert. Aus den USA gibt es jetzt bereits Berichte, dass die Adenopathie länger als 6 Wochen andauern kann, zuerst rieten sie zu 10 Wochen Pause zwischen Impfung und Untersuchungen, inzwischen reden manche Ärzte von 12+.

    Ich finde das bemerkenswert, das kann zu mehr Untersuchung (Mammos, US, Biopsien) führen, um Malignancies auszuschliessen und es ist auch nicht grad gut fürs Nervenkostüm.

    Den Booster mach ich mit dem anderen Arm.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass es mit der Zeit noch zu mehr Erfahrungswerten kommen wird, wenn noch mehr geimpft wurde. Nicht jede Frau macht Mammos und nicht jede, die es macht, im ersten halben Jahr nach der Impfung. Da wird es sicher Dunkelziffern geben.


    www.ajronline.org/doi/10.2214/AJR.21.25688



    smw.ch/article/doi/smw.2021.20557
    Ich bitte, das Vollzitat zu entschuldigen, ich war hier nicht mehr sehr aktiv und mir ist das jetzt zu viel Gefummel mit der Kürzung. Außerdem finde ich alles wichtig.

    Ich danke Dir für diesen Beitrag. Er macht mein 2022 zu einem besseren Jahr. Ich hätte am 11.1. eine Kontrollmammographie, weil im August eine Auffälligkeit gefunden wurde, aber nach einem vorherigen Biopsie-Debakel nicht gleich wieder biopsiert werden sollte.

    Nun, meine Zweitimpfung war am 6.7.21, die Auffälligkeit Mitte August 2021 fand sich links, unter dem Arm, in den ich geimpft worden war, auch noch im anschließenden Ultraschall.

    Ansonsten waren meine Auffälligkeiten immer rechts, links war nie was.

    Die Kontrollmammographie am 11.1.22 fände genau 4 Wochen nach meiner am 9.12.21 erfolgten Drittimpfung statt.

    Diese werde ich absagen und frühestens Mitte nächsten Jahres einen Kontrolltermin vereinbaren.

    Und mir bis dahin einfach keinen Kopf mehr machen, sondern mich entspannen. Dank Deines Beitrags.

    Sollte man bei der Terminvereinbarung zur Mammographie nicht einfach gefragt werden, ob und wann man zuvor geimpft worden ist? Das würde viel Leid, Bangen und Verzweiflung ersparen. Und Geld evtl. auch, wenn nicht unnötig teure weitere Untersuchungen gemacht werden müssen.

    Mich wundert gar nix mehr, abgesehen davon, dass ich nach der 3. Impfung sehr gelitten habe, mehr noch als bei den beiden Impfungen davor, habe ich heute, 3 Tage später immer noch das Gefühl, ich würde eine Wassermelone (statt eines Lymphknotens) unter meinem Arm tragen...

    Ich hatte 1 x Astra und zweimal Moderna, in den seinerzeit jeweils vorgeschriebenen Abständen.

    Frangipani, ein ganz großes Dankeschön! Dank Dir empfinde ich grade eine ganz große innere Ruhe und Gelassenheit. Das ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für mich. Ich hoffe, Du liest das noch.
    Geändert von Radieserl (12.12.2021 um 22:01 Uhr) Grund: Ergänzung
    Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen (G.C. Lichtenberg).

  4. VIP

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von Linda-Linda Beitrag anzeigen
    Ohjeee.
    Ich verstehe das nicht (wie z. B. bei Hepatitis) aber vielleicht finde ich eine Erklärung warum das so ist.
    Weil du nicht verstehst, wie das Immunsystem arbeitet.
    Hier ist das Prinzip "Impfung" sehr einfach erklärt: Impfen A-Z - Wie funktioniert Impfen? - schleswig-holstein.de
    Ganz unabhängig von Corona.
    Auch, dass bei einer Reihe von Impfungen eine Grundimmunisierung erforderlich ist (eigentlich bei den allermeisten, außer Grippe und Pneumokokken fällt mir gerade keine Impfung ein, bei der keine Grundimmunisierung erforderlich ist.) Ist übrigens bei den Impfungen im Kindesalter auch so - meist eine Impfserie von 3 Impfungen, z. B. Tag 0, dann nach 4 Wochen, dann nach 9-12 Monaten, dann erfolgen die Auffrischimpfungen alle 3, 4, 5 oder 10 Jahre.

    Ist bei den Impfungen für Haustiere nicht anders.

