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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Elfenseeschwalbe Beitrag anzeigen
    Frag einfach mal chronisch Kranke, was für sie Menschenwürde bedeutet.
    Hast Du diese Menschen denn befragt? Welches Sample? Hältst Du diese Gruppierung für so homogen, dass Du Dir erlauben kannst, verallgemeinernde Schlussfolgerungen zu ziehen und diese als Argumentationskrücke zu missbrauchen?

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen
    dann tu es doch, das kannst du doch? ist doch nicht verboten? und solange du nicht jeden tag wen neues triffst, ist es auch im infektionsgeschehen eingepreist.

    immerhin haben wir "draußen" da noch eine entscheidungsfreiheit im gegensatz zu altenheimbewohnern.
    Das könnte ich in vielen Fällen nur unter Bedingungen, die im Infektionsgeschehen nicht "eingepreist" sind, wie Du es nennst.


    I am the master of my fate: I am the captain of my soul.

    William E. Henley

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    @Analuisa
    Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn man ältere Schüler oder Leute in Kurzarbeit in die Heime schicken kann, dann kann ich auch die Angehörigen nach Schnelltest und mit entsprechenden Maßnahmen zu den Leuten lassen. Die Schüler haben schließlich auch ein Leben neben dem Heim.

    Und mir ging es nicht darum, die Suizide gegen die Coronatoten aufzuwägen, ich finde nur, dass der Fokus zu sehr auf den Coronatoten liegt. Ich zumindest habe noch keine Schlagzeilen zu dem x. Suizid gelesen, weil derjenige die Maßnahmen nicht mehr ertragen hat. Da werden auch keine Statistiken vom RKI dazu veröffentlicht.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von meistens-heiter Beitrag anzeigen
    @Analuisa


    Und mir ging es nicht darum, die Suizide gegen die Coronatoten aufzuwägen, ich finde nur, dass der Fokus zu sehr auf den Coronatoten liegt. Ich zumindest habe noch keine Schlagzeilen zu dem x. Suizid gelesen, weil derjenige die Maßnahmen nicht mehr ertragen hat. Da werden auch keine Statistiken vom RKI dazu veröffentlicht.
    Ich weiss zwar nicht wie das zu rechnen geht, du vielleicht schon. Denn dann möchte ich dich bitten in deine Rechnung auch die aufzunehmen, die einen Suizid begangen haben, weil sie Die Bedrohung durch Corona nicht mehr ertragen haben.
    Ischgl ist überall

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von meistens-heiter Beitrag anzeigen
    Ich zumindest habe noch keine Schlagzeilen zu dem x. Suizid gelesen, weil derjenige die Maßnahmen nicht mehr ertragen hat.
    In welchem Ausmaß hat sich denn deiner Meinung nach die Anzahl der Suizide, verursacht durch Lockdown-Maßnahmen, gesteigert - was schätzt du da?

    Da werden auch keine Statistiken vom RKI dazu veröffentlicht.
    Auf welche Weise soll denn das RKI eine Statistik über solche Selbstmorde erstellen können?
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

  6. VIP

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von meistens-heiter Beitrag anzeigen
    @Analuisa
    Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn man ältere Schüler oder Leute in Kurzarbeit in die Heime schicken kann, dann kann ich auch die Angehörigen nach Schnelltest und mit entsprechenden Maßnahmen zu den Leuten lassen. Die Schüler haben schließlich auch ein Leben neben dem Heim.

    Und mir ging es nicht darum, die Suizide gegen die Coronatoten aufzuwägen, ich finde nur, dass der Fokus zu sehr auf den Coronatoten liegt. Ich zumindest habe noch keine Schlagzeilen zu dem x. Suizid gelesen, weil derjenige die Maßnahmen nicht mehr ertragen hat. Da werden auch keine Statistiken vom RKI dazu veröffentlicht.
    Das statistische Bundesamt veröffentlich die Statistiken zu den Suiziden. Bis 2019 einsehbar. Für 2020 liegt dort noch nichts vor.
    Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.

