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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von ikara Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass die aktuelle Situation mit all ihren Einschränkungen in Bezug auf einen (vielleicht sowieso stattfindenen) geistigen Abbau nicht gerade förderlich ist.
    Das ist sie sicherlich nicht. Ich bin selbst bei einer sehr nahen Angehörigen genau davon betroffen und glaube beispielsweise, dass die vollkommene Abschottung in den Pflegeheimen im März und April falsch und grausam war. Ich käme nur nicht auf die Idee, den geistigen Abbau vollkommen den Maßnahmen zuzuschreiben - weil ich es eben nicht wissen kann.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Meine neuen gesundheitlichen Baustellen sind ausnahmslos alle auf Corona-Stress, Corona-Maßnahmen und Home Office zurückzuführen.
    Hat das der Arzt so diagnostiziert?
    Fällt das unter psychosomatische Erkrankung?
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Es gibt Überraschungen :

    In Bremen stellte die zuständige Behörde fest, dass Hausbesuche von Friseuren von den derzeitigen Maßnahmen nicht betroffen sind. Sie sind also erlaubt.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Das steht im ersten Absatz meines Beitrags.

    Das ist deine Interpretation. Ich bin chronisch krank und immunsupprimiert, ich spritze wöchentlich TNF-Blocker und bekomme derzeit eine hohe Dosis Kortison. Es liegt also in meinem ureigensten Interesse keine überflüssigen und wenn, dann geschützte Kontakte zu haben. Meine Ärzte haben mich kurzerhand als Risikopatienten eingestuft und Arbeitsunfähig geschrieben.
    Ich kann kein Homeoffice machen, da ich Mitarbeiter in der Produktion bin und entweder vor oder nachgeschaltet Produkte bezüglich der Einhaltung der Qualitätsstandards prüfe. Ich hänge dann allerdings in angeordneter Kurzarbeit mit drin. Hat mich vergangenes Jahr zuzätzlich zur Einschränkung zum Krankengeld einiges gekostet, dafür habeich Fahrgeld und Fahrzeit gespart.
    Nein, ich find Corona nicht schön und ich will das keineswegs als Dauerzustand, aber ich wüsste jetzt nicht, was ich groß dran ändern kann, als das zu versuchen, was möglich ist.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    20 Jahre Bricom - krieg ich jetzt ein Eis?

  5. Moderation

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Das mag subjektiv so sein - nur : Es geht für einen sehr großen Teil der Bevölkerung weder um "bloß nicht anstecken" und schon gar nicht um "irgendwie überleben."
    Nicht? Dann hab ich Pandemie an sich, die Situation, dass wir noch mitten drin sind, und die politischen Maßnahmen wohl falsch verstanden. Muss an der Bri liegen.
    Der Adler fängt keine Mücken.

    Schauen wir nach vorn, solange wir noch sehen können. [< München Mord]

    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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  6. VIP

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Ich habe z.B. eine Nachbarin, deren Leben sich durch Corona kaum geändert hat. Sie hatte schon vorher wenig Kontakt, hat sie aufgrund körperlicher Beschwerden die Lebensmittel liefern lassen wie jetzt auch, die Tochter kommt wie vorher am Wochenende zu Besuch.
    Eine Bekannte, bei der ich psychische Probleme aufgrund der Verordnungen befürchtet hatte, versichert mir putzmunter am Telefon, dass alles okay ist. Ganz pragmatisch "ist jetzt so, jammern hilft nix, machen wir das Beste draus und freuen uns darauf, dass wir irgendwann wieder gemeinsam im Restaurant sitzen werden".
    Alles Leute um +/- 80.
    Mein Opa, demnächst 87, ist ja der Meinung, dass er schon viel schlimmeres erlebt hätte, als wohlgenährt in der warmen Wohnung zu sitzen und über x Fernsehprogramme, Internet, Tageszeitung etc. zu verfügen. Klar möchte auch er wieder in den Urlaub fahren und vermisst seine Kontakte, Restaurant- und Café-Besuche, aber nach eigener Aussage geht es ihm nicht schlecht. Er meinte übrigens neulich zu mir, dass die Kriegsgeneration viel mehr abkönne, als "wir" uns das vorstellen könnten. Kann ich ja schlecht beurteilen, außer dass ich ja schon ein komisches Gefühl im Bauch hatte, als ich letztes Frühjahr plötzlich vor leeren Supermarktregalen stand. Ich bin aber auch ein verwöhntes Wohlstandskind.
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


    Moderation in Allgemeines, Coronavirus, Eifersucht, Erotik, Haarpflege & Frisuren, Hautpflege & Kosmetik,
    Liebe unter dem Regebogen, Nichtraucher, Pavillon, Rund ums Fahrzeug, Sex & Verhütung, Sportevents

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Das ist sie sicherlich nicht. Ich bin selbst bei einer sehr nahen Angehörigen genau davon betroffen und glaube beispielsweise, dass die vollkommene Abschottung in den Pflegeheimen im März und April falsch und grausam war. Ich käme nur nicht auf die Idee, den geistigen Abbau vollkommen den Maßnahmen zuzuschreiben - weil ich es eben nicht wissen kann.
    Mal ehrlich, es ist auch vollkommen egal, ob die Maßnahmen schuld sind oder irgendetwas anderes oder gar nix, weil es halt irgendwann so kommt, wie es kommt und das ist zufällig jetzt.

