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  1. Moderation

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von Mendo Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht daß sich die Impfskeptiker nicht mal die Mühe machen sich zu informieren. Es gibt wirklich soo viel Informationen im Netz, auch leicht verständlich für nicht Wissenschaftler.
    So viel, daß man konsistent das Falsche lesen kann. Vor allem, wenn Filteralgorithmen oder die eigene Unsicherheit auf "maximum Drama!" priorisieren. "Maximum Drama!" ist das ästhetisch und emotional ansprechendere Narrativ als "es wird lang, es wird langweilig, es wird lästig und wir haben hier die größte wissenschaftliche Erkenntnismaschine seit dem Rennen zum Mond laufen, deswegen kriegen Sie alle Debatten jeden Tag live auf den Tisch, sonst haben Sie ja gerade eh nicht zu tun."

    Realität ist im Alltagsbetrieb einfach oft unbefriedigend.

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Ich kann diese Anspruchshaltung auch nicht nachvollziehen. Den perfekten, jahrelang erprobten Impfstoff gibt es nicht, kann es nicht geben.
    Die Frage, die mich immer drängt, die ich aber nicht stell, weil ich nicht mit Leuten zu tun habe, wo eine Diskussion sich lohnt, ist, "Was wäre für dich 'hinreichend erprobt'?"

    Was Hillary sagt, 10 Jahre Lockdown, Schulschließungen und Maske, reicht ja nicht mal. Wenn man 10 Milliarden Personenjahre beobachten will braucht man obendrein ja noch eine Millarde geimpfte Leute, um in 10 Jahren damit fertig zu sein. (OK, ich bin sicher, die kriegt man echt schnell zusammen...). Und wenn man auch noch die Wirksamkeit testen will, muß in dieser Zeit die Krankheit verbreitet und aktiv sein -- nix mit Lockdown, Schulschließungen, Masken, das wäre unsoliarisch, da es die Datenerfassung verfälscht. Und was kriegt man dafür? Info über Nebenwirkungen, die ein Mal pro einer Milliarde Personenjahre auftreten. Helfen die dann wirklich bei der Entscheidung, ob man sich impfen lassen will oder nicht?

    Das wär alles viel netter, wenn es so was wie "World War Z", "War of the Worlds" oder "The Stand" wäre. Da könnte man das Buch weglegen.


    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Mein Mann sagt mehrmals täglich, dass die Impfstoffe nicht helfen. Manchmal lenkt er ein "nicht so wie erhofft", aber das ist für ihn eben so viel wie nichts.
    Perfektionismus ist die perfideste Waffe des inneren Schweinehundes.

    Viel Glück mit den Terminen! Das fällt ganz klar unter "nervt".

    Eine Freundin erzählte gestern, sie mußte drei mal zum "ohne Anmeldung" tigern, wo sie Terminkärtchen für den gleichen Tag ausgeben., solange der Vorrat reicht, und zweimal waren schon 30 Minuten nach Türöffnung alle Kärtchen weg. Wenigstens steht man an der frischen Luft Schlange... andererseits, bei Schneeregen.

    Bin ich froh, daß das mit dem Boostern bei mir schnell, streßfrei, und im Warmen ging.
    Geändert von wildwusel (08.12.2021 um 09:52 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Moderation

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von Mendo Beitrag anzeigen
    Ich bin auch so müde.
    Versuche in meinen SHGs Überzeugungsarbeit für die Impfung zu machen, aber es ist zäh.

    Ich verstehe nicht daß sich die Impfskeptiker nicht mal die Mühe machen sich zu informieren. Es gibt wirklich soo viel Informationen im Netz, auch leicht verständlich für nicht Wissenschaftler.

    Gestern wieder da Argument, der Impfstoff sei nicht erprobt. Himmel, es gibt keinen besser erforschten Impfstoff! Und bei den anderen Dingen, die sie sich reinziehen, wird ja auch nicht gefragt.

    Eine zerfällt, weil die Gruppenleiterin 2G beschlossen hat. Dabei treffen wir uns eh nur noch virtuell.

    Es ist schade und mühsam
    Das geht auch vielen HA und anderen Leuten so, die Impfzögerer überzeugen wollen.
    Druck doch die Informationen des RKIs aus und drück es deinen KandidatInnen in die Hand. (Wahrscheinlich ist ihnen das aber auch suspekt, weil's ja nur von e i n e r Quelle stammt.)*

    Drittletzte Frage auf dieser Seite unten:

    Es gibt nur sehr wenige Kontraindikationen und Gründe, warum eine Person sich dauerhaft oder vorübergehend nicht gegen COVID-19 impfen lassen kann.

