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  1. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von KlaraKante Beitrag anzeigen
    Ich wäre daher sehr zurückhaltend mit dem Ansatz, "die Alten" schützen zu können. Sie leben nicht in Schubladen, die man einfach zukleben und abschotten kann.
    Ich halte generell nichts von dem Ansatz, "die Alten" zu schützen. Die Theorie dahinter ist ja, dass das Virus "den Jungen" nichts anhaben kann. Das beobachte ich schon jetzt anders und man weiß nicht, wie sich das Virus verändert, wenn er nicht mehr so viele einfache Opfer findet. Aber das ist wahrscheinlich was für den Medizinstrang.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Da sind wir uns einig, Manesse.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Nicht machbar, nicht haltbar: Epidemiologe: No-Covid-Strategie illusorisch - n-tv.de

    Stöhr ist Epidemiologe und Virologe, leitete bis 2007 das weltweite Influenza-Programm der WHO und war dort auch Sars-Forschungskoordinator. Danach war er Chef der Impfstoff-Forschung des Schweizer Pharmakonzerns Novartis in den USA.

    Niedrige Inzidenzen weder erreichbar noch haltbar

    Stöhr hielt bereits das für den aktuellen Lockdown vorgegebene Ziel einer 50er-Inzidenz für unrealistisch. In unserer Klimazone sei das nicht machbar, sagt er. Bei einer so hohen Infektiosität und weil noch mehr als 90 Prozent der Bevölkerung keine Immunität gegen das Virus entwickelt hätten, "können selbst drastische Einschränkungen die dauernde Viruszirkulation nur in einem begrenzten Umfang und dann nur über einen kurzen Zeitraum reduzieren". Ein sehr niedriger Inzidenzwert im Winter sei "illusorisch", so Stöhr.
    ...
    Der Epidemiologe glaubt daher auch nicht, dass eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner über eine Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter zu verteidigen wäre. Das Überschreiten dieses Werts habe man im Oktober nicht aufhalten können, "wie sollte das dann im Winter gelingen, selbst wenn die Marke irgendwie erreicht werden würde"?

    Hervorhebung durch VanDyck

    Zu der von mir fett markierten Passage hätte ich mal eine Frage in die Runde:

    Übersieht da der Herr Stöhr nicht völlig, dass aktuell umfassende Lockdown-Maßnahmen bestehen, wenn er den letzten Oktober als Argument dafür benutzen will, dass aktuell im Winter eine Inzidenz von 50 seiner Ansicht nach nicht erreicht werden könne?
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    In Polen wird das in den Hochphasen so gemacht .Ab 65 Jahren ....die bekommen mit ihren Methoden die Zahlen besser runter als wir hier. Ich habe da direkten Kontakt die ganze Zeit über.
    In der Türkei haben die das auch gemacht ,überhaupt in den östlichen Ländern war das eine Methode.
    Das kann natürlich an allem möglichen liegen. Gibts dazu Zahlen und welche Methoden sind das insgesamt? Ich glaube nicht, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse über einzelne Maßnahmen gibt, aber vielleicht insgesamt?

    1. EC-Karte in den Handschuh stecken
    2. Durch Handauflegen bezahlen
    3. Zufrieden sagen: "Dieser Chip in der Impfung hat sich echt gelohnt!"

    .

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Das kann natürlich an allem möglichen liegen. Gibts dazu Zahlen und welche Methoden sind das insgesamt? Ich glaube nicht, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse über einzelne Maßnahmen gibt, aber vielleicht insgesamt?
    Ein Unterschied dürfte schon einmal sein, dass Polen bei annähernd ähnlicher Fläche weniger als 50% Einwohner hat und das Durchschnittsalter 6 Jahre jünger ist.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen

    ...
    Der Epidemiologe glaubt daher auch nicht, dass eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner über eine Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter zu verteidigen wäre. Das Überschreiten dieses Werts habe man im Oktober nicht aufhalten können, "wie sollte das dann im Winter gelingen, selbst wenn die Marke irgendwie erreicht werden würde"?

