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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann nur für mich selbst sprechen:
    Oh ja, hatte ich. Ich habe peinlich darauf geachtet, weder meine Kinder noch meine Eltern anzustecken und mich gegebenenfalls zurückgezogen.
    Finde ich nicht wirklich außergewöhnlich.
    Das ist doch gar nicht möglich.

    Als meine Kinder klein waren, hatten sie ständig was. Der Kinderarzt sagte, dass es völlig normal sei, dass das Immunsystem trainiert würde. Nur ich war jedesmal sterbenskrank. Monatlich musste ich Antibiotika nehmen und das über etliche Jahre.

    Aber was hätte ich tun sollen? Die Kinder wegsperren? Nicht mehr versorgen?

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Da ich einmal die Woche in einer Klinik arbeite, muss ich mich, obwohl geimpft, auch testen. Letzte Woche war tatsächlich der Schnelltest 2x hintereinander positiv. Ich ging zum PCR-Test und der war dann zum Glück negativ.

    Gerade im Gesundheitsbereich werden auch geimpfte Personen regelmäßig getestet, in der besagten Klinik seit dieser Woche sogar täglich, da wieder Fälle aufgetreten waren.

    Aber ansonsten kann die Angst schon merkwürdige Ausmaße annehmen. Eine Bekannte on mir hat einen geistig behinderten Sohn, der in einem Lebensmittelmarkt arbeitet. Sie und der Sohn sind seit längerem doppelt geimpft.

    Der andere Sohn hat 2 Kinder und Ehefrau, die kommen seit Corona praktisch nicht mehr vorbei. Nun kamen sie doch noch, verlangten aber von der Bekannten, dass sie sich vorher testet, das jüngste Kind sei noch nicht geimpft, da erst 8 Jahre alt.

    Machte sie, wenn auch mit etwas Unverständnis. Dann kam der behinderte Sohn von der Arbeit, von diesem wurde verlangt, ja nicht ins Zimmer zu kommen sondern gleich ins Bad zu gehen und sich zu testen, obwohl er 2 Tage zuvor bei der Arbeit getestet worden war.

    Dann musste er tatsächlich 20 Minuten im Bad verbringen, bis der Test negativ anzeigte. Danach durfte er zu den anderen, wobei die Schwiegertochter aber darauf bestand, dass die ganzen Stunden, die sie da waren, die Balkontür geöffnet war, obwohl es draußen schon kalt war.

    Meine Bekannte hat nun daraufhin beschlossen, Weihnachten allein mit dem behinderten Sohn zu verbringen, da sie sich so etwas auf keinen Fall noch mal antun möchte!
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

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    Um Himmels willen, das ist ja fürchterlich. Diesen Zirkus würde ich auch nicht mitmachen wollen.
    Gut, dass die beiden zu zweit sind und auf die Schwiegertochter verzichten können.

  4. Inaktiver User

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    Was ist denn daran jetzt Zirkus? Ich finde lediglich, man hätte den Test mit dem behinderten Sohn anders gestalten können, als ihn im Badezimmer hocken zu lassen.

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    Die Geschichte von Fels zeigt doch genau das Verhalten, das ich als "lebensfern" bezeichnet habe.

    Ja, es gibt Impfdurchbrüche, irgendwo habe ich gelesen, dass es ungefähr 0,4 % sind (finde die Quelle grad nicht mehr).

    Aber überall im öffentlichen Raum gilt die vollständige Impfung oder ein 48 Stunden altes negatives Testergebnis als Zutrittsberechtigung.

    Ist es dann leichtsinnig, das auch im privaten Raum so zu handhaben? Ich meine nein.

    Im von mir geschilderten Fall hatten eher die Eltern Sorge, von ihrem ungeimpften Kind könne eine Gefahr ausgehen. Aber der negative PCR Test 2 Tage zuvor erschien ihnen dann sicher genug.

    War das leichtsinnig? Ich meine nein. Man kann eben nicht jedes Restrisiko ausschließen.

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    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Darfst du gern. Aber fändest du es auch extrem, wenn jemand es sich zu Herzen nimmt, seine Eltern oder andere Angehörige angesteckt zu haben?

