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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von dekomaus24 Beitrag anzeigen
    wie arbeiten die Callcenter hier in D eigentlich zur zeit???
    Die letzte Dame, die ich an der Strippe hatte (ging um ein Türenangebot, das ich wollte) habe ich gefragt, die war im Homeoffice. Das wird aber nicht repräsentativ sein.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Oder das nächste öffentliche mimimi wegen ein paar Thrombosen kommt. Während parallel volle Intensivstationen bejammert werden.
    Ich greife mal Deinen Beitrag heraus wegen der Bemerkung über die vollen Intensivstationen. Ich lese hier nur sporadisch mit und weiß daher nicht, ob das hier schon mal Thema war.

    Es gibt ja dieses Intensivregister mit der Gesamtzahl gemeldeter Intensivbetten (Betreibbare Betten und Notfallreserve). Wenn man sich dort die Auslastung im Zeitraum von April 2020 bis April 2021 anschaut, dann stellt man fest, dass die Auslastung innerhalb des Zeitraums der vergangenen 12 Monate weitgehend konstant geblieben ist. Was aber auffällt, ist die Verkleinerung der Anzahl der freien Intensivbetten. Die dort ausgewiesene Notfallreserve ist auch immer relativ konstant geblieben und es gibt auch jetzt eine Notfallreserve in Höhe von 10.167 Betten (Stand 20. April). Diese Notfallreserve wird in dieser Statistik erst seit August 2020 geführt und ist seit Dezember 2020 ebenfalls relativ konstant geblieben. Ich wundere mich also über die Meldungen, dass die Intensivstationen gerade jetzt so massiv darauf hinweisen, sie würden überlaufen. Aus der Statistik jedenfalls ist das nicht erklärbar.

    Hier ist der Link zum Intensivregister. Links stehen die bundesweiten Zahlen, rechts kann man die Zahlen der einzelnen Bundesländer auswählen

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Du meinst an der Beatmung?
    Ich hoffe ja nicht das die Hälfte an der Ecmo liegt- das würde eine kleine Panikatacke bei mir auslösen.
    Glaub auch nicht das Thüringen so viel Ecmo Geräte hat- weiss es aber nicht.
    Sorry, meine Aussage war nicht korrekt, 120 werden beatmet, habs geändert.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    20 Jahre Bricom - krieg ich jetzt ein Eis?

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Monaline, ich glaube, da gibt es eine relativ einfache Erklärung.

    Intensivstationen behandeln ja nicht nur Notfälle, sondern da liegen ja auch immer frisch operierte Patienten mit zum Teil planbaren OPs. Wenn die Intensivstationen mit vielen Covid-Patienten voll sind, werden solche OPs natürlich nach Möglichkeit verschoben.

    Dass die Intensivmediziner trotzdem Alarm schlagen erklärt sich vermutlich aus den langen Liegezeiten der Covid-Patienten. Wenn immer mehr Betten von denen belegt werden, bleiben weniger Reserven für die Fälle, die nur kurz auf Intensiv liegen. Und ein Anstieg in den Zahlen zeigt sich ja immer mit Zeitverzögerung.

    Hier in meiner Region z. B. heißt es aktuell, die Lage ist "angespannt, aber nicht kritisch, und kein Grund zur Panik" - weil wir relativ viele Betten haben und die Zahlen hier schon seit 3 Monaten "stabil" zwischen 100 und 140 schwanken - es geht weder nennenswert rauf noch runter. Sähe man jetzt einen klaren Anstieg, würden die bestimmt anders reden.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Ich greife mal Deinen Beitrag heraus wegen der Bemerkung über die vollen Intensivstationen. Ich lese hier nur sporadisch mit und weiß daher nicht, ob das hier schon mal Thema war.