    Jeder Boost, jede Auffrischungsimpfung schärft die Waffen, indem das Immungedächtnis wachgerüttelt wird (es besteht aus speziellen Lymphozyten, spezialisierten B- und T-Zellen).


    Wenn man immer wieder überrascht feststellt daß noch mal und noch mal geimpft werden muß wie kann man dann sagen daß es auch sicher ist? Ich will nicht querulantieren ich bin nur unsicher weil ich noch keine Booster Impfung hatte und irgendwie sträubt sich alle sin mir.
    Wovor hast du Angst?

    Ein Impfstoff (nicht nur mRNA, sondern ach die Impfstoffe, die abgschwächte (Lebendimpfstoffe) oder inaktivierte (Tootimpfstoffe) enthalten, sind innerhalb kurzer Zeit von den Komponenten des Immunsystems zerlegt.

    Risiken gibt es - außer bei Allergien gegen Bestandteile - vor allem bei Lebendimpfstoffen, und zwar dann, wenn man sie Menschen mit Immunschwäche oder Menschen in ihrer nächsten Umgebung verabreicht. Bei Totimpfstoffen kann es sein, dass die darin enthaltenen Adjuvanzien nicht gut verträglich sind.
    Geändert von katelbach (12.12.2021 um 22:13 Uhr)
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  5. VIP

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von Linda-Linda Beitrag anzeigen
    Für so etwas muß ich mir mal eine medizinische Erklärung suchen.

    Aber bei den Corona Impfungen verhält es sich ja scheinbar etwas anders weil mehrere Varianten unterwegs sind oder?
    DAs liegt nicht zwingend an den Varianten, sondern die Immunität nimmt, so wie es ausschaut, schnell ab. Jedenfalls die Anntikörper, die nach einer natürlichen Infektion oder nach einer Impfung gebildet werden.
    Forschungsergebnissen zufolge ist de Immunität nach vollständiger Impfung besser als die, die nach einer natürlichen Infektion entsteht (letztere scheint auch noch abhängig von der Krankheitsschwere zu sein).

    Die robusteste Immunität scheint die Hybridimmunität Genesener, die anschließend einmal, besser zweimal geimpft wurden, zu sein. Möglicherweise kann das Immunsystem hier auch effektiver mit Varianten umgehen. Genaues weiß man abr noch nicht. Jedoch wird auch hier eine weiterer Shot empfohlen.


    Auch bei anderen Coronaviren, den "harmlosen", ist es so, dass man immer wieder eine Infektion bekommen kann, während man nach Masern in der Regel lebenslang immun bleibt.
    Nicht alle Erreger sind gleich immunogen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  6. Moderation

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Hallo Radieserl, ich hab es noch gelesen :)

    Ich bin gefragt worden, wann ich die Impfung hatte, aber erst nach dem Ultraschall. Da dem Arzt 12 Wochen zu lang vorkam, ist er der internationalen Empfehlung gefolgt, zu biopsieren. Obwohl der Rest der Bilder ok war. Aber er wollte auf Nummer sicher gehen.

    Bei unter 6 Wochen und einer starken Lymphknotenschwellung nach der Impfung wuerde ich auch erstmal von einer Impfreaktion ausgehen, wenn nach 4 Wochen was zu sehen ist.

    Ich hab auch Kommentare von Betroffenen auf reddit, etc gelesen, denen es so ergangen ist.

    Klar, 100% verlassen kann man sich nicht, aber die Moeglichkeit, dass es eine Impfreaktion ist, ist relativ hoch.
    Ich hatte aus dem US auch zusaetzlich die Aussage ‘hilar vascularity’, was auch eher fuer benign spricht. Mich aber nicht so ganz beruhigt hatte. Das war mein Reptile Gehirn glaub ich.

    Wenn du da mehr lesen willst, und englisch ok ist, google mal nach ‘persistent lymphnodeadenopathy after covid vaccination’. Es gibt da einige Links, auch wissenschaftliche Papers und Empfehlungen.

    Ich denke, je laenger geimpft wird, desto mehr Erfahrungen koennen veroeffentlicht werden.

    Alles Gute!
    Geändert von frangipani (13.12.2021 um 00:37 Uhr) Grund: Tippfehler auf den letzten Metern ...

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    Zitat Zitat von Linda-Linda Beitrag anzeigen
    Für so etwas muß ich mir mal eine medizinische Erklärung suchen.

