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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Ja, das ist ihr Recht. Ist aber nicht "erwünscht", und sie hat keine Kraft ihr Recht durchzusetzen.
    Früher habe ich mir auch vorgestellt im Alter recht früh ins Heim zu gehen, um versorgt zu sein. Das habe ich inzwischen abgeschrieben. "Never"!!! Nur wenn's gar nicht anders geht. So ähnlich habe ich auch die Userin verstanden.
    Bis auf "recht früh" trifft das auch auf mich zu...

    Never ever denke ich jetzt ganz konsequent.
    Wenn man denn alleine sterben müsste oder sollte, dann stelle ich es mir viel schlimmer in so einer Einrichtung vor, Wo drumherum so viele Menschen sind.

    Aber, ehrlich gesagt, mir haben schon die Bilder gereicht.
    Das ist wie "einsam zu zweit ist schlimmer als einsam allein".

    Ich bin auch zutiefst überzeugt dass das alles anders laufen könnte.
    Mir bleibt schon beim Gedanken an solche Zustände die Luft weg.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Wieso bist Du Dir sicher das der Cluster unterbrochen wurde?
    Bisher ist ja nicht mal klar woher die Infektion kommt und es stehen noch Tests aus?
    Ich habe doch gar nicht behauptet, dass ich sicher bin. Ich schrieb "möglicherweise".

    Tatsache dürfte sein, dass das Auffinden der bisher bekannten Fälle von einem Routinescreening ausging und nicht von einer anlassbezogenen Testung. Heißt im Umkehrschluss, dass zumindest ein Teil dieser Fälle ansonsten unentdeckt geblieben oder später gefunden worden wäre.


    I am the master of my fate: I am the captain of my soul.

    William E. Henley

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Melde mich zum Dienst! Der Flaschenkorb mit dem Altglas ist 3x so schnell voll wie sonst. Bewusste Entscheidung - so schnell wird das alles nicht vorbei sein, als dass es sich lohnen würde, sich zurückzuhalten. Wir müssen noch 340 Tage hinter uns bringen. Mindestens. Im leicht beschwipsten Zustand sieht der Maskenball da draußen aus wie Karneval.
    Na dann Prost

    ich bleibe bei meinen Gewohnheiten, so etwa zweimal die Woche ein Bier oder ein Glas Wein.
    Fast makaber fand ich wie Heiligabend die Korken geknallt sind, das war wohl der Situation geschuldet.
    In die Kirche ging ja nicht - und wer weiß wann wir uns wieder sehen....

    Was mich betrifft: ich brauche auch meine Durchhänger.
    Momentan bin ich zur Spaziergängerin geworden, und liege damit wohl voll im Trend.

    Bis vor kurzem musste ich aufs Rad und bin dann wie angestochen durch gefahren, ohne Pause und so.

    Das werde ich schon auch noch wieder aufnehmen.
    So vor kurzem dachte ich an meine Ecken in der der Flieder so schön blüht.

    Wie herrlich, am Wasser lang radeln und die Fliederbüsche zu sehen - und vor allem zu riechen.
    Und das alles umsonst.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Meine persönliche Vermutung ist, dass wir einige Mutationen schon länger im Land haben, diese auch am Fallanstieg im November (trotz Lockdown Light) nicht unbeteiligt waren und sie jetzt erst festgestellt werden - es wurde ja sehr lange nur jede 900te Probe sequenziert und private Labore sequenzieren gar nicht. Für die hiesigen 4 Landkreise hat man zwei private Labore engagiert - die könnten sequenzieren, tun es nach eigener Aussage aber nicht, weil diese Leistung nicht "eingekauft" wurde. Daran hat sich seit Jahresbeginn nichts geändert.

    In Flensburg wurde die B117 Variante ebenfalls nachgewiesen, dort stieg die Inzidenz bis auf die 200er Marke (sinkt allerdings wieder), nachdem in der gesamten Pandemie dort eher niedrige Werte zu verzeichnen waren.

    Auch da - besonders viele Infizierte in einem lebensmittel verarbeitenden Betrieb (diesmal Fisch).
    In meinem Landkreis hat sich jetzt das Krankenhaus "abgemeldet", es gibt 25 Infizierte Mitarbeiter (was bei einer Gesamtbeschäftigtenzahl von 298 "über alles" recht viel ist), Stand gestern Abend.

    Hier gibt es eine "Querverbindung" zu einem Ausbruch in einem Betrieb (wieder Lebensmittel, Käse) gleich zu Jahresbeginn - zwischenzeitlich hatten wir eine Inzidenz von 180,gestern war sie bei 77.