    Es gibt ja dieses Intensivregister mit der Gesamtzahl gemeldeter Intensivbetten (Betreibbare Betten und Notfallreserve). Wenn man sich dort die Auslastung im Zeitraum von April 2020 bis April 2021 anschaut, dann stellt man fest, dass die Auslastung innerhalb des Zeitraums der vergangenen 12 Monate weitgehend konstant geblieben ist. Was aber auffällt, ist die Verkleinerung der Anzahl der freien Intensivbetten. Die dort ausgewiesene Notfallreserve ist auch immer relativ konstant geblieben und es gibt auch jetzt eine Notfallreserve in Höhe von 10.167 Betten (Stand 20. April).
    Soweit ich die Mediziner verstanden habe, geht's nicht um die Betten, sondern um's Personal.
    Freie Betten gibts genug.
    Vielleicht sollte man auch da mal die Kommunikation überdenken.
    Wenn Ärzte und Pfleger auf diesen Stationen bis zum Anschlag arbeiten und kein Ersatz da ist, ist das auch nicht besser.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen
    Die letzte Dame, die ich an der Strippe hatte (ging um ein Türenangebot, das ich wollte) habe ich gefragt, die war im Homeoffice. Das wird aber nicht repräsentativ sein.
    Ich hatte das letztes Jahr wegen eines zu verlängernden Zeitschriftengeschenkabos. Da wollte ich wissen, ob ich über den gleichen Anbieter ein anderes Abo abschließen kann. Da sagte mir der betreffende Herr auch, dass er im Homeoffice sei und deshalb nicht an die Datenbank rankäme, er wolle sich aber erkundigen - und rief dann tatsächlich irgendwann mit der Antwort zurück.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Monaline, ich glaube, da gibt es eine relativ einfache Erklärung.

    Intensivstationen behandeln ja nicht nur Notfälle, sondern da liegen ja auch immer frisch operierte Patienten mit zum Teil planbaren OPs. Wenn die Intensivstationen mit vielen Covid-Patienten voll sind, werden solche OPs natürlich nach Möglichkeit verschoben.
    Ja, so hat man das laut Meldungen im vergangenen Jahr gehandhabt. So könnte man es doch jetzt auch wieder machen, wenn die Lage prekär wird oder schon ist.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    Soweit ich die Mediziner verstanden habe, geht's nicht um die Betten, sondern um's Personal.
    Freie Betten gibts genug.
    Aber wie erklärt sich dann der Rückgang der Gesamtzahl der Intensivbetten? Ich hatte angenommen, dass dieser stetige Rückgang seit August 2020 von 40.000 auf jetzt unter 35.000 dem Personalmangel geschuldet ist. Aber gut, ich weiß es natürlich nicht, ich wundere mich nur über die Zahlen.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Vielleicht haben sie endlich aufgehört, nur die physischen Betten zu zählen, und zählen stattdessen die mit dem verfügbaren Personal betreubaren Betten? Das sind nämlich erheblich weniger als physisch vorhandene Betten. Unterdessen sollte doch wirklich bei allen angekommen sein, dass eine reine Bettenstatistik gar nichts aussagt, sondern dass das verfügbare Intendivpflegepersonal der limitierende Faktor ist.

    Hier (CH) wurde gestern im Radio von einem Unispitalleiter darauf hingewiesen, dass sich während der zweiten Welle im Herbst gezeigt hat, dass eine Kapazitätsauslastung der Intensivstation von 75% das Maximum ist, was dauerhaft gestemmt werden kann. Kurzzeitig ( = für 2-3 Tage) kann eine höhere Auslastung gestemmt werden, aber eben nicht über Wochen.
    Geändert von Horus (21.04.2021 um 11:35 Uhr)

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Ja, so hat man das laut Meldungen im vergangenen Jahr gehandhabt. So könnte man es doch jetzt auch wieder machen, wenn die Lage prekär wird oder schon ist.
    Natürlich wird das wieder gemacht, die Spitalleiter sind ja nicht dämlich.

    Wobei „planbare OPs“ überhaupt nicht gleichbedeutend ist mit „verzichtbar“ oder auch nur „verschiebbar“. Gerade Krebsoperationen dürfen nicht beliebig verschoben werden.
    „Planbare OP“ heisst längst nicht nur „Knieersatz von Tante Hildegard“, sondern auch OPs, die zwar ein wenig im Voraus geplant werden, aber dennoch nicht ohne gravierende Konsequenzen beliebig weit hinausgeschoben werden.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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