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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Ich wüßte gern, was du unter Überlastung verstehst.

    Z.b. wäre das für dich nur dann gegeben, wenn nicht alle COVID-Patienten aufgenommen werden könnten, mangels Kapazität?

    Für mich jedenfalls fängt das schon früher an, mit der Dauerbelastung für das KH-Personal, und mit der Verschiebung von "nicht notwendigen " Operationen.

    Unser Gesundheitssystem ist wie es ist, es hat dann auch wenig Sinn wenn man den allgemeinen Pflegenotstand beklagt.
    Was nicht heißt, dass man daran nichts ändern sollte, nur der Verweis darauf ist müßig und letztendlich verschleiert es die Situation in Bezug auf COVID.

    Und zurück zum Thema: man sollte das in Verbindung mit der Impfquote bewerten.
    Think before you print.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Z.b. wäre das für dich nur dann gegeben, wenn nicht alle COVID-Patienten aufgenommen werden könnten, mangels Kapazität?
    Ja in etwas

    Für mich jedenfalls fängt das schon früher an, mit der Dauerbelastung für das KH-Personal, und mit der Verschiebung von "nicht notwendigen " Operationen.
    Kommt sicher auf das Ausmaß an.
    Das gab es ich schon vor Corona.
    Und deswegen sollte man hier vorsichtig sein. Nicht das man bei jeder größeren Grippewelle Einschränkungen für die Bevölkerung fordert.


    Der Verdacht das mit der Abrechnung an Deutschen KH was nicht ganz koscher lief steht ja auch im Raum

    RKI-Schreiben zu Intensivbetten: "Monetare Anreize" fur falsche Angaben | tagesschau.de



    Tatsächlich konnten Kliniken seit dem 18. November genau dann in großem Stil Freihaltepauschalen kassieren, wenn es in ihrem Landkreis weniger als 25 Prozent freie Intensivbetten gab und die Corona-Inzidenz bei mindestens 70 lag. Die Pauschalen gab es dabei aber nicht etwa nur für die Intensivbetten, sondern für alle freien Betten eines Klinikums. Ein 600-Betten-Haus konnte auf diese Weise leicht 50.000 Euro Freihaltepauschalen pro Tag kassieren. Zuletzt bezog nach Angaben des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen jedes zweite Krankenhaus, genau 977 Kliniken, Geld durch diese Pauschalen.



    Falsche Anreize



    Dass die Politik mit den Freihaltepauschalen womöglich die falschen finanziellen Anreize geschaffen hat, ist allerdings auch unter Intensivmedizinern ein offenes Geheimnis. Namentlich zitieren lassen will sich damit aber keiner. So sagt zum Beispiel der Chefarzt und Leiter der Intensivmedizin eines großen Klinikums in NRW, dass die Priorisierung der Covid-Patienten über die Freihaltepauschalen dafür gesorgt habe, dass andere Patienten zu spät nötige Untersuchungen und Eingriffe bekommen hätten. "Eine gesellschaftliche Debatte über die Priorisierung der Covid- gegenüber den Nicht-Covid-Patienten hat nicht stattgefunden und auch über die legitimen Interessen der solcherart zurückgestellten Patienten spricht kaum jemand."

    Geändert von Wolkenschaf3 (20.09.2021 um 22:26 Uhr)

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Corona kommt auf die "das war schon vor Corona"-Zustände obendrauf.
    Think before you print.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Was wäre, wenn die Impfzögerer, die sich impfen lassen können, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche übernehmen würden und sich impfen lassen?
    Auch wenn die Zögerer keine Kinder oder keine jungen Kinder mehr haben.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Was wäre, wenn die Impfzögerer, die sich impfen lassen können, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche übernehmen würden und sich impfen lassen?
    Auch wenn die Zögerer keine Kinder oder keine jungen Kinder mehr haben.
    Das wäre sehr schön, ist aber sehr unwahrscheinlich

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Impfungen an Schulen: Chance oder Gruppenzwang? | BR24

    Falls das in den Kinderstrang gehört, bitte verschieben.
    Doch es geht unter anderem auch um die Verträglichkeit der Impfung bei Kindern und Jugendlichen.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Ich habe mehrere Familien mit Ü12 Kindern im Freundeskreis.
    Die meisten sind inzwischen mindestens einmal geimpft.
    Aber der Grund war nicht medizinisch, sondern weil die Jugendlichen ein normaleres Leben wollten.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Was wäre, wenn die Impfzögerer, die sich impfen lassen können, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche übernehmen würden und sich impfen lassen?
    Auch wenn die Zögerer keine Kinder oder keine jungen Kinder mehr haben.
    Unrealistisch.
    Sie denken an sich, nicht an andere.

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie hart die Beschäftigten im Gesundheitswesen arbeiten. Vor Corona und jetzt natürlich auch mit Corona.
    Und es ist beschämend, dass dort keine wesentliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen, mindestens aber der Bezahlung stattfindet.
    Spätestens jetzt sollte es doch wirklich jedem klar sein, wie wichtig diese Menschen für uns alle sind und wieviel uns ihre Arbeit wert sein sollte. Weil wir nämlich alle ziemlich blöde in die Röhre schauen, wenn keiner mehr diesen Job machen will.

    Trotzdem muss man mE bei der Corona-Politik und den Maßnahmen eine harte Linie ziehen zwischen der BElastung des Gesundheitssystems und dessen ÜBERlastung.
    Ja, es mag hart für die Beschäftigten dort sein, aber solange uns nicht konkret - nein, nicht nur irgendwie abstrakt, vielleicht, könnte sein - eine Überlastung der Krankenhaus-/Intensivkapazitäten droht, mit der Folge, dass nicht mehr alle Menschen mit lebensbedrohlichen Krankheiten oder Verletzungen behandelt werden können und man tatsächlich bei einer Triage landet, darf man meiner Meinung nach nicht ein ganzes Land monatelang quasi stilllegen (wie letzten Herbst/Winter geschehen) oder wie jetzt Ungeimpfte völlig unbekümmert mit der Begründung "müssen sie halt die Konsequenzen tragen, wenn sie sich nicht mit einem neuartigen Impfstoff impfen lassen wollen" vom gesellschaftlichen Leben ausschließen.
    Es gelten Grundrechte in diesem Land!

    Ich zB arbeite in der Justiz. Nein, natürlich geht es da selten um Leben und Tod, aber durchaus um schweres Leid für die Opfer von Straftaten.
    Wir sind seit Jahren auf allen Ebenen, vom Sekretariat über den Staatsanwalt bis zu den Gerichten, chronisch überlastet.
    Trotzdem käme - zum Glück - niemand auf die Idee, einen Lockdown für die gesamte Bevölkerung zu fordern, um einigen Kriminellen Möglichkeiten zu nehmen, anderen Leid zuzufügen.
    Dabei würde mir das vermutlich sehr dabei helfen, die trotzdem noch verbleibenden Fälle auch zügig und adäquat zu bearbeiten.
    Einige werden diesen Vergleich vermutlich polemisch finden, aber ich finde den Gedanken nicht ganz abwegig.
    Geändert von allymcbeal31 (21.09.2021 um 07:30 Uhr)

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    AW: Fragen und Erfahrungen rund um die Corona-Impfung - Nachfolgestrang

    @Ally
    Genauso meine ich das auch

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