    Das Krankenhaus hat seit einigen Jahren aus Kostengrunden nur noch ein paar direkt angestellte Reinigungskräfte (Reinigung von OP und "sensiblen Bereichen"), die normale Unterhaltsreinigung läuft über eine Reinigungsfirma. Die Mitarbeiter dort haben Vollzeit Verträge, arbeiten aber an verschiedenen Orten. Also nicht nur im Krankenhaus, sondern auch an anderen Einsatzorten, u. a. in besagter Fabrik. Bedeutet : Von 6 bis 10 Unterhaltsreinigung im Krankenhaus, die restlichen Stunden über den Tag verteilt woanders, so dass insgesamt 8,5 Stunden zusammen kommen. Und bis die regelmäßigen Schnelltests anschlagen dauert es halt..

    Es ist nach meiner Meinung zwar richtig, die Möglichkeit zum Homeoffice zu "verschärfen", es arbeiten ja lt Statistik 64 Prozent aller Arbeitnehmer in entsprechenden Berufen, aber die Mitarbeiter am "unteren Ende" scheinen nicht so recht im Blick zu sein.

    Zumindest für den hiesigen Betrieb kann ich sagen, dass dieser als unmöglicher Arbeitgeber bekannt ist. Da arbeitet man wirklich nur aus der Not heraus, wer irgendwas anderes findet, sieht zu, dass er dort weg kommt.
    Deshalb arbeiten dort in der Produktion sehr viele Osteuropäer (Rumänen, Bulgaren, Kroaten), die über die Feiertage nach Hause fuhren. Selbst wenn es keine riesigen Familientreffen gab - es ist nicht ungewöhnlich, dass in einer Familie sämtliche Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter auf ganz Europa verteilt sind und Oma und Opa passen auf die Enkel auf. Wenn dann zu Weihnachten oder im Sommer alle gleichzeitig wieder zu Hause eintrudeln, muss der in Ostfriesland tätige Zerleger noch nie einen Fuß auf englischen Boden gesetzt haben, einen aus England eingeschleppten Virus kann er trotzdem mitbringen.
    Vor Ort teilen sich diese Mitarbeiter oft mit zu 6st eine 3 Zimmerwohnung, was nicht nur am geringen Einkommen liegt, würde man ihnen mehr zahlen, würden sie das nicht ändern - sie würden mehr sparen bzw mehr Geld nach Hause schicken. Sie sind ja nicht hier, weil Deutschland ein so schönes Land ist, sondern weil hier Geld für ihr Leben im Herkunftsland verdienen wollen.

    Und : Es würde auch nicht viel bringen, betroffene Betriebe für 3 oder 4 Wochen still zulegen - so schnell kriegt man das gar nicht hin, wie der Löwenanteil der Mitarbeiter mit ihren Sachen im Auto und über alle Berge sind. Hat man bei Tönnies ja im letzten Jahr gesehen.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Wobei sich die Tönnies-Sache ja tatsächlich recht schnell erledigt hat.
    Nachdem man erstmal alle Fälle gefunden hat, ist die Inzidenz in den am stärksten betroffenen Kreisen Gütersloh und Warendorf auch rapide wieder gesunken.
    Das ist zum Glück kein noch größerer Ausbruch geworden.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    Wäre nicht gerade der Gedanke, nicht in einem Heim leben zu müssen, ein guter Anstoß sich gesündere Lebensweisen zu eigen zu machen, statt sich mit dem Alkohol möglicherweise die Gesundheit und damit ein weiteres Stück Freiheit zu ruinieren?
    Natürlich kann das nicht schaden, aber eine Heimunterbringung (ich gehe jetzt mal davon aus, dass ein Seniorenheim gemeint war) hängt ja nun nicht von gesunder oder ungesunder Lebensweise ab.

    Wenn man es mal von der anderen Seite betrachtet: Je älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man im Heim landet.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen
    Nicht wirksame Impfung= gehen sie zurück auf Start. Begeben sie sich direkt dorthin
    Das ist ja auf Dauer gar nicht aufrecht zu erhalten.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Ich vermisse die Gastronomie schon sehr.
    Ja, ich auch.

    Abholen ist nicht das Gleiche, wie im Restaurant essen.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Ich weiß nicht, das ist wohl wirklich eine "Typfrage" und geht schon fast in den philosophischen Bereich...

    Es gibt Menschen, für die ein besonders gesunder Lebensstil, sei es im Hinblick auf Ernährung oder "sonstige Lebensführung" wichtig ist fürs eigene Wohlbefinden - und dann gibt es Menschen, denen ein exzessiver Lebensstil mit allen Begleiterscheinungen ebenso wichtig ist. Sterben müssen wir alle, die einen früher, die Anderen später.

    Wer am Ende sagen kann, er hat das Leben geführt, im Großen und Ganzen, was er führen wollte, hat es wahrscheinlich richtig gemacht, egal zu welcher Fraktion er gehört.

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    AW: Persönliche und gesellschaftliche Einschränkungen durch Corona (Teil3)

    Ich sitze hier gerade in der S-Bahn.

    Es ist echt surreal leer. Hier sind außer mir nur noch ganz wenige Leute.

    Und ich fahre hier gerade immerhin durch die Hauptstadt meines Bundeslandes.

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