    Hervorhebung durch VanDyck

    Zu der von mir fett markierten Passage hätte ich mal eine Frage in die Runde:

    Übersieht da der Herr Stöhr nicht völlig, dass aktuell umfassende Lockdown-Maßnahmen bestehen, wenn er den letzten Oktober als Argument dafür benutzen will, dass aktuell im Winter eine Inzidenz von 50 seiner Ansicht nach nicht erreicht werden könne?
    die ansage seitens der verfechter eines drastischen lockdowns ist ja, wir müssten nur zwei (oder drei?) wochen mal alles schließen, um einen wert unter 50 (10?!) zu erreichen, dann sei alles gut und man könne wieder lockern.

    aber genau das hatten wir ja tatsächlich schon: niedrige werte und dann locker in den winter. und prompt gingen die zahlen wieder hoch.

    ich bin nicht herr stöhr, aber meine logische schlussfolgerung ist, wir müssen auf jeden fall einen haufen maßnahmen beibehalten, und wer mich dazu motivieren möchte, sollte mich mit einem vernünftigen argument (kliniken, todeszahlen) zu motivieren versuchen, aber doch bitte nicht mit diesem kindergartenkram: wenn ihr jetzt mal ganz doll artig seid, dann dürft ihr hinterher wieder dieses und jenes.
    das genau dürfen wir nämlich dann nicht, wer das behauptet, verkauft die leute für dumm - meine meinung.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Was den Schutz "der Alten" betrifft - da sehe ich einen riesigen Unterschied zwischen einem 70jährigen, der noch voll im Leben und teilweise auch freiwilligen Berufsleben steht und einem Pflegebedürftigen in einem Heim oder zu Hause, z. B. mit Unterstützung durch mobilen Pflegedienst oder eigene Familie.

    Der Pflegebedürftige hat aufgrund seiner Pflegebedürftigkeit ständig engen Kontakt mit entweder der Familie oder wechselnden pflegenden Personen, die ihm aufgrund ihrer Tätigkeit sehr nach kommen müssen. Er kann das nicht beeinflussen.

    Ein selbständig lebender 70- oder 80-jähriger kann selbst Schutzmaßnahmen ergreifen, kann entscheiden, wie "leichtsinnig" oder auch nicht er sich verhalten will. Für den reichen die Schutzmaßnahmen, die eine Gesellschaft generell ergreift, um sich insgesamt zu schützen. Er kann dann selbst entscheiden, was er noch obendrauf setzt.

    Insofern finde ich schon, dass es wichtig ist, die pflegebedürftigen Menschen an erster Stelle zu schützen. Wenn wir das tun, schützen wir auch viele andere Menschen, denn es sind oft Ausbrüche in Pflegeheimen, die dann gleich mehrere Menschen auf die Intensivstation katapultieren, was die Intensivstationen besonders füllt. Wenn diese überlastet sind, kann auch ein Schlaganfall oder Herzinfarkt bei einer ansonsten selbständig lebenden und sich vor Corona schützenden älteren Person zu einer schlimmeren Katastrophe führen als sonst.

    So gesehen bin ich da ganz bei Herrn Stöhr.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Der fehlt wohl eher denen, die angesehene Professoren nicht ernst nehmen. Wieviel Virologie hats du studiert?
    Die Argumentation lief allerdings ein wenig anders, es ging um die Impfungen und gehört damit nicht hierher.
    Ah okay, dass es Drosten um die Impfungen gibt, war mir gestern nicht mehr so bewusst. Entschuldigung!

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen
    ich bin nicht herr stöhr, aber meine logische schlussfolgerung ist, wir müssen auf jeden fall einen haufen maßnahmen beibehalten, und wer mich dazu motivieren möchte, sollte mich mit einem vernünftigen argument (kliniken, todeszahlen) zu motivieren versuchen, aber doch bitte nicht mit diesem kindergartenkram: wenn ihr jetzt mal ganz doll artig seid, dann dürft ihr hinterher wieder dieses und jenes.
    das genau dürfen wir nämlich dann nicht, wer das behauptet, verkauft die leute für dumm - meine meinung.
    ganz genau.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen
    ich bin nicht herr stöhr, aber meine logische schlussfolgerung ist, wir müssen auf jeden fall einen haufen maßnahmen beibehalten, und wer mich dazu motivieren möchte, sollte mich mit einem vernünftigen argument (kliniken, todeszahlen) zu motivieren versuchen, aber doch bitte nicht mit diesem kindergartenkram: wenn ihr jetzt mal ganz doll artig seid, dann dürft ihr hinterher wieder dieses und jenes.
    das genau dürfen wir nämlich dann nicht, wer das behauptet, verkauft die leute für dumm - meine meinung.
    Ich bin ja tatsächlich der sicherlich illusorischen Meinung, dass ein selbst denkender Mensch mit einem gewissen Abstraktionsvermögen in der Lage sein könnte, sich selbst zu motivieren und dazu keinen Kindergärtner benötigt. Aber was weiss ich schon.

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