    Viele Menschen glauben jedoch, sie könnten sich nicht gegen COVID-19 impfen lassen. Zu solchen falschen Kontraindikationen gehören u.a.:

    banale Infekte, auch wenn sie mit subfebrilen Temperaturen (≤ 38,5 °C) einhergehen
    Krebserkrankungen, rheumatologische Erkrankungen
    Allergien (die nicht spezifisch gegen Bestandteile der Impfung bestehen)
    Behandlung mit Antibiotika oder Kortikosteroiden oder lokal angewendeten steroidhaltigen Präparaten
    Blutungsneigung/ Einnahme von Gerinnungsmedikamenten
    Vorbestehende neurologische Erkrankungen wie bspw. Multiple Sklerose
    Chronische Erkrankungen wie Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen oder Nierenerkrankungen


    Wenn du da weiter liest, gibt es bis auf kleine Kinder (und das ist "in Arbeit")eigentlich niemanden, der aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann. Selbst bei Chemo- und Strahlentherapien wird nur temporär nicht geimpft, weil es bei derartiger Immunsupprimierung keinen Sinn hat. Danach aber dann schon wieder.

    Und noch ne Seite des RKI:
    Einwände gegen das Impfen - und die passenden Antworten (in Sprechblasen).

    *Die FAQ auf dieser Seite beantworten eigentlich Punkt für Punkt alles, was zur Impfung wissenswert ist. Wird auch aktualisiert.
    *
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  3. VIP

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Ach ganda,

    ich bete diese Litanei hier rauf und runter. Immer und immer wieder.
    Auch bei Nicht-Impfgegnern sitzen die Ängste und sitzt vor allem die Desinformation so tief (in der DNA möchte ich schon fast sagen. Und viele Niedergelassene wissen auch nicht so richtig Bescheid. Unzählige Fortbildungen werden deshalb jedes Jahr zum Thema Impfen allgemein veranstaltet. Auch ohne die wirklich neuen Fragestellungen bei neuen Impfstoffen.


    "Impfungen "überlasten" das Immunsystem" wird auch gern erzähltt, und "dass Impfungen generell anfälliger machen". Die "falschen Kontraindikationen" muss man auch den Hausärzt:innen zum Teil ausreden.

    Letztlich bestehen diese merkwürdigen Glaubenssätze einfach weiter, egal wieviel Information man liefert. Ich weiß nicht, warum das so ist. Irgendeine kognitive Blockade. Auch bei Menschen, die nix mit Bill´s Mikro-Chips oder Reptiloiden am Hut haben. Es fehlt auch am ganz banalen einfachsten Grundwissen.

    Aber auch nicht jede/r Arzt/Ärztin in der hausärztlichen Versorgung weiß Bescheid und kennt alle Intervalle zu diesem und jenem Medikament ... Gerade bei Immunsupprimierten inklusive Krebspatienten. Dann kommt halt auch nicht immer das raus, was zielführend wäre.
    Ich kenne das intensivst von meiner Arbeit her.

    Dazu kommen dann auf "beiden Seiten der Kanüle" noch die Gegner und Globulisten.

    Ich bin´s so müde.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von Mendo Beitrag anzeigen
    (...)

    Eine zerfällt, weil die Gruppenleiterin 2G beschlossen hat. Dabei treffen wir uns eh nur noch virtuell.

    (...)


    hat sie sich geäußert, was sie sich von einer virtuellen 2G Pflicht verspräche?
    Disziplin zum Impfen?

    Seltsam....

  5. Inaktiver User

    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Katelbach

    Tag 5 nach dem Booster: it works. Werde die Belastung langsam steigern, noch ein wenig matschig im Kopf.

    Ist halt ne blöde Kombination mit dem greisligen Wetter da draußen.

  6. Inaktiver User

    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    bin auch geboostert, konnte gestern kurzfristig für einen ausgefallenen Impfling einspringen.