    Aber bei den Corona Impfungen verhält es sich ja scheinbar etwas anders weil mehrere Varianten unterwegs sind oder?
    Bei Tetanus sind auch mehrere nötig.
    Es gibt relativ viele Impfungen bei denen nach einigen Wochen die Antikörper schon absinken und dann nach zweiter Impfung wieder ansteigen um dann nach einer Weile wieder abzusinken, dann hebt sie die driite Impfung in der Regel noch nal auf ein deutlich höheres Niveau. Die dritte Impfung gehört bei diesen Krankheiten dann zur Grundimmunusierung dazu. Die Abstände hängen von diesem zeitlichen Verlauf ab, impft nan zu früh blockieren die hohen Titer den Impfeffekt, impft man zu spät reicht der Schutz nicht nehr. Das ist völlig normal. Bei einer neuen Krankheit und einer neuen Impfung kann man die Abstände nicht völlig vorhersehen. Und Mutationen werden von den AK, die nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip arbeiten, nicht komplett geblockt. Da aber immer eine Restähnlichkeit besteht gilt, je mehr AK, desto mehr wird abgefangen und da die Menge an funktionierendem Virus enrscheidend ist, kommt es zu sehr viel leichteren Verläufen und weniger Verbreitung. Deshalb schützen die Booster-Titer gegen schwere Verläufe, ein angepasster Impfstoff verhindert aber effektiver und sicherer. Meist reicht dann eine Nachimpfung für einen ausreichenden Schutz, es kann aber auch sein, dass 2x Omikron nötig wird, das wird nan sehen.

  8. Moderation

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    Zitat Zitat von Linda-Linda Beitrag anzeigen
    Ich dachte ja erst eine Impfung reicht. Dann hieß es zwei. Warum?
    Mal ganz flapsig:
    Anscheinend ist das Immunsystem auch nur ein Mensch.

    So als Mensch hat man ständig Brandschutzübungen, wiederholt erste-Hilfe-Kurse, paukt vor jeder Klassenarbeit, trainiert vor jedem Turnier, weil man sonst all das, was man wußte oder konnte, vielleicht nicht mehr parat hat, wenn's drauf ankommt.

    Entsprechend gibt es nur sehr wenige Impfungen, die mit einem Mal für's Leben erledigt sind. Gelbfieber, wahrscheinlich -- das ist aber eine echte Hardcore-Impfung mit Lebendimpfstoff, und nicht mal alle Lebendimpfstoffe haben einen so nachhaltigen Effekt. Ansonsten, von der klassischen Pockenimpfung bis zum recht frischen HPV-Impfstoff, mit einmal ist es nicht getan. Zwei- bis dreimal sind die meisten Grundimmunisierungen und danach kommen oft noch Auffrischungsimpfungen. (Warst du schon mal in der Situation, nach einem kleinen Unfall beim Arzt zu sitzen und der fragt, "Wann war denn Ihre letzte Tetanusimpfung?" "Ööööhhh....". Ist mir schon zwei Mal passiert, seufz.)

    Wäre nett gewesen, wenn die mRNA-Impfungen so viel durchschlagender und nachhaltiger wären als das, was es bereits gibt, aber es treten ja alle Imfpungen "nur" das Immunsystem in Gang, und das Immunsystem interessiert sich anscheinend nicht so groß dafür, welche Wunder der Technik da passieren, sondern nur für "Muß ich mir das merken, kommt das in der Prüfung dran?" (Zum Glück sind, scheint's, die T-Zellen nicht solche Streber wie die Antikörper, die lernen nicht nur auf die Prüfung. Aber dafür kommen sie auch langsamer aus dem Quark, und wehren nicht den Anfängen, sondern den schwereren Verläufen.)

    Varianten sind noch mal eine andere Baustelle. Das kann man nicht dem Immunsystem anlasten, sondern mehr den überaus reichhaltigen Weidegründen, die Sars-CoV-2 immer noch vorfindet. Je mehr Wirte, desto mehr Viren, desto mehr Mutationen.

    Linda-Linda, an welche Impfungen denkst du, wenn du erwartest, daß einmal reicht? Oder hast du so große Hoffnungen in die neuen Technologien gesetzt, daß die doch viel besser sein müssen als die alten? Wie Gimli der Zwerg über die Taten der Menschen sagte, "Am Ende wird nichts dabei herauskommen, als daß es hätte noch besser sein können."
    Geändert von wildwusel (13.12.2021 um 12:24 Uhr) Grund: Dativ, nicht Genitiv...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    Für katelbach und das Wusel ... ... wieder mal für Eure Erklär-Bereitschaft.

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