    Als Angehöriger hat man da andere Sorgen und Probleme, als die Ergründung dieser Frage. Und die Hilfe, die die Betroffenen benötigen ist immer die selbe.


    I am the master of my fate: I am the captain of my soul.

    William E. Henley

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Es gibt Überraschungen :

    In Bremen stellte die zuständige Behörde fest, dass Hausbesuche von Friseuren von den derzeitigen Maßnahmen nicht betroffen sind. Sie sind also erlaubt.

    Die zuständige Innung zeigte sich erstaunt, mahnte ihre Mitglieder allerdings, nun nicht überhastet Termine zu vereinbaren.

    Naja, Bremen hat eine niedrige Inzidenz und bekommt nach eigener Aussage die Kontaktverfolgung hin - dann spricht ja nichts dagegen.

    Link reiche ich nach, lief gerade im Radio.
    Spannend. Generell finde ich spannend, welche Lücken es so gibt.

    Kosmetikerin muss geschlossen haben. Mein Sohn mit seiner üblen Teenager-Akne darf aber zur Kosmetikerin, die in der Hautarzt-Praxis tätig ist (weil ja medizinische Maßnahme).

    Nicht ganz zu vergleichen: Wolkenschafs Babysitterin und unsere Putzhilfe (regulär auf Mini-Job-Basis angestellt und angemeldet) dürfen auch weiter in unseren Privathaushalten arbeiten.

    Warum also nicht die Friseurin? Nur weil es ein anderes Arbeitsverhältnis ist (sie bietet eine Dienstleistung gegen Honorar)? Sie kommt den Kunden vermutlich auch nicht näher als die Babysitterin. Allerdings geht sie vielleicht direkt nacheinander in diverse Haushalte, könnte also widerum zur Verbreitung beitragen.

    Alles nicht so einfach, sobald man genauer darüber nachdenkt.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Anky-2 Beitrag anzeigen

    PS: Mit dem Status Quo umgehen umfasst für mich im übrigen mehr als die gesellschaftlichen Probleme, die (möglicherweise) durch die Maßnahmen entstehen zu relativieren. Für mich hat das ein wenig was von "wegsehen" oder verdrängen, dass es eben doch auch die andere Seite gibt. Sie ist nur nicht so sichtbar, weil diese nicht 24/7 in den Medien breit getreten wird.
    Doch, wer genau hinschaut sah die schon vor Corona. Das Pflegeproblem haben wir schon seit drölfzig Jahren und auch die Haltung zu älteren nicht mehr berufstätigen Menschen.
    Kann ich unabhängig von Corona Lieder zu singen.
    Erst im vergangenen Jahr hat man meinen 80jährigen Vater in der Reha-Kur nach Schlaganfall und Oberschenkelhalsbrüchen fühlen lassen, was er ist: Alt und nutzlos. Bei meinem Vater ist angekommen: Schmarotzer am System.
    Der war vorher nicht großartig krank und sehr selbstständig. Aus die Maus, ich weiß nicht ob der dieses Jahr überlebt, der stirbt aber höchstwahrscheinlich nicht mit oder an Corona, sondern an dem Gefühl - es geht nichts mehr. Vielleicht habe ich deswegen den Kontakt intensiviert und würde das auch jederzeit so machen, solange ich gesund bin.
    Geändert von hillary (27.01.2021 um 14:46 Uhr)
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    20 Jahre Bricom - krieg ich jetzt ein Eis?

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Ich hätte ja jetzt vermutet, dass GERADE Hausbesuche verboten wären, weil es in dem Fall ja noch schwieriger wäre, zu kontrollieren, ob Friseure bei der Arbeit zum Beispiel MNS tragen.

    Allerdings träfe dasselbe ja auch auf Reinigungskräfte und Babysitter zu.

    Aber letztendlich gibt es wahrscheinlich eh etliche Friseure, die unter der Hand eh schon gerade Hausbesuche machen. In meinem Umfeld hab ich auch schon mitbekommen, wie da jemand was vermitteln wollte.

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