    Mich belastet es, dass der ehemalige Marathonläufer immer noch nur 10 km schafft. An sehr guten Tagen vielleicht 12. Und dass ein anderer immer noch todmüde ist, wie ich auch.

    Es sind meine Nächsten. Sie sind meine Familie, weil ich keine Angehörigen mehr habe.
    Das finde ich auch traurig, und wünsche Ihnen gute Besserung.

    Aber weder hast Du sie als betrunkene Autofahrerin angefahren und verletzt, noch hast Du Dich bei wilden, ungeschützten Sexparties mit HIV infiziert und das an Deinen ahnungslosen Partner weiter gegeben.

    Das wären Fälle, wo man sich zu recht schuldig fühlen würde.

    Aber nicht, wenn man sich im Bus infiziert, zumal mit einem Virus, das zu dem Zeitpunkt überhaupt noch nicht sehr verbreitet ist, und das unbeabsichtigt weiter gibt.

    Selbstkasteiung und schlechtes Gewissen finde ich persönlich in einem solchen Fall wirklich bedenklich, und nicht gesund. Bzw. selbstdestruktiv.
    Gerade, wenn es Dir selbst gesundheitlich noch nicht wieder gut geht.

    Und gerade als jemand mit Health Science Background sollte man da doch etwas wissenschaftliche Distanz haben ?
    Toleranz ist der Verdacht, dass der andere recht haben könnte.
    Kurt Tucholsky

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    Als ich im April, ich schon geimpft, an eine Beerdigung musste, hab ich mich vorher getestet, Impfung hin oder her. Denn damals waren noch längst nicht alle Trauergäste geimpft.
    Auch diese Woche hab ich bereits 2 Tests gemacht, Impfung hin oder her. Ich hatte nämlich Kontakt zu einer infizierten Person. Ich hab wirklich keine Lust, unbemerkt infiziert zu sein und andere anzustecken.

    Die infizierte Person war übrigens ein „Impfdurchbruch“. Hört sich dramatisch an, ist es aber nicht, er hätte kaum Symptome. Bisschen hüsteln und müde, das war alles. Seine Frau, ebenfalls geimpft, hats ein wenig stärker erwischt. Nämlich 1 Tag Fieber und etwas husten.
    Damit kann man problemlos leben. Hauptziel der Impfung ist trotzdem erreicht, nämlich Schutz vor schwerem Verlauf.

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    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen

    Die infizierte Person war übrigens ein „Impfdurchbruch“. Hört sich dramatisch an, ist es aber nicht, er hätte kaum Symptome. Bisschen hüsteln und müde, das war alles. Seine Frau, ebenfalls geimpft, hats ein wenig stärker erwischt. Nämlich 1 Tag Fieber und etwas husten.
    Damit kann man problemlos leben. Hauptziel der Impfung ist trotzdem erreicht, nämlich Schutz vor schwerem Verlauf.
    Aber gerade von dir würde ich mir da etwas Differenzierung wünschen.
    Wie alt waren denn die Impfdurchbrüche ?
    Und wie lange sind sie denn schon geimpft?

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Er ist kurz vor dem Rentenalter, deutlich übergewichtig und durch eine kürzliche Krebserkrankung mit noch angeschlagenem Immunsystem. Hohes Risiko also. Vollständig geimpft seit 6 Monaten.
    Ohne Impfung wär er mit recht grosser Wahrscheinlichkeit nicht so glimpflich davon gekommen.

    Der Punkt ist: er war angesteckt, ich hatte Kontakt zu ihm zu einem Zeitpunkt, als er angrsteckt war. Daher bestand eine gewisse, wenn auch kleine, Wahrscheinlichkeit, dass ich mich hätte anstecken können, meine Impfung ist auch schon länger her. Warum also nicht testen, um Klarheit zu haben? Zumal mein Arbeitgeber dies organisiert, gibt mir weder Aufwsnd noch Kosten.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  10. Inaktiver User

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    Zitat Zitat von Macani Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt Impfdurchbrüche, irgendwo habe ich gelesen, dass es ungefähr 0,4 % sind (finde die Quelle grad nicht mehr).
    Das sind vielleicht die mit klinischen Symptomen, wieviele infizierte Geimpfte rumlaufen, ohne was zu merken, wissen wir nicht.

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