    Mein Arm tut weh, ich habe etwas Kopfschmerzen, kann auch am Wetter liegen.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    @Schafwolle

    Mein Mann hatte 2 x AZ und Booster Moderna.
    AZ verursachte nichts bzw. nur Arm an der Stelle weh, wo der Stich war. (und Haushaltsaktionismus, den ich hier mal als lockere Anekdote beschrieb und gleich Prügel bezog für das Abgleiten ins Undramatisch-Seichte)

    Ich hatte BT und beim ersten Stich bissl Nackenschmerzen und mir fiel auf, dass ich eine Weile (1-2h öfters stolperte). Beim 2. Stich tat mir nicht mal mehr der Arm weh.
    Beim Booster nach 5,5 Monaten auch nicht. Stichreaktion halt. Blut abnehmen finde ich schmerzhafter auch an den Folgetagen.

    Meine Freundinnen hatten: nichts bzw. "bissl müde" und Armweh.
    Alle mir Bekannten sagen, wenn sie an einen Tag ohne Impfung solche Körperwahrnehmungen gehabt hätten, dann wären diese entweder im "allgemeinen Grundempfinden" untergegangen (denn es ist leider nicht so, dass alle Menschen immer vollkommen beschwerde- und schmerzlos durch ihre Tage flutschten) oder als "okay, ich hätte die Schweinshaxn nicht zu Mittag essen sollen" Gefühl betrachtet worden wäre (oder die Spätzle mit extra Käse etc.)

    Ich kenne niemanden real, der Fieber oder stärkere Beschwerden gehabt hätte.
    Alle (+ ich) bestätigen auch, dass sie am Tag des Impfens schon aufmerksamer auf irgendwelche Symptome geachtet hätten als sonst. Entweder aus Angst oder aus akad. Interesse.

    ICH (reiner pers. Eindruck, anekdotisch und nicht mal "Expertenerfahrung") fand, dass meine Allergien kaum wahrnehmbar waren nach der Impfung. Hurra.
    Und Schub hatte ich seit dem 1. Impfen auch keinen mehr. Hurra, hurra, hurra

    ich stand der Impfung ambivalent gegenüber. Ich wollte eigentlich nicht pilotieren und abwarten.
    Auch weil ich skeptisch war wegen der Grunderkrankung und überhaupt war mir das alles zu flott.

    Dann kam es zu vielen Berichten, über 1a Verträglichkeit und die Freiheit roch immer feiner und stärker.
    Inzwischen bin ich überzeugt vom Impfen gegen Covid und auch vom Procedere (evtl. minus LkR Rosenheim )

    Also, nur Mut. Den Mutigen gehört die Welt
    Geändert von R_Rokeby (08.12.2021 um 11:36 Uhr)

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    @Katelbach
    was sagst du zum Plan auch Vets impfen?

    Ich bin ambivalent.

    Einerseits, warum nicht. Ich erlebe TA auch oft irgendwie zugewandter und Renitenz gewachsener als Menschenärzte.

    Andererseits: I woas ned, I woas ned.
    Also nicht wegen der Expertise! Aber irgendwie...
    es ist ja nicht so das Problem, dass es nicht genug Stellen zum Impfen gäbe. Eher zuwenig Stoff der gewollt wird.

    Und es riecht nach Aktionismus und Ständepolitik (wenn der Apotheker soll/darf dann muss man die Vets auch mitnehmen, sonst...)

    Ich bezweifle auch ob das das Kraut fett macht....

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    (...) Zu solchen falschen Kontraindikationen (...)
    Das ist jetzt schön und erklärt einen Teil der Problematik am "lebenden Objekt" so zu sagen:

    Ich wette! dass es mehr Menschen gibt, die nicht verstehen, was eine FALSCHE Kontraindikation ist, als solche, die das dechiffrieren können.
    Ganz zu schweigen von Kontraindikation selber.

    Damit, fürchte ich, trägt man als Erklärbär eher zum Chaos bei, als das man es lindert.

  10. Inaktiver User

    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    R_R, aber womöglich erreicht ein guter Veterinärmediziner einen Impfzauderer sogar noch eher als ein Humanmediziner. Gerade Leute, die sehr gute Erfahrungen mit dem ihre Lieblingstiere behandelnden Vet. gemacht haben, sind ev. bereit, auch bezüglich Humanimpfung auf den Vet. zu hören. Gute Tierärzte sind gute Psychologen ...
    ('ne Freundin von mir, Gross- und Pferdetierärztin, pflegt zu sagen, dass Psychologie eigentlich ein obligatorischer Bestandteil des Tierarztstudiums sein sollte, und dass sie darin erklärtermassen unbegabt sei, weswegen sie nicht als Kleintierärztin parktiziere...)

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