  7. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Hier gibt es zumindest eine Statistik über Themen, die bei der Telefonseelsorge angesprochen wurden:

    NRW-Dashboard zur Corona-Pandemie

    Unter "Soziale Aspekte", und dann beim Fenster in der Mitte (startet mit "Schulbetrieb") weiterklicken; auf mobilen Geräten nicht auswählbar.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Das statistische Bundesamt veröffentlich die Statistiken zu den Suiziden. Bis 2019 einsehbar. Für 2020 liegt dort noch nichts vor.
    Einen Artikel diesbezüglich habe ich gefunden, der frei lesbar ist.
    Es handelt sich um ein Interview mit dem Direktor der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Abteilung des Erlanger Uni-Klinikums, Professor Johannes Kornhuber, der bereits viele Wissenschaftspreise erhalten hat.

    Steigt durch Corona auch die Zahl der Suizide oder Suizidversuche?

    Wahrscheinlich schon. Aber wir haben noch nicht ausreichend Daten. Doch wenn Depressionen ansteigen, steigen auch die Suizide.


    Dies ist die einzige Aussage des Professors in dem Interview bzgl. des Themas 'vermehrte Suizide' in Corona-Zeiten.
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Ich stolpere in der aktuellen Diskussion gerade über etwas, das mir bis dato noch gar nicht aufgefallen war.

    Das wird gegen Home-Office (oder mobiles Arbeiten) das Argument gebracht "kann ja nicht jeder", "hat nicht jeder den Platz/die Infrastruktur", "manchen tut das psychisch nicht gut", "der Austausch mit Kollegen fehlt, deshalb ist die Arbeit auch ineffektiver" etc. als Argument, weshalb es nur eine Home-Office-Empfehlung gibt, aber keine Pflicht, dass die Arbeitgeber so viele Leute wie irgend machbar ins Home-Office schicken sollen.

    Sämtliche hier in Anführungszeichen gesetzten Argumente könnten auch Schüler anführen (ersetze nur "Kollegen" durch "Mitschüler und Lehrkräfte" und "Arbeit" durch "Unterricht"), aber da zählen all diese Argumente nicht - da müssen sie halt durch, da ist es egal, wer abgehängt wird. Da wird von oben die Home-Schooling-Pflicht verordnet.

    Ich finde, das zeigt schon, wer in dieser Gesellschaft wichtig ist und wer eher nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Ich stolpere in der aktuellen Diskussion gerade über etwas, das mir bis dato noch gar nicht aufgefallen war.

    Das wird gegen Home-Office (oder mobiles Arbeiten) das Argument gebracht "kann ja nicht jeder", "hat nicht jeder den Platz/die Infrastruktur", "manchen tut das psychisch nicht gut", "der Austausch mit Kollegen fehlt, deshalb ist die Arbeit auch ineffektiver" etc. als Argument, weshalb es nur eine Home-Office-Empfehlung gibt, aber keine Pflicht, dass die Arbeitgeber so viele Leute wie irgend machbar ins Home-Office schicken sollen.

    Sämtliche hier in Anführungszeichen gesetzten Argumente könnten auch Schüler anführen (ersetze nur "Kollegen" durch "Mitschüler und Lehrkräfte" und "Arbeit" durch "Unterricht"), aber da zählen all diese Argumente nicht - da müssen sie halt durch, da ist es egal, wer abgehängt wird. Da wird von oben die Home-Schooling-Pflicht verordnet.

    Ich finde, das zeigt schon, wer in dieser Gesellschaft wichtig ist und wer eher nicht.
    Naja, man könnte das auch umdrehen, wenn einem die Arbeitnehmer wirklich wichtig wären, würde man alles tun, um sie vor Ansteckung zu schützen. Ein Mitarbeiter oder ein ganzes Team, was ausfällt, und wenn es nur zwei Wochen sind, ist in jedem Fall ganz besonders ineffektiv.

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